Webdesign Webhosting Domains CMS

ToxicStudios Internetagentur

Spreewald Ausflugsziele

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Zweites Kapitel 2

Jahrmarkt der nächsten Stadt

Mein Herr brachte mich nun, dem Rate seines Freundes gemäß, in einer Schachtel zum Jahrmarkt der nächsten Stadt und nahm seine Tochter, meine kleine Wärterin, hinter sich aufs Pferd; die Schachtel war an allen Seiten geschlossen; in der Wand befand sich nur eine kleine Tür, damit ich hinein- und herausgehen könne, nebst einigen gebohrten Löchern, um Luft hereinzulassen. Das Mädchen war so sorgsam gewesen, die Matratze aus ihrem Puppenbett hineinzulegen, damit ich weich liegen könne; dennoch wurde ich auf dieser Reise furchtbar geschüttelt und zugerichtet, obgleich diese nur eine halbe Stunde dauerte; denn das Pferd legte mit jedem Schritte wenigstens vierzig Fuß zurück und trabte so hoch, daß die dadurch bewirkte Erschütterung dem Steigen und Fallen eines Schiffes bei großem Sturme glich, aber bei weitem häufiger war. Unsere Reise dauerte etwas länger als ein Ausflug von London nach Sankt Albans. Mein Herr stieg in einem Wirtshause ab, das er gewöhnlich besuchte; nachdem er sich einige Zeit mit dem Wirt beraten und die nötigen Vorbereitungen getroffen hatte, mietete er den Gultrud oder Ausrufer, damit dieser der Stadt bekanntmache: Es sei im "Grünen Adler" ein sonderbares Geschöpf in der Größe eines Splacknuck zu sehen (das ist ein sehr fein gebautes sechs Fuß langes Tier des Landes); dieses gleiche in jedem Teile des Körpers der Menschengestalt, könne mehrere Worte aussprechen und an hundert ergötzliche Possen vollbringen.

Ich wurde im größten Zimmer des Gasthofes auf einen Tisch gestellt, das an dreihundert Quadratfuß im Umfange betragen mochte. Meine kleine Wärterin stand auf einem Schemel dicht am Tische, um auf mich achtzugeben und zu befehlen, was ich tun solle.

Mein Herr litt, um ein Gedränge zu vermeiden, nicht, daß mich mehr als dreißig Personen auf einmal sahen. Ich ging nach dem Befehl des Mädchens auf dem Tische umher; sie legte mir, soweit es mein Verständnis erlaubte, mehrere Fragen vor, und ich beantwortete diese so gut wie möglich. Dann wandte ich mich einigemal zur Gesellschaft, verbeugte mich demütig, sagte, sie sei willkommen, und sprach einige andere Phrasen aus, die ich erlernt hatte; ferner nahm ich einen mit Getränk gefüllten Fingerhut, den mir Glumdalclitch als Becher gegeben, und trank auf die Gesundheit der Anwesenden. Ich zog den Degen und schwang ihn nach Art der Fechter in England. Meine Wärterin gab mir ein Stück von einem Strohhalm, womit ich, wie mit einer Pike, exerzierte, denn diese Kunst hatte ich in meiner Jugend gelernt. An dem Tage wurde ich zwölf verschiedenen Gesellschaften gezeigt und mußte stets dieselben Albernheiten wiederholen, bis ich durch Müdigkeit und Überdruß halbtot war, denn alle, die mich gesehen hatten, gaben von mir und von den Verhältnissen meines Wuchses zu dem ihrigen so wunderbare Berichte, daß die Leute bereitstanden, die Tür zu erbrechen, um nur hineinzugelangen. Mein Herr litt aus eigenem Interesse in keiner Weise, daß mich andere als meine Wärterin berührten; um jede Gefahr zu vermeiden, wurde der Tisch in solcher Entfernung mit Bänken umgeben, daß mich niemand erreichen konnte. Ein boshafter Schulknabe schleuderte aber eine Haselnuß nach meinem Kopfe, die mich beinahe getroffen hätte; sie flog mit solcher Heftigkeit vorbei, daß sie sicherlich meinen Schädel hätte zerschmettern müssen, denn sie war beinahe so groß wie ein kleiner Kürbis; ich hatte jedoch die Genugtuung, daß der junge Schelm gehörig geprügelt und dann aus dem Zimmer geworfen wurde.

