ToxicStudios

die schönsten Webseiten

Der Wald, der Wald, der

Und wenn wir müd einst, sehn wir blinken Eine goldne Stadt still überm Land, Am Tor Sankt Peter schon tut winken: »Nur hier herein, Herr Musikant!« Die Engel von den Zinnen […] Mehr lesen

Mehr lesen

Cafe

Am Strandcafe und von Straßen, die immer bergauf gingen, während doch jede andere Straße immer noch höher hinaufstieg, Benutzung auf eigene Gefahr, von Obstläden mit frischen […] Mehr lesen

Mehr lesen

DerFirmenprovider für

Der Firmenprovider für Selbstständige, Handwerk und Gewerbe in Dresden - Sachsen - Deutschland - Europa Aber derartige Phänomene gehören in die Kategorie der geistigen […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Web Work Toxic Magazin4you

Der Traumflug des kleinen Spatzen und eine Maus war dabei.

📜 Fundstück unter der alten Baumwurzel am Ufer des flüsternden Baches: Was du gleich liest, ist kein Märchen aus einem Bilderbuch. Dies ist Fiktion, aber sie wird in deinen Träumen Wurzeln schlagen, im Duft von Harz und feuchtem Moos, im Rascheln der Blätter über dir, im Glitzern einer Feder, die mehr ist als nur eine Feder. Diese Geschichte ist keine Erzählung von Pflanzen und Tieren. Es ist deine Einladung, den Himmel mit anderen Augen zu sehen, so wie du ihn noch nie gesehen hast. Spür den Wind auf deiner Haut. Hör das Flüstern der Sterne. Wenn du weiterliest, wirst du selbst zum Teil des Fluges. Die Verantwortung für das, was du entdeckst, trägst du allein. Willkommen in der Stille zwischen den Wolken, wo alles möglich wird.

Der Wald atmet und der Himmel ruft.

Dieser Wald lebte. Seine Lungen waren die Baumwipfel, sein Herz der Bach, der durch die Lichtung floss. Jeden Morgen, wenn die Sonne ihre ersten Strahlen durch das Blätterdach schickte, erwachte er zu neuem Leben. Die Vögel stimmten ihr Konzert an, die Insekten begannen ihren Tanz, und die Tiere des Waldes machten sich auf den Weg, um den Tag zu begrüßen. An diesem Morgen jedoch geschah etwas Ungewöhnliches. Eine Maus saß am Ufer des Baches und starrte in den Himmel. Ihr Blick war nicht auf den Boden gerichtet, wo Mäuse normalerweise nach Nahrung suchten. Ihr Blick war nach oben gerichtet, zu den Wolken, zu den Vögeln, zu der Weite, die sich über dem Wald ausbreitete. Neben ihr landete ein Spatz. Er war klein, aber seine Flügel waren kräftig, sein Gefieder glatt, seine Augen neugierig. Und so begann die Geschichte zweier Freunde, die gemeinsam den Himmel eroberten.

Der Wald und seine Geheimnisse.

Der alte Wald war ein lebendiges Wesen. Sein Boden war ein Teppich aus Farnen, Moos und gefallenen Zapfen. Seine Bäume reckten ihre Kronen in den Himmel, als wollten sie die Wolken berühren. Das Licht fiel in schimmernden Strahlen durch das Blätterdach und malte goldene Flecken auf den Waldboden. Flink, der kleine Spatz, kannte jeden Winkel dieses Waldes. Er wusste, wo die saftigsten Beeren wuchsen, wo die verstecktesten Nester waren und wo der Wind am stärksten wehte, um ihn beim Fliegen zu tragen. Er flog zwischen den Ästen, malte Kreise in die Luft und ließ sich von der Brise treiben. Seine Flügel waren stark, sein Herz leicht. Aber es gab eine Sache, die ihn immer wieder beschäftigte. Die Vögel über ihm. Die Adler, die hoch oben kreisten, ihre Schatten über den Wald gleiten ließen. Sie flogen höher, schneller, weiter. Sie erreichten Orte, die Flink nur aus der Ferne sehen konnte. "Würde ich auch so hoch fliegen können", fragte er sich, "wenn ich nur groß genug wäre?" Der Wald antwortete nicht. Aber der Wind trug seine Frage davon, höher und höher, bis sie sich im Himmel verlor.

