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Tod Kaelte Hunger Leben Stunden

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag - Achtes Kapitel 2

Tod durch Kälte und Hunger oder  mein Leben noch einige Stunden verlängern

Bald darauf bemerkte ich, wie das Geräusch und das Flügelschlagen sich vermehrte; zugleich wurde meine Schachtel hin und her geschüttelt, wie eine Wetterfahne an an einem stürmischen Tage. Auch hörte ich, wie der Adler mehrere Püffe und Stöße erhielt (ich glaube nämlich, mit Sicherheit behaupten zu können, daß ein solches Tier meine Schachtel im Schnabel fortschleppte), und dann fühlte ich plötzlich, wie ich in senkrechter Richtung eine Minute lang so schnell herabfiel, daß mir der Atem beinahe verging. Mein Fall wurde durch ein furchtbares Rauschen beendet, das lauter in meinen Ohren schallte als der Wasserfall des Niagara; darauf befand ich mich eine weitere Minute lang in vollkommener Finsternis, und endlich stieg meine Schachtel so hoch, daß ich das Licht am obern Teile der Fenster erblicken konnte. Jetzt erkannte ich, daß ich in das Meer gefallen sein müsse. Meine Schachtel schwamm wegen meines Körpergewichts, wegen der Gegenstände, die sie enthielt, und wegen der breiten eisernen Platten, die zur Verstärkung an den vier Ecken des Bodens und der Seite angebracht waren, fünf Fuß tief im Wasser. Ich vermutete damals und glaube noch jetzt, der Adler, der mit meiner Schachtel davonflog, wurde von zwei oder drei anderen verfolgt und gezwungen, mich fallen zu lassen, während er sich gegen die anderen verteidigte, die seine Beute zu teilen hofften. Die am Boden der Schachtel befestigten eisernen Platten, die von der stärksten Art waren, hielten sie während des Fallens im Gleichgewicht und verhinderten, daß sie vom Wasser zerschellt wurde. Jede Fuge war sehr fest eingelassen, und die Tür bewegte sich nicht auf Angeln, sondern wurde wie ein Schiebefenster auf und nieder gezogen. Hierdurch war mein Zimmer so dicht verschlossen, daß nur wenig Wasser eindringen konnte. Ich gelangte nur mit Schwierigkeit aus meiner Hängematte, Hängematte, nachdem ich gewagt hatte, den früher erwähnten Schieber an der Decke zurückzuziehen, um ein wenig frische Luft einzulassen, durch deren Mangel ich beinahe erstickte.

Wie oft wünschte ich damals, wieder mit meiner teuren Glumdalclitch zusammen zu sein, von der ich in einer einzigen Stunde so weit getrennt worden war! Auch muß ich aufrichtig gestehen, daß ich inmitten meines Unglücks nicht unterlassen konnte, meine arme Wärterin und den Schmerz zu beklagen, den sie wegen meines Verlustes, wegen des Mißfallens der Königin und wegen der Vereitlung günstiger Aussichten erleiden mußte. Vielleicht sind wenig Reisende in solcher Not wie ich gewesen. Ich erwartete jeden Augenblick, meine Schachtel werde zertrümmert oder wenigstens von dem ersten heftigen Windstoß oder der ersten Woge umgeworfen werden. Wurde eine einzige Fensterscheibe zerbrochen, so wäre mein mein augenblicklicher Tod unvermeidlich gewesen. Nur die starken äußeren Metallstäbe, die, um Unglücksfälle auf Reisen zu verhindern, vor den Fenstern befestigt waren, konnten sie schützen. Einige Male bemerkte ich, wie das Wasser durch mehrere Ritzen, die jedoch nicht beträchtlich waren, waren, eindrang, und ich ich versuchte diese so gut wie möglich zu verstopfen. Es war mir nicht möglich, die Decke meines Zimmers in die Höhe zu heben; ich versuchte dies, um mich oben darauf zu setzen; denn dort hätte ich mein Leben Leben noch einige Stunden länger erhalten können, als wenn ich unten gleichsam in Haft geblieben wäre. Entging ich auch zwei oder drei Tage lang allen Gefahren, so konnte ich doch nichts erwarten als einen elenden Tod durch Kälte und Hunger. Vier Stunden lang befand ich mich in diesen Umständen Umständen und dachte, ein jeder Augenblick werde mein letzter letzter sein; ich hegte sogar diesen Wunsch.

