ToxicStudios

die schönsten Webseiten

Die Stille am Dom zu

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen

Mehr lesen

Das Echo des Schmerzes

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen

Mehr lesen

Jeder Regentropfen ist

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Web Work Toxic Magazin4you

Reise nach Laputa, Lagado - Achtes Kapitel 5

Ich hatte oft von großen Diensten gelesen, die Fürsten und Staaten erwiesen wurden, und wünschte deshalb, die Personen zu sehen, die jene Dienste geleistet hatten. Nach näherer Untersuchung wurde mir aber gesagt, die Namen befänden sich in keiner geschichtlichen Angabe, mit Ausnahme weniger, die man als die schändlichsten Schurken und Verräter dargestellt hatte. Von den übrigen war mir kein einziger Name bekannt. Sie alle erschienen mit gesenkten Blicken und in den schlechtesten Kleidern; die meisten sagten mir, sie seien in Armut und Schande und die übrigen am Galgen oder auf einem Schafott gestorben.

Unter anderen sah ich einen Mann, dessen Fall mir als etwas Besonderes erschien. An seiner Seite stand ein Jüngling von ungefähr achtzehn Jahren. Er sagte mir: Mehrere Jahre lang sei er der Befehlshaber eines Schiffes gewesen; in der Seeschlacht von Actium habe er das Glück gehabt, durch die Schlachtlinie des Feindes zu brechen, drei Hauptschiffe zu versenken und ein viertes zu nehmen. Dieses sei die einzige Ursache von des Antonius Flucht und des daraus sich ergebenden Sieges gewesen; der neben ihm stehende Jüngling sei sein Sohn, der in diesem Kampfe sein Leben verloren habe. Er fügte hinzu: Im Vertrauen auf sein Verdienst sei er nach Beendigung des Krieges nach Rom gegangen und habe am Hofe des August um Beförderung als Befehlshaber eines größeren Schiffes nachgesucht, dessen Kommandeur in der Schlacht gefallen war; die Stelle sei jedoch, ohne Rücksicht auf seine Ansprüche, einem Knaben gegeben, der noch nie das Meer gesehen hatte, dem Sohn einer ehemaligen Sklavin Libertina, der einer Geliebten des Kaisers seine Aufwartung[219] gemacht habe. Als er nun zu seinem eigenen Schiff zurückgekehrt sei, habe man ihm Vernachlässigung des Dienstes zum Vorwurf gemacht; der Befehl über sein Schiff sei einem Lieblingspagen des Vizeadmirals Publicola übertragen worden. Hierauf habe er sich auf ein kleines, von Rom weit entferntes Landgut zurückgezogen und dort sein Leben geendet.

Ich war so neugierig, die Wahrheit dieser Geschichte zu erfahren, daß ich mir erbat, Agrippa, der Admiral in jener Schlacht, möchte heraufbeschworen werden. Dieser erschien und bestätigte mir den ganzen Bericht noch mehr zum Vorteil des Kapitäns, dessen Bescheidenheit einen großen Teil seines Verdienstes vermindert oder verheimlicht hatte.

Ich erstaunte, die Verderbtheit in jenem Reiche durch die Gewalt des eingeführten Luxus so weit und schnell verbreitet zu sehen, weshalb ich mich über mehrere Parallelfälle in anderen Ländern weniger wunderte, wo Laster jener Art weit länger geherrscht haben, wo der ganze Ruhm sowie auch die Beute ausschließlich dem ersten Befehlshaber erteilt wurde, der vielleicht auch nicht den geringsten Anspruch auf eines von beiden hatte.

Da jeder beschworene Geist in der Art vor mir erschien, wie es früher bei ihm im Leben der Fall gewesen war, so erweckte dies bei mir den melancholischen Gedanken, das Menschengeschlecht sei in dem letzten Jahrhundert sehr entartet; die Blattern, unter jeder Benennung und mit allen Folgen, hätten jeden Zug der englischen Physiognomie entstellt, die Größe der Körper vermindert, die Nerven geschwächt, die Spannkraft der Sehnen und Muskeln verringert, eine bleiche Gesichtsfarbe hervorgebracht und das Fleisch schlaff und übelriechend gemacht.

Ich stieg so weit hinunter, daß ich auch einige englische Freisassen vom alten Schlage heraufbeschwören ließ; jene Männer, die wegen der Einfachheit ihrer Sitten, ihrer Lebensart und Kleidung, wegen der Gerechtigkeit in ihrem Verfahren, wegen ihres freien Geistes, ihrer Tapferkeit und Vaterlandsliebe so sehr berühmt waren.[220]

Ich konnte eine gewisse Aufregung nicht unterdrücken, als ich die Toten mit den Lebenden verglich und dabei bedachte, wie alle diese reinen und angeborenen Tugenden von ihren Enkeln für Geld preisgegeben werden, die sich durch den Verkauf ihrer Stimmen und durch ihr Verfahren bei Wahlen jedes Laster und jede Verderbnis erworben haben, die nur an einem Hofe erworben werden können.

Fußnote:
* Newtons Lehre.
** Kein Mann ist tapfer, keine Frau keusch.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

Toxic Internet-Magazin für Informationen + suchen + finden

Landtag ertheilte C

Dagegen veranlaßte sie einen Protest des Herzogs von Meiningen vom 22. Nov. 1861, welcher seine agnatischen Rechte verwahrte und der Convention seine Anerkennung versagte. Einer mehr lesen >>>

Du warst im Keller!

