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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Gullivers Reisen - Fünftes Kapitel 1

Der Verfasser verhindert durch eine außerordentliche Kriegstat den fremden Angriff. Ein hoher Ehrentitel wird ihm erteilt. Es erscheinen Gesandte des Kaisers von Blefuscu und bitten um Frieden. In den Zimmern der Kaiserin bricht eine Feuersbrunst aus. Der Verfasser rettet den übrigen Teil des Palastes.

Liliput ist durch einen 800 Ellen breiten Kanal vom Reiche Blefuscu getrennt, einer Insel, die in nordöstlicher Richtung liegt. Ich hatte diese noch nicht gesehen und vermied es, nach dem mir gegebenen Bericht von einer beabsichtigten Invasion, auf jener Seite der Küste zu erscheinen, aus Furcht, von feindlichen Schiffen bemerkt zu werden, die bis dahin noch keine Kunde von mir erhalten hatten. Es war nämlich während des Krieges jede Verbindung der zwei Reiche bei Todesstrafe verboten und von dem Kaiser ein Embargo auf alle Schiffe gelegt worden. Ich Ich teilte Seiner Majestät einen von mir entworfenen Plan mit, die ganze feindliche Flotte zu erobern, die, wie unsere Schnellsegler uns berichteten, im Hafen vor Anker lag und bereit war, beim ersten günstigen Winde abzusegeln. Ich erkundigte mich bei den erfahrensten Seeleuten nach der Tiefe des Kanals, den sie oft gelotet hatten, und erfuhr, daß er bei der Flut in der Mitte siebzig Glumgluffs betrug, das heißt sechs Fuß englischen Maßes, und sonst nur höchstens fünfzig Glumgluffs. Hierauf ging ich zur Nordostküste, Blefuscu gegenüber, legte mich hinter einen Hügel, zog mein kleines Taschenperspektiv hervor und nahm die vor Anker liegende Flotte des Feindes in Augenschein. Dann kehrte ich in mein Haus zurück und gab Befehl, mir eine große Menge von starken Tauen und eisernen Stangen herbeizuschaffen. Dazu war ich nämlich durch einen Befehl des Kaisers ermächtigt. ermächtigt. Die Taue waren ungefähr von der Dicke Dicke eines Bindfadens und die eisernen Stangen von der Länge und Form einer Stricknadel. Ich verdreifachte die Taue, um sie stärker zu machen, und drehte aus demselben Grunde drei eiserne Stangen zusammen, indem ich die Spitzen zu Haken bog. Nachdem ich fünfzig solcher Haken an ebenso vielen Tauen befestigt hatte, kehrte ich zur Nordostküste zurück, zog Rock, Schuhe und Strümpfe aus und ging ungefähr eine Stunde vor der Flut mit meinem ledernen Wams in die See hinein. Ich watete, so schnell ich konnte, und schwamm in der Mitte ungefähr dreißig Ellen, bis ich Boden fühlte. In weniger als einer halben Stunde war ich bei der Flotte angelangt. Der Feind war so erschreckt, als er mich erblickte, daß die ganze Mannschaft aus den Schiffen sprang und an das Ufer schwamm, wo gewiß nicht weniger als dreißigtausend Menschen standen; dann nahm ich mein Takelwerk, befestigte an dem Vorderteile jedes Schiffes einen Haken und band alle Stricke am Ende zusammen. Während ich dies vollbrachte, gab mir der Feind eine Salve von mehr als tausend Pfeilen, von denen mehrere in meinem Gesicht und meinen Händen steckenblieben und, den Schmerz abgerechnet, mir bei meiner Arbeit nicht wenig hinderlich waren. Am meisten war ich um meine Augen besorgt und würde diese auch unfehlbar verloren haben, wäre mir nicht plötzlich ein Hilfsmittel eingefallen. Unter anderen kleinen Gegenständen, die mir notwendig waren, befand sich meine Brille in einer besonderen kleinen Tasche, die von den Zollbeamten des Kaisers, wie ich erwähnte, nicht bemerkt worden war. Diese nahm ich heraus, setzte sie auf meine Nase und führte, so bewaffnet, mit Kühnheit mein Unternehmen trotz der feindlichen Pfeile aus, von denen mehrere das Glas meiner Brille trafen, jedoch keine andere Wirkung hervorbrachten, als diese mir ein wenig zu verrücken. Als ich nun alle Haken befestigt hatte, nahm ich den Knoten in meine Hand und begann zu ziehen, allein kein Schiff wollte sich von der Stelle rühren, denn sie waren sämtlich an den Ankern festgemacht. Somit war der gefährlichste Teil meines Unternehmens noch zu vollbringen. Ich ließ den Strick fahren, da die Haken ja ohnedies an den Schiffen befestigt blieben, und schnitt voll Kühnheit mit meinem Messer die Ankertaue der Schiffe durch, wobei ich ungefähr zweihundert Schüsse in Gesicht und Hände erhielt. Dann ergriff ich wieder das zusammengebundene Ende der Taue und zog mit der größten Leichtigkeit fünfzig der feindlichen Kriegsschiffe hinter mir her.