Mein Herr ließ bekanntmachen, er werde mich am nächsten Markttage wieder öffentlich zeigen; indessen ließ er für mich ein bequemeres Transportmittel verfertigen, und dazu hatte er genügenden Grund, denn meine erste Reise und der Umstand, daß ich verschiedene Gesellschaften acht Stunden lang unterhalten mußte, hatten mich so sehr angegriffen, daß ich kaum auf den Beinen stehen und kaum ein Wort sprechen konnte. Erst nach drei Tagen kam ich wieder etwas zu Kräften, aber damit ich auch zu Hause keine Ruhe hätte, begaben sich alle Herren von Stande auf dreihundert Meilen in der Runde, nachdem sie von meinem Ruhme gehört hatten, in die Wohnung meines Herrn, um mich zu sehen. Wenigstens dreißig Männer kamen mit Frau und Kindern (das Land ist sehr bevölkert). Mein Herr verlangte dann die Zahlung eines gefüllten Zimmers, selbst wenn nur ein Mann mit seiner Frau kam. Einige Zeitlang hatte ich keinen Tag Ruhe (nur am Mittwoch, der in Brobdingnag als Sonntag gilt), wenn ich auch nicht in die Stadt gebracht wurde.
 

weiter =>

 

 

WebHosting News

Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter und Führungskräfte von Unternehmen und Institutionen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Unsere Sprachschule bietet Englisch-Firmenschulungen an, die für Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aufgaben und auf verschiedensten Ebenen geeignet sind, z.B. Firmenlehrgänge für Manager, leitende Angestellte, technisches Personal, Kaufleute (Einkäufer / Verkäufer), Ingenieure, Techniker, Informatiker, Sekretärinnen, Kundenberater, Telefonisten ... Darüber hinaus bieten unsere Firmenkurse auch für Selbstständige (z.B. Firmeninhaber, Freiberufler) die Gelegenheit, Englischkennntnisse bzw. Kenntnisse in einer anderen Fremdsprache zu erwerben, die für die konkrete berufliche Tätigkeit von Nutzen sind, z.B. zur Anbahnung, Pflege oder Erweiterung internationaler Geschäftsbeziehungen. Die Englisch-Firmenkurse unserer Sprachschule sollen nicht nur anwendungsbereite Sprachkenntnisse in Wort und Schrift vermitteln, sondern die Kommunikationsfähigkeit insgesamt deutlich verbessern. Das freie Sprechen und verstehende Hören werden systematisch in praxisnahen Situationen trainiert, und Hemmungen, sich in der englischen Sprache zu äußern, werden in unseren Firmenseminaren rasch abgebaut. […]

Read more…

Deutsch-Aufbaukurse für die Mittelstufe und für Wiedereinsteiger der Niveaustufen B1 - B2.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Lexikalische Schwerpunktthemen: Beschreiben von Gegenständen, Personen, Situationen, Handlungsabläufen, Eindrücken etc.; Vermittlung von weiterem Vokabular insbesondere zu den Themen Landeskunde, Informationen über Deutschland, eigene Heimatstadt bzw. Heimatort, wichtige Städte Deutschlands, berufliche Tätigkeit, Schule, Ausbildung, Studium, Kunst, Kultur, Sport, Geschichte, Religion, Lebensweise; Vermittlung häufig gebrauchter Redewendungen der Umgangssprache; Grammatische Schwerpunkte: Gebrauch der wichtigsten Zeitformen (Tempora) der Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit; Unterscheidung von Perfekt, Präteritum und Plusquamperfekt; Konjugation regelmäßiger und unregelmäßiger Verben; reflexive Verben mit Reflexivpronomen; transitive und intransitive Verben; Mischverben; trennbare und untrennbare Verben; Modalverben; Deklinationen von Substantiven, Adjektiven, Pronomen etc.; Bildung zusammengesetzter, komplexer Satzstrukturen (Satzverbindungen / Konnektoren) - bestehend aus Haupt- und Nebensätzen; adverbiale Nebensätze mit Konjunktionen; Subjunktionen; Präpositionen in lokaler, temporaler und figurativer Bedeutung; Steigerung (Komparation) von Adjektiven und Adverbien; Besonderheiten bzw. Ausnahmefälle bei der Pluralbildung von Substantiven sowie bei Deklinationen und Konjugationen; wichtigste Präpositionen mit dem Kasus Genitiv / Dativ / Akkusativ; […]

