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Schlacht bei Mühlberg

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Sonette 3

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Reise nach Brobdingnag Sechstes Kapitel 3

Anhäufung von Verschwörungen, Rebellionen, Ermordungen, Revolutionen, Verbannungen

Dann sprach er von der Verwaltung unserer Finanzen. Er sagte: Mein Gedächtnis sei wahrscheinlich mangelhaft. Ich habe nämlich unsere Abgaben auf fünf bis sechs Millionen jährlich geschätzt, und aus Berechnung unserer Ausgaben müsse er schließen, daß diese bisweilen mehr als das Doppelte betrügen; die Bemerkungen, die er niedergeschrieben, erwiesen, daß die Ausgaben bisweilen über das Doppelte unserer Einnahmen stiegen; er habe gehofft, wie er mir bereits gesagt, die Kenntnis unseres Verfahrens werde ihm nützlich sein; er könne sich aber in der Berechnung nicht getäuscht haben. Habe ich ihm jedoch die Wahrheit gesagt, so könne er seinerseits nicht begreifen, daß ein Königreich, wie mancher Privatmann, über sein Vermögen hinaus verschwende. Er fragte mich, aus welchen Personen unsere Gläubiger bestünden und woher wir Geld nähmen, sie zu bezahlen. Er wunderte sich, daß ich von so kostbaren Kriegen spräche. Wir müßten sicherlich ein zänkisches Volk sein oder sehr schlechte Nachbarn haben; unsere Generäle aber müßten reicher als Könige sein.2 Er fragte: Was uns die Angelegenheiten des Auslandes angingen, wenn diese nicht unseren Handel oder einen Vertrag oder die Verteidigung unserer Inseln beträfen. Vorzüglich aber sei er erstaunt, daß ich von einem besoldeten und stehenden Heere spreche, das mitten im Frieden und in einem freien Lande gehalten werde. Er fügte hinzu: Wenn wir nur mit unserer eigenen Zustimmung durch die Personen unserer Abgeordneten regiert würden, so könne er nicht begreifen, vor wem wir uns fürchteten oder wen wir bekämpfen wollten. Er wolle meine Meinung hören, ob das Haus eines Privatmannes von ihm selbst, seiner Familie und sei nen Kindern nicht besser verteidigt würde als von einem halben Dutzend Schurken, die man auf gut Glück und für weniges Geld in den Straßen aufgreife und die sich hundertmal mehr Gold erwerben könnten, wenn sie uns die Kehle abschnitten.

Er lachte über meine sonderbare Berechnung, wie er zu sagen beliebte, mit der ich die Einwohnerzahl nach religiösen und politischen Parteien bestimme. Er wisse keinen Grund, weshalb diejenigen, die eine staatsfeindliche Gesinnung hätten, gezwungen würden, diese zu ändern, oder nicht gezwungen, sie zu verhehlen. Es sei Tyrannei, verlange eine Regierung das erstere; es zeuge dagegen von Schwäche, wenn das letztere nicht erzwungen würde. Man dürfe den Menschen wohl erlauben, Gifte in ihren Zimmern zu verschließen, jedoch nie, sie öffentlich als Tötungsmittel zu verkaufen.

Er bemerkte ferner: Da ich unter den Vergnügungen der höhern Stände auch das Spiel erwähnt habe, so wünsche er zu wissen, in welchem Alter man gewöhnlich mit dieser Unterhaltung anfinge und wann man diese wieder aufgäbe; ob so hoch gespielt werde, daß der Vermögensstand in Gefahr gerate, ob gemeine und lasterhafte Leute sich durch diese Kunst nicht große Reichtümer erwürben und bisweilen sogar unsere Pairs in Abhängigkeit hielten, sie an niedrige Gesellschaft gewöhnten, die Ausbildung ihrer Geistesanlagen verhinderten und durch erlittene Verluste diese zwängen, eine schmähliche Fertigkeit auch gegen andere auszuüben.

