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Web Work Parlament Versammlung Namen Haus Gemeinen ...

Reise nach Brobdingnag Sechstes Kapitel 2

Parlament besteht aus der Versammlung im Haus der Gemeinen

Jetzt stelle sich der gütige Leser vor, wie oft ich die Zunge des Demosthenes oder Cicero zu besitzen wünschte, um in den Stand gesetzt zu sein, den Ruhm meines teuren Vaterlandes in einem Stil zu feiern, der seinem Glück und seinem Verdienst vollkommen angemessen wäre.

Ich begann meine Rede mit dem Bericht, unser Reich bestehe, die Kolonien abgerechnet, aus drei mächtigen Staaten unter einem Fürsten. Ich sprach lange Zeit von der Fruchtbarkeit unseres Landes und von der Art unseres Klimas. Dann sprach ich lange von der Verfassung und dem britischen Parlamente, das zum Teil aus einem erlauchten, durch Personen vom edelsten Blute gebildeten Staatskörper bestehe, die sich im Besitz der reichsten und ältesten Landgüter befinden. Ich beschrieb die außerordentliche Sorgfalt, womit man stets ihre Erziehung in Wissenschaften und Waffenkünsten betreibe, damit sie dereinst Ratgeber des Königs und des Königreichs würden, Anteil an der Gesetzgebung erhielten, einen höchsten Gerichtshof, gegen dessen Entscheidungen es keine Berufung gibt, bildeten, und damit sie endlich durch Tapferkeit, Haltung und Treue stets als Kämpfer zur Verteidigung des Vaterlandes und der Fürsten bereitständen. Diese Männer seien die Zierde und der Schutz des Königreichs, würdige Nachfolger berühmter Ahnen, denen ihre Ehren nur zur Belohnung ihrer Tugenden erteilt worden seien; davon wären auch ihre Enkel noch niemals abgewichen. Mit dieser Versammlung seien mehrere heilige Personen unter dem Titel Bischöfe vereinigt, deren besonderes Amt die Religionspflichten und den Unterricht des Volkes betreffe; diese würden aus der ganzen Nation, vom Fürsten und seinen weisesten Ratgebern, und zwar aus demjenigen Teile der Geistlichkeit erwählt, der sich durch heiligen Lebenswandel und durch Tiefe der Gelehrsamkeit am meisten auszeichne; sie seien die geistlichen Hirten der Kirche und der Nation.

Der andere Teil des Parlaments bestehe aus einer Versammlung mit Namen Haus der Gemeinen und werde nur aus Männern von Bildung zusammengesetzt, die das Volk wegen ihrer Fähigkeiten und ihrer Vaterlandsliebe durch freie Wahl aussuche
und abordne, damit sie die Weisheit der ganzen Nation repräsentierten. repräsentierten. Diese beiden Häuser bildeten nun die erhabenste Versammlung in ganz Europa, der, nebst dem Könige, die ganze Gesetzgebung anvertraut sei. Dann sprach ich von unseren Gerichtshöfen, bei denen die zwölf Richter von England, diese ehrwürdigen Weisen, als Erklärer des Gesetzes präsidierten, um über die bestrittenen Eigentums- und Menschenrechte sowie über die Bestrafung des Lasters und die Beschützung der Unschuld ihr Urteil abzugeben. Ich Ich erwähnte die verständige Verwaltung unserer Finanzen, Finanzen, die Tapferkeit und die vortreffliche Disziplin unserer See- und Landmacht. Ich berechnete die Anzahl unserer Bevölkerung, gab an, wie viele Millionen jede Religionssekte und jede politische Partei umfasse. Ich überging nicht einmal unsere sportlichen Veranstaltungen, ebensowenig wie irgendeinen Umstand, der meinem Vaterlande zur Ehre gereichen konnte. Ich schloß meinen ganzen Vortrag mit einem kurzen historischen Bericht über alle Begebenheiten und Ereignisse, die in England seit ungefähr hundert Jahren stattgefunden hatten.

