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Web Work Erfindungen Geschicklichkeit Musik Zustand Von England ...

Reise nach Brobdingnag Sechstes Kapitel 1

Mehrere Erfindungen des Verfassers, um dem König und der Königin Vergnügen zu machen. Er zeigt seine Geschicklichkeit in der Musik. Der König erkundigt sich nach dem Zustand von England, worüber ihm der Verfasser berichtet. Des Königs Bemerkungen hierüber.

Ich pflegte mich einmal oder zweimal wöchentlich beim Lever des Königs einzufinden und hatte ihn schon öfter unter den Händen des Barbiers gesehen, ein Anblick, der mir zuerst wirklich im höchsten Grade furchtbar war, denn das Rasiermesser war noch zweimal so lang wie eine gewöhnliche Sense. Einmal erreichte ich von dem Barbier, daß er mir etwas von dem abrasierten Seifenschaum gab, woraus ich vierzig oder fünfzig der stärksten Haarstoppeln hervorsuchte. Dann nahm ich ein Stück feinen Holzes und schnitt dies für den Rücken eines Kammes zu und machte, so gut es ging, kleine Löcher mit einer Nadel, die mir Glumdalclitch gegeben, hinein. In diese nun steckte ich die Bartstoppeln mit solcher Kunst, indem ich sie mit meinem Messer an der Spitze abschabte und schräg zuspitzte, daß ich einen ziemlich erträglichen Kamm zustande brachte. Dieses Werkzeug kam mir sehr zustatten, denn der meinige war an den Spitzen bereits so zerbrochen, daß ich ihn beinahe nicht mehr gebrauchen konnte; auch kannte ich keinen so feinen und geschickten Künstler im ganzen Lande, der imstande gewesen wäre, mir einen neuen anzufertigen.

Dies erinnert mich an ein Vergnügen, womit ich manche Mußestunde verbracht habe. Ich bat die Kammerfrau der Königin, mir die ausgekämmten Haare Ihrer Majestät aufzubewahren, und bekam so allmählich eine ziemliche Menge davon; dann hielt ich eine Beratung mit meinem Freunde, dem Schreiner, der eine allgemeine Bestellung für alle meine kleinen Möbel erhalten hatte, und gab ihm den Auftrag, zwei Armstühle, nicht größer als diejenigen, die in meiner Schachtel standen, zu verfertigen und kleine Löcher mit einer feinen Ahle in die Stellen hineinzubohren, die ich ihm für Lehne und Sitz bezeichnete. In diesen Löchern befestigte ich die stärksten Haare, die ich heraussuchen konnte, und flocht sie dann nach Art der Armstühle in England. Als sie fertig waren, schenkte ich sie Ihrer Majestät, die sie im Kabinett aufbewahrte und als Merkwürdigkeiten zeigte; sie erregten auch wirklich das Erstaunen aller, die sie erblickten. Die Königin wünschte, ich solle mich auf einen dieser Stühle setzen, allein ich weigerte mich bestimmt, ihr zu gehorchen, und schwur, ich würde lieber tausendmal sterben, als einen nicht ehrenwerten Teil meines Körpers auf jenen kostbaren Haaren ruhen zu lassen, die einst das Haupt Ihrer Majestät geschmückt hätten. Da ich nun viel Genie zu mechanischen Arbeiten besitze, verfertigte ich gleicherweise aus solchen Haaren eine niedliche kleine Börse von fünf Fuß Länge mit dem Namen Ihrer Majestät in goldenen Buchstaben und schenkte diese mit Einwilligung der Königin meiner Wärterin. Um die Wahrheit zu gestehen, so diente diese mehr zur Schau als zum Gebrauch, denn sie war nicht stark genug, das Gewicht der größeren Münzen zu tragen, und deshalb verwahrte Glumdalclitch hierin nichts als kleines Spielwerk, wie es Kinder gern zu haben pflegen.

Der König war ein Freund der Musik und ließ bei Hofe häufig Konzerte aufführen. Man brachte mich bisweilen auch dorthin und setzte meine Schachtel auf einen Tisch des Konzertsaals; allein der Lärm war so furchtbar, daß ich kaum die Melodien unterscheiden konnte. Ich habe die feste Überzeugung, daß alle Trommeln und Trompeten einer königlichen Armee, die dicht vor unseren Ohren geschlagen und geblasen werden, keinen Lärm hervorbringen können, der jenem gleichkäme. Ich ließ deshalb meine Schachtel
gewöhnlich so weit als möglich von von dem Ort entfernen, wo die Musikanten saßen, schloß Fenster und Türen und zog die Fenstervorhänge zu. Dann fand ich, daß die Musik durchaus nicht unangenehm war.