Read more…

Vorzüge des individuellen Englisch-Einzeltrainings für den Lernenden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Höchster Wirkungsgrad des Sprachunterrichts und sehr kommunikative Unterrichtsgestaltung, wodurch die Sicherheit beim freien Sprechen schnell verbessert wird und Hemmungen, sich in der englischen Sprache zu äußern, rasch abgebaut werden. Themenauswahl für den Englischkurs, z.B. Alltag, Tourismus, Landeskunde, Wirtschaft, Poltik, Bildung, Technik, Bürokommunikation, Geschäftskorrespondenz ..., in Absprache mit dem Lernenden, bei Bedarf auch Fachenglisch mit unterschiedlichem Spezialisierungsgrad. Umfang der Hausaufgaben kann entsprechend den individuellen zeitlichen Möglichkeiten festgelegt werden. Lerntempo im Englischkurs wird dem individuell unterschiedlichen Lernverhalten angepasst. Keine Vertragsbindung über einen bestimmten Zeitraum, sondern variable Dauer der individuellen Englischkurse. Optimale Berücksichtigung bereits vorhandener Vorkenntnisse des Lernenden in der Fremdsprache. […]

Read more…

Lehrkräfte unserer Sprachschule in Berlin Mitte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Unsere Sprachschule in Berlin Mitte beschäftigt sowohl qualifizierte Muttersprachler der zu unterrichtenden Fremdsprachen, z.B. aus Großbritannien, den USA, Spanien, Frankreich, Italien, Russland, als auch deutsche Lehrkräfte mit akademischer Ausbildung und Auslandserfahrung, die in der Regel an der Universität ein Studium in der Fachrichtung Lehramt (Sprachpädagogik) oder Sprachwissenschaft (z.B. Anglistik / Amerikanistik, Romanistik) absolviert haben. Bei der Auswahl der Lehrkraft können wir im Einzelunterricht die Wünsche des Lernenden berücksichtigen. Zu Beginn des Sprachunterrichts werden die Vorkenntnisse des Lernenden in der jeweiligen Sprache - falls vorhanden - durch einen Einstufungstest in Wort und Schrift ermittelt. […]

Read more…

Einzelunterricht als Spanisch, Französisch, Italienisch Individualkurs für 2 und mehr Personen .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Senioren-Sprachkurse in spanischer, französischer und italienischer Sprache, u.a. Spanischkurse, Französischkurse und Italienischkurse für Senioren zur sprachlichen Vorbereitung auf Urlaubsreisen, Auslandsaufenthalte, Alltagskommunikation und persönliche Weiterbildung. Außerschulische, zusätzliche Französischkurse, Spanischkurse oder Italienischkurse für sprachlich interessierte bzw. talentierte Kinder und Jugendliche, auf Wunsch bei muttersprachlichen Lehrkräften aus dem Zielsprachland. Frühzeitiger, kindgemäßer Sprachunterricht in Spanisch, Französisch und Italienisch für Vorschulkinder ab ca. 3 Jahre in häuslicher Umgebung oder in der Kindertagesstätte. Nachhilfeunterricht in Spanisch, Italienisch und Französisch für Schüler, Auszubildende bzw. Berufsschüler und Studenten auf allen Stufen für bessere schulische Leistungen, auch Nachhilfe zur Vorbereitung auf Nachprüfungen und Wiederholungsprüfungen, wenn eine Prüfung nicht bestanden wurde und nachgeholt werden muss. […]

Read more…

Nachhilfeunterricht und Förderunterricht für Schüler im Einzeltraining durch Privatlehrer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nachhilfeunterricht bzw. Förderunterricht für Schüler führt unsere Sprachschule bzw. unser Lernstudio in Berlin Mitte in allen Fächern in Form von individuellem Einzelunterricht bzw. Privatunterricht durch, der in unseren Schulungsräumen in Berlin Mitte oder beim Schüler zu Hause - in ganz Berlin und Umgebung - stattfinden kann. Die gezielte Einzel-Nachhilfe ermöglicht es der Lehrkraft bzw. dem Privatlehrer, auf die konkreten Lernprobleme des einzelnen Schülers, die sehr unterschiedlicher Art sein können, systematisch einzugehen und Wissenlücken schrittweise zu schließen. Neben dem Nachhilfeunterricht für Schüler mit unterschiedlich stark ausgeprägten Lernschwächen und Wissenslücken organisieren wir auch Einzelunterricht bzw. Privatunterricht zur individuellen Begabtenförderung für leistungsstarke bzw. sehr interessierte Schüler, insbesondere Einzeltraining in Fremdsprachen, Informatik und Naturwissenschaften, z.B. zur Vorbereitung auf ein zukünftiges Studium oder einen Auslandsaufenthalt. […]