Zu dem vollständigen Bericht waren fünf Audienzen erforderlich, von denen eine jede mehrere Stunden dauerte. Der König hörte mir mit großer Aufmerksamkeit zu, schrieb häufig Bemerkungen über meine Angaben nieder und entwarf zugleich die Fragen, die er mir vorzulegen beabsichtigte.

Als ich meine lange Rede Rede beendet hatte, übersah der König bei der sechsten Audienz die von ihm ihm unterschriebenen Bemerkungen und sprach bei jedem Punkte manche Zweifel, Einwürfe und Fragen aus. Er erkundigte sich nach der Methode der Erziehung unseres jungen Adels für Seele und Leib und unter welchen Beschäftigungen dieser den ersten bildungsfähigsten Teil seines Lebens zubringe. Wie man das Oberhaus wieder zur vollen Zahl ergänze, sobald eine alte Familie ausgestorben sei. Welche Eigenschaften zur Ernennung eines Lords erforderlich wären. Ob die Laune des Fürsten oder die Bestechung einer Hofdame oder die Absicht, eine dem Staatswohle feindliche Partei zu verstärken, jemals bei diesen Beförderungen mitwirke. Welche Kenntnis diese Lords von den Gesetzen des Vaterlandes besäßen. Wie sie zu dieser Kenntnis gelangten, so daß sie sie über das Eigentum ihrer Mituntertanen in letzter Instanz entscheiden könnten. Ob sie stets so frei von Habsucht, Parteilichkeit oder Mangel seien, daß Bestechung oder schlimmere Absicht unter ihnen nicht vorkommen könne. Ob jene heiligen Lords, von denen ich gesprochen, stets wegen ihrer Kenntnis in religiösen Angelegenheiten oder wegen eines heiligen Lebenswandels befördert würden; ob sie sich nie den Umständen anbequemt, als sie sich noch im niedern Priesterstande befanden. Ob sie niemals irgendeinem Lord sklavisch geschmeichelt, dessen Befehlen sie vielleicht ebenso sklavisch folgten, nachdem sie in jene Versammlung berufen seien. Dann wünschte er zu wissen, welche Schliche man bei der Wahl derjenigen anwende, die ich Gemeine nenne. Ob ein Fremder mit vollem Beutel die Stimmberechtigten aus dem niederen Volke nicht dahin bringen könne, daß sie ihn anstatt des Grundbesitzers oder eines angesehenen Herrn in der der Nachbarschaft wählten? Wie manche Männer solche Begierde haben könnten, in diese diese Versammlung zu kommen, obwohl sie dadurch viele Mühen und Kosten, oft bis zum Ruin ihrer Familien, übernehmen, da sie kein Gehalt und keine Pension bezögen. Dies erscheine ihm ein solches Übermaß an Tugend und Vaterlandsliebe zu sein, daß er daran zweifle, ob beides immer aufrichtig wäre: deshalb wünsche er zu wissen, ob solche für ihr Vaterland begeisterte Herren nicht die Absicht hegten, sich für den Zeitverlust und die Kosten zu entschädigen, die durch den Dienst eines lasterhaften Fürsten bei einem verderbten Ministerium notwendig seien. Kurz, der König vervielfältigte seine Fragen und suchte mich durchaus in jedem Punkte auszuforschen, indem er mir zahllose Bemerkungen und Einwürfe machte, deren Wiederholung ich weder für klug noch für passend halte.

Seine Majestät wünschte auch nähere Aufklärung darüber, was ich ihm über unsere Gerichtshöfe berichtet hatte; diese aber konnte ich um so ausführlicher geben, als ich ich früher durch einen langen Prozeß im Kanzleihofe1 beinahe ruiniert wurde, den ich zwar gewann, dessen Kosten ich aber zahlen mußte. Der König erkundigte sich, wieviel Zeit erforderlich sei, um einen genauen Unterschied zwischen Recht und Unrecht festzustellen, und welche Kosten dadurch entständen. Ob die Advokaten und Redner Fälle verteidigen dürften, die offenbar boshaft und ungerecht angelegt seien oder Unterdrückung bezweckten. Ob Parteileidenschaft in Religion und Politik auf die Wege der Gerechtigkeit Einfluß ausübten. Ob diese plädierenden Redner nach allgemeinen Begriffen des Rechtes oder nach nationalen, provinziellen und örtlichen Gebräuchen gebildet würden. Ob sie und die Richter an der Abfassung der Gesetze teilnähmen, die sie so frei wären, nach eigenem Belieben auszulegen. Ob sie zu verschiedenen Zeiten für und wider die Sache gesprochen und Vorgänge zitiert hätten, um das Gegenteil zu beweisen. Ob sie einen reichen oder armen Stand bildeten. Ob sie Geldbelohnung für ihre Verteidigung oder auch nur für das Aussprechen ihrer Meinung annähmen. Besondern Nachdruck aber legte der König auf die Frage, ob sie als Mitglieder des Unterhauses zugelassen würden.