In meiner Jugend hatte ich ein wenig Klavierspielen gelernt. Glumdalclitch hatte ein solches Instrument in ihrem Zimmer, Zimmer, und zweimal wöchentlich kam ein Musiklehrer zu ihr. Ich nenne das Instrument ein Klavier, weil es einige Ähnlichkeit damit hatte und weil es in derselben Art gespielt wird. Da hatte ich nun den Einfall, den König und die Königin mit einem englischen Liede auf diesem Instrumente zu unterhalten. Dies war aber außerordentlich schwierig, denn das Klavier war beinahe sechzig Fuß lang und jede Taste einen Fuß breit, so daß ich mit ausgestreckten Armen nicht über fünf Tasten greifen konnte. Auch das Herunterdrücken der Tasten erforderte einen starken Schlag meiner Faust, was zu anstrengend und auch unzweckmäßig gewesen wäre. So erfand ich eine neue Spielmethode. Ich verfertigte zwei runde Stäbe von der Dicke gewöhnlicher Knüttel, die an einem Ende dicker als am anderen waren. Das dickere Ende überzog ich mit Mausefell, damit ich durch das Klopfen die Tasten nicht beschädigte und den Ton nicht beeinträchtigte. Vor dem Klavier wurde ungefähr vier Fuß unter den Tasten eine Bank hingestellt, und ich wurde auf die Bank gestellt. Ich lief nun auf dieser mit meinen zwei Stäben die Reihe der Tasten so schnell als möglich entlang, schlug die passenden Tasten und spielte so zum großen Vergnügen beider Majestäten einen englischen Hopser. Dies Dies war aber die heftigste Körperbewegung, der ich mich jemals unterzogen habe; dennoch dennoch konnte ich nicht nicht über sechs Tasten schlagen und deshalb Baß und Diskant nicht zugleich spielen, wie wie dies sonst bei Musikern üblich ist. Dieser Umstand aber gereichte meiner Leistung sehr zum Nachteil.

Der König, wie ich schon früher bemerkte, ein Fürst von ausgezeichnetem Verstande, ließ mich häufig in meiner Schachtel herbeibringen und auf den Tisch seines Kabinetts setzen. Dann befahl er mir, einen Stuhl aus der Schachtel zu bringen und mich in einer Entfernung von drei Ellen auf die Höhe seines Schreibpultes hinzusetzen, so daß ich mich beinahe seinem Gesicht gegenüber befand. So habe ich mehrere Unterhaltungen mit ihm gehabt. Eines Tages nahm ich mir die Freiheit, Seiner Majestät Majestät zu sagen, die Verachtung, die er gegen Europa und die übrige Welt hege, entspreche nicht den ausgezeichneten Geisteseigenschaften, die er besitze. Vernunft vermehre sich nicht durch die Größe des Körpers; wir bemerkten im Gegenteil, daß Personen von hohem Wuchse am wenigsten Verstand besitzen; unter allen Tieren ständen die Bienen und Ameisen im Rufe eines eines größeren Fleißes und Scharfsinns als manche der größeren Geschlechter. Seine Majestät scheine mich, für unbedeutend zu halten, allein allein so klein ich sei, hoffe ich, ihr einst noch noch einen bedeutenden Dienst zu erweisen. Der König hörte mich mit Aufmerksamkeit an und bekam von mir eine bessere Meinung als zuvor. Er bat mich, ich möge ihm einen genauen Bericht von der Regierung Englands geben; Fürsten seien zwar für ihre eigene Verfassung immer am meisten eingenommen (er müsse dies aus meinen Mitteilungen schließen); es werde ihm jedoch angenehm sein, etwas zu vernehmen, was Nachahmung verdiene.

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Dieses Wort, es stammt ja nicht von

einem Xerxes, Alexander, Cäsar oder Napoleon, sondern von Dem, der in einem Stalle geboren wurde, aus Armut Aehren aß und nicht wußte, wohin er sein Haupt legen sollte, und dessen erste Predigt lautete: Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen! So verging weit über eine Stunde, und noch saß ich allein. Ich wollte fast befürchten, daß den Gefährten in der Höhle ein Unfall widerfahren sei, und ging bereits mit mir zu Rate, ob es nicht besser wäre, ihnen zu folgen, als ich endlich Schritte hörte. Ich erhob mich. Es waren die drei, und wie ich gleich sah man hatte dem Rais die Fesseln gelöst. Du hast sehr lange warten müssen! bedauerte der Heimdall. Ich bangte bereits für euch, antwortete ich, und wäre wohl in kurzem nachgekommen. Das war nicht nötig. Herr, wir haben den Ruh 'i kulyan gesehen und mit ihm gesprochen! Habt ihr ihn erkannt? Ja. Es war sage du zuerst den Namen! Marah Durimeh, das Stillen im Liegen erlaubt eine völlige Entspannung der Mutter bis hin zum Schlaf. Ein Wechsel der Stillpositionen über den Tag gilt als hilfreich, um die Mutterbrust gleichmäßig zu entleeren und so Milchstau vorzubeugen. Üblicherweise wird zum gleichen Zweck beim Stillen zwischen zwei Brüsten abgewechselt. Ob dabei eine Stillmahlzeit aus beidseitigem Trinken besteht oder nicht, ist individuell und kulturell verschieden und hängt auch davon ab, ob die Mutter die Milchmenge steigern oder drosseln will. xx […] Mehr lesen >>>


