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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag - Fünftes Kapitel 3

Seereisen mit Segel und Ruder

Die Königin, die den Erzählungen meiner Seereisen zuzuhören pflegte und die jede Gelegenheit mich aufzuheitern benutzte, sobald ich trübsinnig war, fragte mich einst, ob ich Segel und Ruder handhaben könne und ob diese Körperbewegung meiner Gesundheit auch zuträglich sei. Ich erwiderte, mit beiden sei ich sehr gut vertraut, denn obgleich meine eigentliche Beschäftigung die eines Schiffsarztes sei, so hätte ich doch in der Not sehr oft wie ein gemeiner Matrose arbeiten müssen. Ich könne aber nicht begreifen, wie ich das in Brobdingnag würde ausführen können, wo der kleinste Nachen einem unserer Kriegsschiffe ersten Ranges an Größe gleichkäme. Auch könne ein Boot, wie ich es brauche, unmöglich auf einem der dortigen Flüsse fahren. Ihre Majestät erwiderte, wenn ich den Plan eines Bootes angeben wolle, werde ihr eigener Tischler es verfertigen und sie mir dann einen Platz verschaffen, wo ich segeln könne. Der Mann war ein geschickter Handwerker und vollendete unter meiner Anleitung in der Zeit von elf Tagen ein Vergnügungsboot mit Segel und Takelwerk, das ungefähr acht Europäer bequem fassen konnte. Als es fertig war, empfand die Königin darüber solches Entzücken, daß sie es in ihren Schoß nahm und zum König lief, der es zur Probe in eine mit Wasser gefüllte Wanne setzen ließ, während ich darin saß; dort konnte ich aber wegen Mangel an Tiefe meine beiden kleinen Ruder nicht handhaben. Die Königin hatte jedoch schon zuvor einen anderen Plan entworfen. Sie ließ von ihrem Tischler einen hölzernen Trog von dreihundert Fuß Länge, fünfzig Fuß Breite und einundachtzig Fuß Tiefe verfertigen. Dieser ward sorgfältig verpicht, damit er kein Leck bekomme, und auf dem Fußboden an die Wand eines äußeren Zimmers im Palast gesetzt. Unten am Troge befand sich ein Hahn, um das Wasser, wenn es schmutzig geworden war, herauszulassen; zwei Diener konnten den Trog in einer halben Stunde mit Leichtigkeit wieder füllen. Hier pflegte ich zu meinem Vergnügen wie auch zu dem der Königin und ihrer Hofdamen mitunter zu rudern. Diese waren der Meinung, ich unterhalte sie recht gut mit meiner Geschicklichkeit und Behendigkeit. Bisweilen spannte ich auch mein Segel auf, und dann brauchte ich nur zu steuern, während die Damen mir mit ihren Fächern die Luft zuwehten; wenn sie müde waren, pflegten einige Dienerinnen mein Segel vorwärts zu blasen, während ich, rechtshin und linkshin nach Belieben kreuzend, meine Geschicklichkeit zeigte. Wenn ich fertig war, trug Glumdalclitch mein Boot immer in ihr Zimmer zurück und hängte es, damit es trockne, an einem Nagel auf.

Bei dieser Übung bestand ich einst ein Abenteuer, das mich beinahe das Leben gekostet hätte. Als nämlich ein Page mein Boot in den Trog gesetzt hatte, hob die Erzieherin, die Glumdalclitch begleitete, mich mit vieler Güte in die Höhe, um mich in das Boot zu setzen, allein ich schlüpfte ihr durch die Finger und würde unfehlbar in der Höhe von vierzig Fuß auf den Boden gefallen sein, wäre ich nicht durch einen glücklichen Zufall von einer Stecknadel aufgehalten worden, die im Leibchen der guten Frau steckte; die Spitze der Nadel drang nämlich durch mein Hemd und den Leibgurt meiner Beinkleider, und so blieb ich mitten in der Luft hängen, bis Glumdalclitch zu meiner Rettung herbeieilte.

Ein andermal war einer der Diener, die alle drei Tage den Trog mit frischem Wasser füllen mußten, so sorglos, einen großen Frosch, den ich nicht gesehen hatte, aus dem Eimer schlüpfen zu lassen. Der Frosch lag verborgen, bis ich in mein Boot gesetzt war; da er aber dieses als einen Ruheplatz erkannte, klomm er hinauf und legte es dadurch so sehr auf eine Seite, daß ich mit meinem ganzen Körper das Gleichgewicht nach der anderen halten mußte, um nicht umzuschlagen. Als der Frosch hinaufgestiegen war, hüpfte er der Länge nach bis in die Mitte des Bootes, dann mit zwei Sätzen vorwärts und rückwärts über meinen Kopf, indem er mir Gesicht und Hände mit einem abscheulichen Schlamm beschmutzte. Die Größe seines Kopfes ließ ihn als das häßlichste Tier, das man sich denken kann, erscheinen. Ich bat jedoch Glumdalclitch, mir nicht zu helfen, ich wollte schon allein mit ihm fertig werden. Eine Zeitlang schlug ich das Tier mit einem Ruder und zwang es zuletzt, aus dem Boote hinauszuspringen.