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Wahnsinn

Als sie das Schloss verlassen, zeigt sich in hoher Pracht Ein heller Regenbogen auf grauer Wolkennacht. "Ha seht! Ein gutes Zeichen, das heitre Fahrt verspricht! Die Stürme werden schweigen! Gegrüsst, du himmlisch Licht!" So rufen die Genossen, drauf Faust die Stimm' erhebt: "Soll ich den Bogen fassen, der dort auf Bergen schwebt?" Ungläubig lächeln Alle, Wahnsinn dünkt sie das Wort, Der Zaubrer winkt, und her zieht das Meteor sofort. Gleichzeitig verhalf dieses Wasser auch zur Schönheit. Wenn dieses abgedämmte Wasser seine wunderbare Heilkraft ausüben sollte, dann durfte dasselbe freilich vor Sonnenuntergang nicht wieder freigelassen werden. Noch heute kommt es vor, daß einzelne Bewohner der Umgegend am Ostermorgen vor Sonnenaufgang nach dem Hochsteine gehen und aus der Quelle der Elster oder Röder heiliges Wasser schöpfen und trinken. Garten beizeiten ins Haus, Bei einem Schatz geht der Sommer nicht aus. Auf der anderen Seite war er ein Freund von Entwicklung und Fortschritt. Wer kan kuechlen on für und anken, oder on federen fliegen? Merck hatte uns diese Tour sehr empfolen von Lausanne aus zu machen, die bedeckten Berge hatten uns den Gedancken verlöscht. Seine Ehefrau war beispielsweise eine bekannte Frauenrechtlerin und dies war zu dieser Zeit schon sehr erstaunlich, auch für einen Mann, sich eine solche Frau zu nehmen. Dies wäre für mich noch einigermaßen plausibel, wenn man denn eher nach solchen Symbolen sucht. Und wenn die Astern den Garten verlassen, Wird der Winter die Menschen anfassen. Zu der damaligen Zeit war eigentlich jeder ein Okkultist, der sich mit der Esoterik beschäftigte. Sozusagen als Hinweis, um den Zauberer zu finden, einfach dem Gold beziehungsweise Wie schnell sich doch die Nerve wieder in ihren alten Zustand herstellt. Trotzdem war Baum kein unbeschriebenes Blatt und besaß auch seine Schattenseiten. Seinerzeit wurde das Wort Esoterik kaum benutzt. Er dachte manchmal sehr konsequent und resolut und glaubte, Probleme ließen sich am besten mit Druck und manchmal auch mit Gewalt lösen. […] Mehr lesen >>>


