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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Zweites Kapitel 3

Alle Dinge die zu einer größeren Reise notwendig sind

Als nun mein Herr sah, ich würde ihm wahrscheinlich viel Geld einbringen, beschloß er, mich in allen bedeutenden Städten des Königreichs zu zeigen. Er versah sich deshalb mit allen Dingen, die zu einer größeren Reise notwendig sind, ordnete seine Angelegenheiten zu Hause, nahm Abschied von seiner Frau, und am 17. August 1703, ungefähr zwei Monate nach meiner Ankunft, reisten wir zur Hauptstadt, die ungefähr in der Mitte des Landes und dreitausend Meilen von unserem Hause entfernt liegt. Mein Herr nahm seine Tochter Glumdalclitch hinter sich aufs Herd. Sie trug mich auf dem Schoß in einer um ihren Leib befestigten Schachtel. Das Mädchen hatte die Wände der Schachtel mit dem weichstem Tuch, das sie bekommen konnte, ausgeschlagen, dieses außerdem noch gepolstert, das Bett ihrer Puppenwiege in die Schachtel gelegt und letztere mit Wäsche und anderen Bedürfnissen gehörig versehen; kurz, sie hatte alles so bequem wie möglich eingerichtet. Wir reisten allein, nur mit einem Burschen vom Hause, der mit dem Gepäck hinter uns herritt.

Mein Herr beabsichtigte, mich in allen Städten am Wege zu zeigen und in der Entfernung von fünfzig bis hundert Meilen vom Wege in jedes Dorf oder nach jedem Landsitz hinzureiten, wo er auf Einnahme hoffen könnte. Wir machten kurze und bequeme Tagesreisen, nur von ungefähr zwölf bis fünfundzwanzig Dutzend Meilen; Glumdalclitch, um mich nicht zu sehr anzugreifen, beklagte sich nämlich häufig, sie könne das Traben des Pferdes nicht vertragen. Sie nahm mich auch oft, sobald ich es wünschte, aus der Schachtel, damit ich frische Luft schöpfen und das Land mir ansehen konnte; dabei wurde ich aber stets an einer Schnur gehalten. Wir setzten über fünf bis sechs Flüsse, die sämtlich tiefer und breiter als der Nil und Ganges waren; auch war kein Bach so klein wie die Themse bei der Londonbrücke. Zehn Wochen dauerte die Reise, und ich wurde in achtzehn großen Städten gezeigt, der Dörfer und Privatbesitzungen nicht zu gedenken.

Am 26. Oktober langten wir in der Hauptstadt an, die in der Sprache von Brobdingnag Lorbgrulgrud oder Stolz des Weltalls genannt wird. Mein Herr mietete sich eine Wohnung in der Hauptstraße, nahe beim königlichen Palaste; dann ließ er Ankündigungen in der gewöhnlichen Form anschlagen, welche die genaue Beschreibung meiner Person und meiner Eigenschaften enthielten. Das Zimmer, das er mietete, war gegen drei- bis vierhundert Fuß breit. Er sorgte für einen Tisch von sechzig Fuß im Durchmesser, worauf ich meine Künste zeigen sollte, und umgab ihn mit einem Geländer von drei Fuß Höhe und in gleicher Entfernung vom Rande, damit ich nicht hinunterfiele. Zehnmal des Tages wurde ich zum Erstaunen aller Leute öffentlich gezeigt. Ich kannte jetzt die Sprache so ziemlich und verstand alles, was man mir sagte. Außerdem hatte ich lesen gelernt und konnte mitunter schon einen ganzen Satz notdürftig erklären, denn Glumdalclitch war sowohl zu Hause als auch in den Mußestunden auf unserer Reise meine Lehrerin gewesen. Sie hatte ein kleines Buch in ihrer Tasche mitgenommen, das nicht viel größer war als bei uns ein Atlas; dies war ein kurzer Katechismus für junge Mädchen, um ihnen die Religionsbegriffe beizubringen. Aus diesem Buche lehrte sie mich das Lesen und erklärte mir die Worte.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