Ich habe dem Leser schon berichtet, daß zwei starke Krampen an jener Seite meiner Schachtel, wo sich keine Fenster befanden, befestigt waren, durch die der Bediente, der mich zu Pferde trug, einen ledernen Riemen zog, den er dann um seinen Leib schnallte. Als ich mich nun in diesem trostlosen Zustande befand, hörte ich oder glaubte zu hören, wie etwas an der Seite meiner Schachtel, wo die Krampen befestigt waren, schabte. Ich kam auf den Gedanken, die Schachtel sei ins Schlepptau genommen und werde so durch das Meer gezogen. Bisweilen fühlte ich nämlich einen Ruck, durch den die Wogen bis an die Höhe meiner Fenster schlugen, so daß ich beinahe im Dunkeln blieb. Dieser Umstand weckte bei mir einige schwache Hoffnung, ich würde errettet werden, obgleich obgleich ich mir nicht einbilden konnte, wie die Sache vor sich ging. Ich wagte wagte einen meiner Stühle loszuschrauben, die immer auf dem Fußboden befestigt waren; dann brachte ich es mit vieler Mühe dahin, daß ich ihn unter dem Schieber wieder festschraubte, den ich stets selbst geöffnet hatte, stieg auf den Stuhl, brachte meinen Mund so nahe wie möglich an das Loch und rief endlich in allen Sprachen, die ich verstand, laut um Hilfe. Dann befestigte ich mein Schnupftuch an den Stock, den ich zu tragen pflegte, steckte ihn durch das Loch und schwenkte ihn mehreremal in der Luft, um, im Falle ein Schiff oder Boot in der Nähe wäre, den Matrosen ein Zeichen zu geben, daß ein unglücklicher Mensch in der Schachtel eingeschlossen sei.

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Einzelunterricht, Gruppenkurse und Firmensprachkurse.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Konversationstraining, insbesondere Konversation für Mittelstufe (intermediate learners) und Fortgeschrittene (advanced learners), zur Weiterentwicklung der Fertigkeiten im freien Sprechen und verstehenden Hören sowie Phonetikübungen zur Verbesserung der Aussprache in der jeweiligen Fremdsprache. Spielerischer Fremdsprachenunterricht für Vorschulkinder ab ca. 3 Jahre in häuslicher Umgebung oder in Kindertagesstätten, d.h. Sprachunterricht zum kindgerechten Heranführen an die Mehrsprachigkeit und zur Entwicklung vorhandener Begabungen, auf Wunsch bei Muttersprachlern aus dem Zielsprachland. Intensivkurse (Crash-Kurse), d.h. nahezu täglicher Sprachunterricht, wenn ein schnelles Erlernen der Fremdsprache notwendig ist; auch ganztägiger Sprachunterricht ist möglich sowie konzentrierter Sprachunterricht für Berufstätige u.a. am Wochenende oder während des Urlaubs. […]

