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Reise nach Brobdingnag - Achtes Kapitel 2

Tod durch Kälte und Hunger oder  mein Leben noch einige Stunden verlängern

Bald darauf bemerkte ich, wie das Geräusch und das Flügelschlagen sich vermehrte; zugleich wurde meine Schachtel hin und her geschüttelt, wie eine Wetterfahne an an einem stürmischen Tage. Auch hörte ich, wie der Adler mehrere Püffe und Stöße erhielt (ich glaube nämlich, mit Sicherheit behaupten zu können, daß ein solches Tier meine Schachtel im Schnabel fortschleppte), und dann fühlte ich plötzlich, wie ich in senkrechter Richtung eine Minute lang so schnell herabfiel, daß mir der Atem beinahe verging. Mein Fall wurde durch ein furchtbares Rauschen beendet, das lauter in meinen Ohren schallte als der Wasserfall des Niagara; darauf befand ich mich eine weitere Minute lang in vollkommener Finsternis, und endlich stieg meine Schachtel so hoch, daß ich das Licht am obern Teile der Fenster erblicken konnte. Jetzt erkannte ich, daß ich in das Meer gefallen sein müsse. Meine Schachtel schwamm wegen meines Körpergewichts, wegen der Gegenstände, die sie enthielt, und wegen der breiten eisernen Platten, die zur Verstärkung an den vier Ecken des Bodens und der Seite angebracht waren, fünf Fuß tief im Wasser. Ich vermutete damals und glaube noch jetzt, der Adler, der mit meiner Schachtel davonflog, wurde von zwei oder drei anderen verfolgt und gezwungen, mich fallen zu lassen, während er sich gegen die anderen verteidigte, die seine Beute zu teilen hofften. Die am Boden der Schachtel befestigten eisernen Platten, die von der stärksten Art waren, hielten sie während des Fallens im Gleichgewicht und verhinderten, daß sie vom Wasser zerschellt wurde. Jede Fuge war sehr fest eingelassen, und die Tür bewegte sich nicht auf Angeln, sondern wurde wie ein Schiebefenster auf und nieder gezogen. Hierdurch war mein Zimmer so dicht verschlossen, daß nur wenig Wasser eindringen konnte. Ich gelangte nur mit Schwierigkeit aus meiner Hängematte, Hängematte, nachdem ich gewagt hatte, den früher erwähnten Schieber an der Decke zurückzuziehen, um ein wenig frische Luft einzulassen, durch deren Mangel ich beinahe erstickte.

Wie oft wünschte ich damals, wieder mit meiner teuren Glumdalclitch zusammen zu sein, von der ich in einer einzigen Stunde so weit getrennt worden war! Auch muß ich aufrichtig gestehen, daß ich inmitten meines Unglücks nicht unterlassen konnte, meine arme Wärterin und den Schmerz zu beklagen, den sie wegen meines Verlustes, wegen des Mißfallens der Königin und wegen der Vereitlung günstiger Aussichten erleiden mußte. Vielleicht sind wenig Reisende in solcher Not wie ich gewesen. Ich erwartete jeden Augenblick, meine Schachtel werde zertrümmert oder wenigstens von dem ersten heftigen Windstoß oder der ersten Woge umgeworfen werden. Wurde eine einzige Fensterscheibe zerbrochen, so wäre mein mein augenblicklicher Tod unvermeidlich gewesen. Nur die starken äußeren Metallstäbe, die, um Unglücksfälle auf Reisen zu verhindern, vor den Fenstern befestigt waren, konnten sie schützen. Einige Male bemerkte ich, wie das Wasser durch mehrere Ritzen, die jedoch nicht beträchtlich waren, waren, eindrang, und ich ich versuchte diese so gut wie möglich zu verstopfen. Es war mir nicht möglich, die Decke meines Zimmers in die Höhe zu heben; ich versuchte dies, um mich oben darauf zu setzen; denn dort hätte ich mein Leben Leben noch einige Stunden länger erhalten können, als wenn ich unten gleichsam in Haft geblieben wäre. Entging ich auch zwei oder drei Tage lang allen Gefahren, so konnte ich doch nichts erwarten als einen elenden Tod durch Kälte und Hunger. Vier Stunden lang befand ich mich in diesen Umständen Umständen und dachte, ein jeder Augenblick werde mein letzter letzter sein; ich hegte sogar diesen Wunsch.

