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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Drittes Kapitel 3

Vaterland, See-und Landkriege, Religionsspaltungen und politischen Parteien

Die Königin fand so viel Behagen an meiner Gesellschaft, daß sie ihr Mittagsmahl nicht ohne mich halten konnte. Ein Tisch für mich nebst einem Stuhl wurde auf die Tafel gesetzt, wo Ihre Majestät speiste, und Glumdalclitch stand auf einem Schemel nahe bei meinem Tische, um mir zu helfen und aufzuwarten. Ich hatte ein vollständiges Silberservice von Schüsseln und Tellern sowie anderen Gerätschaften, das im Verhältnis zum Service der Königin nicht größer war als Spielzeug der Art, wie ich es in London bei einem Kaufmann zur Möblierung eines Puppenhauses gesehen habe. Meine liebe Wärterin verwahrte diese Geräte in ihrer Tasche, und zwar in einer kleinen silbernen Schachtel, und reichte sie mir beim Essen, sobald ich ihrer bedurfte, nachdem sie zuvor von ihr selbst gereinigt worden waren. Niemand speiste mit der Königin als die zwei königlichen Prinzessinnen, wovon die eine sechzehn und die andere dreizehn Jahre und einen Monat alt war. Ihre Majestät legte gewöhnlich ein Stück Fleisch auf meine Schüssel, das ich mir selbst zerschnitt, und sie fand Vergnügen daran, mich so in Miniatur essen zu sehen; sie selbst (und sie hatte wirklich nur einen schwachen Magen) nahm auf einen Bissen so viel in den Mund, wie zwölf englische Pächter in einer Mahlzeit nicht essen können, ein Umstand, der mir anfangs sehr abstoßend vorkam. Sie pflegte den Flügel einer Lerche, Knochen und Fleisch, mit den Zähnen zu zerreißen, obgleich er neunmal größer war als der eines gemästeten welschen
Hahnes; ihre Bissen Brot waren sogar so groß wie ein Dreigroschenlaib. Sie trank aus einem goldenen Becher, und bei jedem Schluck eine Menge, die dem Umfang eines Bierfasses gleichkam. Ihr Messer war so lang wie eine auf dem Stiel geradegebogene Sense. Löffel, Gabel und anderes Gerät zeigten dasselbe Verhältnis. Wie ich mich erinnere, war ich einst neugierig, eine Tafel bei Hofe zu sehen, und Glumdalclitch trug mich deshalb zu einer hin, bei der ein Dutzend dieser ungeheuren Messer und Gabeln in Bewegung gesetzt wurden. Ich muß aber gestehen, daß ich zuvor nie einen so furchtbaren Anblick gesehen habe.

Es ist Hofsitte, daß der König, die Königin und die königlichen Prinzen beider Geschlechter an jedem Mittwoch, der, wie gesagt, in Brobdingnag als Sonntag gilt, in den Zimmern des Königs, dessen Gunst ich in hohem Maße erlangt hatte, zusammen speisen; dann wurden mein kleiner Stuhl und Tisch ihm zur Linken neben einem Salzfaß hingestellt. Dieser Fürst fand viel Vergnügen an meiner Unterhaltung und erkundigte sich nach den Sitten, der Religion, den Gesetzen, der Regierung und der Gelehrsamkeit in Europa, worüber ich ihm dann einen so vollständigen Bericht abstattete, wie es mir möglich war. Sein Verstand war so klar und seine Urteilskraft so ausgezeichnet, daß er sehr verständige Bemerkungen über alles, was ich sagte, äußerte. Ich bemerke jedoch, daß ich einmal über mein geliebtes Vaterland, unsere See-und Landkriege, unsere Religionsspaltungen und politischen Parteien sehr weitläufig sprach; da aber wirkten die Vorurteile seiner Erziehung so stark, daß er mich auf seine rechte Hand nahm, herzlich auflachte, mir mit der anderen Hand einen sanften Schlag gab und mir die Frage vorlegte, ob ich Whig oder Thory sei. Dann wandte er sich zu seinem Premierminister, der mit einem weißen Stabe ehrerbietig hinter seinem Stuhle stand (dieser Stab war so lang wie der Hauptmast des englischen Linienschiffes "Royal Sovereign"), und sagte, wie verächtlich doch die Menschengröße sein müsse, da solche Diminutivinsekten wie ich sie nachahmen könnten. Ja, ja, sagte er, diese Geschöpfe haben gewiß ihre besonderen Titel und Rangunterschiede; sie bringen kleine Nester und Kaninchenbaue zustande, die sie Häuser und Städte nennen; sie paradieren mit Kleidern und Equipagen; sie lieben, kämpfen, zanken, betrügen und verraten. In dieser Weise sprach er längere Zeit, während ich voll Unwillen die Farbe wechselte, als ich mein edles Vaterland, so ausgezeichnet durch Künste und Waffen, die Geißel Frankreichs und die Gebieterin Europas, den Sitz der Tugend, Frömmigkeit, Ehre, Wahrheit, den Stolz und den Neid der Welt, so verächtlich behandeln und verlästern hörte. Da ich mich nun aber nicht in der Lage befand, Beleidigungen zu rächen, so begann ich nach reiflicher Überlegung zu begreifen, daß ich überhaupt nicht beleidigt sei. Weil ich nämlich schon mehrere Monate an den Anblick und das Gespräch mit diesen Leuten gewöhnt war und jeden Gegenstand, worauf mein Blick fiel, nach seiner verhältnismäßigen Größe betrachtete, so war der Schauder, den ich zuerst wegen ihrer Größe empfand, so weit verschwunden, daß ich eine Gesellschaft von englischen Lords und Damen in vollem Putz zu sehen glaubte, die auf die feinste Weise ihre Rollen im Sichbrüsten, Verbeugen und Schwatzen spielten. Um die Wahrheit zu reden, ich kam mehreremal in Versuchung, über sie ebenso zu lachen, wie der König nebst seinen Großen über mich spottete. Auch konnte ich es nicht unterlassen, über mich selbst zu lächeln, wenn die Königin mich auf ihrer Hand vor einen Spiegel hielt, so daß unsere beiden Gestalten in voller Größe von diesem wiedergegeben wurden; nichts hätte dann so albern sein können wie ein Vergleich zwischen uns, und es schien mir wirklich, meine Gestalt sei um mehrere Grade zusammengeschrumpft.