Die Blefuscudier, die nicht den geringsten Begriff von meinem Vorhaben hatten, waren zuerst erstaunt und verwirrt. Sie hatten hatten mich die Taue durchschneiden sehen und glaubten zuerst, ich wollte die Schiffe flottmachen, damit sie aufeinanderstießen und dadurch Schaden litten. Als sie aber sahen, wie die ganze Flotte sich in bester Ordnung bewegte und wie ich die Taue zog, zog, ließen sie einen solchen Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung Verzweiflung erschallen, daß es mir unmöglich ist, dies zu beschreiben. Als ich außer Gefahr war, hielt ich eine Weile an, um die Pfeile aus Hand und Gesicht herauszuziehen; dann rieb ich mich mit der Salbe ein, die mir bei meiner ersten Ankunft gegeben worden war und die ich schon erwähnte. Hierauf nahm ich meine Brille ab, wartete, bis die Flut ein wenig gefallen war, watete mit meiner Beute durch die Mitte des Kanals und langte wohlbehalten im Hafen von Liliput an.

Der Kaiser und sein ganzer Hof standen am Ufer und erwarteten den Ausgang des großen Abenteuers. Sie sahen, wie sich die Schiffe in einem weiten Halbkreis bewegten, konnten mich aber nicht erkennen, da das Wasser mir bis an die Brust reichte. Als ich in die Mitte des Kanals kam, gerieten sie in große Furcht, denn nun kam mir das Wasser bis an den Hals. Der Kaiser glaubte, ich sei ertrunken, und die feindliche Flotte nahe sich, sich, zum Angriff gerüstet; allein seine Besorgnis verschwand bald, denn da der Kanal mit jedem Schritte flacher wurde, kam ich bald so nahe, daß man mich hören konnte; ich hielt das Ende der Taue, woran die Schiffe befestigt waren, in die Höhe und rief mit lauter Stimme: "Lang lebe der großmächtigste Kaiser von Liliput!" Dieser große Fürst erteilte mir bei meiner Landung das höchste Lob und ernannte mich auf auf der der Stelle zum Nardac, der höchsten Würde seines Kaisertums.

