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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Drittes Kapitel 1

Der Verfasser kommt an den Hof. Die Königin kauft ihn von seinem bisherigen Herrn. Er disputiert mit den größten Gelehrten Seiner Majestät. Bei Hofe wird ein Zimmer für den Verfasser eingerichtet. Er erwirbt sich die Gunst der Königin. Er vertritt die Ehre seines Vaterlandes. Er zankt sich mit dem Zwerg der Königin.

Leid und Mühseligkeiten, die ich jeden Tag ertragen mußte, bewirkten eine beträchtliche Verschlechterung meiner Gesundheit. Je mehr Geld mein Herr durch mich erlangte, desto größer wurde seine Habgier. Ich hatte bereits die Rundung meines Bauches verloren und war beinahe zum Skelett geworden. Der Pächter bemerkte dies und vermutete, ich würde in kurzem sterben; er beschloß deshalb, noch so viel Geld wie möglich durch mich zu erwerben. Während er dies überlegte, kam ein Sardral oder Kammerherr auf Befehl des Hofes und befahl, mich sogleich zur Unterhaltung der Königin und ihrer Hofdamen in den Palast zu bringen. Einige von ihnen hatten mich schon gesehen und merkwürdige Dinge von meiner Schönheit, meinem feinen Betragen und meinem gesunden Verstande erzählt. Ihre Majestät war nebst ihrer Umgebung über mein Benehmen entzückt. Ich fiel auf die Knie und wollte den erhabenen Fuß küssen, allein die gnädige Fürstin reichte mir nur ihren kleinen Finger, als ich auf dem Tische stand. Ich umarmte diesen Finger nun mit beiden Armen und legte in höchster Demut seine Spitzen an meine Lippen. Sie richtete an mich mehrere allgemeine Fragen über mein Vaterland und meine Reisen, die ich sehr deutlich und so kurz wie möglich beantwortete. Sie fragte, ob es zu meiner Zufriedenheit geschehe, wenn ich am Hofe bliebe; ich verbeugte mich bis auf das Brett des Tisches und erwiderte demütig: Ich sei der Sklave meines Herrn. Stände ich jedoch zu meiner eigenen Verfügung, so würde es mir zum Stolze gereichen, wenn ich mein Leben dem Dienste Ihrer Majestät widmete. Sie fragte dann meinen Herrn, ob er willens sei, mich zu einem guten Preise zu verkaufen. Da er nun besorgte, ich würde keinen Monat mehr leben, so verlangte er tausend Goldstücke, die sogleich auf Befehl der Königin herbeigeschafft wurden und wovon jedes Stück ungefähr die Dicke von achthundert portugiesischen Dukaten betrug. Vergleicht man die Verhältnisse dieses Weltteils mit dem europäischen und den damit zusammenhängenden Wert des Goldes, so betrug die Summe kaum soviel wie tausend Guineen in England. Hierauf sagte ich der Königin: Da ich jetzt Ihrer Majestät demütiger Sklave und Vasall sei, müsse ich um die Gnade bitten, daß Glumdalclitch, die mich stets mit so viel Sorgfalt und Güte gepflegt habe und dies auch so trefflich verstände, ebenfalls in den königlichen Dienst treten und auch ferner meine Wärterin und Lehrerin bleiben dürfe.

Ihre Majestät gewährte meine Bitte und erlangte ohne Mühe die Zustimmung des Pächters, der sich nicht wenig freute, seiner Tochter eine Stelle bei Hofe verschaffen zu können. Das gute Mädchen aber konnte ihr Entzücken nicht verbergen. Mein Herr entfernte sich hierauf, indem er von mir Abschied nahm, und sagte, er habe mir einen sehr guten Dienst verschafft, worauf ich kein Wort erwiderte, sondern nur eine leichte Verbeugung machte.

Die Königin bemerkte diese Kälte und fragte nach dem Grunde, sobald der Pächter das Zimmer verlassen hatte. Ich war so kühn, Ihrer Majestät zu sagen, meinem bisherigen Herrn sei ich Dank nur deshalb schuldig, weil er einem armen, durch Zufall auf dem Felde gefundenen Geschöpf das Hirn nicht eingeschlagen habe; dieses Verdienst werde aber durch den Gewinn, den er durch mich im halben Königreiche erlangt habe, und durch den hohen Verkaufspreis genugsam aufgewogen. Das Leben, das ich seither geführt, sei so mühselig gewesen, daß sogar ein Tier von zehnfacher Kraft hätte unterliegen müssen. Meine Gesundheit sei durch die ewige Plackerei zur Unterhaltung der Leute untergraben worden; hätte mein Herr nicht geglaubt, mein Leben sei in Gefahr, so würde Ihre Majestät mich nicht zu so wohlfeilem Preise erhalten haben. Da ich aber gegenwärtig unter dem Schütze einer so großen und guten Monarchin, dem Schmuck der Natur, dem Liebling der Welt, dem Entzücken ihrer Untertanen, dem Phönix der Schöpfung, keine schlechte Behandlung mehr befürchte, so hoffe ich auch, die Besorgnis meines vorigen Herrn werde sich als grundlos erweisen; ich fände bereits, wie meine Lebenskraft durch den Einfluß Ihrer hocherhabenen Gegenwart wieder erwache.

