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Spreewald

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Zweites Kapitel 1

Die Beschreibung der Tochter des Pächters. Der Verfasser wird auf einen Jahrmarkt und von dort in die Hauptstadt gebracht. Die Begebenheiten auf dieser Reise.


Meine Herrin hatte eine neunjährige Tochter, ein Kind mit ziemlichen Fähigkeiten Fähigkeiten für ihr Alter, denn sie wußte bereits sehr geschickt mit der Nadel umzugehen und ihre Puppe zierlich anzukleiden. Die Mutter aber und die Tochter bereiteten mir sehr bequem ein Nachtlager in der Puppenwiege; diese wurde in eine kleine Schublade und die Schublade auf ein freihängendes Brett gestellt, um mich so gegen die Ratten zu schützen. Jene Puppenwiege war mein Bett, solange ich bei dem Pächter blieb, wo mir der Aufenthalt allmählich angenehmer wurde, als ich die Sprache zu lernen begann und somit imstande war, meine Wünsche auszusprechen. Das kleine Mädchen war so geschickt, daß sie mich an- und auskleiden konnte, nachdem ich ein- oder zweimal vor ihren Augen meine Kleider abgelegt hatte, ob ich ihr gleich nie diese Mühe machte, wenn sie zugab, daß ich dies selbst tat. Sie verfertigte mir mir sieben Hemden und einige andere Wäsche von so feiner Leinwand, wie man bekommen konnte, die aber doch noch rauher als Sacktuch war; diese Wäsche hat sie mir immer mit eigener Hand gewaschen. Ebenfalls war sie meine Lehrerin in der Sprache; wenn ich auf etwas zeigte, nannte sie mir den Namen, so daß ich in wenigen Tagen zu fordern vermochte, was ich wünschte. Sie war sehr gutmütig und nicht größer als vierzig Fuß, denn für ihr Alter war sie noch sehr klein. Sie gab mir den Namen Grildrig, den die Familie und später sogar das ganze Königreich annahm. Das Wort hat ungefähr die Bedeutung des lateinischen Homunculus und des italienischen Uomicciuolo, das wir mit Diminutivmensch übersetzen können; ihr verdanke ich hauptsächlich meine Lebensrettung in diesem Lande. Wir trennten uns nie, solange ich dort war. Ich nannte sie meine Glumdalclitch oder kleine Wärterin Wärterin und würde der größten Undankbarkeit schuldig sein, wenn ich diese ehrenvolle Erwähnung ihrer Sorgfalt und Liebe überginge. Auch wünsche ich von Herzen, es möge in meiner Macht liegen, ihre Wohltaten so zu vergelten, wie sie es verdient, statt daß ich die unschuldige, aber unglückliche Ursache ihres Unglücks geworden bin, wie ich leider allen Grund zu fürchten habe.