Seine />Seine Majestät wünschte, ich möchte eine andere Gelegenheit benutzen, um alle übrigen feindlichen Schiffe in seine Häfen zu bringen. So unmäßig ist der Ehrgeiz des Fürsten, daß er an nichts Geringeres dachte als an die Eroberung des ganzen Reiches von Blefuscu, das er dann durch einen Vizekönig regieren lassen wollte. Er hoffte ferner, alle breitendigen Verbannten zu vernichten und auch jenem Volk den Zwang aufzulegen, ihre Eier an den spitzeren Enden zu öffnen, wodurch er der Monarch der ganzen Erde geworden wäre. Allein ich suchte ihm diesen Plan auszureden, berief mich hierbei sowohl auf Politik wie auf Gerechtigkeit und erklärte zuletzt in deutlichen Worten, ich würde mich nie zum Werkzeug hergeben, um ein freies und tapferes Volk in Sklaverei zu bringen. Als diese Angelegenheit im Staatsrate Staatsrate verhandelt wurde, war auch der klügste Teil des Ministeriums auf meiner Seite. Diese offene und kühne Erklärung widerstrebte aber so sehr der Politik des Kaisers, daß er mir diese nie vergab. Er erwähnte sie auf sehr listige Weise im Staatsrate, und wie ich erfuhr, schienen die Klügsten mit ihrem Stillschweigen meine Meinung zu billigen. Andere aber, die geheime Feinde von mir waren, konnten einige Worte nicht unterdrücken, womit ein versteckter Tadel gegen mich ausgesprochen wurde. Von dieser Zeit an begann eine gegen mich gerichtete Intrige zwischen dem Kaiser und einem Verein mehrerer mehrerer gegen mich boshaft eingenommener Minister, die nach ungefähr zwei Monaten ausbrach und beinahe mit meiner gänzlichen Vernichtung geendet hätte. Von so wenig Gewicht Gewicht sind bei den Fürsten die größten Dienste, wenn sie durch eine Weigerung, ihren Leidenschaften zu dienen, aufgewogen werden.

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Sporthalle Rabenau - SFH Ingenieure.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sporthalle Rabenau, Bauherr: Stadt Rabenau; Auftraggeber: Ingenieurbüro Fischer Freital; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung - Lichtberechnung Sporthalle Rabenau […]

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Das Team der Höhenarbeiter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Team der Höhenarbeiter - Höhenarbeiten, Industrieklettern, seilunterstütze Arbeiten, Industriemontagen, Baumpflege, Dachrinnenreinigung, Höhenarbeiter - Arbeiten in großer Höhe, leicht für unsere Höhenarbeiter, fachlich und sicherheitstechnisch geschulte Spezialisten für viele Aufgabenstellungen aus Industrie und Privatwirtschaft. Unsere Auftraggeber sind Industrieunternehmen, Kommunen, Gewerbebetriebe, Immobilienbesitzer, Privathaushalte und Gartenbesitzer. Überall da, wo fachliches und effektives Arbeiten in der Höhe zusammentreffen, leistet das Team der Höhenarbeiter Dienste ganz ohne Kran- und Hebetechnik. Durch spezielle Seilzugangs- und Positionierungstechniken (SZP) unserer geschulten und zertifizierten Höhenarbeiter und Industriekletterer können wir Ihnen maßgeschneiderte, problemorientierte Lösungen zu Arbeiten an exponierten Arbeitsplätzen im Bereich des Industriekletterns, der gewerblichen Höhenrettung, der WEA Technik, der Baumpflege, des Sachverständigenwesens sowie für Film- und Fernsehproduktionen anbieten. das Team der Höhenarbeiter stellt sich in den Dienst seiner Kunden. Höhenarbeiter sind heute in Deutschland gut ausgebildete Anwender ungesichertes Arbeiten ist nach Standards der modernen Arbeitssicherheit nicht mehr zulässig. Diese große Erfahrung und die hohe Qualifikation unserer Industriekletterer, die nicht nur versierte Höhenarbeiter, sondern auch baufachlich ausgebildete Handwerker und Ingenieure sind, garantieren auch bei anspruchsvollen baulichen Gegebenheiten handwerklich hochwertige Arbeit. Zur Absturzsicherung wird aus Sicherheitsgründen im Gegensatz zum Sportklettern ausnahmslos mit einer zweiten Sicherung gearbeitet. Die organisierte Höhenrettung und Bergrettungsdienste sind dagegen üblicherweise keine Einsatzgebiete von Höhenarbeitern. Höhenarbeiter werden allerdings teilweise zur Gewährleistung einer raschen Rettung z.B. auf Großbaustellen eingesetzt. Anschließend seilen sie sich abhängig von den örtlichen Gegebenheiten bis zum Boden ab oder steigen am Seil wieder auf. Ein Schwerpunkt unserer Höhenarbeiter ist die Beseitigung von Gefahren und Gefahrenstellen. Mittels Seilzugangstechnik können Gefährdungen sicher und schnell beseitigt werden. […]

