Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesenEin schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
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Der Palast eines Premierministers gilt als Lehranstalt, um andere zu diesem Geschäfte aufzuziehen; Pagen, Lakaien und Portiers werden in verschiedenen Departements Staatsminister, indem sie ihren Herrn nachahmen, und erwerben sich eine große Vollkommenheit in den drei Haupteigenschaften: der Unverschämtheit, des Lügens und der Bestechung. Demgemäß wird auch ihnen von Personen des höchsten Ranges ein untergeordneter Hof gebildet; bisweilen gelingt es ihnen durch Geschick und Unverschämtheit, nach verschiedenen Stufenleitern die Nachfolger ihres Herrn zu werden.
Gewöhnlich wird er durch eine verblühte Buhlerin oder durch einen Lieblingsbedienten regiert; dies sind die Kanäle, durch die alle Gnadenbezeigungen geleitet werden. Man kann sie die eigentlichen Beherrscher des Königreichs in letzter Instanz nennen.
Als mein Herr eines Tages hörte, daß ich den hohen Adel meines Vaterlandes erwähnte, hatte er die Güte, mir ein unverdientes Kompliment zu machen. Er sagte nämlich, ich sei gewiß aus einer edlen Familie entsprossen, weil ich in Gestalt, Farbe und Reinlichkeit alle Yähus seines Vaterlandes übertreffe, ob ich ihnen gleich in Kraft und Behendigkeit nachstehe, ein Umstand, der meiner besonderen Lebensart zuzuschreiben sei, worin ich von jenen Tieren abweiche; außerdem sei ich mit der Fähigkeit zu sprechen begabt und besitze einige Teile der Vernunft in solchem Grade, daß ich bei allen seinen Bekannten für ein Wundertier gelte.
Er fügte die Bemerkung hinzu: Bei den Hauyhnhnms sei der Schimmel, der Rotfuchs, der Eisengraue nicht ganz so gebildet wie der Kastanienbraune, die Schecke und der Rappe; auch würden erstere nicht mit denselben Talenten oder mit derselben Anlage zur Vervollkommnung geboren; deshalb blieben sie fortwährend nur im Bedientenstande und verheiraten sich auch niemals außerhalb ihrer Rasse. Letzteres würde für unnatürlich und ungeheuerlich gelten.
Laß, mein Herz, das bange Trauern Um vergangnes Erdenglück, Ach, von diesen Felsenmauern Schweifet nur umsonst der Blick. Sind denn alle fortgegangen: Jugend, Sang und Frühlingslust? mehr lesen >>>
Mit Ehren, Wein, von dir bemeistert, und deinem flüß'gen Feu'r begeistert, stimm ich zum Danke, wenn ich kann, ein dir geheiligt Loblied an. Doch wie? in was für kühnen mehr lesen >>>
Waldwege Immer geradeaus, verlaß mich nicht! Immer vorwärts zum weißen Haus ich steh im dunkeln Land. Herr, schau mich an eine Geschwindigkeitskontrolle! Ich lieg mehr lesen >>>
Die dem förmlichen römischen Nutzen außerordentlich zusagende didaktische Lyrik fand zeitig ebenso wie zu vielen Perioden der Überholung. Trotzdem wurde mehr lesen >>>
In das nasse Grab mit der Pest werde ich mein Leben nehmen! Aber was sollte ich denken, als ich mich auf die Wohnstätte des rothaarigen Ungeheuers mehr lesen >>>
Neben mancher Sonderbarkeit besaß er viel Genialität und begünstigte Künste und Wissenschaften; er st. 17. Mai 1822 ohne Sohn, mehr lesen >>>
Im steinernen Herzen Dresdens, wo die Wellen der Elbe plätschern und die Schatten der Vergangenheit länger werden als die mehr lesen >>>
Ich glaube nicht, sagte er, daß es gelingen wird, die Ballons zu lenken. Ich kenne alle in dieser Beziehung mehr lesen >>>
höher sei, als der meinige Ich bin nicht ein Diener des Schweige! Ich bin gewohnt, daß man mich hört mehr lesen >>>
Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze mehr lesen >>>
Der Wind, im dunklen Laube wühlend, bringt zu mir den Ruf der wachen Nachtigallen: mehr lesen >>>
Dornige Wege bin ich gewandelt, blutende Wunden trag ich im Herzen, lichtlose mehr lesen >>>
Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur mehr lesen >>>
Da sprach sie schnell: Sei bald bereit, ich wasche dir mehr lesen >>>
Ach, wie sie alle entsetzt waren! Sie drängten mehr lesen >>>
Hinaus, Gequälter, fort aus diesem mehr lesen >>>
Vertikal Parken ist der mehr lesen >>>
über das mehr lesen >>>
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Aus schwarzem Sarge starrt, Von Morgengrau erhellt, ein Toter bleich und ernsthaft in die verlassne Welt. Ein müdes Schluchzen irrt umher im Beigemach; im starren Totenantlitz wird keine Rührung wach. In Wonne bricht der Morgen herein mit rother Glut, begrüßt von […]
Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges […]
Der Krieg von 1806 traf Weimar schwer, der Herzog stellte sein Jägerbataillon für Preußen und nahm am Feldzuge als preußischer General der Cavallerie Theil. Die Schlacht bei Jena wurde auf Weimarischem Gebiet geliefert und das Land von den Siegern besetzt, und nur das kluge […]