Er erstaunte ungemein über den geschichtlichen Bericht, den ich ihm über unsere inneren Angelegenheiten während des vergangenen Jahrhunderts gab. Er behauptete, diese Geschichte sei nur eine Anhäufung von Verschwörungen, Rebellionen, Ermordungen, Revolutionen, Verbannungen, den schlimmsten Wirkungen, die Geiz, Parteisucht, Heuchelei, Treulosigkeit, Grausamkeit, Wut, Tollheit, Haß, Neid, Wollust, Bosheit und Ehrgeiz jemals hervorrufen könnten.

In einer anderen Audienz geruhte der Kaiser, die Summe alles dessen, was ich gesagt, kurz zusammenzufassen und meine Antworten mit seinen Fragen zu vergleichen; dann nahm er mich auf die Hand, streichelte mich sanft und sprach dann folgende Worte, die ich aber so wenig vergessen werde wie den Ton, womit sie gesagt wurden: "Mein kleiner Freund Grildrig, Sie haben Ihrem Vaterlande eine bewundernswerte Lobrede gehalten; Sie haben deutlich bewiesen, daß Unwissenheit, Faulheit und Laster die passendsten Eigenschaften sind, einen Gesetzgeber zu bilden; daß Gesetze am besten von denen erklärt und angewandt werden, deren ganzes Interesse und Bestreben darauf hinausgeht, sie zu verdrehen, zu verwirren und sich ihnen zu entziehen. Ich bemerke bei Ihrem Volke einige Grundsätze und Einrichtungen, die anfangs erträglich gewesen sein mögen; aber diese sind schon zur Hälfte beseitigt, und alles, was übrigblieb, ist durch Verderbnis befleckt. Aus allem, was Sie mir gesagt haben, geht hervor, daß keine Vollkommenheit erfordert wird, um den Bewerbern höhere Stellen zu verschaffen; noch viel weniger, daß die Menschen wegen ihrer Tugend den Adelsrang erhalten; ferner daß keineswegs Priester wegen ihrer Frömmigkeit und Gelehrsamkeit, Soldaten wegen ihrer Führung oder Tapferkeit, Richter wegen ihrer Rechtschaffenheit, Senatoren wegen ihrer Vaterlandsliebe und Räte wegen ihrer Weisheit befördert werden. Was Sie selbst betrifft", fuhr der König fort, "so haben Sie Ihre meiste Lebenszeit auf Reisen verbracht, und ich hoffe deshalb, daß Sie manche Laster Ihres Vaterlandes gar nicht kennen. Aus dem, was ich aus Ihrer Erzählung schließen muß, und aus den Antworten, die ich Ihnen mit vieler Mühe erpreßte, kann ich nur den Schluß ziehen, daß die Masse Ihrer Landsleute das verderblichste Geschlecht von kleinem Gewürm bildet, dem die Natur jemals erlaubt hat, auf der Oberfläche der Erde umherzukriechen."
Fußnoten

1 Der Kanzleihof (Court of Chancery) ist der Gerichtshof, der in letzter Instanz nach Billigkeit (als Court of equity) entscheidet, ohne jedoch den bestehenden Gesetzen etwas zu vergeben. In seinen Bereich gehören ferner alle Vormundschaftssachen und einiges andere. Bis 1830 war er wegen seiner Langsamkeit berüchtigt, weil er nur aus dem Lordkanzler und zwei Beisitzern bestand.

2 Swift denkt hierbei an die ungeheure Belohnung, die dem Herzog von Marlborough, der sich übrigens auch durch Lieferungen, Börsenspekulationen usw. bereichert hatte, von der Nation erteilt wurde.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

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Er lebt, Gott sei Dank, er lebt!

