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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Liliput - Sechstes Kapitel 3

Erziehungsanstalten für Kinder, Erziehung und Ernährung eines Kindes

Die Unterrichtsanstalten für Knaben von hoher und ausgezeichneter Geburt sind mit berühmten und gelehrten Professoren und Unterlehrern ausgestattet. Kleidung sowie Nahrung der Kinder sind höchst einfach. Sie werden in den Grundsätzen der Ehre und Gerechtigkeit, des Mutes, der Keuschheit, Milde, Religion und Vaterlandsliebe erzogen. Sie sind stets beschäftigt, nur nicht während des Essens und Schlafens, wofür jedoch nur eine knappe Zeit bestimmt ist, und während zweier Erholungsstunden, die zu körperlichen Übungen verwendet werden. Bis sie das vierte Jahr erreicht haben, werden sie von Männern angekleidet, müssen aber nach dieser Zeit ihre Kleider selbst anlegen, wie hohen Standes sie auch sein mögen. Das weibliche Gesinde, das in einem Alter ist, das dem unsrigen von fünfzig Jahren entspricht, verrichtet allein die niedersten Dienste. Die Knaben dürfen sich mit den Dienern nicht unterhalten; sie dürfen ferner nur in kleinerer oder größerer Anzahl unter der Aufsicht eines Lehrers zu ihren Vergnügungen ausgehen, die in körperlichen Übungen bestehen. Deshalb erhalten sie nie so früh die schlimmen Eindrücke der Torheit und des Lasters, denen unsere Kinder ausgesetzt sind. Die Eltern Eltern dürfen dürfen ihre Söhne nur zweimal im Jahre sehen; der Besuch dauert dann nur eine Stunde; es ist ihnen erlaubt, ihre Kinder bei der Begrüßung und beim Abschiednehmen zu küssen; allein ein Lehrer, der immer bei diesen Gelegenheiten gegenwärtig ist, leidet nicht, daß sie flüstern oder zärtliche Ausdrücke gebrauchen und Geschenke in Gestalt von Spielzeug, Zuckerwerk und dergleichen überbringen.

Die />Die für die Erziehung und Ernährung eines Kindes schuldige Summe wird, sobald die Zahlung ausbleibt, von den Beamten des Kaisers bei den Eltern erhoben.

Die Erziehungsanstalten für Kinder aus mittleren Ständen, von Kaufleuten, Kleinhändlern, Handwerkern, sind ungefähr in derselben Art eingerichtet. Nur werden diejenigen, die sich solchen Berufen widmen wollen, schon mit elf Jahren in die Lehre gegeben, während die Kinder aus höheren Ständen ihre Studien bis zum fünfzehnten Jahre fortsetzen, was nach unseren Verhältnissen dem einundzwanzigsten entspricht. In den letzten drei Jahren wird jedoch die Abgeschlossenheit allmählich vermindert.

In den weiblichen Erziehungsanstalten werden die jungen Mädchen von Stande in ähnlicher Weise wie die Knaben Knaben erzogen; erzogen; nur nur haben sie zum Ankleiden weibliche Dienerschaft, die jedoch stets im Beisein eines Lehrers ihre Tätigkeit ausübt. Mit dem fünften Jahre müssen die Mädchen sich selbst ankleiden. Bemerkt man, daß die Mägde jemals wagen, die Mädchen mit furchterregenden oder albernen Geschichten oder mit den bei uns gewöhnlichen Torheiten der Kammermädchen zu unterhalten, so so werden sie dreimal öffentlich durch die Stadt gepeitscht, ein Jahr ins Gefängnis gesperrt und dann in den entferntesten und ödesten Teil des Landes verbannt. Aus diesem Grunde verachten es die jungen Damen, ebenso wie die Männer, feig und albern zu erscheinen; sie verschmähen persönlichen Schmuck, der über Anstand und Reinlichkeit hinausgeht. Auch habe ich keinen großen Unterschied der Erziehung bei den verschiedenen Geschlechtern bemerkt, nur daß bei den körperlichen Übungen der Mädchen nicht auf dieselbe Körperkraft gerechnet wird wie bei den Knaben, daß ihnen besondere Lehren für das häusliche Leben erteilt werden und daß daß man an an sie gewisse Ansprüche in betreff der Gelehrsamkeit macht. Die Liliputaner verfahren nämlich nach dem Grundsatz, bei Leuten von Stande müsse die Gemahlin eine vernünftige und angenehme Gesellschafterin sein, weil sie nicht immer jung bleiben könne. Haben die Mädchen das zwölfte Jahr erreicht, das in Liliput als das heiratsfähige Alter gilt, so werden sie von den Eltern oder Vormündern nach Hause geholt, wobei die größte Dankbarkeit gegen die Lehrer ausgesprochen wird. Diese Trennung geschieht selten ohne die Tränen Tränen der jungen Dame oder ihrer Gefährtinnen.