Die größte Gefahr jedoch, die ich in Brobdingnag bestand, wurde durch einen Affen, der einem Beamten der Küche gehörte, veranlaßt. Glumdalclitch hatte mich in ihrem Zimmer verschlossen, als sie zu irgendeinem Zweck oder um einen Besuch zu machen, hinausging. Das Wetter war sehr heiß; deshalb war das Fenster des Zimmers sowie auch eines in meiner größeren Schachtel, worin ich wegen seiner Größe und Bequemlichkeit wohnte, offengelassen worden. Als ich nun ruhig und sinnend an meinem Tische saß, hörte ich, wie irgend etwas krachend in das Zimmerfenster hereinsprang und von der einen Wand zur anderen herumhüpfte. Obgleich ich dadurch sehr erschreckt wurde, wagte ich es trotzdem, hinauszusehen, rührte mich aber nicht von dem Stuhle, und da ich sah, wie ein possenhaftes Tier herumsprang und Kapriolen schnitt, bis es an meine Schachtel kam, die es mit großem Vergnügen neugierig zu betrachten schien, indem es zugleich ängstlich auf Tür und Fenster des Zimmers blickte. Ich zog mich in den entferntesten Winkel der Schachtel zurück; als nun aber der Affe sie von allen Seiten beschnüffelte, geriet ich in solche Angst, daß mir die Geistesgegenwart verlorenging. Ich hätte mich nämlich sehr leicht unter meinem Bett verstecken können. Nachdem er einige Zeit mit Schnüffeln, Grinsen und Schnattern verbracht hatte, entdeckte er mich endlich, steckte eine seiner Pfoten auf dieselbe Weise hinein wie eine Katze, wenn sie mit der Maus spielt, und packte mich endlich, obgleich ich ihm immer auszuweichen suchte, bei meinem Rockschoß, der sehr dick und stark aus der Seide des Landes genäht war. So zog er mich heraus, dann nahm er mich auf seine rechte Vorderhand und hielt mich, wie Ammen, wenn sie Kinder säugen wollen, oder wie die Affen in Europa junge Katzen auf den Arm zu nehmen pflegen. Wollte ich mich widersetzen, so drückte er mich so stark, daß ich es für klüger hielt, mich in seine Liebkosungen zu fügen; da er nun mein Gesicht mit der anderen Hand sehr sanft streichelte, so habe ich guten Grund zu glauben, daß er mich für einen jungen Affen hielt. In dieser Unterhaltung wurde er durch ein Geräusch an der Zimmertür unterbrochen, als wolle diese jemand öffnen; hierauf sprang er plötzlich zum Fenster hinaus, durch das er gekommen war, kletterte dann die Dachrinnen und Bleischienen mit drei Händen hinauf, indem er mich mit der vierten hielt, bis er auf das dem unsrigen nächste Dach hinaufklomm. Ich hörte, wie Glumdalclitch laut aufkreischte, als sie sah, wie er mich forttrug. Das arme Mädchen verlor beinahe den Verstand; das ganze Quartier des Palastes geriet in Aufruhr; Diener kamen mit Leitern; der Affe wurde von Hunderten vom Hofe aus betrachtet, wie er auf dem Dachstuhl eines Gebäudes dasaß, mich wie ein Kind in der Vorderhand hielt und mich mit der anderen fütterte; er nahm nämlich einige Nahrungsmittel aus einer Backentasche seines Maules heraus und stopfte mir diese in den Mund, wenn ich nicht essen wollte. Viele aus dem Volke konnten es nicht unterlassen, hierüber zu lachen; auch darf man sie, wie ich glaube, deshalb nicht tadeln, denn der Anblick mußte für jeden, nur nicht für mich, lächerlich sein. Einige aus dem Volke warfen Steine auf das Dach, um den Affen herunterzutreiben. Dieses wurde aber streng verboten, wahrscheinlich, weil mir der Kopf dadurch zerschmettert werden konnte.

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Englisch-Gruppenunterricht als kompakte, fünfwöchige Intensivkurse für Anfänger (A1) und untere Mittelstufe (A2/B1).