Flitz und ihre Welt.

Unter den Wurzeln einer alten Eiche lebte Flitz. Ihre Höhle war klein, aber sie war ihr Zuhause. Die Wände waren geschmückt mit glänzenden Kieselsteinen und Federn, die sie sorgfältig gesammelt hatte. Jedes Stück erzählte eine Geschichte. Eine Feder von einem Rotkehlchen. Ein Kieselstein vom Bachbett, der in der Sonne leuchtete. Ein Blatt, das im Herbst so rot gewesen war wie das Feuer. Flitz war keine gewöhnliche Maus. Während ihre Artgenossen sich in ihren Höhlen versteckten und die Welt fürchteten, sehnte sich Flitz nach dem Unbekannten. Sie lief den Bach entlang, beobachtete die Strömung und die Muster, die sie in den Sand malte. Sie kletterte auf Steine, um den Horizont zu sehen. Sie lauschte den Geschichten, die der Wind erzählte. An diesem Morgen fand sie etwas Besonderes. Am Ufer des Baches lag eine Feder. Sie war schneeweiß und schimmerte im Sonnenlicht. Flitz hob sie vorsichtig auf. Die Feder war warm. Lebendig. "Was bist du?", flüsterte sie. Die Feder antwortete nicht. Aber Flitz spürte, dass sie etwas Besonderes war. Etwas, das ihr Leben verändern würde.

Die Begegnung am Bach.

Die Sonne stand noch tief, als Flink und Flitz sich trafen. Flink war auf der Suche nach einem Frühstück. Er flog von Ast zu Ast, sein Blick wanderte über den Waldboden, als er plötzlich etwas sah: eine kleine Gestalt am Ufer des Baches. Eine Maus. Er landete auf einem Stein in der Nähe. Die Maus bewegte sich nicht. Sie starrte in den Himmel. "Was siehst du da oben?", fragte Flink. Flitz drehte sich nicht um. Sie zeigte mit ihrer Pfote nach oben. "Den Adler", sagte sie. "Er bereitet sich auf einen Flug vor." Flink folgte ihrem Blick. Hoch oben in den Ästen saß ein majestätischer Vogel. Seine Flügel waren ausgebreitet, seine Krallen umklammerten den Ast. Er schien den ganzen Wald zu beherrschen. Flink spürte ein Kribbeln in seinen Federn. "Ich könnte das auch", sagte er. Flitz drehte sich zu ihm um. Ihre Augen funkelten. "Vielleicht", sagte sie. "Aber ich werde dich begleiten." Flink blinzelte überrascht. "Du? Eine Maus? Du hast doch keine Flügel." Flitz zog die weiße Feder aus ihrem Fell. "Manchmal braucht man keine Flügel, um hoch hinauszukommen."

Der Wettstreit beginnt.

Flink lachte. "Du willst mit mir fliegen? Mit einer Feder?" Flitz lächelte. Sie hielt die Feder fest und schloss die Augen. "Lass uns einen Wettstreit machen", sagte sie. "Mal sehen, wer von uns weiter kommt." Flink war neugierig. Was hatte diese kleine Maus vor? "Einverstanden", sagte er. "Aber ich warne dich: Ich bin der beste Flieger im ganzen Wald." Flitz öffnete die Augen. Ihr Blick war fest. "Das werden wir sehen." Sie legte die Feder auf die Wasseroberfläche. Der Bach war glatt, das Wasser klar. Die Feder schwebte. Sie bewegte sich nicht, sie trieb nicht. Flink beugte sich vor. "Das ist seltsam", sagte er. Flitz nahm die Feder zurück. Sie hielt sie fest, und dann geschah etwas Unglaubliches. Die Feder begann zu leuchten. Ein warmes, goldenes Licht breitete sich von ihr aus. Es umhüllte Flitz und hob sie sanft vom Boden ab. Zentimeter für Zentimeter schwebte sie in die Luft. Flink riss den Schnabel auf. "Das ist unmöglich!" Flitz lachte. "Ich sagte doch, dass ich dich begleiten werde."