Dies war der Hauptinhalt meiner Rede, die ich nur mit Schwierigkeit und öfterem Stocken hersagte. Der letzte Teil war in dem Stile abgefaßt, der diesem Volke eigentümlich ist. Ich hatte nämlich von Glumdalclitch, als sie mich an den Hof brachte, mehrere Phrasen gelernt.

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WebHosting News

Sprachkurse im Einzelunterricht, thematische Firmenseminare und Vermittlung von Umgangssprache.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachkurse zu den Schwerpunkten Globalisierung, internationale Geschäftskontakte und Geschäftskommunikation (z.B. im Rahmen eines Sprachtrainings in Business English), Präsentation des eigenen Unternehmens, Europäische Union, Finanzen, Bankwesen, Investment, Personal, Unternehmensstruktur, Umweltschutz, Technologietransfer, Informatik (IT), Medien, Internet, Werbung, Marketing ... in fast allen Sprachen und auf allen Niveaustufen durch spezialisierte Dozenten unserer Sprachschule. Vermittlung von Umgangssprache, z.B. Sprachkurse für Alltag und Tourismus, sowie Fachsprache für Beruf, Geschäftsleben, Ausbildung, Studium und sonstige Fortbildung, z.B. spezialisierte Schulungen in Business English (Wirtschaftsenglisch / Geschäftsenglisch bzw. Englisch für den Beruf) sowie Sprachkurse für Techniker, Ingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Mediziner und Juristen. […]

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Einzelunterricht in fast allen Sprachen für Erwachsene in Dresden und allen Teilen von Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einzelunterricht kann auch osteuropäischen und asiatischen Sprachen wie z.B. als Sprachkurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Schwedisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch ... ab 12,50 € pro Unterrichtsstunde, angeboten werden. Eine berufsbezogene oder fachspezifische Ausrichtung des Einzelunterrichts ist möglich, z.B. Sprachkurse in der Fachsprache für Wirtschaft (z.B. Business English), Handel, Marketing, Finanzen, Bankwesen, Gastronomie, Technik, Naturwissenschaften, Medizin, Medien, Informatik ..., wobei der Spezialisierungsgrad und das Niveau des fachsprachlichen Unterrichts an unseren Sprachschulen individuell festgelegt werden können. Ein individuelles Lernziel, z.B. die Vorbereitung auf eine konkrete Prüfung oder die Teilnahme an einer bestimmten Tagung, kann den Unterrichtsschwerpunkt der Sprachkurse bilden. […]

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Deutsch-Gruppenunterricht als kompakte, fünfwöchige Intensivkurse für Anfänger und untere Mittelstufe .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Deutsch-Grundkurse sind für Teilnehmer ohne Deutsch-Vorkenntnisse bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen konzipiert und führen die Teilnehmer zur Sprachbeherrschung auf der Stufe A1 (Kompetenzstufe A1 = elementare Sprachverwendung gemäß den Richtlinien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarates). Das Sprachniveau A1 ist ausreichend, um einfache Gespräche zu den wichtigsten Alltagsthemen zu führen und bildet die Grundlage für die Teilnahme an einem weiterführenden Deutsch-Aufbaukurs. Neben individuellem Deutsch-Einzelunterricht mit flexibler Terminplanung (ab 12,50 € pro Unterrichtseinheit = 45 Minuten) organisiert unsere Sprachschule in Dresden auch Deutsch-Gruppenunterricht für Anfänger als Deutsch-Grundkurse sowie für Teilnehmer mit geringen bzw. verschütteten Vorkenntnissen als Deutsch-Aufbaukurse. […]