In den weiblichen Erziehungsanstalten für geringere Stände werden die Kinder in jeder Arbeit, die sich für ihr Geschlecht und für ihre verschiedene Lage eignet, unterrichtet; die, welche in die Lehre gehen werden, entläßt man mit dem siebenten Jahre, die anderen im elften.

Die ärmeren Familien, deren Kinder sich in diesen Erziehungsanstalten befinden, müssen außer dem Kostgelde, das sehr sehr unbedeutend ist, einen kleinen Teil ihrer monatlichen Einkünfte, der zur späteren Ausstattung bestimmt ist, dem Verwalter einhändigen. Deshalb sind auch die Ausgaben aller Eltern durch das Gesetz beschränkt. Die Liliputaner glauben glauben nämlich, keine Handlung sei ungerechter als die Erzeugung von Kindern, wenn die Eltern die Last der Erziehung auf das Gemeinwohl abwälzen wollen. Leute von Stand geben Bürgschaft für eine bestimmte und ihren Verhältnissen angemessene Summe als als Eigentum des Kindes, und das Kapital wird stets mit Sparsamkeit und der genauesten Gerechtigkeit verwaltet.

Die ärmeren Bauern und Tagelöhner behalten ihre Kinder zu Hause; da ihr einziges Geschäft im Pflügen und anderen Arbeiten des Landbaues besteht, so ist ihre Erziehung für den Staat von keiner großen Wichtigkeit.

Dem neugierigen Leser werde ich vielleicht Unterhaltung gewähren, wenn ich ihm einen Bericht von meinen häuslichen Angelegenheiten und von der Lebensart gebe, die ich während meines Aufenthalts von neun Monaten und dreizehn Tagen in diesem Lande führte. Da ich Anlagen zu mechanischen Arbeiten besitze und auch zugleich durch Not dazu gezwungen wurde, machte ich mir aus den größten Bäumen des Parks einen ziemlich bequemen Stuhl und einen Tisch. Zweihundert Näherinnen waren damit beschäftigt, mir Hemden sowie Bett- und Taschentücher zu verfertigen, und zwar von der rauhesten und stärksten Leinwand, die sie sich verschaffen konnten. Dennoch waren sie genötigt, diese in mehreren Lagen zu nähen, denn die dickste Leinwand war bedeutend feiner als Gaze. Die liliputanische Leinwand ist gewöhnlich drei Zoll breit, und drei Fuß bilden ein Stück.

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WebHosting News

Vorbereitung auf die Mathematik-Abschlussprüfung der Mittelschule und die Mathematik-Abiturprüfung im Mathematik-Grundkurs und Mathematik-Leistungskurs.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Graphische Darstellung mathematischer Zusammenhänge in Form von Diagrammen, Koordinaten, Tabellen etc. (insbesondere in der Mathematik-Nachhilfe für die 5. Klasse bis 10. Klasse der Mittelschule und des Gymnasiums). Natürliche Zahlen, gebrochene Zahlen (auch Dezimalbrüche), rationale Zahlen, reelle Zahlen (besonders in der Mathe-Nachhilfe für die 5. Klasse bis 7. Klasse). Grundbegriffe der Mengenlehre. Funktionen, Gleichungen und Ungleichungen mit Variablen. Proportionalität, Prozentrechnung, lineare Funktionen, quadratische Funktionen und quadratische Gleichungen, Potenzfunktionen, Winkelfunktionen (Sinus, Kosinus ...), Logarithmusfunktionen, Exponentialfunktionen, trigonometrische Berechnungen. Geometrische Strecken- und Winkelmessungen, Bewegungen, Ähnlichkeit und Kongruenz. Konstruktionen und sicherer Umgang mit Zirkel, Lineal und Schablonen. […]