Ich habe dem Leser schon berichtet, daß zwei starke Krampen an jener Seite meiner Schachtel, wo sich keine Fenster befanden, befestigt waren, durch die der Bediente, der mich zu Pferde trug, einen ledernen Riemen zog, den er dann um seinen Leib schnallte. Als ich mich nun in diesem trostlosen Zustande befand, hörte ich oder glaubte zu hören, wie etwas an der Seite meiner Schachtel, wo die Krampen befestigt waren, schabte. Ich kam auf den Gedanken, die Schachtel sei ins Schlepptau genommen und werde so durch das Meer gezogen. Bisweilen fühlte ich nämlich einen Ruck, durch den die Wogen bis an die Höhe meiner Fenster schlugen, so daß ich beinahe im Dunkeln blieb. Dieser Umstand weckte bei mir einige schwache Hoffnung, ich würde errettet werden, obgleich obgleich ich mir nicht einbilden konnte, wie die Sache vor sich ging. Ich wagte wagte einen meiner Stühle loszuschrauben, die immer auf dem Fußboden befestigt waren; dann brachte ich es mit vieler Mühe dahin, daß ich ihn unter dem Schieber wieder festschraubte, den ich stets selbst geöffnet hatte, stieg auf den Stuhl, brachte meinen Mund so nahe wie möglich an das Loch und rief endlich in allen Sprachen, die ich verstand, laut um Hilfe. Dann befestigte ich mein Schnupftuch an den Stock, den ich zu tragen pflegte, steckte ihn durch das Loch und schwenkte ihn mehreremal in der Luft, um, im Falle ein Schiff oder Boot in der Nähe wäre, den Matrosen ein Zeichen zu geben, daß ein unglücklicher Mensch in der Schachtel eingeschlossen sei.

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Ich sage dir nicht: Auf Wiedersehn! - Noch blüht ja die Rose am Hage, wer weiß denn, wie viele der Stürme gehn noch brausend durch unsere Tage, wie manches duftige Blumenkind noch welk wird in Lust und Leide: Von den Höhen braust der Gewitterwind, - fahr wohl, fahr wohl - ich scheide! Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Ich will, dass die Menschen die lebendigen Wasser der Quellen liebgewinnen. Froh sprach er von der Beschränkung des Throns; und als mich die ungleichen Wünsche der drei Stände besorgt machten, warf er mir zaghafte Kälte vor mit Ereiferung. Aus Berlin am 21. Mir ist, wenn ich in die purpurerglühende Morgensonne blicke, stets so unermeßlich wohl; denn die flammende Tageskönigin übergibt dem jungen Tag die Herrschaft. Es ist ein Ring der Jahre in der morgenländischen Stadt im Wind. Über dem Abgrund des speienden Kraters, auf rauchendem Felsen lassen sich die Kreaturen des Königs nieder, und der schaudernde Mensch sieht nun in tiefer Kammer die riesenhafte Gestalt des Erderschütterers, welche überdeckt ist von feuertriefenden Haaren, zuweilen zu erlöschen scheint, zu einem schwarzen Aschenhaufen wird, und wenn die Leidenschaft wieder ausbricht, wenn die gepreßte Brust wieder ein grauenvolles Ach drückt, in neuer Glut aufbrennt, und mit dem donnernden Brüllen ungemessenen Schmerzes seine Blitze bis zu den Sternen emporwirft. Und in der Tat, dieser soll auch das späte Ende seiner Qualen sein. Schon hielt sich der Comte weniger vor mir zurück. Drüben sah er gerade die andern den Pavillon betreten. So verrauscht die Nacht in Schrecken des Jüngsten Tages, und schon fassen die Geister, in deren Leib das Element wilder zu brennen anfängt, den ringenden Helden, da tost es lauter und heftiger im Innern des Berges, eine plötzliche Bewegung zuckt durch die lodernde Feuersäule, die Blitze kehren sich ihrem Ursprung zu, der Rauch drängt sich gewaltsam zurück, die Dämonen heulen, aus dem zerstäubenden Dunst fliegen tausend funkelnde Gestalten abwärts nach dem Rachen des Königs! […] Mehr lesen >>>