Er also am Blitzableiter hinunter und ich zum Keller geschlichen. Richtig fand ich den Klumpen Gold, wo ich ihn gelassen, faßte ihn samt dem Blatt, auf dem er lag, blies mein mehr lesen >>>

Veilchen

Lächelnd sucht der goldne Strahl, ob sich hinter dichten Hecken nicht im engsten Felsental noch ein Veilchen möcht verstecken, und er küßt des Berges Firn, daß mehr lesen >>>

Gegen sechs Uhr früh erhob

Am Montag, die Wolken zerstreuten sich und ein angenehmer Wind wehte frisch durch den jungen Morgen. Die Erde erschien den Reisenden ganz durchduftet. Lange mehr lesen >>>

Die Waldessänger schweigen,

Mit Grausen sehn's die Gäste; zu schrecklich blickt der Hund, und zeigt die scharfen Zähne, den feuerrothen Schlund. Sie blicken mit Entsetzen mehr lesen >>>

Wie dazumal ins Herz

Als mir noch frohe Jugend blühte, Der Sonnenstrahl Ins Herz mir junge Lieder sprühte. Ich glühe, wie ich damals glühte, Es ist die mehr lesen >>>

Attische Sonette

Theodor Däubler, lebt in verschiedenen Orten Italiens. Am Fuß des Vesuvs beginnt er sein Lebenswerk, das Versepos Das mehr lesen >>>

Der wahre Glaube

Dahingestreckt auf grüne Matten, Lag, mit Almansorn Hand in Hand, Nadir an eines Baches Rand, In einer Palme kühlen mehr lesen >>>

Abwehr von Handel im

Wir glauben! Lächle nicht; es ist uns Ernst! Du kennst den Glauben nicht, und ich kann dir nicht zeigen, mehr lesen >>>

Steig auf des Berges Höh

In meiner Brust, da sitzt ein Weh, Das will die Brust zersprengen; Und wo ich steh, und wo ich mehr lesen >>>

Zu lebenslänglichem Galgen

Was hab ich nur geträumt? - Ich ward geknebelt von viehischen Schergen, Vor mehr lesen >>>

Im Schatten vergessener

In einer Stadt, deren Mauern Geschichten atmen und deren Türme im mehr lesen >>>

Mißstimmung unter

Der am 2, December 1814 eröffnete vierte Landtag machte u.a. mehr lesen >>>

Botschaftsgebäude in Venedig

Casanova war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage mehr lesen >>>

Bald holten die Jäger Top

und sahen, wie dieser ein Thier an dem einen mehr lesen >>>

Der wandernde Musikant im

Wie bist du schön! Hinaus, im Wald mehr lesen >>>

Eine Welt ohne Vergangenheit

Die Welt hat keine mehr lesen >>>

Gegen zwei Uhr schwebte der

bei einem mehr lesen >>>

Kein Glück in der Liebe

Kein mehr lesen >>>



Nutze ToxicStudio und beginne deine Reise.

Weltbewegung sich So war er denn, der früheren, im Jahre 1850 auf 1851 unternommenen ägyptischen Reise zu geschweigen, noch dreimal in Ägypten, und zwar 1864 auf 1865, 1868 auf 1869 und 1871. Desgleichen ging er 1871 auf 1872 nach Palästina, um Studien zu seinem großen Bilde "Einzug des Kronprinzen […]
Als der Himmel über Die Sonne brennt auf das Kopfsteinpflaster von Meißen, wo die Elbe silbern zwischen Fachwerkhäusern glitzert. Ein Wanderer folgt den Spuren der Kurfürsten, vorbei an Weinterrassen, durch verwilderte Parks und über alte Poststraßen. In Riesa erzählen die Räder der […]
Winterabenteuer auf Eine Überraschungsfahrt in der winterlichen Dunkelheit von Dresden entführt die Leser auf eine geheimnisvolle Reise durch die Straßen der Stadt. Entlang der Semperoper und über die Augustusbrücke, führt die Straßenbahn die Abenteurer zu den geheimen Ecken der Stadt, wie dem […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Dogenpalast Palazzo Ducale am Markusplatz

Dogenpalast

vergoldete Pferde von San Marco, Quadriga marciana, Quadriga des Markusdoms, moderne Kopien einer Gruppe von vier lebensgroßen vergoldeten Bronzeplastiken, an der Loggia am Westportal des Markusdoms von Venedig. Nach der Plünderung Konstantinopels schafften 1204 die […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und lief mit Windeseile davon

lief mit

Nicht einmal mit der Feuerzange getraute sie sich eine anzufassen. Und wenn sie sich nachts im Bett umdrehte und zufällig ein solch armes, unschuldiges Tierchen berührte, schlug sie ein Geheul auf, als ob das Haus in Flammen stünde. Ihren alten Mann regte sie so auf mit der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Geliebte mein

Geliebte mein

Vergiftet sind meine Lieder; - Wie könnt es anders sein? Du hast mir ja Gift gegossen Ins blühende Leben hinein. Vergiftet sind meine Lieder; - Wie könnt es anders sein? Ich trage im Herzen viel Schlangen, Und dich, Geliebte mein. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder […]