Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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[202] Fernere Beschreibung der Akademie. Der Verfasser bringt einige Verbesserungen in Vorschlag, die auch mit ehrenvoller Anerkennung angenommen werden.
In der Schule der politischen Projektemacher habe ich mich nur schlecht unterhalten, denn die Professoren schienen verrückt zu sein, und eine solche Szene machte mich immer sehr melancholisch. Diese unglücklichen Leute brachten Entwürfe in Vorschlag, die Monarchen dahin zu überreden, daß sie ihre Günstlinge nur nach Weisheit, Fähigkeit und Tugend wählen; daß Minister belehrt würden, nur das Wohl des Staates in Betracht zu ziehen, Verdienst, Fähigkeit und Dienste zu belohnen; sie suchten die Fürsten über ihr wahres Interesse aufzuklären, so daß sie dieses auf derselben Grundlage wie das Volk beruhen ließen und daß sie für Ämter nur geeignete Personen wählten. Es fanden sich darunter noch mehrere wilde und unausführbare Hirngespinste, die kein Mensch bisher begreifen konnte und die mich von der Wahrheit jener alten Bemerkung überzeugten, es gäbe keine so ausschweifende und unvernünftige Meinung, die nicht von einzelnen Menschen als Wahrheit aufgestellt worden sei.
Hier muß ich jedoch diesem Teil der Akademie in sofern Gerechtigkeit erweisen, als ich eingestehe, nicht alle Mitglieder seien so sehr zu Visionen geneigt gewesen. Unter anderen machte ich die Bekanntschaft eines Arztes, der mit der Natur und dem System des Regierens vollkommen bekannt zu sein schien. Diese ausgezeichnete Person richtete ihre Studien auf einen sehr nützlichen Zweck, nämlich auf die Erfindung von Mitteln, die allen Krankheiten und Verderbnissen der Staatsverwaltung abhelfen werden, denen diese durch Laster und Schwächen der Regierenden sowie durch Zügellosigkeit der Gehorchenden unterworfen ist. Zum Beispiel, da alle Schriftsteller und Philosophen einstimmig zugestehen, es finde sich eine Ähnlichkeit zwischen dem natürlichen und dem politischen Körper, so ist es klar, daß die Gesundheit beider[203] erhalten und die Krankheit beider durch dieselben Rezepte kuriert werden muß. Es ist bekannt, daß große Versammlungen häufig durch überflüssige, aufbrausende und andere schädliche Säfte belästigt werden, daß man Krankheiten des Kopfes und noch häufiger des Herzens bei ihnen beobachtet; daß starke Konvulsionen der Nerven und Sehnen in beiden Händen, besonders aber in der rechten Faust, bei ihnen stattfinden; daß sie an Spleen, an Blähungen, Schwindel und Delirien leiden; daß sie skrofulöse Geschwülste mit fauler Materie enthalten; daß sie an saurem und stinkendem Aufstoßen, an Unverdaulichkeit und anderen Übeln krank sind, deren Erwähnung hier unnötig sein würde. Der Doktor machte deshalb den Vorschlag, sobald man im Senat zusammenkomme, sollten Ärzte bei den ersten drei Versammlungen gegenwärtig sein und nach dem Schlusse einer jeden Sitzung den Puls der Senatoren fühlen; nachdem sie hierauf die Natur der Krankheit und die Gegenmittel reiflich beraten hätten, sollten sie am vierten Tage, vom Apotheker begleitet, der die passende Medizin mitbringen würde, in den Versammlungssaal zurückkehren. Bevor dann die Sitzung beginne, sollten den Parlamentsmitgliedern Abführungsmittel, Brechmittel, Corrosiva, Adstringentia, Palliativa, Acustica usw. gereicht werden, wie dies die besonderen Fälle erforderten; nach der Wirkung dieser Medizin sollten diese Mittel dann bei jeder Sitzung vermehrt, verändert oder fortgelassen werden. Dies Projekt würde nicht viel Geld kosten und müßte nach meiner demütigen Meinung einen schnelleren Geschäftsgang in den Ländern bewirken, wo die Parlamente Anteil an der gesetzgebenden Gewalt besitzen. Die Einstimmigkeit würde dadurch befördert, die Debatte abgekürzt. Mancher jetzt geschlossene Mund erhielte dadurch Flüssigkeit der Rede, ein anderer, der sich öffnete, würde dadurch geschlossen werden; der Mutwille der jungen Parlamentsmitglieder würde dadurch wegpurgiert und das Phlegma der älteren vermindert werden; der Dumme würde dadurch aufgeweckt und der Impertinente in seiner Hitze gemäßigt.[204]
Weiter brauch' ich nichts zu wissen!" Und sie küßte Tom ganz flüchtig und rannte dann ins Haus zurück, um sein Bett zurechtzumachen und bei jedem Schritt, den sie vorwärts stürzte, mehr lesen >>>
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Seulment la belle Antoinette Ferme à tes charmes ses yeux Et mes soupirs tendres rejette. Vainque la belle, bon Dieu! Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872 www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG Die Basare am Strande wachten für kurze Zeit auf, Milch wurde verkauft, Obst, […]
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