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Wirtschaftsenglisch-Einzeltraining oder Gruppenunterricht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Englisch-Einzelunterricht hat der Lernende ständig die Gelegenheit, seine Fragen zu stellen und das freie Sprechen zu üben. Hemmungen und Unsicherheiten beim Gebrauch der englischen Sprache werden durch das intensive Kommunikationstraining schnell abgebaut. Die einzelnen Unterrichtstermine für den Wirtschaftsenglisch-Kurs können mit der Lehrkraft flexibel vereinbart werden - auch an unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Zeiten. Der Englisch-Einzelunterricht kann an jedem Wochentag in der Zeit zwischen 7.00 und 22.00 Uhr stattfinden, bei Bedarf auch am Wochenende. Im Einzelunterricht erfolgt die Themenauswahl für den Wirtschaftsenglisch-Kurs in Absprache mit dem Lernenden, d.h. es werden vorrangig solche Themen gewählt, die für den Lernenden von besonderem Interesse sind, z.B. Wirtschaftsenglisch für Handel (u.a. Großhandel, Einzelhandel, Außenhandel), Verkaufsverhandlungen, Beratungsgespräche, Import, Export, Firmenpräsentationen, Messen, fachspezifische Geschäftskommunikation, Wirtschaftskorrespondenz bzw. berufsbezogener Schriftverkehr. […]

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Mittelstufenkurse / Aufbaukurse, Kompetenzstufe B1 bis B2 = selbstständige Sprachverwendung an unseren Sprachenschulen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Gebrauch der Zeitformen in der Zukunft und Vergangenheit, Bildung zusammengesetzter Sätze (Haupt- und Nebensätze), Gebrauch von Präpositionen in örtlicher und zeitlicher Bedeutung, Adjektiven und Adverbien, Vergleiche etc.; eigene Heimatstadt, Deutschland (landeskundliche Informationen und Geschichte), Landeskunde des Ziellandes (z.B. Großbritannien, USA, Spanien, Frankreich ...) - Vermittlung von Kenntnissen über die Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Spezifika des Ziellandes, eigene berufliche Tätigkeit bzw. Ausbildung / Studium, Berufsbezeichnungen, aktuelle Tagesthemen, Beschreibung von Bildern, Gegenständen und Situationen, Gebäude und Einrichtungen mit ihren Funktionen, Freizeitmöglichkeiten, touristische Aktivitäten, Planung von Reisen und Ausflügen, Sport, Wetter, Natur, Landschaften, Arztbesuch, Körperteile, Krankheiten, medizinische Behandlung, Versicherung, Personenbeschreibungen, eigenen Zukunftspläne ... […]

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Unterrichtsgebühren unserer Sprachschule.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Italienisch-Einzelunterricht wird an unserer Sprachschule in Berlin Mitte normalerweise in Form von einzelnen Doppelstunden (= 90 Minuten) durchgeführt, wobei auch längere Einheiten an einem Tag möglich sind (ggf. mit Pausen dazwischen), bei Bedarf auch ganztägiger Unterricht. […]

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Allgemeine Schriften über die Sächsische Geschichte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lebensgeschichte der Herzöge zu Sachsen, welche vom Kurfürst Johann Friedrich an bis auf den Herzog Ernst August Constantin regiert haben, Weim. 1770; von Gotha: F. Rudolphi und v. Gleichenstein, Gotha diplomatica od. Ausführliche Beschreibung des Fürstenthums Sachsen-Gotha, Frankf. 1717, 2 Bde., Fol.; Heydenreich, Annales vom Fürstenthum Gotha und dessen Residenzstadt von 1665-90, Gotha 1721; von Koburg: Hönn, Sachsen-Koburgische Chronik, Koburg 1700, fortgesetzt von Dotzauer, ebd. 1792-1801, 2 Bde.; Gruner, Historisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Koburg ... […]

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Weiterleben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht, daß du ihm ein prächtig Denkmal baust, mit tausend Tränen seine Gruft betaust, und heimlich hoffst, daß euch der Tod vereint, nicht dadurch ehrst du den gestorbnen Freund. Wenn du das Werk, das ihm nicht mehr gelang, bis an sein Ende führst mit Treu und Dank, wenn deine Hand die Blütenkrone hegt des Baumes, den er knospend einst gepflegt, wenn dem, was er geliebt, dein Herz erglüht, so daß in dir sein Wesen nochmals blüht, so daß du lebst und schaffst in seinem Geist: das ist's, wodurch du ihn dem Tod entreißt. […]

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