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Vorbereitung auf die Englisch-Abschlussprüfungen der Mittelschule sowie die Englisch-Abiturprüfungen im Englisch-Leistungskurs und Englisch-Grundkurs.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vermittlung wichtiger Redewendungen (idiomatic phrases) der englischen Umgangssprache. Unterscheidung zwischen umgangssprachlichen und formellen Ausdrucksweisen. Unterscheidung von britischem und amerikanischem Englisch (British English and American English), vor allem im Nachhilfeunterricht für die gymnasiale Oberstufe. Diskussion vielfältiger Themen zur Verbesserung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit. Bildung und Gebrauch des Gerundiums (vor allem im Englisch-Nachhilfeunterricht für die 9. Klasse bis 11. Klasse). Bedingungssätze (Konditionalsätze). Wiedergabe des deutschen Genitivs im Englischen. Wiedergabe des deutschen Konjunktivs im Englischen. Relativsätze (Attributsätze) und Partizipialkonstruktionen mit attributiver Bedeutung. Bildung und Gebrauch der Partizipien (Partizip Präsens und Partizip Perfekt). Bildung zusammengesetzter Satzstrukturen mit Konjunktionen, die Nebensätze einleiten (insbesondere im Englisch-Nachhilfeunterricht für die 9. Klasse und 10. Klasse). […]

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Einzeltraining als Privatunterricht beim Lernenden zu Hause, im Büro oder in der Firma.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Einzelunterricht ermöglicht wesentlich schnellere Lernfortschritte als ein Sprachtraining in der Gruppe, da im Einzelunterricht die gesamte Unterrichtszeit für die individuellen Lernziele optimal ausgenutzt wird und insbesondere das freie Sprechen effektiv trainiert werden kann, wodurch Hemmungen und Unsicherheiten des Lernenden bei der mündlichen Kommunikation rasch abgebaut werden. Der individuelle Einzelunterricht kann an unseren Sprachschulen auch als Crash-Kurs bzw. Intensivkurs mit mehr als zehn Unterrichtseinheiten pro Woche sowie ganztägigem Sprachunterricht durchgeführt werden. Sprachtraining für Marketing, Werbung und Medien, z.B. Schulungen für Vertriebsleiter, Mitarbeiter von Werbeagenturen, Call-Centern, Verlagen, Rundfunk- und Fernsehsendern. Sprachausbildung für Medizin, Pharma und Medizintechnik, z.B. fachsprachlicher Unterricht für Ärzte verschiedenster Fachrichtungen, Krankenschwestern / Krankenpfleger, MTA, Pharmareferenten, Laboranten ... […]

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Der Tote von Morgengrau erhell.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Aus schwarzem Sarge starrt, Von Morgengrau erhellt, ein Toter bleich und ernsthaft in die verlassne Welt. Ein müdes Schluchzen irrt umher im Beigemach; im starren Totenantlitz wird keine Rührung wach. In Wonne bricht der Morgen herein mit rother Glut, begrüßt von Vogelzwitschern; tief ernst der Tote ruht. Das prosaische Leben attackiert uns ja alle permanent mit privaten und politischen Konflikten: der verlorene Friede im Irak, der ewige Bruderkrieg in Palästina, Chinas blühender KZ-Kapitalismus, Russlands tolerierter Völkermord in Tschetschenien, die galoppierende Schwindsucht der EU-Erweiterung, die Not-Heirat zwischen Merkel und Müntefering, das kesse Comeback der gestürzten DDR-Kader, die hysterischen Ölpreise, die Reichskristallnacht-Orgien der falschen Muslime im totalitär organisierten Volkszorn gegen die richtigen Mohammed-Karikaturen. Wenn das heillose Hin und Her der Maulschlachten mich gelegentlich irre macht, dann lese ich gern in Heines ?Hebräischen Melodien? den versifizierten Bericht über einen mittelalterlichen Religionsdisput. Da berichtet der Dichter in Form einer Romanze vom giftgeifernden Glaubensstreit eines spanischen Rabbiners mit einem katholischen Kirchenmann. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien. Heine läßt nämlich die hübsche junge Königin in der Zuschauerloge am Ende zu ihrem gelangweilten Gemahl sagen: Er starrt empor und grübelt, wie es nur möglich war, daß er von Lust und Leide gebebt so manches Jahr. Die Heirat eine Übersicht oder auch nicht. Im November ankerte das Schiff an der Küste der Chile vorgelagerten Insel Mocha. Drake ruderte in Begleitung von zwölf Männern an Land und wurde dort von einer Gruppe Indios begrüßt, die die Engländer zunächst freundlich empfingen. Bei ihnen handelte es sich um Araukaner, die Ureinwohner Chiles, die bereits den spanischen Konquistadoren in ihrem angestammten Siedlungsgebiet heftigen Widerstand geleistet hatten. Am folgenden Tag kehrte Drake mit zehn Mann zur Insel zurück. Die Seeleute Tom Brewer und Tom Flood wurden beauftragt, Trinkwasser zu holen. Kurz darauf wurde das Boot von den Indios mit Pfeilen und Speeren angegriffen, wobei alle Insassen des Bootes verwundet wurden. […]

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