Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
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Ich sagte ihm, ein Premierminister, den ich zu beschreiben beabsichtige, sei ein Geschöpf ohne Freude und Kummer, ohne Liebe und Haß, ohne Mitleid und Zorn; er hege wenigstens keine anderen Leidenschaften als ein heftiges Verlangen nach Reichtum, Macht und Titeln; er gebrauche seine Rede zu allen Dingen, nur nicht um seine wirklichen Gedanken zu verkünden; er sage nie eine Wahrheit, als in der Absicht, daß man sie für eine Lüge halte, noch eine Lüge, damit man sie als wahr glaube; diejenigen, denen er in ihrer Abwesenheit die schlimmsten Dinge nachsage, könnten überzeugt sein, daß er sie befördern werde; andere, denen er in ihrer Gegenwart oder Abwesenheit Lobsprüche erteile, könnten sich als verlorene Leute betrachten. Das schlimmste Zeichen für irgendeine Hoffnung sei jedoch ein Versprechen, besonders wenn es mit einem Eide bekräftigt werde. Hierauf pflege sich jedermann zurückzuziehen und alle Hoffnung aufzugeben.
Es gibt, fuhr ich fort, drei Methoden, wodurch ein Yähu unser Minister wird; die erste besteht darin, daß man mit Klugheit über eine Frau, Tochter oder Schwester zu verfügen weiß; die zweite darin, daß man den Vorgänger verrät oder untergräbt; die dritte besteht in einem wütenden Eifer gegen die Verderbnis des Hofes, den man in öffentlichen Versammlungen zeigen muß. Ein kluger Fürst wählt vorzüglich die, welche die letztere Methode in Anwendung bringen; solche Zeloten sind nämlich immer die gehorsamsten Diener bei den Leidenschaften und dem Willen ihres Herrn. Dann erhalten sich diese Minister ihre Stellen durch den Umstand, daß alle Ämter zu ihrer Verfügung stehen; sie bestechen nämlich die Mehrheit eines Senats oder großen Rates; zuletzt lassen sie sich, um das Nachrechnen zu verhindern, eine Act of indemnity* (ich beschrieb meinem Herrn ihre Eigentümlichkeit) geben und ziehen sich, mit der Beute der Nation beladen, vom Amte zurück.
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Fern von der Menschen Blicken, von der Gerechten Zorn, trink ich aus ewigem Born ein schmerzliches Entzücken . . . Bis an den Tag der Schmerzen, den Tag, mehr lesen >>>
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Die Sonne lustig scheinet Weit über das Revier, Ich bin so froh verweinet Und singe still in mir. Vom Berge geht's hinunter, Das Posthorn schallt im Grund, Mein' Seel wird mir so munter, Grüß dich aus Herzensgrund. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder - […]
Durchs Stoppelfeld auf Nebelstreifen weht traurig kalt Novemberwind, dort wankt am Wald mit Reisighäufen Ein armes Weib und führt ihr Kind. Dort sucht man die vergessne Traube, Dort pflückt man Schleh' und Hagebutt. Im Hofe pickt die wilde Taube Ein Körnchen noch aus Stroh […]
Ein Spaziergang durch Dresden-Pieschen ist eine windige Angelegenheit. Das verfallene Sachsenbad an der Wurzener Straße ist ein Meisterwerk der deutschen Architektur und ein historisches Juwel inmitten des Stadtteils Pieschen. Die leeren Fenster des ehemaligen Schwimmbads […]