Um diese Zeit begann man auch in der Nachbarschaft davon davon zu sprechen, mein Herr habe auf dem Felde ein sonderbares Geschöpf, von der Größe eines Splacknuck, gefunden, das jedoch in jeder jeder Hinsicht die Gestalt des Menschen besitze, dessen Handlungen nachahme, seine besondere kleine Sprache zu sprechen scheine, bereits mehrere Worte der Landessprache erlernt habe, aufrecht aufrecht umherginge, zahm und artig sei, auf den Ruf herbeikomme, alle Befehle vollführe, mit den schönsten Gliedern und einem Gesicht begabt sei, wie wie es kaum bei dreijährigen Mädchen vom höchsten Adel angetroffen werde. Ein anderer Pächter, Pächter, der in der Nähe wohnte wohnte und ein intimer Freund meines Herrn war, stattete ihm deshalb einen Besuch ab, um sich nach der Wahrheit der der erwähnten Geschichte zu erkundigen. Ich wurde sogleich herbeigeholt und auf den Tisch gestellt, wo ich nach Wunsch umherging, meinen Degen zog, ihn wieder einsteckte, dem Gaste meines Herrn eine Verbeugung machte, mich mich nach seinem Befinden erkundigte und ihm sagte: Er sei willkommen - eine Phrase, die meine kleine Wärterin mich gelehrt hatte. Dieser Mann, der alt und kurzsichtig war, setzte seine Brille auf, um mich besser betrachten zu können, worüber ich herzlich lachen mußte, denn seine Augen erschienen mir wie der Vollmond, der durch zwei Fenster in ein Zimmer scheint. Unsere Leute, welche die Ursachen meiner lustigen Stimmung bald erkannten, leisteten mir im Lachen Gesellschaft; der alte Mann war aber töricht genug, sich hierüber zu ärgern und außer Fassung zu kommen. Er war als großer Geizhals berüchtigt und verdiente, zu meinem Unglück, vollkommen seinen schlechten Ruf. Er gab nämlich meinem Herrn den fluchwürdigen Rat, mich als Merkwürdigkeit auf dem Jahrmarkte der nächsten Stadt zu zeigen, der ungefähr zweiundzwanzig Meilen, das heißt eine halbe Stunde zu Pferde, von unserm Hause entfernt lag. Ich erriet, daß mein Herr irgendein Unheil im Sinne hatte, denn er flüsterte lange Zeit mit seinem Freunde und wies dabei auf mich hin; meine Furcht hatte zur Folge, daß daß ich mir einbildete, einige ihrer Worte verstanden und gehört zu haben. Am nächsten Morgen erzählte mir Glumdalclitch, meine kleine Wärterin, die ganze Sache, die sie durch List ihrer Mutter abgefragt hatte; das arme Mädchen drückte mich an ihre Brust und weinte aus Besorgnis und Mitleid. Sie befürchtete irgendein Unheil von seiten der rohen und gemeinen gemeinen Leute, die mich vielleicht zu Tode drücken oder die mir ein Glied zerquetschen zerquetschen könnten, wenn wenn sie mich auf die Hand nähmen. Sie hatte auch meine Schamhaftigkeit und mein Ehrgefühl bereits bemerkt und konnte somit auch meinen Unwillen begreifen, dem niedrigsten Pöbel für Geld öffentlich zur Schau gestellt zu werden. Sie sagte, Vater und Mutter hätten ihr versprochen, Grildrig solle ihr gehören; wie sie jedoch sähe, werde sie jetzt ebenso behandelt wie vergangenes Jahr, als die Eltern ihr ein Lamm versprochen, aber sobald dasselbe fett geworden sei, an den Schlächter verkauft hätten. Was mich betrifft, so kann ich ehrlich behaupten, daß ich weniger Kummer als meine Wärterin empfand. Die Hoffnung, ich werde eines Tages meine Freiheit wiedererlangen, verließ mich nie, und wegen der Schmach, als eine Art Wundertier behandelt zu werden, überlegte ich mir, in diesem Lande sei ich ja vollkommen fremd; auch könne mir dies Unglück nie zum Vorwurfe gemacht werden, sollte ich jemals nach England zurückkehren; denn der König von Großbritannien müsse sich ja selbst dieser Unannehmlichkeit unterziehen.

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WebHosting News

Herangehensweise und Lehrmethoden im Spanisch-, Französisch- und Italienischunterricht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Falls der Lernende über keine oder nur sehr geringe Vorkenntnisse in der französischen, italienischen bzw. spanischen Sprache verfügt, werden zunächst die einfachster sprachlichen Grundlagen behandelt, wie z.B. Satzbildung (Syntax), Pronomen, einfachster Konjugationen und Deklinationen (Beugungen), elementares Alltagsvokabular, Zahlwörter, Alphabet, Lautbildung in der Fremdsprache. Wenn es von den Lernenden nicht anders gewünscht wird, erfolgt die Fremdsprachenausbildung in der spanischen, italienischen und französischen Sprache in Wort und Schrift, wobei nicht nur Sprachkenntnisse (Wortschatz, Redewendungen, Grammatik etc.) vermittelt werden, sondern auch sprachliche Fertigkeiten im freien Sprechen, verstehenden Hören und Reagieren systematisch trainiert werden. Die Sprachtätigkeiten Hören - Sprechen - Lesen - Schreiben werden im Zusammenhang betrachtet und in vielfältigen Situationen geübt. […]