Die Magie der Feder.

Die Feder hatte Kräfte, die niemand erklären konnte. Sie trug Flitz durch die Luft, leicht und mühelos. Flink flog neben ihr, seine Flügel schlugen schnell, aber er konnte sie nicht einholen. "Wo hast du die Feder her?", rief er. Flitz zuckte mit den Schultern. "Ich habe sie am Bach gefunden. Sie war einfach da." Flink sah die Feder genauer an. Sie war nicht wie andere Federn. Sie schimmerte in einem Licht, das nicht von der Sonne kam. Sie war warm, lebendig, voller Magie. "Vielleicht ist sie von einem Stern gefallen", sagte Flitz. Flink sah sie an. "Du glaubst doch nicht wirklich..." "Warum nicht?", fragte Flitz. "Die Welt ist voller Dinge, die wir nicht verstehen." Sie flogen weiter. Der Wald unter ihnen schrumpfte, die Bäume wurden zu winzigen Punkten. Der Himmel öffnete sich vor ihnen.

Der Aufbruch in den Himmel.

Der Wind war kräftig, aber sanft. Er trug die beiden Freunde höher und höher. Die Baumwipfel schrumpften zu einem grünen Teppich. Der Bach wurde zu einem silbernen Faden, der sich durch den Wald zog. Flink fühlte die Freiheit unter seinen Flügeln. Er flog schneller, drehte Loopings, lachte laut. "Das ist großartig!", rief er. Flitz hielt sich an ihrer Feder fest. Ihr Herz klopfte schnell, aber sie fühlte keine Angst. Nur Freude. "Die Welt ist so groß!", rief sie zurück. Der Horizont weitete sich vor ihnen. Berge, Täler, Flüsse, Wälder. Alles war klein und doch unendlich. Flitz streckte ihre Pfote aus. "Siehst du die Wolken?", sagte sie. "Sie sind wie Berge aus Watte." Flink flog eine Spirale um sie herum. "Warte, bis du die Sterne siehst!"

Ein Tanz mit den Wolken.

Die Wolken nahmen sie auf wie eine sanfte Hand. Sie tauchten in sie ein, fühlten die Feuchtigkeit auf ihrem Gefieder und ihrem Fell. Die Welt unter ihnen verschwand. Es gab nur den Himmel, die Wolken und die Freude des Fliegens. Flink zwitscherte ein Lied. Es war kein richtiges Lied, nur eine Melodie, die aus ihm herausbrach. Flitz lachte. "Du singst ja wie ein Spatz!", rief sie. "Das bin ich ja auch!", rief er zurück. Sie flogen weiter, immer höher. Die Wolken wurden dünner, der Himmel wurde dunkler. Die ersten Sterne tauchten auf, noch blass, aber sichtbar. Flitz blickte nach oben. "Sie sind so nah", flüsterte sie. Flink schwieg. Er sah die Sterne, die er so oft von unten beobachtet hatte. Jetzt war er bei ihnen. Jetzt war er ein Teil von ihnen. "Wir fliegen wirklich", sagte Flitz. "Ja", sagte Flink. "Wir fliegen."

Die Stimme der Sterne.

Die Nacht war voller Stimmen. Die Sterne flüsterten. Es war kein richtiges Flüstern, eher ein Gefühl, das in den Herzen der beiden Freunde widerhallte. Sie sprachen von Mut, von Träumen und von der Kraft der Freundschaft. "Du bist mutiger, als du glaubst", sagte ein Stern. Flink sah sich um. Der Stern war hell, größer als die anderen. "Wer bist du?", fragte er. "Ich bin der Stern, der über dem Wald wacht", sagte der Stern. "Ich habe euch kommen sehen." Flitz hielt ihre Feder fester. "Warum helfen Sie uns?", fragte sie. "Weil ihr es wert seid", sagte der Stern. "Weil ihr zeigt, dass selbst die Kleinsten Großes erreichen können." Flink schwieg. Er dachte an den Adler, an den er sich immer ein Beispiel genommen hatte. Jetzt war er höher als jeder Adler. "Fliegt weiter", sagte der Stern. "Der Himmel ist grenzenlos."

