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Reise in das Land der Hauyhnhnms - Erstes Kapitel 7

Als wir beide uns auf diese Weise miteinander beschäftigten, kam ein anderes Pferd hinzu. Dies begann in einer etwas förmlichen Weise sich an das erstere zu wenden; dann berührten sie leicht ihre Vorderhufe, wieherten abwechselnd mehrere Male und veränderten dabei den Ton, so daß dies beinahe gesprochen zu sein schien. Sie gingen einige Schritte zurück, als wollten sie sich miteinander beraten, spazierten nebeneinanderher, rückwärts und vorwärts, wie Personen, die sich über eine wichtige Angelegenheit unterhalten, wobei sie häufig ihre Blicke auf mich hinwendeten, als wollten sie mich bewachen, damit ich nicht entwische. Ich staunte, ein solches Benehmen bei unvernünftigen Tieren zu bemerken, und dachte bei mir selbst, wenn die Einwohner dieses Landes einen entsprechenden Grad von Vernunft besitzen, so müssen sie das weiseste Volk der Erde sein. Dieser Gedanke gab mir so viel Trost, daß ich weiterzugehen beschloß, bis ich ein Haus oder ein Dorf entdecken oder mit den Eingeborenen zusammentreffen könnte, indem ich die beiden Pferde sich nach Belieben miteinander unterhalten ließe. Das erste Pferd jedoch, das eine scheckige graue Farbe hatte, wieherte, als ich mich fortstehlen wollte, in so ausdrucksvollem Tone, daß ich seinen Willen zu verstehen glaubte; deshalb drehte ich mich um und ging darauf zu, um seine weiteren Befehle zu erwarten, indem ich jedoch meine Furcht soviel wie möglich zu verbergen suchte. Ich begann nämlich Besorgnis zu fühlen, wie dies Abenteuer enden würde, und der Leser wird sich leicht denken können, daß ich mit meiner gegenwärtigen Lage nicht sehr zufrieden war.

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