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Aufbaukurse / Mittelstufenkurse an unserer Sprachschulen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Aufbaukurse unserer Sprachschulen dienen zunächst der Auffrischung und Reaktivierung bereits vorhandener Kenntnisse, z.B. verschütteter Schulkenntnisse, und der allgemeinen Verbesserung der Sprachbeherrschung auf mittlerem Niveau, insbesondere der Sprechfertigkeit und des Hörverständnisses. Unsere Aufbaukurse basieren auf den im Grundkurs vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten und führen die Lernenden an ein höheres Niveau der Sprachbeherrschung heran, das über die fremdsprachige Alltagskompetenz hinausgeht. Schwerpunkte sind u.a. die Erweiterung der grammatischen Kenntnisse (z.B. Zeitformen, Satzstrukturen, Konjugation der Verben, Nebensätze mit Konjunktionen, Adjektive / Adverbien, Präpositionen, Partizipien ...) und die Vermittlung von Wortschatz, insbesondere zu den Themen Landeskunde des Zielsprachlandes, Tourismus, Kultur, Kunst, Interessengebiete, Freizeitgestaltung, Urlaub, Beruf, Lebenslauf, Sport, Wirtschaft, Politik, Medien... […]

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Effektives Englischtraining in Wort und Schrift.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Berliner Sprachschule bietet effektives Englischtraining in Wort und Schrift und auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 laut GER) bei qualifizierten Englisch-Muttersprachlern für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter bzw. Führungskräfte von Unternehmen in Form von Englisch-Einzelunterricht, Individualkursen bzw. Kleingruppenkursen sowie Englisch-Firmenkursen zur Vermittlung von Alltagsenglisch (Umgangssprache, Grammatik, Alltagsvokabular, Kommunikationstraining) für den privaten Gebrauch sowie Fachenglisch, z.B. Business English / Wirtschaftsenglisch, technisches Englisch, medizinisches Englisch etc., für die berufliche Anwendung an unseren Standorten in Berlin-Charlottenburg, Kurfürstendamm 182, und Berlin-Wedding, Seestr. 44, oder bei den Teilnehmern vor Ort in ganz Berlin, Potsdam und Umgebung […]

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Firmensprachkurse und Firmen-Einzeltraining als Mitarbeiterschulungen für Unternehmen und Institutionen in nahezu allen Fremdsprachen .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Firmenkurse unserer Sprachenschulen werden von kompetenten Muttersprachlern oder qualifizierten deutschen Dozenten mit akademischer Ausbildung und umfangreicher Auslandserfahrung durchgeführt. Diese Sprachkurse können sowohl allgemeinsprachlich (Umgangssprache / Alltagssprache) als auch berufsbezogen bzw. fachspezifisch ausgerichtet sein, z.B. Fachsprache Wirtschaft, Technik, Informatik, Handel, Naturwissenschaften, Medizin, Gastronomie, Hotelgewerbe. Das Lehrgangsziel sowie die Schwerpunkte der Firmen-Sprachkurse werden im Vorfeld zwischen den Auftraggebern und den Führungskräften unserer Sprachenschulen erörtert und abgestimmt. Gegenwärtig beauftragen die meisten Firmenkunden unsere Sprachschule mit der Durchführung von Lehrgängen in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch und Arabisch. Bei Bedarf können wesentliche Grundlagen der Verhandlungssprache auf unterschiedlichem Niveau in unseren Firmenseminaren vermittelt werden. […]