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Angebote für leistungsstarke Schüler, Berufsschüler und Studenten, Begabtenförderung, außerschulischer Unterricht, z.B. zur Studienvorbereitung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zusätzlicher, außerschulischer Unterricht für leistungsstarke, talentierte bzw. überdurchschnittlich interessierte Schüler, bei dem Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die über den schulischen Lehrplan hinausgehen, z.B. Begabtenförderung in Mathematik, Physik, Chemie und anderen Naturwissenschaften sowie Sprachen durch hochqualifizierte Dozenten mit Universitätsabschluss auf dem jeweiligen Fachgebiet. Zusätzlicher Fremdsprachenunterricht in einer weiteren Sprache, die in der Schule nicht unterrichtet wird, z.B. individuelle Sprachkurse für Kinder und Jugendliche in Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Bulgarisch, Rumänisch, Ungarisch, Schwedisch, Dänisch, Niederländisch, Latein, Arabisch, Türkisch, Chinesisch, bei qualifizierten Muttersprachlern oder deutschen Lehrkräften mit Auslandserfahrung und Unterrichtspraxis. […]

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Deutsch-Nachhilfe von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe, einschließlich Nachhilfe zur Vorbereitung auf die Deutsch-Abschlussprüfungen der Mittelschule.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Übungen zur Gliederung von Sätzen und Texten (vor allem bei der Deutsch-Nachhilfe für die 5. Klasse bis 10. Klasse). Verbesserung der deutschen Rechtschreibung (Orthographie), z.B. Übungen zur Groß- und Kleinschreibung sowie Zusammen- und Getrenntschreibung, Schreibung von Eigennamen ... (insbesondere bei der Deutsch-Nachhilfe für die 3. Klasse bis 8. Klasse). Wichtige Regeln der deutschen Grammatik, z.B. Kommasetzung im einfachen und zusammengesetzten Satz, Hauptsätze und Nebensätze, Interpunktionsregeln in besonderen Fällen, Gedankenstrich, Semikolon, Klammer, Gebrauch der Konjunktion "dass", die deutschen Zeitformen (Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt, Futur), der Konjunktiv, Aufzählungen, Appositionen, einfacher und erweiterter Infinitiv. Bildung deutscher Wörter (Wortbildungslehre / Morphologie), Morpheme, Präfixe, Suffixe etc. […]

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Deutsch-Gruppenunterricht als kompakte, fünfwöchige Intensivkurse für Anfänger (A1) und untere Mittelstufe (A2/B1).

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sowohl unsere Deutsch-Grundkurse als auch unsere Deutsch-Aufbaukurse werden als kompakte, fünfwöchige Intensivkurse mit insgesamt 60 Unterrichtseinheiten (60 x 45 Minuten) durchgeführt. Der Deutschunterricht findet jeweils dreimal wöchentlich statt mit 4 Unterrichtseinheiten (4 x 45 Minuten) pro Tag. Der Deutsch-Gruppenunterricht stellt eine preisgünstige Alternative zum individuellen Deutsch-Einzeltraining dar, da unsere Sprachschule für die Deutsch-Gruppenkurse eine Lehrgangsgebühr von nur 6,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) und Teilnehmer berechnet. Unsere Sprachschule berechnet für den Deutsch-Gruppenunterricht keine Anmeldegebühren und ist von der Mehrwertsteuer befreit. Regelmäßige Lernerfolgskontrollen geben dem Lernenden und der Lehrkraft wichtige Informationen über den erreichten Lernfortschritt und weitere notwendige Schwerpunkte. Auf diese Weise wird auch das Selbstvertrauen des Lernenden gesteigert, und Prüfungsängste werden schrittweise abgebaut. […]