Mittelmeer, Hellas und Italien

Des Mittelmeeres Schwermut war dein Sagen, nach der Versunkenheit verlorner Ruf; was Hellas wagte und Italien schuf, verwunderte das Herz durch altes Fragen: So dumpfe Schöpfung, sprich, warum wir zagen? Wo erweckt uns Helios' Rossehuf: Erschütterte sind wir, ohne Beruf, vielleicht die Wachsamen durch hartes Jagen? Vollbrachtheit blieb mir Süße unsrer Sprache, die attische Vollendung in Florenz: Ilisos, durch des Dichters Mund, als Ache, voll Überschäumungsmut zu jüngstem Lenz; doch Blut, mein Blut, wie weit ist uns die Brache, ein Schweigen naht, gesungne Ahnung kennts. Im Mittelmeer wurde die halblegale Praxis der Kaperfahrt, die dem Missbrauch und der Willkür Tür und Tor öffnete, nicht nur von christlichen Fürsten und den aufstrebenden Handelsmetropolen wie der Republik Venedig bis weit in die Neuzeit hinein betrieben, sondern auch von den Malteser-Ordensrittern und den moslemischen Herrschern Nordafrikas. Hierbei spielte neben dem Raub auch die Erbeutung von Sklaven sowie die Erpressung von Tribut- und Lösegeldzahlungen eine wichtige Rolle. Die Korsaren der moslemischen Barbareskenstaaten stellten besonders seit dem 16. Jahrhundert eine Bedrohung für den Seehandel und die Küsten des gesamten Mittelmeeres und für Teile des Atlantiks dar. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Barbaresken durch die Flotten verschiedener europäischer Nationen und der US Navy endgültig besiegt. Extreme Niederschläge und Sturm am Mittelmeer, großen Einfluss auf die Waldentwicklung nimmt der Mensch seit den ersten Tagen der Zivilisation. Vor allem wurden Wälder gerodet, um Siedlungs- und Ackerfläche zu gewinnen. Später trat in den Ländern Europas die Nutzung des Holzes als Energieträger und als Rohstoff in den Vordergrund. Die ehemals bewaldeten Buschlandschaften des Mittelmeerraumes und das durch Entwaldung geprägte Erscheinungsbild der Länder ehemaliger Seefahrernationen zeugen von dieser Entwicklung. Insgesamt ist der für Europäer heute gewohnte Anblick der Landschaft mit ihrem Wechsel von Feldern, Grünland, Wald und Siedlungen in der Regel das nahezu alleinige Resultat menschlicher Tätigkeit. Der Anteil des Waldes an der Landnutzung ändert sich in wohlhabenden Ländern heute nur noch marginal. […] Mehr lesen >>>


Antwort, vertraue, zürne, verraten!

Vertraue! Zürne nicht mit mir! Wie könnt' ich dich verraten! Was deine Blicke baten, Erfüll' ich dir. Die Sehnsucht wogt und stürmt in mir. Ich hab' im Traum gesehen Dich weinend vor mir stehen - Ich komm' zu dir. Ein Schatten nur noch bin ich hier Und wie von Nacht umgeben; Mit meinem wahren Leben Bin ich bei dir! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was auf die Nachwelt gekommen ist. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Deine Barmherzigkeit erleuchte mich, und ich will fragen, ob die verborgensten Strafgerichte und die finstersten Zerknirschungen der Kinder Adams mir Antwort zu geben vermögen. Und warum ist es so? Der Geist gebietet, sage ich, daß er wolle; er würde nicht befehlen, wenn er nicht wollte, und es geschieht nicht, was er befiehlt. Aber nicht von ganzem Herzen will er, also befiehlt er auch nicht von ganzem Herzen. Denn nur inwieweit er befiehlt, insoweit will er auch, und insofern geschieht es nicht, was er befiehlt, inwiefern er es nicht will. Denn der Wille gebietet, daß der Wille sei und kein anderer, sondern er selbst. Daher befiehlt er nicht ganz, deshalb ist auch das nicht, was er gebietet. Wäre der Wille ein ganzer, so würde er nicht befehlen zu sein, weil es schon wäre. Also ist es nicht Unnatur, teils zu wollen, teils nicht zu wollen, sondern eine Krankheit der Seele ist es, weil nicht der ganze Geist sich aufrichtet, von der Wahrheit emporgehoben, von der Gewohnheit aber niedergezogen. Es sind deshalb zwei Willen, weil der eine derselben nicht ein ganzer Wille ist und der eine nur hat, was dem andern fehlt. […] Mehr lesen >>>


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Dragoner zu Lauban - Lübben Von Görlitz veröffentlicht wurde das Heeresverband Butlerischer Dragoner, die absolut nicht welche bequemsten, und es ward den Bewohnern bereits […]
Das Licht in uns ist zur An düster ragenden Häuserwällen durch flammenbesäte steinerne Schlucht branden die rasselnden Wagen, die Menschen wie Wellen in klippiger […]
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