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Einzeltraining für Mitarbeiter und Führungskräfte von Unternehmen und Institutionen mit allgemeinsprachlicher, fachspezifischer oder berufsbezogener Ausrichtung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Sprachausbildung kann entsprechend dem Zeitplan des Lernenden abgeschlossen werden, z.B. unmittelbar vor einer Prüfung, einer Dienst- oder Urlaubsreise, dem Beginn eines Auslandsstudiums bzw. einem fremdsprachigen Bewerbungsgespräch. Individuelle Lehrpläne, Unterrichtskonzepte und Lehrmethoden für die Sprachkurse, die den Vorkenntnissen, Bedürfnissen und Zielen der Lernenden entsprechen. Berücksichtigung bereits vorhandener Kenntnisse und Fertigkeiten (werden an unserer Sprachschule durch einen Einstufungstest beurteilt) bei der Sprachausbildung. Kurzfristiger Unterrichtsbeginn ist an unserer Sprachschule jederzeit möglich, in der Regel schon ca. eine Woche nach Anmeldung zum Sprachkurs - ohne lange Wartezeiten. Auswahl der Unterrichtsthemen und Schwerpunktsetzung in Abstimmung mit dem Lernenden nach Durchführung einer Bedarfsanalyse, z.B. Ausrichtung der Sprachkurse auf freies Sprechen ... […]

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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mit in den Wald, aber es wollte nicht in die Pastete hineingehen. Da hätte man vierzig Pasteten mit füllen können, wenn wir sie gebraucht hätten, und es wäre auch noch übrig geblieben für Suppe oder Wurst oder was man sonst wollte. So ein Betttuch ist groß - es hätte für ein ganzes Mittagessen gereicht! Sozusagen als Hinweis, um den Zauberer zu finden, einfach dem Gold beziehungsweise Wieder andere sehen darin  ein Gleichnis zwischen dem Regenbogen und den sieben Astralebenen, die auch nach den gleichen Farben geordnet sein sollen. Dass also heutzutage assoziiert wird, ein Okkultist läge dem Satanismus nicht allzu fern, ist nur ein terminologisches Missverständnis und regt die Fantasie an. Tatsache bleibt, dass der Autor ein Theosoph und Okkultist war. Auf der anderen Seite war er ein Freund von Entwicklung und Fortschritt. Trotzdem war Baum kein unbeschriebenes Blatt und besaß auch seine Schattenseiten. Er dachte manchmal sehr konsequent und resolut und glaubte, Probleme ließen sich am besten mit Druck und manchmal auch mit Gewalt lösen. Seinerzeit wurde das Wort Esoterik kaum benutzt. Man sieht, dass sich viele an der Deutung beteiligt haben. Seine Ehefrau war beispielsweise eine bekannte Frauenrechtlerin und dies war zu dieser Zeit schon sehr erstaunlich, auch für einen Mann, sich eine solche Frau zu nehmen. Zu der damaligen Zeit war eigentlich jeder ein Okkultist, der sich mit der Esoterik beschäftigte. Der virtuose Umgang mit der Aquatinta-Radiertechnik, die den kenntnisreichen Einsatz der Ätzsäure voraussetzt, verschaffte ihm unter Berliner Kollegen den vielleicht auch ironisch gemeinten Spitznamen Aquatinta-Zauberer Jügel. Eine in den Jahren 182/1826 entstandene Porträtzeichnung aus der Hand Gottfried Schadows, die Jügel bei einer Herrenpartie der Berlinischen Künstlervereinigung zeigt, ist das letzte datierbare Zeugnis über das Leben Jügels. Ab 1823 unterrichtete Jügel die Kupferstechkunst an der Preußischen Akademie der Künste. Als Reproduktionsgrafiker arbeitete Jügel in der Restaurationszeit mit einer Vielzahl von Berliner Künstlern zusammen, etwa mit Gottfried Schadows, Heinrich Anton Dähling, Ludwig Wolf und Friedrich Lieder. Außer Hoffesten und Theaterereignissen hielt seine Feder vor allem patriotische und militärische Szenen sowie die Uniformierung der Bürgergarde und der preußischen Armee fest, ferner Porträts, topografische Ansichten und Architekturdarstellungen, etwa in Aquatinta eine große Ansicht des Berliner Schauspielhauses von Karl Friedrich Schinkel. […]

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