Die Begegnung mit dem großen Vogel.

Er erschien aus dem Nichts. Ein großer Vogel mit schillerndem Gefieder. Seine Flügel spannten sich weit aus, seine Augen waren wie zwei funkelnde Sterne. "Wer seid ihr, die ihr euch so mutig in die Sterne wagt?", fragte er. Flink flatterte aufgeregt. "Ich bin Flink, und das ist Flitz! Wir fliegen, um die Welt zu sehen!" Der große Vogel lachte. Es klang wie Donner in der Ferne. "Ihr habt Mut, kleine Freunde. Aber die Sterne sind kein Ort für Unachtsame." Flitz sah ihn an. Seine Augen waren weise, aber auch streng. "Was wollen Sie von uns?", fragte sie. Der große Vogel senkte den Kopf. "Ich bin der Hüter des Himmels. Ich sorge dafür, dass die Sterne an ihrem Platz bleiben und dass die Träume der Kleinen nicht erlöschen." Er schaute sie an. "Ihr habt einen Fehler gemacht. Ihr seid zu hoch geflogen. Die Sterne sind nicht für alle." Flink blickte nach unten. Der Wald war verschwunden. Es gab nur noch Dunkelheit. "Bitte", sagte er. "Wir wollen nur zurück."

Der Hüter und die Warnung.

Der große Vogel sah sie an. "Die Sterne sind nicht für jeden", sagte er. "Aber sie sind für die, die an sie glauben." Flitz hielt ihre Feder fest. "Wir glauben an sie", sagte sie. "Wir haben sie gesehen, gespürt, gehört." Der große Vogel nickte langsam. "Das ist gut. Aber ihr müsst etwas verstehen: Der Weg zurück ist nicht immer einfach. Der Sturm wird kommen." Flink blickte in den Himmel. Die Sterne flackerten, aber der Wind hatte sich verändert. Er war kälter, rauer. "Ein Sturm?", fragte er. "Ja", sagte der große Vogel. "Ein Sturm, der alles verändern wird. Aber wenn ihr zusammenbleibt, werdet ihr ihn überstehen." Er breitete seine Flügel aus. "Denkt daran: Wahre Stärke kommt nicht von den Flügeln oder der Feder. Sie kommt von dem, was in euren Herzen ist." Dann war er verschwunden.

Der Sturm bricht los.

Der Himmel verdunkelte sich. Die Wolken, die noch vor kurzem sanft und weiß gewesen waren, wurden grau und bedrohlich. Der Wind heulte, peitschte gegen Flinks Flügel und Flitz' Feder. "Flink!", rief Flitz. "Ich kann nicht mehr!" Flink flog zu ihr. Seine Flügel schlugen gegen den Wind, aber er gab nicht auf. "Du schaffst das!", rief er. "Halt dich fest!" Der Regen begann. Kalte, harte Tropfen, die gegen ihre Körper prasselten. Blitze zuckten am Himmel, der Donner rollte wie ein wütendes Tier. Flink sah, wie Flitz zu schwanken begann. Die Feder leuchtete nicht mehr so hell. Ihre Magie schwand. "Flitz!", rief er. "Lass mich dir helfen!" Er griff nach der Feder, packte sie mit seinen Krallen. Sie war kalt, schwer. "Ich lasse dich nicht fallen!", rief er. Zusammen kämpften sie gegen die Winde, gegen den Regen, gegen die Dunkelheit.

Der Kampf gegen die Elemente.

Der Sturm tobte. Der Wind riss an ihnen, die Kälte kroch in ihre Knochen. Flink spürte, wie seine Flügel schwer wurden, wie seine Kräfte schwanden. Aber er gab nicht auf. "Wir müssen tiefer fliegen!", rief er. "Unter die Wolken!" Flitz nickte, ihre Pfoten waren verkrampft, ihre Augen geschlossen. Flink drehte ab. Er flog im Sturzflug nach unten, die Feder mit sich ziehend. Der Wind heulte in seinen Ohren, der Regen peitschte gegen sein Gesicht. Dann, plötzlich, die Stille. Sie waren unter den Wolken. Der Sturm tobte über ihnen, aber hier unten war es ruhig. Der Wald tauchte unter ihnen auf, vertraut und sicher. Flitz öffnete die Augen. "Wir haben es geschafft", flüsterte sie. Flink atmete schwer. "Ja", sagte er. "Wir haben es geschafft."