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WebHosting News

Referenzenliste – Firmenkunden unserer Sprachschule.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Benachbart einem außergewöhnlich verschiedenen Angebot an Sprachkursen für Private Personen in um ein Haar allen bedeutenden Fremdsprachen vorbereitet unsrige Sprachschule seitdem im Kalenderjahr 1999 Firmensprachkurse für Institution, Institutionen und Behörden in allen Branchen ebenso wie Branchen der Kommerz, Ansatz, Kreation, Wissenschaft wie Anführung hinsichtlich Gruppenunterricht, Schulungen, Workshops sowohl .... als auch Einzeltraining für Mitarbeiter wie auch Führungskräfte mit besonderen Bedürfnissen. In fachbezogenen und branchenspezifischen Firmenkursen der Sprachschule werden nicht selten u.a. folgende Schwerpunkte gesetzt: Büro des Agenten und Gebrauch von fach- bzw. berufsspezifischem Wortschatz (z.B. technischer, wirtschaftlicher, naturwissenschaftlicher Wortschatz), Firmenpräsentationen (Vorstellen des persönlichen Unternehmens wie der Branche), Kurzvorträge wie Diskussionen zu fachlich bedeutenden und aktuellen Themen, Basics der Verhandlungssprache, Legitimieren ebenso wie Aushelfen des persönlichen Standpunktes, Bekehren des Gesprächs- bzw. Verhandlungspartners, bei Bedarf Zur Abfolge haben von firmenspezifischen Beratungs- wie Preisverhandlungen, Textlich erfassen, Dahintersteigen ebenso wie Übersetzen von Fachtexten (z.B. technische Dokumentationen, Ausschreibungsunterlagen, Erklärungen, Gebrauchsanweisungen) sowohl fachspezifische Bürokommunikation, d.h. Bewirken von Telefonaten mit tätigkeitsrelevanten Inhalten wie auch Textlich erfassen von formgerechten Geschäftsbriefen ebenso wie heilpraktiker Prüfung Dokumenten. Firmensprachkurse für Projekt wie Institutionen aus allen Bereichen wie auch Bereichen für Mitwirkender sowie Führungskräfte auf unterschiedlichsten Ebenen begnadet sein können, z.B. Sprachkurse für Entscheider, leitende Verwaltungsangestellte, Firmenvertreter, Kaufleute (z.B. Vertreter / Einkäufer), Ingenieure, Techniker, Computerspezialisten, Empfangsmitarbeiter wie Sekretärinnen. Die Firmenkurse unserer Sprachschule in der Position sein wie allgemeinsprachlich ausgerichtet dasein (z.B. überwiegend Gruppensprachgebrauch, generelle Rumgequatsche, Zusammenfügung von Alltagswortschatz ...) als genauso branchenbezogen bzw. berufsspezifisch macht existenz. In etlichen Fällen mögen die Persönlichkeit unserer Sprachschule eine enge Verbindung von allgemeinsprachlichen Materialien, wieAlltagsvokabular und Satzbau, ebenso wie fachspezifischen Fragestellungen (z.B. Geschäft English / Wirtschaftsenglisch bzw. Geschäftsenglisch wasserlauf Fachchinesisch für Ingenieure, Monteure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Weißkittel ...). […]

