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Reise nach Brobdingnag - Fünftes Kapitel 2

Kuchen zum Frühstück

Ich weiß nicht mehr, ob es mir Vergnügen oder Kränkung verursachte, wenn die kleineren Vögel bei ihren Spaziergängen sich nicht vor mir zu fürchten schienen, sondern bis auf die Länge einer Elle vor mir herumhüpften und Würmer sowie andere Nahrung mit so viel Gleichgültigkeit und Sicherheit suchten, als befände sich kein Lebewesen in ihrer Nähe. Eine Drossel hatte sogar, wie ich mich erinnere, die Frechheit, ein Stück Kuchen, das Glumdalclitch mir zum Frühstück gegeben hatte, mit dem Schnabel aus meiner Hand zu schnappen. Wenn ich solche Vögel fangen wollte, liefen sie keck auf mich zu und suchten nach meinen Fingern zu picken, die ich klüglicherweise aus ihrem Bereich entfernt hielt, und dann hüpften sie ganz unbekümmert wieder zurück, um Würmer und Schnecken wie zuvor zu suchen. Eines Tages nahm ich aber einen dicken Stock und schleuderte ihn so geschickt nach einem Hänfling, daß ich ihn zu Boden schlug, worauf ich ihn mit beiden Händen anpackte, um ihn meiner kleinen Wärterin zu bringen. Der Vogel war aber nur betäubt gewesen, kam bald wieder zu sich und gab mir auf beiden Seiten des Kopfes und Leibes mit den Fügeln so heftige Schläge, obgleich ich ihn mit dem Arm so weit wie möglich von mir entfernt hielt und er seine Krallen nicht gebrauchen konnte, so daß ich zwanzigmal willens war, ihn wieder fliegen zu lassen. Bald aber befreite mich ein Bedienter, der dem Vogel den Hals umdrehte, und am nächsten Tage erhielt ich ihn auf Befehl der Königin zum Mittagessen. Der Hänfling war, soviel ich mich erinnere, beinahe noch etwas größer als ein englischer Schwan.

Die Ehrendamen luden Glumdalclitch oft zu zu sich ein und baten sie, mich mitzubringen, damit sie das Vergnügen haben könnten, mich zu sehen und zu berühren. Sie entkleideten sich oft von Kopf bis zu Fuß und legten legten mich in voller Länge an ihren Busen, ein Verfahren, das mir den höchsten Widerwillen erregte, weil (um die Wahrheit zu sagen) ein sehr fataler Geruch aus ihrer Haut drang. Ich erwähne dies nicht in der Absicht, diesen ausgezeichneten Damen, für die ich jede Art der Achtung hege, etwas Unangenehmes nachzusagen, allein ich kann mir denken, daß mein Geruchssinn, im Verhältnis zu meiner Kleinheit, um so schärfer war und daß diese verehrten Personen ihren Liebhabern oder einander selbst nicht unangenehmer waren als Leute desselben Standes in England. Auch fand ich ihren natürlichen Geruch bei weitem erträglicher als den Duft der Parfüme, die sie mitunter gebrauchten. War dies der Fall, so fiel ich sogleich in Ohnmacht. So erinnere ich ich mich auch, daß ein gewisser Freund von mir in Liliput sich an einem heißen Tage, nachdem ich mir viele körperliche Anstrengung gemacht hatte, über einen starken Geruch meines Körpers beklagte, obgleich ich in dieser Hinsicht reinlicher bin als die meisten meines Geschlechts. Ich vermute jedoch, das Geruchsorgan meines Freundes war im Vergleich zu mir ebenso empfindlich wie das das meinige im Verhältnis zu den Einwohnern von Brobdingnag. In In diesem Punkte muß ich jedoch der Königin, meiner Gebieterin, und meiner Wärterin Glumdalclitch Gerechtigkeit erweisen; sie dufteten so süß wie nur irgendeine Dame in England.

Den meisten Widerwillen erregten mir aber aber die Ehrendamen (wenn meine Wärterin mich zu ihnen brachte), wenn sie alle Rücksichten mir gegenüber beiseite setzten, als sei ich ein geschlechtsloses Geschöpf; denn sie pflegten sich nackt auszuziehen und ihre Hemden anzuziehen, während ich auf ihrem Putztisch gerade vor ihren entblößten Gliedern stand, ein Anblick, der bei mir den Eindruck des Schauders und Widerwillens hervorbrachte; ihre ihre Haut erschien nämlich, wenn ich sie in der Nähe sah, rauh und uneben, verschieden gefärbt, mit Flecken, so groß wie Teller, und mit Haaren versehen, die so dick wie Bindfaden herabhingen, um die übrige Beschreibung ihres Körpers zu übergehen. Auch trugen sie keine Bedenken, in meiner Gegenwart sich dessen, was sie getrunken hatten, in der Quantität von zwei Eimern in ein Gefäß, das an die drei Tonnen hielt, zu entledigen. Die schönste dieser Ehrendamen, ein hübsches und munteres Mädchen von sechzehn Jahren, setzte mich mitunter mit gespreizten Beinen auf eine ihrer Brüste und spielte mir mehrere Streiche, deren Übergehung der Leser hier entschuldigen wird, da ich nicht langweilig werden will. Ich war darüber aber so ärgerlich, daß ich Glumdalclitch bat, irgendeine Entschuldigung zu machen, damit ich diese junge Dame nicht mehr zu besuchen brauchte.