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Angebote und Möglichkeiten der Lernhilfe für Schüler, Berufsschüler und Studenten mit Lernschwächen und Wissenslücken .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Erarbeitung eines individuellen Konzepts der Lernhilfe für den einzelnen Schüler, der seinen Lernschwächen, seinen aktuellen Kenntnissen und Lernverhalten im jeweiligen Fach gerecht wird und den Nachhilfe-Schüler weder unterfordert noch überfordert. Individuelle Lernhilfen zur Aufarbeitung und Systematisierung zurückliegender Unterrichtsthemen aus vergangenen Schuljahren bei erheblichen Wissenslücken der Schüler, die das Verständnis des laufenden Lehrstoffs erschweren. Effektive Vorbereitung auf alle Arten von schriftlichen und mündlichen Leistungskontrollen, Klassenarbeiten und Klausuren in allen Unterrichtsfächern, um eine schnelle und nachhaltige Verbesserung der Schulnoten zu erreichen. Individuelle Lernhilfen zur Prüfungsvorbereitung, z.B. Nachhilfe zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen der Mittelschule bzw. Realschule, Abitur (Abiturhilfe in allen Grundkursen und Leistungskursen) sowie Fachabitur-Prüfungen in allen Fächern bzw. Kursen. […]

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Firmenkunden unseres Sprachstudios aus allen Branchen und Bereichen der Wirtschaft, Technik, Bildung, Wissenschaft und Verwaltung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Referenzenliste: Landespolizeidirektion Zentrale Dienste Sachsen, Krankenhaus Dresden Friedrichstadt, Vodafone D2 GmbH, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Sächsische Staatskanzlei, Züblin Spezialbau GmbH, Fraunhofer Institut, Bundeswehr, Berufsförderungswerk Dresden, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Meissen Keramik GmbH, Koch Tiefkühlkost, Berlin, Brooks Instrument GmbH, Dresden, ZOLL Medical Deutschland GmbH, Hexagon Metrology GmbH, Euro-Schulen GmbH, Riesa, Brose Fahrzeugteile GmbH […]

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Meine Mitgift.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Um meine Mitgift werb ich durch Erfahrung: Gelebte Sonnigkeit sei Angebinde von dir dereinst, Verwalterin der Nahrung, wenn ich den Pfad zu deiner Tochter finde; dem Bock verwandt, bleibt meinem Leib Behaarung, begreif, daß ich voll Leid von dannen - schwinde! *** Bauberatung, Baubetreuung, Baufinanzierung, Schlüsselfertiges Bauen für Neubau und Sanierung, Lizenzierter Fachbetrieb Bauwerksabdichtung, Übernahme aller Bauleistungen, Betonarbeiten, Putzarbeiten, Fassadendämmsysteme, Estricharbeiten, Betonsanierungsarbeiten, Maurerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Putz- und Strukturputze, Maler- und Tapezierarbeiten, Dekorationsmalerei, Beton- und Bodenbeschichtungen, Holz- und Bautenschutzarbeiten, Fassadenbeschichtung, Fassadengestaltung, Fertigparkett-, Laminat- und Bodenverlegungsarbeiten, Sanierputzsystemarbeiten für trockene Keller und Wände. Die vornehmste Sorge Josephs richtete sich fortan auf die Heranbildung eines staatstreuen Klerus, das Unterrichtswesen überhaupt erhielt eine den Staatszwecken ausschließlich dienende Richtung. Zu den neuen Diözesaneinteilungen in Österreich gewann J. schließlich die Einwilligung der römischen Kurie, als er den Besuch des Papstes schon 1783 unerwartet in Rom erwidert hatte und nun dafür sorgte, dass der Bruch mit Rom nicht allzu tief und nachhaltig werde. Das kirchliche Territorialsystem aber, das J. gegründet hatte, vermochten die deutschen Bischöfe nicht zu erschüttern. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Ein Transit durch die Luft, schien ihm die leichteste Sache von der Welt zu sein, wenn der Geist der Finsternis in schauervoller Mitternacht seinen Fledermausfittich darzu herleihen wollte. Denn da es mit ihm zum Abdrücken kam, hatte des Herzogs Seele so viel gute Werke auf ihrer Rechnung, daß die Zeche auf dem höllischen Kerbholz dadurch reichlich getilget wurde. Allein außer der Illusion eines Traumes, die ihm die schwindelnde Luftreise ins deutsche Vaterland vorgaukelte, hatte der Graf von seinem Ammenglauben keinen Gewinn, als daß er mit diesem Gedankenspiel ein paar leere Stunden ausfüllete, und wie ein Romanenleser, sich in die Stelle des auftretenden Helden versetzte. Wenn indessen eine wandernde Maus zwischen der Vertäfelung der Wände zur Nachtzeit kraspelte, wähnte er flugs, der höllische Proteus signaliere seine dienstfertige Ankunft, und zuweilen brachte er schon in Gedanken den Frachtakkord mit ihm vorläufig in Richtigkeit. […]