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Grundkurse für Anfänger und Wiedereinsteiger in spanischer und französischer Sprache - Sprachvermittlung in Wort und Schrift.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ablauf der individuellen Deutsch-Einzelnachhilfe und Vorteile für den Schüler.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Deutsch-Einzelnachhilfe kann jederzeit - ohne lange Wartezeiten - kurzfristig beginnen (schon ca. eine Woche nach der Anmeldung zum Nachhilfeunterricht). Die Stundenzahl (z.B. 10, 15, 20 ... Doppelstunden) kann individuell vereinbart werden, entsprechend dem Bedarf und Leistungsniveau des Schülers. Wissenslücken aus vergangenen Schuljahren und den zurückliegenden Unterrichtsstunden können bei der individuellen Einzelnachhilfe optimal aufgearbeitet werden, so dass der Schüler schnell wieder Anschluss an den aktuellen Unterrichtsstoff im Fach Deutsch findet. Der Schüler wird bei der Deutsch-Einzelnachhilfe nicht durch andere Schüler abgelenkt und muss sich nicht leistungsschwächeren oder leistungsstärkeren Schülern unterordnen. Die Einzel-Nachhilfe wird auf der Grundlage eines individuellen Lehrplans und Unterrichtskonzepts durchgeführt. […]

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Unsere Sprachschule und unsere Standorte in Dresden und Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die über 100 freiberuflichen Lehrkräfte unserer Sprachschule sind entweder qualifizierte Muttersprachler der Sprache, die sie unterrichten, oder kompetente deutsche Dozenten, die ein Studium auf dem Gebiet der Sprachwissenschaften oder Sprachpädagogik absolviert haben und in der Regel mehrere Jahre in dem jeweiligen Zielsprachland gelebt haben bzw. zweisprachig aufgewachsen sind. Unsere Sprachschule wurde 1999 gegründet und verfügt über Standorte in Dresden-Neustadt, Dammweg 3, und Dresden-Striesen, Schandauer Str. 55, sowie in Berlin-Mitte, Seestr. 44. Alle drei Filialen unserer Sprachschule befinden sich in verkehrsgünstiger, zentraler Lage und sind sowohl mit öffentlichen als auch privaten Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen. In unmittelbarer Nähe unserer Sprachschulen bzw. direkt am Gebäude befinden sich kostenfreie Parkmöglichkeiten. […]

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Kleinanzeigen für Reisen, Lernen, Urlaub, und Ausflugsziele im TraumBazar.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der TraumBazar für die schönsten Ausflugsziele in Sachsen, Deutschland, Europa, Frauenkirche Dresden Dresdner Zwinger Hofkirche und Kreuzkirche Brühlsche Terasse Deutsche Hygiene-Museum Geschichte Informationen Sächsische Staatsoper Spielplan. Das Internet als Marktplatz für Kunden die rund um die Uhr informiert werden wollen, aber kaum war er ins Innere gestiegen, als die Flammen seines Atems, seines Herzens die Wohnung anzündeten, als in unbeschreiblichen Strömen von Feuer und Rauch und Asche seine metallischen Abgründe sich entleerten, als eine Feuersäule unter krachenden Donnern in die Lüfte stieg, und das tobende Meer weithin erhellte, als ein Regen von flammender Asche, von zermalmenden Felsen aus dem Rachen des Berges flog, welcher den ebengeborenen Tod in Tausenden von Unglückseligen verbreitete, die dem Menschengeschlecht angehörten. In unübersehbaren purpurnen Fluten strömte der blutige Schweiß des unglücklichen Königs aus dem berstenden Felsen und rann verheerend und zernichtend über die Gärten und Hütten der fliehenden Menschen, bis zum Strande des Meeres, das dem brennenden Element entgegenschäumte, und selbst seine unschuldigen Bewohner versengt ans Land warf. Da das Steinwild nur nach Verwundung oder in höchster Bedrängnis Gletscher annimmt, dienen solche oft als Seitenwand eines Treibens und werden ebensowenig wie für Wild unzugängliche Felswände durch Treiber verwahrt. Der gegenwärtige Wildstand gestattet alljährlich funfzig Böcke abzuschießen; Geisen gelten selbstverständlich als unverletzlich. Letztere gehen langsam vorwärts, Moränen, Halden und einigermaßen zugängliche Wände als Pfade benutzend, und treiben das Steinwild vor sich her. Von solcher Herberge ausreitet er auf für ihn eigens hergerichteten, jedoch noch immer ungemein wilden Pfaden oft fünf bis sechs Stunden weit bis zu seinem Stande, nachdem seine Jäger am Tage zuvor durch das Fernrohr ausgekundschaftet haben, ob Steinwild in der Kluft steht. In solchen Fällen werden ein- bis zweihundert Treiber aufgeboten, um das scheue Wild gegen die Stände zu treiben. Ungünstiger Wind hindert die Jagd weniger, braucht mindestens nicht in demselben Grade berücksichtigt zu werden wie bei der Gemsjagd; auch darf man ein und dasselbe Gebiet mehrmals nach einander treiben, da die starken Böcke, welche entkamen, an dem folgenden und zweitfolgenden Tage ihren alten Standplatz gewiß wieder aufsuchen. […]

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Toxicstudios Webdesign - Internetagentur.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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