Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesenEin schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
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Nach zehn Tagen legte es mir Don Pedro, dem ich Auskunft über meine häuslichen Angelegenheiten gegeben hatte, als meine Pflicht ans Herz, in mein Vaterland zurückzukehren und bei Frau und Kindern zu leben. Er sagte mir, ein englisches Schiff liegt gerade im Hafen bereit, und er werde mich mit allem Not wendigen versehen. Es würde langweilig sein, die Gründe, die er anführte, und meine Widersprüche zu wiederholen. Er sagte, es sei rein unmöglich, eine so einsame Insel, wie ich sie mir als Wohnort wünsche, aufzufinden. Ich könnte jedoch über mein eigenes Haus verfügen und meine Zeit in so abgeschlossener Weise, wie ich es wünsche, zubringen.
Zuletzt gab ich nach, da ich nicht anders konnte. Ich verließ Lissabon am 24. November in einem englischen Kauffahrteischiff. Wer der Kapitän war, wollte ich nicht erfragen. Don Pedro begleitete mich an Bord und lieh mir zwanzig Pfund. Er nahm von mir höflich Abschied und umarmte mich bei der Trennung, was ich so gut wie möglich ertragen mußte. Während dieser letzten Reise gab ich mich weder mit dem Kapitän noch mit einem seiner Leute ab, sondern verschloß mich in meine Kajüte, indem ich Krankheit als Vorwand gebrauchte. Am 5. Dezember 1715, neun Uhr morgens, warfen wir in den Dünen Anker, und um drei Uhr nachmittags kam ich wohlbehalten nach meinem Hause in Redriff.
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war jetzt vollkommen ausgebrochen. Ueber die Küste strich der Südostwind mit einer Gewalt ohne Gleichen. Dazu hörte man das Meer, selbst jetzt bei der Ebbe, gegen die Felsenreihen nahe dem Ufer stürmen. Der durch den Orkan zerstäubte Regen erhob sich wie ein flüssiger […]
In einer namenlosen Stadt, eingehüllt im allgegenwärtigen Atem von Asphalt und Abgas, birgt ein unscheinbarer Hinterhof das Portal zu einer anderen Realität. Nicht zwischen Bücherregalen, sondern in den stillen Gängen eines vergessenen Archivs beginnt eine Reise, die das […]