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Winter im Gebirge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verklungen sind die holden Schwüre, die hier gar oft der Mond belauscht. Statt Flüstern vor der Kammertüre, ist's nur der Brunnen, der da rauscht. Wo keine Schöne kalt geblieben, ward ihr gebracht ein Edelweiß, wo wir den Kahn ans Land getrieben, knarrt nächtlich aufgeschreckt das Eis. Und auch die Felder sind gefroren, der Wald, in dem man sich erging, wo man im Pfänderspiel verloren und einen Kuß dafür empfing. Der Schnee bedeckt die Spur der Kohlen, wo Freudenfeuer hell geglüht, wo Primeln und wo Bergviolen am schönsten Busen einst geblüht. Warum sich aber Meister Abaddon so untätig bewies, da es doch auf eine Seelenkaperei ankam, und nach allen Umständen die Entreprise gelingen mußte, davon läßt sich eine oder die andere triftige Ursache angeben. Entweder war der Schutzpatron des Grafen wachsamer als der, welchem Herzog Heinrich die Obhut seiner Seele anvertrauet hatte, und wehrte kräftig ab, daß der böse Feind keine Macht noch Gewalt an ihm finden konnte; oder dem Geiste, der in der Luft herrscht, war der Speditionshandel in diesem seinem Elemente dadurch verleidet, daß er von Herzog Heinrich, um die stipulierte Fracht, dennoch geprellt wurde. Trotz der Durchführung des strikten Neutralitätsprinzips darf nicht angenommen werden, dass alle Übelstände bereits gehoben waren, häufig kam es zu einer Verwechslung von Neutralität und Toleranz, und der Geist der leitenden Persönlichkeiten brachte mancherlei Reibungen mit sich. Mehr als diese Schäden steht der Missionsarbeit das Überhandnehmen des Alkoholismus im Wege, für Indien ein neues Laster. Der Trunk und der Fluch des Opiumhandels sind sehr dunkle Flecken. Mancher flucht den Engländern, dass die Sache nicht mehr erlaubt sein soll, und manche gequälte Witwe ist derselben Meinung. Die Steuer beschwerte den Trinker nicht; die Trunksucht nahm im Gegenteil nur überhand. Die Ausrede, dass man mit der Besteuerung der Getränke das Trinken erschweren wolle, kann nicht ernst genommen werden. Es wurde ungerecht Krieg für dieses Verbrechen an einem ganzen Volk geführt. Selbst christliche Kreise wagten angesichts des Gewinns kein entschiedenes Wort. Die englische Armee hat auch leider in Indien die Unsittlichkeit in weiten Kreisen verbreitet, was übrigens häufig durch Kolonialtruppen zu geschehen pflegt. Leider machte die Regierung die wachsende Trunksucht der Inder auch zu einer Quelle für Einkünfte. […]

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