Chorgesang

Hoch wohnen Götter, hoch im Himmel oben, Auf Teppichen von Licht gewoben Umreigend goldner Tische Brot; Sie wandeln lachend auf und nieder, Sie singen weithinschallend reine Lieder Auf Bergeshöh'n im Morgenrot. Unsichtbar donnern dunkle Türen, Metallne, die zu Gärten führen, Wo Tänze sinnend immerdar Jungfrauen unter blüh'nden Linden Gewebe weben, Kränze winden, Unsterbliche, mit Rosen im gelockten Haar. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Ravenet, deren schon Erwähnung geschah, die Kempelensche Familie und einige andere, recht werte und liebe Gefährtinnen auf den heitern Pfaden der Jugend. Die Frage wird beantwortet, daß der schlimme und gottlose Kain habe gesündiget, weil er im Sinn hat gehabt, den Bruder zu ermorden, der alte und betagte Lamech aber hat es nicht im Sinn gehabt, hat nie einen Gedanken gehabt, den Kain zu erlegen, und derenthalben hat er nicht gesündiget. So rühret dann die ganze und völlige Bosheit einer That von den bösen Gedanken her, und können folgsam böse und sündhafte Gedanken seyn ohne das Werk; da hingegen das Werk nicht kann bös und sträflich seyn ohne die Gedanken; und sollen noch so übermüthige Weltkinder gefunden werden, welche auch den lasterhaften Gedanken wollen den freien Paß ohne Skrupl und Gewissenswurm vergonnen. Ob dießfalls der Lamech gesündiget, fragst du; dann Kain hat gesündiget, und wenn er den Abel hat ermordet, so hat ja nicht minder gethan der Lamech, als er den Kain erlegt? Die Kreditaufnahme konnte als Geschäftsbeziehung verstanden werden. Zu Wittenberg in Sachsen ist einmal eine schädliche Brunst entstanden, und hatte man einen allgemeinen Argwohn, daß solches Feuer durch einen lasterhaften und bösen Menschen sey gelegt worden. Ein ganzes Jahr nach diesem mußten etliche den Platz mit Kieselstein pflastern, worunter einer aus dem Sand daselbst das noch glühende Pflugeisen heraus gezogen, an welchem er neben ungeheurem Geschrei die Hand erschrecklich verbrennt. […] Mehr lesen >>>


Die Grenadiere

Nach Frankreich zogen zwei Grenadier', Die waren in Rußland gefangen. Und als sie kamen ins deutsche Quartier, Sie ließen die Köpfe hangen. Da hörten sie beide die traurige Mär: Daß Frankreich verlorengegangen, Besiegt und zerschlagen das große Heer – Und der Kaiser, der Kaiser gefangen. Da weinten zusammen die Grenadier' Wohl ob der kläglichen Kunde. Der eine sprach: »Wie weh wird mir, Wie brennt meine alte Wunde! Was geschieht aber? Ein Reisebericht zu einer landwirtschaftlichen Studienreise nach Sachsen und ins Erzgebirge! Die Sach wird alsobald lautbar. Man konnt' sich nit gnugsam verwunderen, daß vor einem Jahr das Eisen verschwunden, und anjetzo, ein ganzes Jahr hernach, von diesem Menschen noch ganz glühend gefunden worden. Karolus Magnus der weltberühmte Kaiser hat dreißig ganze Jahre einen scharfen Krieg geführt wider die Sachsen so dazumal im blinden Irthum lebten, und die Götzen angebetet, er hat auch bei Herresburg mirakuloser Weis den Sieg wider dieselben erhalten, als er den abgöttischen Tempel Hermensaul genannt, zu Boden geschleifet, und anstatt dessen dem wahren Gott einen Tempel aufgericht. Höchst löblich ist es, wann man Christi Namen und Glorie auch mit dem Degen in der Hand wider die Feind der Kirche tapfer und heldenmüthig verfechtet. Grund dafür ist, dass Bundesanwalt Peter Frank am 11. April 2016 die in Sachsen bereits laufenden Ermittlungen gegen die Gruppe Freital überraschend an sich zog. Mit dem Durchgreifen gegen die Freitaler Nazi-Gruppe wollte die Bundesanwaltschaft deutlich machen, dass der Staat auf die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlinge und Asylunterkünfte hart reagieren will. Darüber hinaus war es aber auch ein Schuss vor den Bug der sächsischen Justiz, die in der Gruppe Freital keine kriminelle oder terroristische Vereinigung zu erkennen meinte und sich deshalb einmal mehr den Vorwurf gefallen lassen muss, wie schon beim NSU eine Terrorzelle im eigenen Freistaat übersehen zu haben. Wessenthalben dieser Gesell in die strenge Frag gezogen worden, worinnen er bald bekennt, daß er der Thäter sey jener vor einem Jahr erweckten Brunst, darüber er hernach durch billiges und gerechtes Urtheil lebendig ist gerädert worden. […] Mehr lesen >>>


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