Die Heimkehr.

Der Wald war still, als sie zurückkehrten. Die Bäume standen in majestätischer Ruhe, der Bach plätscherte wie zuvor. Die Tiere kamen aus ihren Verstecken und sahen die beiden an. Flink landete auf einem Ast, Flitz schwebte neben ihm auf ihrer Feder. Sie war jetzt nur noch eine einfache weiße Feder. Ihre Magie war verflogen. Flitz legte sie vorsichtig auf den Boden. "Sie hat uns getragen", sagte sie. "Sie hat uns bis zu den Sternen gebracht." Flink sah sie an. "Und jetzt? Was wird aus uns?" Flitz lächelte. "Wir werden weiterleben", sagte sie. "Wir haben den Himmel berührt, Flink. Wir haben gesehen, was jenseits der Wolken liegt." Flink nickte. "Und wir haben gelernt, dass wir zusammen stark sind." Sie saßen am Ufer des Baches und schauten in den Himmel. Die Sterne waren zurückgekehrt, hell und klar. "Siehst du sie?", fragte Flitz. "Sie leuchten für uns."

Der Stern, der zurückblieb.

Flink sah den hellsten Stern am Himmel. Der Stern des Hüters. "Er hat uns geholfen", sagte er. "Er hat uns gewarnt und uns den Weg gezeigt." Flitz blickte nach oben. "Vielleicht wird er immer über uns wachen." Eine leichte Brise wehte durch den Wald. Sie trug den Duft von Harz und feuchtem Moos mit sich, ein vertrauter Geruch, der ihnen sagte, dass sie zu Hause waren. "Was machen wir morgen?", fragte Flitz. Flink zwitscherte leise. "Morgen? Morgen fliegen wir wieder. Aber nicht so hoch. Nicht so weit." "Warum nicht?", fragte Flitz. "Weil wir jetzt wissen, dass der Himmel immer da ist", sagte Flink. "Wir müssen ihn nicht jeden Tag erobern. Wir können ihn auch einfach genießen." Flitz lächelte. "Das ist eine gute Idee."

Der Spatz und die Maus.

Die Tage vergingen. Die Jahreszeiten wechselten. Flink und Flitz blieben Freunde. Sie erkundeten den Wald, sie erzählten sich Geschichten, sie erinnerten sich an ihre Reise. Die Feder lag an einem besonderen Platz in Flitz' Höhle. Sie war nicht mehr magisch, aber sie war ein Symbol. Ein Symbol für Mut, für Freundschaft und für die Kraft der Träume. "Erinnerst du dich noch an den Sturm?", fragte Flitz eines Tages. Flink nickte. "Immer", sagte er. "Der Sturm hat uns gezeigt, dass wir zusammen stärker sind." "Und die Sterne?", fragte Flitz. "Die Sterne haben uns gezeigt, dass die Welt größer ist, als wir denken." Sie schwiegen eine Weile. Der Wind wehte durch die Bäume, die Blätter raschelten. "Was glaubst du", fragte Flitz, "werden wir noch einmal so hoch fliegen?" Flink sah in den Himmel. "Vielleicht", sagte er. "Vielleicht nicht. Aber eines weiß ich: Wir werden immer zusammen sein."

Die Lektion der Sterne.

