Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
Mehr lesenEin schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen
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Von Kindheit auf sind die Yähus außerordentlich behende; einst fing ich einen dreijährigen Jungen und suchte ihn durch alle Arten von Liebkosungen zu beruhigen, allein der kleine Kobold begann zu kreischen und mich mit solcher Heftigkeit zu beißen und zu kratzen, daß ich ihn loslassen mußte; auch war es Zeit, daß ich ihn losließ, denn eine ganze Herde von alten Yähus lief bei dem Gekreisch herbei; als sie aber fanden, daß der Junge unverletzt war (denn er lief mit größter Schnelligkeit), und da der fuchsrote Klepper in der Nähe stand, wagte kein Yähu mir nahe zu kommen. Ich bemerkte, daß das Fleisch des jungen Tieres sehr stinkend war; er hatte einen Geruch, der aus dem eines Wiesels und eines Fuchses zusammengesetzt, aber bei weitem unangenehmer war. Ich vergaß noch einen Umstand (und wahrscheinlich würde ich die Verzeihung des Lesers erlangen, wenn ich diesen ganz ausgelassen hätte); während ich das verhaßte Geschöpf mit den Händen hielt, entleerte es seinen Kot über meine Kleider; glücklicherweise war ein kleiner Bach in der Nähe, wo ich mich so sauber wie möglich abwusch. Ich wagte es jedoch nicht, vor meinem Herrn zu erscheinen, bevor ich mich gehörig gelüftet hatte.
Im Moor, wo der letzte Winterfrost noch wie gebrochenes Glas zwischen den Halmen liegt, beginnt das Unsichtbare zu atmen. Die Luft flimmert, trägt Gerüche von feuchter Erde und etwas mehr lesen >>>
Es gibt Orte, die rufen einen. Nicht mit Lauten, die das Ohr versteht, sondern mit einem Flüstern, das die Seele vibrieren lässt. So ein Ort ist der Boggington-Wasserfall, wo mehr lesen >>>
Es gibt Orte, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Sie warten in der verdichteten Stille alter Wälder, wo die Luft nach verborgenen Metallen und verblasster mehr lesen >>>
Der Geruch von kaltem Kaffee und panischer Energie liegt wie ein Schleier über dem Loft der Agentur WebWind, als die Lücke auf dem Hauptmonitor plötzlich mehr lesen >>>
In einer Welt, die vom Rhythmus der Maschinen und dem Schweiß handwerklicher Präzision zusammengehalten wird, gibt es mehr als nur funktionale mehr lesen >>>
Tief im Herzen der sächsischen Wälder, dort wo der Nebel sich an die Stämme schmiegt und der Boden unter den Füßen zu atmen scheint, mehr lesen >>>
Der Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen mehr lesen >>>
Die Stadt atmet nicht. Sie flimmert, ein trügerisches Mosaik aus Lichtpixeln und schlafenden Algorithmen, gebaut auf mehr lesen >>>
Das dichte Grün des Spreewaldes birgt mehr als nur Wasserwege und Stille. In seinem Kern pulsiert ein mehr lesen >>>
Tief im Spreewald, wo das Wasser in tausend silbernen Adern durch moosgrünes Land fließt und mehr lesen >>>
Im Hundehütten-Tal, wo der Nebel sich an Märchen klammert und die Bäume flüstern, mehr lesen >>>
Die Hitze der Stadt klebte an Annas Haut wie eine zweite, stickige Schicht, mehr lesen >>>
Hoch in den sanften Hügeln, wo der Wind ein beständiges Lied mehr lesen >>>
Das Licht fiel schräg durch die hohen Fenster der alten mehr lesen >>>
Über die Jahrhunderte geriet sein Wissen in mehr lesen >>>
Die Straßen Roms atmeten die Last mehr lesen >>>
Der Abend legte sich über mehr lesen >>>
Die kalte Luft mehr lesen >>>
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Ich ging und nahete mich ihr, und flüsterte: Sage mir, du wunderschöne, süße Maid, was diese Grube hier bedeut't? Da sprach sie schnell: Sei still, ich hab geschaufelt dir ein kühles Grab. Und als so sprach die schöne Maid, da öffnet sich die Grube weit; und als ich in […]
Als Prosagedicht wird eine Textart zwischen Prosa und Gedicht bezeichnet. Das Prosagedicht ist eine kunstvoll strukturierte und rhythmischklanglich gestaltete Prosa, die sich von der Lyrik vornehmlich insofern unterscheidet, als dass Endreime fehlen und die Rede nicht durch […]
Die lange, lange, dunkle Nacht hab ich durchwacht, mit Seufzen und in Tränen tät sich mein Herz aus öder Qual dem Sonnenstrahl, dem Licht entgegensehnen. Daher schritt man zur Inquisition und verschickte die Akten an den Leipziger Schöppenstuhl, welcher auf die Tortur […]