Einst kam ein junger Herr, der Neffe der Gouvernante, zu dieser hin und bat sie dringend, eine Hinrichtung mit anzusehen. Es war die Hinrichtung eines Menschen, der einen guten Freund dieses Herrn ermordet hatte. Auch Glumdalclitch wurde überredet, an der Unternehmung teilzunehmen, obgleich wider wider ihre Neigung, denn sie war von Charakter zart und sanftmütig; was mich selbst betrifft, so fühlte ich Neugier und Versuchung, etwas zu sehen, was notwendig ein außerordentliches Schauspiel darbieten mußte, obgleich ich Abscheu vor dergleichen blutigen Szenen hege. Der Verbrecher wurde auf einem Stuhl festgebunden, der auf einem zur Hinrichtung errichteten Schafott stand; dann wurde ihm der Kopf mit einem vierzig Fuß langen Schwert auf einen Schlag abgehauen. Die Arterien und Venen spritzten hierauf eine ungeheure ungeheure Masse Blut zu solcher Höhe in die Luft, daß der Strahl des des großen Springbrunnens zu Versailles diesem Blutstrahl nicht gleichkommt; der Kopf fiel mit solchem Krachen zu Boden, daß ich erschrocken auffuhr, obgleich ich eine halbe englische Meile entfernt war.

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Stolz und ernst

Zierlich Bücken, freundlich Blicken, Manches flücht'ge Liebeswort, Händedrücken, heimlich Nicken – Nimmt sie all der Strom mit fort. Und mein Liebchen sah ich eben Traurig in dem lust'gen Schwarm, Und ein schöner Herr daneben Führt sie stolz und ernst am Arm. Ich lernte also diesen jungen Franzosen, einen sehr gebildeten, schönen und doch sehr bescheidenen Mann kennen, und es fand sich, daß er ebenfalls bei Schlegel bekannt und geachtet war. Cramayel, bekannt geworden, der uns zuweilen, aber selten besuchte. De la Grange sprach ziemlich fertig deutsch, und dieser Umstand näherte ihn Pichlern, der sonst an dem Fremden, dem Diplomaten, dem Kavalier kein großes Behagen würde gefunden haben. So aber ward ihm möglich, sich mit demselben zu verständigen, und Graf De la Grange konnte bei näherer Bekanntschaft nur gewinnen. So kam er nun von dieser Zeit an fleißig in unser Haus, in dem zwei ihm befreundete Familien lebten. Über das Timing der Ausstellung lässt sich durchaus streiten, dafür wurde ein Teil der alten Hofapotheke abgebrochen. Die Taxler erzählen von 100 DM mit eingebundenen Inselrundfahrten samt der Altstadt Capri, dem höher gelegenen Anacapri, Villa San Michelle usw. Diese treiben über Riemen zwei Schwungräder an. Der Antrieb erfolgt über zwei Motoren mit einer Gesamtleistung von 1 Kilowatt, die über eine Achse miteinander verbunden sind. Das Sicherheitssystem ist so ausgelegt, dass das Kraftübertragungssystem auch per Hand gedreht werden kann. Obwohl jeder der beiden Motoren das Rad alleine bewegen könnte, sind aus Gründen der Sicherheit zwei zusätzliche, kleinere Motoren in das Antriebssystem integriert. Ein anderes Must ist der Besuch eines echten Wiener Kaffeehauses. Naja, somit schnell ein Foto geknipst und auf zurück ins Hotel. Besonders an windigen und kühlen Tagen allerdings keine gute Empfehlung. Oder ihr schaut euch den Adventszauber in der Innenstadt an. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. […] Mehr lesen >>>