Read more…

Preußische Provinz Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

besteht aus den altpreußischen Landen Magdeburg, Altmark, Preußisch Mansfeld, Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode, Hohenstein, Nordhausen, Mühlhausen, Eichsfeld (ohne Lindau, Gieboldehausen u. Duderstadt), Erfurt (ohne Schloßrippach, Atzmannsdorf u. Tonndorf) u. dem Amte Wandersleben; ferner aus den von Schwarzburg eingetauschten Ämtern Heringen, Kelbra u. Bodungen nebst den Gerichten Hainrode u. Allersberg; dem ehemals hannöverschen Amte Klötze u. aus den 1815 vom Königreich Sachsen abgetretenen Landestheilen, außer dem Theile des Meißener Kreises u. der Niederlausitz, welche zu Brandenburg, u. dem Theile der Niederlausitz u. der preußischen Oberlausitz, welche zu Schlesien geschlagen sind, u. außer dem Theile des Neustädter Kreises u. dem Amte Tautenburg des Thüringischen, welche an Weimar, u. dem Amte Ebeleben, welches austauschweise an Sondershausen abgetreten ist. Die preußische Militärverwaltung hatte ebenso versagt wie die Kriegsführung von Generalität und König. Der nach vielem Hin und Her endlich gegründete Generalstab war besetzt mit alten Herren, die sich nicht einigen konnten. Die meisten preußischen Generale waren nachheutigen Maßstäben Rentner. Auch die Mobilisierung verlief zäh und unvollständig. Im Kampf kam immer nur ein Teil der Truppen zum Einsatz, während Reserververbände bis zur bitteren Niederlage in der Hinterhand gehalten wurden. Außerdem war die Logistik höchst mangelhaft: es fehlten Lazarette, das Kartenmaterial war veraltet, und es gab erheblich zu wenig Zugpferde für die Artillerie. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König FRIEDRICH WILHELM III. und Königin LUISE nur knapp der französischen Gefangenschaft. NAPOLÉON zog als triumphaler Sieger wenige Tage später in Berlin ein. Die Folgen der Niederlage wurden ein knappes Jahr darauf im Frieden von Tilsit festgeschrieben. Preußen verlor drei Viertel seines Staatsgebietes, musste hohe Kriegsentschädigungen an Frankreich entrichten und sein Heer auf 42 000 Mann reduzieren. Mit der napoléonischen Besatzung begann aber auch die Zeit umfangreicher Reformen, von denen allerdings viele nach dem Wiener Kongress 1815 wieder revidiert oder verwässert wurden. Wie vor vier Tagen der junge Hitzkopf Louis Ferdinand von Preußen bei Saalfeld vergaß auch der alte, erfahrene Heerführer, daß er nicht in vorderster Frontlinie zu stehen, sondern die Schlacht als Ganzes zu leiten hatte. Im Gefechtsbereich des preußischen Grenadierbataillons von Hanstein etwa 500 Meter vor Hassenhausen an der Stelle, an der später ein Gedenkstein gesetzt wurde ist der Herzog von Braunschweig gegen 9 Uhr von einer Kugel getroffen worden, die ihm von der rechten Seite des Kopfes durch die Stirnhöhle zur linken drang und zur sofortigen Erblindung und zeitweisen Bewußtlosigkeit führte. Er stürzte hierbei vom Pferd, sofort sprangen einige preußische Soldaten hinzu und führten den Herzog vom Schlachtfeld in das Dorf Auerstedt, wo man ihn zunächst notdürftig verband. Gedeckt von einem kleinen aufopferungsbereiten Gefolge, in diesem als ortskundiger Führer der Auerstedter Fleischer Adam Krippendorf und der Regimentsarzt Dr. Völker unter Kommando von Karl Wilhelm Ferdinands treuem Adjutanten dem Oberst von Kleist wurde der Herzog in einer abenteuerlichen Flucht vor der französischen Gefangenschaft bewahrt und über Buttstädt, Kölleda, Angerhausen und Blankenburg nach Braunschweig transportiert wo er am 20. Oktober 1806 ankam. […]

Read more…

Marketing News
x