Die Stille am Dom zu
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Ich dankte Seiner Hoheit auf die verbindlichste Weise für eine so große Gnadenbezeigung. Wir befanden uns in einem Zimmer, von wo wir eine schöne Aussicht in den Park genossen. Weil nun meine erste Neigung dahin zielte, mich mit Szenen des Pompes und der Pracht unterhalten zu lassen, so wünschte ich, Alexander den Großen an der Spitze seines Heeres nach der Schlacht bei Arbela zu sehen, der denn auch sogleich auf eine Bewegung des Fingers von seiten des Gouverneurs unter dem Fenster, wo wir standen, erschien.
Alexander ward in das Zimmer zitiert, und nur mit einiger Schwierigkeit verstand ich sein Griechisch, ebenso wie er auch von dem meinigen nicht viel verstehen konnte. Er gab mir sein Wort, er sei nicht vergiftet worden, sondern an einem Fieber gestorben, das infolge eines heftigen Katzenjammers entstanden sei.
Hierauf sah ich, wie Hannibal die Alpen passierte. Dieser sagte mir, er habe keinen einzigen Tropfen Essig in seinem Lager gehabt.*
Dann wurden mir Cäsar und Pompejus an der Spitze ihrer Truppen vorgeführt, und zwar in dem Augenblick, als sie im Begriff waren, die Schlacht von Pharsalus zu liefern. Ersteren sah ich auch in seinem letzten großen Triumph. Ich wünschte, der römische Senat möge in einem großen Zimmer und eine moderne Repräsentativversammlung in einem anderen vor mir erscheinen. Der erstere erschien mir als eine Versammlung von Helden und Halbgöttern; die andere als ein Zusammenlauf von Krämern, Taschendieben, Räubern und Renommisten.
Der Gouverneur gab auf mein Verlangen Cäsar und Brutus ein Zeichen, zu uns heranzutreten. Beim Anblick des Brutus ward ich von höchster Ehrerbietung erfüllt und konnte in jedem Zuge seines Gesichts die strengste Tugend, die größte Unerschrockenheit und Seelenfestigkeit, die reinste Vaterlandsliebe und allgemeines Wohlwollen gegen die ganze Menschheit sehr leicht erkennen.
Ich bemerkte mit vielem Vergnügen, daß diese beiden Personen in gutem Einverständnis miteinander standen, und Cäsar gestand mir freimütig, die großen Handlungen seines eigenen Lebens seien um viele Grade nicht vergleichbar mit dem Ruhme seiner Ermordung.
Ich hatte die Ehre eines langen Gesprächs mit Brutus und erfuhr von ihm, sein Vorfahr Junius, Sokrates, Epaminondas, Cato der Jüngere, Sir Thomas More und er selbst befänden sich in immerwährender Gesellschaft, ein Verein von sechs Männern, zu dem alle Zeitalter der Welt den siebenten nicht hinzufügen könnten.
Ich würde dem Leser Langeweile erwecken, wollte ich die ungeheure Anzahl aller erlauchten Personen hier anführen, die zur Befriedigung meines unersättlichen Verlangens, die Welt in jeder Periode des Altertums zu erblicken, von dem Gouverneur herbeizitiert wurden. Ich weidete meine Augen hauptsächlich an den Vernichtern der Tyrannen und Usurpatoren und an den Helden, welche die Freiheit unterdrückter und gemißhandelter Nationen wiederherstellten. Es ist mir jedoch unmöglich, das Vergnügen meines Herzens so zu beschreiben, daß der Leser einen Begriff davon erhält.
Fußnoten
* Bekanntlich soll Hannibal auf seinem Marsche über die Alpen erhitzte Felsen durch Essig gesprengt haben.
Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
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