ToxicStudios

die schönsten Webseiten

Die Stille am Dom zu

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen

Mehr lesen

Das Echo des Schmerzes

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann […] Mehr lesen

Mehr lesen

Jeder Regentropfen ist

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Web Work Toxic Magazin4you

Reise in das Land der Hauyhnhnms - Sechstes Kapitel 10

Ich sagte meinem Herrn den verbindlichsten Dank für die gute Meinung, die er gütigst von mir gefaßt hätte; ich fügte jedoch hinzu, wie ich aus niederem Stande von einfachen Eltern geboren sei, die mir nur eine mäßige Erziehung erteilen konnten. Der höhere Adel entspreche durchaus nicht der Idee, die Seine Gnaden von ihm hege. Unsere jungen Lords würden von Kindheit auf in Faulheit und Üppigkeit aufgezogen; sobald es ihr Alter erlaube, verbrauchten sie ihre Kraft und erhielten schmähliche Krankheiten von Buhlerinnen; sobald ihre Vermögensumstände ruiniert seien, schlössen sie Ehen mit reicheren aus niederem Stande, die häßlich und ungesund wären, und zwar nur des Geldes wegen, die sie dann haßten und verachteten. Die Sprößlinge solcher Ehen seien rachitische, skrofulöse und entstellte Kinder. Somit bestehe ein Geschlecht nicht länger als drei Generationen, im Fall die Frau sich nicht einen gesunden Vater bei Nachbarn und Bedienten hole, um den Stamm fortzusetzen oder zu verbessern.

Ein schwacher und kranker Körper, ein mageres Gesicht, eine blasse Farbe seien untrügliche Zeichen einer edlen Geburt. Ein gesunder und starker Bau gelte bei Männern von Stande für eine Schmach, weil die Welt daraus den Schluß ziehe, der wirkliche Vater sei ein Stallknecht oder Kutscher. Die Mängel der Seele seien entsprechend denen des Körpers; sie bestehen in einer Mischung von Laune, Dummheit, Unwissenheit, Eigensinn, Sinnlichkeit und Stolz.

Ohne die Zustimmung dieser erlauchten Adligen könne kein Gesetz gegeben, aufgehoben oder verändert werden. Sie bildeten auch einen Gerichtshof, gegen den keine Appellation möglich sei.

Fußnote:
* Sobald von einer britischen Regierung etwas Unkonstitutionelles durchgeführt worden war, wurde häufig eine solche Bill eingebracht, die den Machthabern Straflosigkeit zusicherte; dies geschieht jedoch schon seit langer Zeit nicht mehr.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

777

weiterlesen =>

Toxic Internet-Magazin für Informationen + suchen + finden

Schneeflocken, Blattwerk,

Ein Hauch von Lavendel und nassem Stein liegt über dem Elbtal an diesem Morgen. Doch etwas stimmt nicht mit diesem Frühling. Die Löwenzähne öffnen ihre Blüten drei Stunden früher mehr lesen >>>

Dein Fluch im Schatten des

Diese Stadt war nicht nur Stein und Stahl. Sie war aus Gefühl. Ein unsichtbares, schweres Gewebe aus tausend alltäglichen Tragödien und stillen Verzweiflungen. Lina hatte das mehr lesen >>>

Mein Herz, der Sturm und ich

Es beginnt nicht mit einem Schrei, sondern mit einem Auslöschen. In der gespenstischen Stille nach dem Donner, wenn das Nachbild des Blitzes wie ein böses Auge auf mehr lesen >>>

Schweigende Vergänglichkeit

Eine Welt ist in Eis erstarrt. Nicht nur der Bach, der wie eine gläserne Schlange erstickt im Wald liegt, sondern das Leben eines Mannes, gefangen unter mehr lesen >>>

Der Mond am Himmel und diese

Verona wird anders nach Mitternacht. Die Steine der römischen Arena speichern noch das Echo längst verstummter Gladiatorenrufe, während der mehr lesen >>>

Düstere Odyssee eines in der

Ein gewöhnlicher Freitag neigt sich dem Ende zu, ein leises Summen begleitet den Abschied der Arbeitswoche. Es ist das Geräusch einer mehr lesen >>>