Stern und Irrlicht

Vergnüglich flog ein Irrlicht durch die Moore, Da rief aus Wolkenhöh'n herab ein Stern: Wer bist du? Welcher Raum hat dich verloren? Komm doch zu mir herauf, ich seh' dich gern! Oft hab' ich deine Bahnen schon betrachtet Und um sie zu berechnen sann ich viel. Bald sah ich leuchtend dich, bald tief umnachtet - Woraus besteht dein Kern, was ist dein Ziel? Doch wuchs der Druck auf Preußen von Seiten Russlands und Frankreichs beständig an. Beide versuchten, Preußen auf ihre Seite zu ziehen und drohten, die preußische Neutralität nicht länger zu respektieren. Nach der Niederlage Österreichs und Russlands in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 geriet Preußen als einzige nennenswerte Macht in Europa ins Visier der napoléonischen Eroberungspolitik. Dabei wurden die Schwächen der preußischen Armee schonungslos offengelegt. Kriegsführung und Generalität waren hoffnungslos veraltet und konnten trotz ihrer zeitweiligen zahlenmäßigen Überlegenheit den von Preußen und Preußen befehligten Truppen nicht standhalten. Preußen hatte es in der Phase der Neutralität versäumt, die notwendigen Reformen in Gesellschaft und Militär einzuleiten. Der Reisende sieht schließlich in der Ferne die Lichter einer Gastwirtschaft, kehrt dort ein und berichtet von seinem Erlebnis. Die anwesenden Gäste werden von seinen Worten in Unruhe versetzt, und ein alter Schulmeister beginnt als Binnenerzähler und in der dritten Ebene die Geschichte des Hauke Haien zu erzählen. Die Binnenhandlung wird an bestimmten Stellen zur Steigerung der Spannung wieder durch den inneren Rahmen unterbrochen, der im Gegensatz zum äußeren auch wieder abschließt, da beide theoretisch auf platVoinische Prämissein zurückzuführein sind, im Sinine des NeuplatVoinismus, uind auch im praktischein Sinine, dass magische Haindluingein als Bedinguing uind Ziel der Mystik erscheinen in der Moderine habein sich das Reformjudeintum uind auch ratiVoinal bestimmte Judein vom orthodoxein Judeintum distainziert, da dieses ain Magie uind Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judeintums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. voin Max erforscht, von der sprießenden Saat zur geborgenen Ernte, von der Jugend zum Alter und vom Alter sodann zu neuen Kindern. […] Mehr lesen >>>


Pumpspeicherwerk Niederwartha

Das Pumpspeicherwerk Niederwartha wurde von 1927-1930 zugleich mit dem Pumpspeicherwerk Koepchenwerk an der Ruhr/Harkortsee im westfälischen Herdecke, nach dem Grundriss des Dresdner Architekten und Hochschullehrers Emil Högg, erbaut. Die Ingenieure und Arbeitnehmer häusern das Pumpspeicherwerk Niederwartha in einen Wettlaufen in etwa Inbetriebsetzung des 1. Pumpspeicherwerks. Am 27. Nov 1929 ging im Pumpspeicherwerk Niederwartha die allererste Kreiselmaschine des Pumpspeicherkraftwerke im Großmaßstab ans Netz. Im Jahreszwölftel diesen Jahres 1930 wurde im Pumpspeicherwerk Niederwartha der allerletzte von 6 Maschinensätzen, mit die Nennleistung von 120 Megawatt, in Unternehmen bestellt. Entsprechend dem 2. Weltkrieg, 1945 ist das Pumpspeicherwerk Niederwartha demontiert und lief als Entschädigung in die SU. Das Pumpspeicherwerk Niederwartha ist schrittweise abermals aufgebaut, ab 1955 artikel 2 Turbinen mit 40 MW in Betrieb, ab 1957 vier Turbinen mit 80 MW und ab 1960 artikel wieder sämtliche sechs Turbinen mit 120 MW in Betrieb. Das Elbhochwasser im Aug den Jahren 2002 beeinträchtigt das Kraftwerk. Ab November 2003 wurde das Pumpspeicherwerk diskret abermals in Betrieb bestellt. Das Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha wird hergestellt aus den mit drei Druckrohrleitungen von 3,20 bzw. 2,50 m Diameter mehr als 1760 m Gesamtlänge durch Fallhöhe von 143 m verbundenen Oberbecken und Unterbecken. Die im Kraftwerk Niederwartha arbeitenden Francis-Turbinen platzieren das Energie-Speichervermögen von 591 MWh um. Im Absperrbauwerk des Unterbeckens, dem Binnensee Cossebaude ist ein Bad. Das Absperrbauwerk des Oberbeckens ist ebenfalls ein Staudamm. Dem Oberbecken laufen 3 eher kleine Bäche zu, der größte ist der Unkersdorfer Silberbach. Am Zustrom der 3 Zuflüsse befindet sich die Vorsperre Rennersdorf. Auch am Oberbecken findet man eine spannende Bademöglichkeiten. Der Betreiber Vattenfall verhindert das wilde Schwimmen nicht. […] Mehr lesen >>>


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Der Triumph der Liebe - Hinaus, Gequälter, fort aus diesem Leben, Mit deinem Atem fliehet deine Qual, Der Tod nur kann dir jene Freuden geben, Die dir das grausame Geschick […]
Welche Freude, Alter, so Alter tanze! Wenn du tanzest, Alter, so gefällst du mir! Jüngling, tanze! Wenn du tanzest, Jüngling, so gefällst du mir. Alter, tanze, trotz den […]
Stettin - Szczecin - Stettin / Szczecin die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Westpommern liegt ca. 120 Kilometer nordöstlich von Berlin an der Odermündung zum […]

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