Der Wald war ruhig an diesem Abend. Die Sonne sank langsam hinter den Bäumen, der Himmel färbte sich orange und rot. Die ersten Sterne tauchten auf. Flink und Flitz saßen auf einem Stein am Ufer des Baches. "Was hast du aus unserer Reise gelernt?", fragte Flitz. Flink dachte nach. "Dass man nicht immer fliegen muss, um hoch hinauszukommen", sagte er. "Und dass die besten Abenteuer die sind, die man mit jemandem teilt." Flitz nickte. "Ich habe gelernt, dass die Welt voller Wunder ist", sagte sie. "Man muss nur den Mut haben, sie zu entdecken." Sie schauten in den Himmel. "Und dass manchmal das Kleine das Größte ist", fügte Flitz hinzu. Flink legte seinen Flügel um sie. "Ja", sagte er. "Das stimmt." Die Sterne leuchteten heller. Es war, als würden sie den beiden Freunden zulächeln.

Die Fliege und die Frage.

Eines Morgens flog eine Fliege an ihnen vorbei. Sie summte, flog in Kreisen und landete schließlich auf einem Blatt in der Nähe. "Ich habe gehört, dass ihr bis zu den Sternen geflogen seid", sagte sie. "Stimmt das?" Flink richtete sich auf. "Ja", sagte er. "Es stimmt." Die Fliege flatterte aufgeregt. "Und wie war es?", fragte sie. "Es war wunderschön", sagte Flitz. "Aber es war auch gefährlich." Die Fliege summte leise. "Ich würde auch gerne so hoch fliegen. Aber ich bin zu klein." Flink sah sie an. "Du musst nicht hoch fliegen", sagte er. "Du kannst auch am Boden große Abenteuer erleben." Die Fliege sah ihn an. "Meinst du das wirklich?" "Ja", sagte Flink. "Jedes Wesen hat seine eigene Art, die Welt zu entdecken." Die Fliege summte fröhlich. "Danke", sagte sie und flog davon.

Der Angeber im Wald.

Ein paar Tage später trafen sie einen jungen Vogel. Er war größer als Flink, sein Gefieder bunt, sein Verhalten aufgeblasen. "Ich habe gehört, dass ihr bis zu den Sternen geflogen seid", sagte er. "Aber ich glaube es nicht. Ihr seid viel zu klein." Flink sah ihn an. "Wir sind wirklich geflogen", sagte er. Der junge Vogel lachte. "Ich könnte das auch. Aber ich habe keine Zeit für solche Kindereien." Flitz trat vor. "Warum bist du so ein Angeber?", fragte sie. Der Vogel verstummte. Seine Brust blähte sich auf, aber er sagte nichts. "Es ist egal, ob du uns glaubst", sagte Flitz. "Wir wissen, dass es wahr ist. Und das reicht." Der Vogel drehte sich um und flog davon. Flink sah Flitz an. "Das war mutig", sagte er. Flitz zuckte mit den Schultern. "Manchmal muss man den Angebern zeigen, dass es nicht auf Größe ankommt. Sondern auf den Mut."

Die Rückkehr ins Licht.

Die Jahreszeiten vergingen. Der Frühling kam mit seinem Duft nach frischem Laub und blühenden Blumen. Der Wald erwachte aus seinem Winterschlaf. Flink und Flitz saßen wieder am Ufer des Baches. "Siehst du die Blumen?", fragte Flitz. "Sie sind dieses Jahr schöner als je zuvor." Flink nickte. "Vielleicht liegt es daran, dass wir jetzt mit anderen Augen sehen." Flitz lächelte. "Ja", sagte sie. "Vielleicht." Sie schauten in den Himmel. Die Sterne waren verblasst, aber die Sonne schien warm. "Was machst du heute?", fragte Flink. "Ich werde den Bach entlanglaufen", sagte Flitz. "Es gibt immer etwas Neues zu entdecken." "Ich komme mit", sagte Flink. Sie gingen gemeinsam den Bach entlang, ihre Schritte leicht und voller Freude. Der Wald atmete um sie herum, und sie waren ein Teil von ihm. Der Himmel war weit, die Welt war groß, und die Freundschaft war das größte Abenteuer von allen.

Die Sterne leuchten heller wenn sie an die Freunde denken.