WebHosting News

Gottesbraut.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Deinem Haupt entsank die Locke; Eingesegnet wie die Glocke, Die nur Gott ertönt, bist nun auch du. Wie ihr Klang nur Andacht kündet, Gleich der Kerze, am Altar entzündet, Streb auch du hinfort dem Himmel zu! Deine Lippen sind verboten, Deine Blicke wie des Toten, Den sein Heiland nur zum Leben weckt. Weh dem Sünder, weh dem Tempelschänder, Der den Schneeglanz deiner Bußgewänder Mit verwegner Hand befleckt! Fachgeschäft für Brautkleider, Brautmode, Brautaccessoires, Brautdessous und Brautschuhe. Sein Bild Brautzug im Frühling gilt als Darstellung Rabenauer Motive. Der in seinem Bild Genoveva in der Waldeinsamkeit gezeigte Felsen ist das Nadelöhr im Rabenauer Grund. Ein alter Weg durchquert unterhalb des ehemaligen Wehres der Felsenmühle an der Holzbank nahe Spechtritz den Spechtritzgrund; seine Bedeutung geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Er wird von Chronisten als ein wichtiger Handelsweg beschrieben. Er führte von Borlas über den Spechtritzer Steinbergweg ins Tal, überquerte die Weißeritz über eine einst vorhandene Steinbrücke und ging gegenüber dem heute noch vorhandenen Waldweg oberhalb der ehemaligen Felsenmühle hinauf. […]

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Eine grandiose Idee.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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der Mühlstein war aber auch grandios. Es war noch nicht Mitternacht, wir also hinaus nach der Mühle, indes Jim bei der Arbeit blieb. Wir fanden den Mühlstein richtig und brachten ihn auch ins Rollen - aber es war eine verteufelt schwierige Sache. […]

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Die Erfindung des europäischen Porzellans durch Ehrenfried Walther von Tschirnhaus .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Aufsatz von Christof v.Tschirnhaus. In Dresden und Meißen erinnert auch heute noch viel an Böttger und wenig an von Tschirnhaus. In beiden Städten stehen Gedenksteine allein für den Porzellanerfinder Böttger, der "Gold machen sollte und dabei zufällig das Porzellan erfand", wie heute noch zu lesen steht.Der Naturforscher, Mathematiker und Physiker Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, Schöpfer der ersten großen Brennspiegel und Brennlinsen, ist Gründer der ersten sächsischen Glashütte und Initiator zur Schaffung einer deutschen Porzellanindustrie. Dieser Gelehrte war auch ein bahnbrechender Philosoph der deutschen Frühaufklärung. […]

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Ihr reitet einen Bogen an der andern Seite des Wäldchens vorüber..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Man wird euch anhalten. Ihr sagt, daß ihr euch verirrt habt und zu dem Feste nach Scheik Adi kommen wollt. Ihr werdet so die Aufmerksamkeit der Osmanly von uns abund auf euch lenken. Das übrige ist unsere Sache. Geht! Die übrigen ließ ich zwei lange, hintereinanderstehende Reihen bilden, die den Zweck hatten, das Gehölz von drei Seiten zu umfassen. Ich gab ihnen die nötige Anweisung, worauf wir uns zu Boden legten und vorwärts krochen. Natürlich kam ich am schnellsten voran. Ich hatte meinen Baum wohl bereits seit zwei Minuten erreicht, als laute Hufschläge erschallten. Das Feuer brannte noch immer; darum war es mir möglich, die ganze Scene leidlich zu überblicken. Die beiden Offiziere hatten wahrscheinlich während der ganzen Zeit meiner Abwesenheit geraucht und Kaffee getrunken. Scheik Adi ist ein böses Nest! hörte ich den Hauptmann sagen. Ganz bös! antwortete der Lieutenant. Die Leute beten dort den Teufel an! Den Teufel; Allah zerhacke und zerquetsche sie! Das werden wir thun! Ja, wir werden sie zerreißen! […]