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Weiterbildungsangebote als Privatunterricht beim Lernenden zu Hause oder im Büro, in Dresden-Mitte, Dresden-West und Dresden-Süd oder außerhalb Dresdens.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Firmenkurse als Einzeltraining und Gruppenseminare in nahezu allen Fremdsprachen in unserer Sprachschule oder vor Ort, auch außerhalb Dresdens, z.B. Lehrgänge in Business-English (Wirtschaftsenglisch) und allgemeines Kommunikationstraining. Vermittlung qualifizierter Lehrkräfte unserer Sprachschule für Einzelunterricht (Sprachkurse, Privatunterricht in anderen Fächern etc.) und Schulungen unterschiedlichster Art, z.B. Firmenkurse und Trainingsmaßnahmen der Agentur für Arbeit sowie berufliche Rehabilitationsmaßnahmen der Berufsgenossenschaften, Stützunterricht für Umschüler etc., auch außerhalb Dresdens. Begabtenförderung, d.h. außerschulischer, zusätzlicher Sprachunterricht in einer weiteren Fremdsprache, die in der Schule nicht gelehrt wird, oder individueller Einzelunterricht in einem naturwissenschaftlichen oder technischen Fach (auch individuelle Computerkurse am eigenen PC für Schüler) zur Vorbereitung auf ein zukünftiges Studium oder den Beruf. […]

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Englischunterricht, Englisch-Anfängerkurse, Englisch-Grundkurse, Englisch-Aufbaukurse für Mittelstufe u. Wiedereinsteiger zur Auffrischung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englisch-Firmenseminare, Englischkurse für Wirtschaft und Handel (Business English / English for trade and commerce), Technik oder Naturwissenschaften (English for sciences and technology), auch außerhalb Dresdens. Vermittlung der englischen Umgangssprache und Fachsprache, z.B. Business English, technisches Englisch, Englischkurse für das Büro bzw. Bürokommunikation, in Wort und Schrift (technical English and English for the office). Firmeninterner Englisch-Einzelunterricht mit flexiblen Inhalten und Bewerbungstraining in der englischen Sprache (English for job interviews). Englischunterricht zur Vorbereitung auf international und national anerkannte Englisch-Sprachprüfungen, u.a. Cambridge Certificate, IELTS und TOEFL-Test. Englisch-Privatunterricht mit Hausbesuch (private English lessons) und individueller inhaltlicher Gestaltung. Touristen-Sprachkurse und Konversationskurse in englischer Sprache (English courses for tourists, English for holidays / travel and English conversation). […]

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Farbenspiel der Rosenzeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ach, alle Blumendüfte, das Farbenspiel der Rosenzeit, die ganze Sonnenseligkeit - Zerstoben in die Lüfte der Vater des sündigen Gedankens! Franz erläuterte seine Inszenierungsgedanken und hatte schon vor der Versammlung die von ihm überarbeitete Textfassung an alle Mitglieder verschickt. Nach der wohlverdienten Sommerpause traf man sich deshalb am Abend des 3. Oktober zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, um Näheres zu besprechen. Fast 2/3 der mittlerweile 51 Vereinsmitglieder waren anwesend. Als nächstes Stück für 2012 stand "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertold Brecht zur Diskussion. Erste Besetzungsideen wurden ebenfalls bereits ausgetauscht. Wer nicht beruflich verhindert ist, spielt auch in der Saison 2012 wieder mit. Die ersten neuen Ideen für die Inszenierung vor Ort mit sicherlich spannenden Überraschungen sind schon am Entstehen. Einstimmig wurde der Vorschlag, dieses Stück von Brecht zu spielen von den anwesenden Mitgliedern verabschiedet. Im November sollen die ersten Textlesungen beginnen. Erfreut konnte man feststellen, daß man dank breiter Unterstützung von Sponsoren und großen Eigenleistungen die Saison nicht nur mit zufriedenen Zuschauern, sondern auch mit einem positiven finanziellen Ergebnis abgeschlossen hat. Auch Regisseur Franz Bäck und Bühnenbildnerin, Nina Weitzner, waren angereist. Als Spielzeit legte man sich auch in 2012 wieder auf den Juni fest. Man drückte die Hoffnung aus, daß seitens der Stadt auch das Kocherfreibad wieder als Spielort zur Verfügung steht. Am Fenster ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgerät im Fenster ein paar Blumentöpfe. Die Mitte des Zimmers von Wand zu Wand war am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann sich kaum einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt im kleinen, herrschte. Er entwickelte sich im Lehrhause des Jakob Chagis zu einem Jünglinge von oberflächlicher Kenntnis des Talmuds, lernte kabbalistische Floskeln, erlernte aber eine Gewandtheit in jenem pompös klingenden, aber hohlen und nichtssagenden rabbinischen Stile jener Zeit, worunter sich die Gedankenarmut verbergen konnte. Genug, dieser wurde sein eifrigster Anhänger, ob aus Überzeugung oder Heuchelei, um eine Rolle zu spielen, ist in dieser Geschichte, wo naiver Glaube, Selbstbetrug und geflissentliche Täuschung so nahe aneinander grenzen, nicht mehr zu unterscheiden. Nathan Ghazati in die Hand gespielt hat, um ihn von seinem Messiastum zu überzeugen. […]

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