Einsam Im Nebel vorne, hinten, links und rechts vom Berg

Die Zeit ist gekommen, Kälte ist da, Luft schmeckt bitter, grimmig der Wind. Man sieht kaum die Hand vor den Augen, im hinter Nebelschwaden heranrücken Tageslicht, sind geisterhafte Schatten zu erkennen. Schatten lösen sich aus der Dämmerung allmählich heraus, das Oberstübchen arbeitet fieberhaft. Ist es Phantasie, oder echte Empfindung? Ist die dunkle Gestalt vor uns ein Mensch, ein Dämon, oder ein Werwolf? Oder ist es nur ein wiegender Wacholderstrauch im Wind? Aberwitzige Felsbrocken tauchen unversehens vor uns auf. Mehrere Biester kommen über den Hügel heran. Alles Glück scheint eingefroren hinter den dicken Wolken aus Eis. Keine Freude, nur die Sehnsucht röchelt leise. Aschfahler Luftstrom tost um die Berge, bläst mir den Gram aus dem Gesicht. Mein Glück verließ mich mit Schrecken. Leere nur und wenig Licht. Doch ich fühle mich verlassen auf der Suche nach dem Sinn. Fleiß, Erfolg und Belanglosigkeit versäumte ich bald in den Myriaden der Zeit. Umnebelt vom Gewühl der Stadt, von Verrücktheit ausgelaugt, flüchte ich ins bergige Gelände. Empfang mich, kostbarer Frieden! Die Einfachheit, der ich oft mich in die Arme warf, hat was der Erdbewohner erträumt und was der Erdenwurm nicht entbehren kann. Der Ergebenheit unverfälschte Herrlichkeit, dem dezenten die Prosperität, Entzücken für das Einfühlungsvermögen und für der Erkenntnis Stillschweigen. Unverbrauchte, liebliche Natur, am Horizont, bedarf es der durchgehend freien Kunstfertigkeiten nur. Auch die Zufriedenheit, hasst, so wie du, Maßlosigkeit, wählt für den Wolkenglimmer Stillschweigen, und Beschaulichkeit für Menschengewimmel. Der Sonnenscheibe gleich, die, durch Gewoge fortgescheucht, ausgewählte Gebüsche verfolgt, und ausgestorben Parzellen wehklagt, entrinnt sie dem Geraschel um prangende Gebäude, wo auswärts Gefunkel herrscht, und innen Heidenlärm für die Begeisterung. Der frevelhaften Profitgier feind, und eitler Ruhmbegier, geht sie der Einfalt nach, und findet Verschnaufpause bei ihr; besucht, dem Landmann gleich, die Schatten seiner Wälder, Bepflügt mit ihm sein Land, und mäht mit ihm die Felder; Zerteilt Artefakt, und Zufriedenheit, wie Begehren und Verdrossenheit, Verkleckerst Schweiß mit ihm, und träumst bei ihm am Wasserlauf. […] Mehr lesen >>>


Horizont im Osten mit einer schwarzen Wolke

Gedeon Spilett stand unbeweglich, mit gekreuzten Armen am Strande und betrachtete das Meer, dessen Horizont im Osten mit einer schwarzen Wolke zusammen floß, die rasch nach dem Zenith hinauszog. Schon wehte ein scharfer Wind, der mit dem sinkenden Tage noch auffrischte. Der ganze Himmel bot einen drohenden Anblick, und deutlich machten sich die Vorzeichen eines nahenden Sturmes bemerkbar. Harbert ging in die Kamine, und Pencroff wendete sich an den Reporter. Dieser war ganz in Gedanken versunken und sah ihn nicht kommen. Wir werden eine böse Nacht haben, Mr. Spilett! sagte der Seemann. Regen und Wind zum Vergnügen der Sturmvögel! So waren wir ein paar Tagemärsche an der Küste hingezogen. Es ist ein Rausch des Gesichts, Überschwang und Aufschwung; man möchte die Arme ausbreiten und vor dieser Fülle einer schön verschwendenden Natur niedersinken wie der junge Mann auf dem Klingerschen Blatte an die Schönheit. Schlosspark hat man einen sehr schönen Blick auf die Altstadt mit der Festung. Eine Kirche und Wirthshaus scheinen sich daran crystallisirt zu haben. Wir wissen sogar, was die beiden Herren als Freundschaftsgabe austauschten. Erzbischof Von Raitenau liess Salzburg während seiner Amtszeit komplett umbauen. Am liebsten bliebe ich in Italien, bis es droben bei uns wieder warm wird. Unsere Reise fing in der österreichischen Hauptstadt Wien an. Einige Bauvorhaben konnten aber aus ökonomischen Gründen nicht realisiert werden. Der Scheitelpunkt der Strecke liegt auf 1.040 Meter über dem Meer. Dass ich noch einiges, wie man mir es erzählt, hinzufüge. Für die Geliebte von Raitenaus und die gemeinsamen Kinder wurde außerhalb der damaligen Stadt auf der anderen Salzachseite das heutige Schloss Mirabell erbaut. Durch das Val Roia geht es nun wieder hinauf in die Berge. Mozart. Mehrere jagd- und thierkundige Siebenbürger haben mir versichert, daß das edle Wild in früheren Zeiten auch auf den Transsylvanischen Alpen gelebt habe, aber schon zu Ende des vorigen Jahrhunderts daselbst ausgerottet worden sei. Auf dem Weg zurück überfliegen sie die malerische Berglandschaft. […] Mehr lesen >>>


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Blume der Blumen - Beauty Sie hatt mir immer wieder zärtlich am Fenster genicket, jene Blume der Blumen, mein Lebenslicht! Jedoch jene Blume jener Blumen ward im Endeffekt […]
Südwärts durch die Auf harten, hallenden Schienenwegen fahr ich südlicher Knospenpracht fahr ich italischem Lenz entgegen. Tief und tiefer ins Land hinein, scheu, wie […]
TraumBazar für TraumBazar für die reizendsten Ausflugsziele in Sachsen, Deutschland, Europa, Frauenkirche Dresden, Dresdner Zwinger, Hofkirche und Kreuzkirche, […]
Und der Krieger Es sind Adler, rief Kennedy aus, nachdem er sie mit dem Fernglase recognoscirt hatte, prächtige Vögel, deren schneller Flug dem unsrigen […]
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