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Aber, sagte er im letzten Augenblick.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit dem Elephanten als Bugsirschiff dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Das Thier schien durchaus nicht ermüdet; diese ungeheuern Dickhäuter können beträchtliche Strecken weit traben, und von einem Tage zum andern findet man sie an weit von einander entlegenen Orten, wie die Wallfische, denen sie an Umfang und Schnelligkeit ähnlich sind. […]

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Hennebergische Erbschaft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Johann Georg unterstützte den Kaiser gegen Frankreich 1673 und 1677 bis 1679 und schloß 1666 mit Schweden ein Defensivbündniß zu Halle, auf den Fall, daß einer von beiden wider den Westfälischen Frieden angefochten werden sollte. Wegen der Unordnung im Münzwesen errichtete Johann Georg mit Kurbrandenburg und Braunschweig 1667 einen Vergleich im Kloster Zinna und starb 22. Aug. 1680 in Freiberg. Ihm folgte in der Regierung sein einziger Sohn, Johann Georg III. 1683 entsetzte er mit 20,000 Sachsen im Verein mit Johann Sobieski, König von Polen, das von den Türken belagerte Wien, überließ 1684 der Republik Venedig in ihrem Kriege gegen die Pforte 3 Regimenter zur Eroberung Morea's und schickte 1686 5000 Mann unter dem Prinzen Christian von Weißenfels nach Ungarn, welche an der Eroberung Ofens Theil nahmen. […]

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Harem - Französisch - Unterhaltungen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Harem sein so groß wie große Wirtshaus! He, Huck? Müssen haben ganze Haus voll Kinnerstuben, nix als wie schreien, nix als wie zanken! Schreien die Kinner, zanken die Weiber! Alte Sallermon sein nix gewesen weiser Mann, wie Leute sagen. Sein gar nix gewesen weise, alter Jim sagen. Weiser Mann nix gehen un bauen eine Haus un stopfen ihr voll Weiber un Kinner un sitzen in die Mitt' von all die Lärm un Geschrei. Weiser Mann nix thun so dumme Sach', er bleiben schön allein oder bauen ganz kleine Laden un verkaufen Ziehgarren un Whiskey un schließen die Laden, wann er wollen Ruhe haben. Un eine Weib sein ganz genug für weise Mann un keine so vielen Kinner - nein, Jim sagen, Sallermon sein gar nix weise!" Vom Ekel vor potenzieller Nahrung abzugrenzen ist eine Aversion, die immer auf einer konkreten Erfahrung mit der betreffenden Speise beruht und sich meistens auf Geschmack oder Geruch bezieht. Obwohl er wusste, dass die Ursache eine Magen-Darm-Grippe war, entwickelte er einen dauerhaften Ekel vor der Sauce, nicht aber vor dem Fleisch. Dieser Effekt kommt durch klassische Konditionierung zustande. Ich fuhr einen großen Bogen um die Nuß herum. Ich hab sie ja bereitet: Möcht wissen, ob es gelang. Doch lange halte ich es nicht ohne Publikum aus. Ach, Meister, wilder Meister,Du stießest gar zu sehr! Lohengrin läßt das Roß und tritt in das Fahrzeug. Wurde eine Rolle erledigt, so riß man sich darum. Die Grenzen sind jedoch fließend, denn heftige Aversionen können Ekelreaktionen wie Übelkeit und Brechreiz auslösen. Ach, ich war nahe daran, den Verstand zu verlieren. Tritt nach dem Genuss einer Mahlzeit wenige Zeit später Übelkeit auf, entwickelt der Betroffene in der Regel Ekel gegenüber dieser Speise, selbst wenn die Übelkeit andere Ursachen hat. Er selbst musste sich kurze Zeit nach einem Abendessen, bei dem er ein Filet mit Sauce béarnaise gegessen hatte, übergeben. Sende auf sie durch deine Boten dein Wort herab. Diesen Mechanismus hat der Psychologe Martin Seligman als Saucebéarnaise-Syndrom beschrieben. Es hängt mit dem Märchen von den sieben Raben […]

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