Dresden Gruna zwischen den

In Dresden, einer Stadt, wo vergessene Brötchen und übersehene Kuchen die Straßen füllen, erwacht eine Geschichte zum mehr lesen >>>

Die unsichtbaren Grenzen im

Dresden liegt nicht mehr da, wo es einmal lag. Es hat sich verschoben, Schicht um Schicht, und nur an wenigen Stellen mehr lesen >>>

Wanderung durch eine Nacht

Der Sonntagabend stirbt in Dresden einen langsamen, nassen Tod, als sich ein einsamer Spaziergänger auf mehr lesen >>>

Das Haus gegenüber kennt

Die Straße schlief nie wirklich. Selbst um drei Uhr morgens, wenn der letzte Nachtbus schon mehr lesen >>>

Eine klimakatastrophische

Dresden, Silvester. Ein unerschrockener Spaziergänger trotzt den warnenden Vorhersagen mehr lesen >>>

Seevorstadt-Ost Großer

Dresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte mehr lesen >>>

Kleinluga, Maltengraben,

Der Stadtlärm weicht, ein neuer Weg, der tiefen Geheimnissen und mehr lesen >>>

Spaziergang durch Weißig,

Ein anhaltender Regen verwandelt das Dorf Weißig in eine mehr lesen >>>

Was die Stadt dir zeigen will

Dresden ist mehr als Barock und geborstenes mehr lesen >>>

Das alte Lied der neuen

Dresden bei Nacht ist mehr als mehr lesen >>>

Das System lernte zu seufzen

Stellen Sie sich eine mehr lesen >>>

Drei senkrechte Busse für

Ein grauer Nebel mehr lesen >>>

Das Silber in den Pfützen

In der mehr lesen >>>



Nutze ToxicStudio und beginne deine Reise.

Stadt und Amt Weimar mit Neueste Weimarische Linie. Herzog Wilhelm erhielt in der Theilung Stadt und Amt Weimar mit den Vogteien Brembach, Schwansee, Gebstädt und Magdala, die Ämter Jena, Burgau, Kapellendorf, Ringleben und Berka mit den Städten Buttstädt, Buttelstädt, Rastenberg, Lobeda, Neumark und […]
Mondlicht Mit widerhallendem Fußtritt Wandelt ich über die Brück'; Der Mond brach aus den Wolken Und grüßte mit ernstem Blick. Stehn blieb ich vor deinem Hause, Und starrte in die Höh', Und starrte nach deinem Fenster - Das Herz tat mir so weh. Ich weiß, du hast aus dem Fenster Gar oft […]
Kindlein In dunkler Straße das niedre Haus - vorüberflutet der Welt Gebraus. Voll Stroh die Lade, nicht Bett noch Schrein, und drüber des leuchtenden Sternes Schein! Und drinnen das reichste Glück der Welt: die Mutter, welche ihr Kindlein hält. Bei einem Kosmopoliten können sie, auf einem […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Einzug des Kronprinzen in Jerusalem

Einzug des

Herbst 1876 also erschien das Einzugsbild. In der Zeit, die seitdem vergangen ist, schuf er unverändert weiter und kein Jahr verging, ohne daß sein Talent und seine Schaffenslust sich nicht neu betätigt hätten. Aus dieser Fülle, die hinter der Epoche von 1857 bis 1874 […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Das Boot lag auf dem Trockenen

Das Boot lag auf

ich kehrte es mit großer Mühe um, wobei mir zweitausend Menschen mit Tauen und Maschinen halfen, und ich fand, daß es nur wenig Schaden gelitten hatte. Aber was er gesagt, hatte mich gerade auf das gebracht, was ich suchte und nun wußte ich, wie ich's anzustellen habe, daß […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Scheiden müssen, ein Schrei, die Nacht, die Lippe

Scheiden müssen,

Des frommen Spieles ward ich müd, aus meinem Herzen bricht ein Schrei: es wogt die Nacht - die Lippe glüht - und aller Bande bin ich frei! Zieh mich noch einmal an deine Brust, erstick mich in lodernden Küssen: wir haben vom ersten Blick ja gewußt, wie bald wir scheiden […]