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Kaufsignale in symmetrischen Dreiecksformationen bei grossen amerikanischen Indices.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Dow Jones Index bildet Sonntag, 4. Novembe ein symmetrisches Dreieck, die letzte Kerze stellt einen hammer dar. Diese Kerzenformation ist bullish zu werten, erfolgt der Ausbruch aus dem Dreieck bei ca. 13800 Punkten, ist ein Kursziel von ca. 15000 Punkten zu erwarten. Ein Schlusskurs unterhalb des hammers wäre ein Shortsignal, die Dreiecksformation würde sich in diesem Fall... […]

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Mode-Atelier Eva-Maria Krieger - Damenmaßschneidermeisterin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Abmessungen und Daten HEA HEM Träger / Breitflanschträger - Spezialtiefbau ITG GmbH.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Datenblätter für Daten HEA HEM Träger Breitflanschträger - Profil, Gewicht, Breite, Höhe, Stegdicke, Flanschdicke - Spundwand Verbau, Baugrubensicherung. Produktliste Spezialtiefbau ITG GmbH: Spundwände (vorrangig Larssen L601-606, L22 in allen erforderlichen Stärken), HEB 240 - 500 Verbauträger DIN 1025, HEB 160 bis 1000 Breitflanschträger, Stahlträger, Durchführung von Lagerauflösungen, HEM-Verbauträger HEM 160 bis 1000, HEA-Verbauträger, UNP- Stahl 220 - 400 DIN 1026, Doppel-U-Profile 160 bis 400, U-Profile, Gurtung, Stahlrohre, Brennteile (Stahlkeile und Stahlplatten), Verbauholz zweiseitig, Verbauholz vierseitig, Zubehör Spezialtiefbau, gebrauchte Stahlrohre, Spundwände, U-Profile, Gurtung und Verbauholz. Alle Sortimente neu und gebraucht, Verkauf, Kauf, Rückkauf - Spezialtiefbau und Tiefbauservice […]

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Handel mit Aktien in einer Dreiecksformation.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Strategie des Handels mit Aktien in Dreiecksformationen beruht auf Linien 5 mit Berührungspunkten, Longsignal bei Punkt 1 auf der unteren Linie, danach Punkt 1 auf der oberen Linie, Punkt 2 auf der unteren Linie, Punkt 2 auf der oberen Linie und Punkt 3 auf der unteren Linie, bildet als 5. Punkt das Kaufsignal. Die untere Linie von Punkt 1 zu Punkt 2 bildet in der Verlängerung eine starke Unterstützungslinie. Punkt 3 ist ein gute Gelegenheit um Aktienposition mit Limitorder in der Nähe der Linie aufzubauen. Am letzten Swinglow sollten Sie die Position absichern! […]

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Gesetze über Abwendung und Bestrafung von Störungen der öffentlichen Ruhe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch kam bereits die Eisenbahn, die von Leipzig aus über Altenburg nach Krimmitzschau. Plauen und Hof gebaut werden und so Nord- und Süddeutschland verbinden sollte, und ein Expropriationsgesetz zur Berathung. Der Bau der Bahn begann 1841, die Bahn wurde 1842 bis Altenburg eröffnet. Nach dem Jahre 1830 erwachte auch im Herzogthum Altenburg die Auswanderungslust. Seit 1834 zogen nicht wenig Familien und Individuen nach Nordamerika (später auch nach Serbien und nach Polen); die Staatsregierung hinderte es nicht und gab ein Gesetz über Regulirung der privatrechtlichen Verhältnisse der Auswandernden (1841). Nur bei einer kleinen Partei, welche in Verbindung mit dem Prediger Stephan (s.d.) stand, war der kirchlich-religiöse Impuls zur Auswanderung unter Leitung der Pfarrer Gruber und Löber 1838 und 1839 vorherrschend. […]

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