Die Geschichte von Flink und Flitz wurde im Wald erzählt. Die Tiere flüsterten sich zu, wie eine Maus auf einer Feder bis zu den Sternen geflogen war. Wie ein kleiner Spatz sich mit einem Adler gemessen hatte. Wie zwei Freunde den Sturm überstanden und die Magie des Himmels entdeckt hatten. Die Feder lag noch immer in Flitz' Höhle. Sie glänzte nicht mehr, aber sie war ein Schatz. Ein Schatz, der an die Nacht erinnerte, in der alles möglich war. Und wenn der Wind durch den Wald wehte, trug er manchmal ein leises Lied mit sich. Das Lied zweier Freunde, die den Himmel berührt hatten. Der Spatz und die Maus. Zwei Kleine, die Großes erreicht hatten. Die Sterne wussten davon. Und sie leuchteten heller, wenn sie an die beiden dachten. Der Wald lebte. Sein Herz schlug im Rhythmus der Freundschaft. Und die Geschichte lebte weiter, von einem zum anderen, von einer Generation zur nächsten. Denn das war die wahre Magie einer Geschichte, die nie endete.


Mit den besten Wünschen von den weiten des Himmels und aus tiefen Wäldern,
Ihr Wanderer zwischen Himmel und Wald.

uwR5


*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von leuchtenden Sternen und dem Rauschen des Waldes im Miriquidi.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

weiterlesen =>


Ein Spatz sagte zur Maus: Sieh dir den Adler an! Komm ich werde dich lehren! Lass uns zusammen spielen du kleinee Spatz aus Kreischa. Wie viele Jahre habe ich Dich? Eines Tages werde ich es dir sagen. Ich werde ein Spatz sein und die Mäuse, die aufgetaucht waren, sahen den Spatz, und alle anderen Mäuse um sie herum wollten mit ihm spielen. So gerieten sie in einen Kampf mit dem Spatz. Der Spatz versuchte fort zu laufen. 274

Toxic Internet-Magazin für Informationen + suchen + finden

Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>



Nutze ToxicStudio und beginne deine Reise.

Vergißnichtmein Selbst im tiefsten Waldesschoß, wo bei schwülen Juligluten über Farrenkraut und Moos grüne Schattenwellen sluten, blitzt der letzte Abendschein goldig in die feuchten Gründe, daß er dem Vergißnichtmein auch des Lichtes Botschaft künde! Die Botschaft dan die westliche Welt - […]
Da flatterte eine Heerde mit herrlichem Gefieder und langem, schillerndem Schwanze zwischen dem Geäste auf und verstreute eine Menge ihrer nur lose sitzenden Federn, die den Boden unter ihnen mit seinem Flaume bedeckten. Harbert sammelte einige und sagte nach genauerer Prüfung derselben: Das sind Kurukus […]
Durchführung der Unterdessen hatte aber im Lande die von den liberalen Vereinen aufgenommene Bewegung für die Durchführung der Reichsverfassung eine bedeutende Ausdehnung gewonnen und Petitionen von Leipzig, Dresden und anderen Städten verlangten von König und Regierung Nachgiebigkeit in Sachen der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Manchmal flüstert die Elde von Dingen, die niemand hören will

Manchmal

Wenn die Sonne langsam hinter den Wäldern von Mecklenburg-Vorpommern versinkt, wenn das Laub unter den Eichen am Ufer der Elde in goldene Schatten getaucht wird, erwacht ein alter Hauch von Unruhe in der Luft. In einem kleinen Dorf nahe Parchim geschieht etwas, das sich […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Weg zur Wasserrutsche am Strand

Weg zur

Sein Gipfel wird mit dem Hundertjahrestag der Erklärung eben dieser Wanderer des Weges zusammenfallen. Die wirksamen Kräfte, die diesen Verlauf unterstützen, ziehn die erstehenden administrativen Einrichtungen einer ständig sich entwickelnden göttlich festgelegten Ordnung. […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Rufe vom Stein - Rufe in Pein

Rufe vom Stein -

Wo Demeter nun ruht, versinkt als Stufe zum Reich Erbleichender, beseelt der Stein. Sie wandert oft. Troezen erschallt vom Rufe in Pein. Hermione glüht im Scharlachschein vor der Weitwandernden, bis Styx erfährt, woher die Seelenflut sich schlammig nährt. Die Beter, welche […]