Weiter brauch' ich nichts zu wissen!" Und sie küßte Tom ganz flüchtig und rannte dann ins Haus zurück, um sein Bett zurechtzumachen und bei jedem Schritt, den sie vorwärts stürzte, flogen ihr die Befehle nur so nach rechts und links von den Lippen und Nigger und Dienstleute und alles rannte hinter ihr drein, wie die wilde Jagd. So hat er mehr als fünf Jahre darüber nachgedacht, was der Wink, den man ihm zeitweilig von oben gab, bedeuten mochte. Sonst wußte er ohnehin nicht viel zu erzählen. Seine gerechte Gesinnung teilte aber nicht nur ihm selbst rückhaltlose Anerkennung zu, er wußte jeden nach Wert und Würden zu behandeln. Die Römer hatten die ersten Steine dieser Stadt aufgerichtet, als ein Castrum, als vorgeschobenen Posten, um die lateinische Zivilisation zu schützen gegen die Barbaren, und mehr als tausend Jahre später war der Ansturm der Osmanen gegen das Abendland an diesen Mauern zerschellt. Aufnahmewillig und mit einem besonderen Sinn für Empfänglichkeit begabt, zog diese Stadt die disparatesten Kräfte an sich, entspannte, lockerte, begütigte sie; es war lind, hier zu leben, in dieser Atmosphäre geistiger Konzilianz, und unbewußt wurde jeder Bürger dieser Stadt zum Übernationalen, zum Kosmopolitischen, zum Weltbürger erzogen. Hier waren die Nibelungen gefahren, hier hat das unsterbliche Siebengestirn der Musik über die Welt geleuchtet, Gluck, Haydn und Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und Johann Strauß, hier waren alle Ströme europäischer Kultur zusammengeflossen; am Hof, im Adel, im Volk war das Deutsche dem Slavischen, dem Ungarischen, dem Spanischen, dem Italienischen, dem Französischen, dem Flandrischen im Blute verbunden, und es war das eigentliche Genie dieser Stadt der Musik, alle diese Kontraste harmonisch aufzulösen in ein Neues und Eigenartiges, in das Österreichische, in das Wienerische. Von dem alten Habsburgerreich, das einmal Europa beherrscht, waren längst wichtigste und wertvollste Provinzen abgefallen, deutsche und italienische, flandrische und wallonische; unversehrt in ihrem alten Glanz war die Hauptstadt geblieben, der Hort des Hofes, die Wahrerin einer tausendjährigen Tradition. […] Mehr lesen >>>


Schlacht bei Mühlberg und Theilung zu Leipzig

Damit aber beide Fürstenhäuser stets in einem gemeinschaftlichen Vernehmen bleiben möchten, so sollte jeder in dem Gebiete des andern einige Besitzungen erhalten, daher wurden zur Meißner Portion Weißenfels, Kamburg, Jena, Freiburg, Weißensee, Sangerhausen, Eckartsberga, Thomasbrück u. Tennstädt, zur Thüringischen Portion dagegen Torgau, Dommitzsch, Eilenburg, Kolditz, Grimma u. Düben, Zwickau u. Annaberg geschlagen. Der Besitzer von Meißen sollte überdies noch an den von Thüringen 100,000 fl. zahlen. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Der Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Die Wanzen zogen in langen, geordneten Reihen die Wände hinunter, den Plafond entlang, warteten in blutlüsterner Tücke auf den Anbruch der Finsternis und fielen auf die Lager der Schlafenden. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Die Nächte waren heiß und schwer. […] Mehr lesen >>>


Sonette 3

Ein Wunderland ist oben aufgeschlagen, Wo goldne Ströme gehn und dunkel schallen, Gesänge durch das Rauschen tief verhallen, Die möchten gern ein hohes Wort dir sagen. Viel goldne Brücken sind dort kühn geschlagen, Darüber alte Brüder sinnend wallen – Wenn Töne wie im Frühlingsregen fallen, Befreite Sehnsucht will dorthin dich tragen. […] Mehr lesen >>>


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