Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Mehr lesenEin schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
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Mehrere andere sprachen ihre Ansicht in derselben Weise aus, worauf mein Herr der Versammlung einen Vorschlag machte, wofür ich ihm in der Tat einen Wink gegeben hatte. Er gestand die Wahrheit der Tradition zu, die das ehrenwerte Parlamentsmitglied, das soeben gesprochen, angeführt habe. Jedoch die beiden Yähus, die man zuerst im Lande erblickte, müßten auf dem Meere hierher verschlagen und von ihren Gefährten verlassen worden sein. Sie hätten sich auf die Gebirge zurückgezogen, seien dort allmählich entartet und wilder als die Menschen geworden, von wo sie herkamen. "Den Grund zu dieser Behauptung", fuhr der andere fort, "sehe ich in dem Umstande, daß ich jetzt einen wunderbaren Yähu besitze" - damit war ich gemeint -; "die meisten von euch haben wohl schon davon gehört und viele ihn auch gesehen" - der Redner erzählte dann die Art, wie er mich gefunden habe. "Sein Körper ist mit einer künstlichen Zusammensetzung von Häuten und Haaren anderer Tiere bedeckt; er hat seine eigene Sprache, versteht jedoch auch die unsere. Er hat mir die Begebenheiten erzählt, die ihn hierherbrachten. Ich habe ihn auch ohne Bedeckung gesehen. Er ist ein vollkommener Yähu in jedem Körperteile, jedoch von weißer Farbe, weniger haarig und besitzt keine Klauen. Er hat sich bemüht, mich zu überreden, daß die Yähus in seinem Vaterlande die regierenden und vernünftigen Tiere sind und die Hauyhnhnms zu ihrem Dienste gebrauchen. Er hat alle Eigenschaften eines Yähu, ist aber durch einen Anflug von Vernunft ein wenig verfeinert; dieser ist jedoch in demselben Grade geringer als unsere Vernunft wie die der Yähus seines Vaterlandes im Vergleich mit der unsrigen. Er hat mir auch unter anderem einen Gebrauch davon erzählt, wonach die Hauyhnhnms in ihrer Jugend verschnitten werden, um sie zahmer zu machen, und diese Operation ist leicht und sicher. Auch ist es ja keine Schande, von Tieren zu lernen; Fleiß lernt man von der Ameise, das Bauen von der Schwalbe" - so übersetze ich das Wort Leihanhh, obgleich dieser Vogel etwas größer ist als der erwähnte. "So läßt sich diese Erfindung bei den jüngeren Yähus anwenden, die ohnedies leichter zu behandeln und zu gebrauchen sind. Dadurch wird das ganze Geschlecht ohne Tötung aufhören. Zugleich müssen aber die Hauyhnhnms die Zucht der Esel befördern, die in jeder Hinsicht wertvollere Tiere sind und zugleich den Vorteil gewähren, daß man sie schon im fünften Jahre gebrauchen kann, während dies bei den Yähus erst im zwölften möglich ist."
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Was irdisch, wurde der Erde Raub; bekränze den Hügel, - mehr lesen >>>
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Am Geburtstage meines Freundes Hofmann Monden schwinden, Jahre fliehen Auf den Fittigen der Zeit! Kaum siehst du die Rose glühen, Kaum siehst du das Veilchen blühen, Hat ein Windstoß sie zerstreut. Auch Regen, Gewitter mit Starkregen und Sturm, ist das Besondere daran das […]
Selige Kinderzeit! Aus der Vergangenheit dämmernden Tiefen tauchst du, ein Stern, herauf, - schlägst du die Augen auf, die - ach, wie lange Zeit! - müde schon schliefen! Die Kinder und Mitarbeiter der Kinderkrippe hatten alle Hände voll zu tun, um die gespendeten Dinge in […]
Ach, wenn ich nur das Kißchen wär, Wo sie die Nadeln steckt hinein! Und stäche sie mich noch so sehr, Ich wollte mich der Stiche freun. Schmetterling - was sollte man unbedingt wissen? Ihre erogenen Zonen sind die Brust, der Oberkörper und die Arme. Ängste leben in der […]