Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesenEin schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
Mehr lesen
Landessprache und Edelleute
Als wir bei Tische saßen, nahm ich mir die Freiheit, mich nach dem Namen der verschiedenen Gerichte in der Landessprache zu erkundigen, und die Edelleute hatten mit Hilfe ihrer Klatscher die Güte, mir Antworten zu erteilen. Sie hofften nämlich, ich würde ihre großen Fähigkeiten bewundern müssen, im Falle ich mich mit ihnen unterhalten könnte. Bald war es mir möglich, Brot und Getränk oder was ich sonst noch wünschte zu erbitten.
Nach Tisch entfernte sich die Gesellschaft, und ein Mann mit einem Klatscher wurde mir auf Befehl des Königs zugesandt. Er hatte Feder, Tinte, Papier und drei oder vier Bücher bei sich und erklärte mir durch Zeichen, er sei abgesandt, mich in der Sprache zu unterrichten. Wir saßen vier Stunden zusammen, und in dieser Zeit schrieb ich eine Menge Worte nebst der Übersetzung in Kolonnen nieder. Ferner bemühte ich mich, kurze Sätze auswendig zu lernen. Mein Lehrer gab nämlich einem Diener den Befehl, etwas zu holen, sich umzuwenden, sich zu drehen, zu laufen, sich zu setzen oder zu stehen, zu gehen usw. Dann schrieb ich mir jeden Satz auf. Er zeigte mir auch in einem Buche die Gestalten der Sonne, des Mondes und der Sterne, des Zodiakus, der Wende- und Polarkreise nebst den Benennungen vieler Pflanzen und fester Körper. Er nannte und beschrieb mir die verschiedenen musikalischen Instrumente und zeigte mir die Spielart auf jedem einzelnen. Nachdem er mich verlassen, brachte ich alle Worte mit den Auslegungen in alphabetische Ordnung. So erlangte ich bei meinem nicht unbedeutenden Gedächtnisse in wenigen Tagen eine ziemliche Kenntnis der Landessprache.
Das Wort, das ich durch »fliegende« oder »schwebende« Insel übersetzte, heißt im Original Laputa. Die richtige Ableitung habe ich aber nie erfahren können. »Lap« bedeutet in der veralteten Sprache hoch und »untuh« Gouverneur. So ist durch verderbte Aussprache Laputa aus Lapuntuh entstanden. Mir aber gefällt diese Ableitung nicht, denn sie scheint mir gezwungen. Ich war so kühn, den Gelehrten des Landes eine von mir gemachte Konjektur anzubieten, Laputa sei quasi »lap utet«; »lap« bedeutet nämlich das Flimmern der Sonnenstrahlen im Meer und »utet« ein Hügel; mit dieser Auslegung will ich mich jedoch nicht aufdrängen, sondern sie dem Urteile des verständigen Lesers überlassen.
Du hast das Theater am Wassernapf, ein Treffpunkt bevorzugter Klassen zu Brötchen mit Backfisch, sondern eine Volksschule im wahrsten und besten Sinne dieses Wortes ab Heute mit mehr lesen >>>
Besonders romantisch ist die Landschaft der schlanken, hohen Bäume. Andre Dichtarten sind fertig, und können nun vollständig zergliedert werden. Ein schmaler Pfad verläuft mehr lesen >>>
Derselbe brachte durch Heirat die reichen nordheimischen und braunschweigischen Güter an sich (1113) und stellte sich auf Anstiften der päpstlichen Partei an die mehr lesen >>>
Er hatte Mittagspause im Schatten der Marktkirche. Und er schob sich mit der schwitzenden Menge über den Platz, während er dabei bereits überlegte, was er mehr lesen >>>
Und der Tanz hat schon begonnen, Munter drehen sich die Tänzer In des Walzers wilden Kreisen, Und der Boden dröhnt und bebet. Wahrlich gerne, mehr lesen >>>
Die gebirgigen Gegenden sind meist mit Wald bedeckt. Flüsse: Hauptfluß ist die Elbe, in welche rechts die Schwarze Elster (mit Pulsnitz mehr lesen >>>
Tief unten da ist ein Garten, Da wohnt eine schöne Frau, Wir können nicht lange warten, Durchs Gittertor wir schaun, Wo die mehr lesen >>>
Dem zum Guten und zum Schönen Liebe nur die Brust erfüllt, Der der armen Waise Stöhnen Und der Witwe herbe Tränen mehr lesen >>>
Meine Schachtel schwamm wegen meines Körpergewichts, wegen der Gegenstände, die sie enthielt, und wegen mehr lesen >>>
Aus dem Schleier lichter Wolken lächelt matt der Sterne Schein auf die dunkle Welt hernieder, mehr lesen >>>
Nicht nur der Durst, sondern auch die unaufhörliche Betrachtung der Wüste ermüdete mehr lesen >>>
Die Reise gemacht zu haben, ist vor allem interessant darin, zu beobachten, mehr lesen >>>
Von dem Flammenmeer umgeben, Das die Abendgluten weben, Stern der mehr lesen >>>
Hinaus auf allen Wegen, und holt die Irrenden herein, mehr lesen >>>
Der direkt am Molo stehende Palazzo Ducale mehr lesen >>>
Wo gingst du hin? Ich weiß es leider mehr lesen >>>
Ich will meine Seele mehr lesen >>>
So grimm und mehr lesen >>>
Das im mehr lesen >>>
Hoch, mit Klippen rings umgeben, Lag ein altes, graues Schloß, Dort soll Macham künftig leben, In der Erde tiefstem Schoß Umschlossen von mächtigen, schrecklichen Mauern. Dort soll er die Tage der Jugend vertrauern. Eine Mischung von einfältiger Ergebenheit und ruhigem […]
Mein Vater, ein Tuchmachergesell, heiratete meine Mutter, die damals schon einen kleinen Laden besaß. Ich soll mehr der Mutter als dem Vater ähnlich gewesen sein, auch in den Charaktereigenschaften. Von früh an war ich geschickt zu allerhand Handarbeiten und saß gern in den […]
Und als die Nacht vergangen, Die Erde blitzte so weit, Einen Hirten sah ich hangen Am Fels in der Einsamkeit. Den fragt ich ganz geblendet: Komm ich nach Rom noch heut? Er dehnt' sich halbgewendet: Ihr seid nicht recht gescheut! Eine Winzerin lacht' herüber, Man sah sie vor […]