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Reise nach Brobdingnag - Fünftes Kapitel 4

Endlich wurden Leitern angelegt, und Menschen stiegen hinauf.

Als der Affe dies bemerkte und zugleich sah, wie er umringt wurde, ließ er mich auf einen Dachziegel fallen, da er mit drei Händen nicht schnell genug laufen konnte, und entwischte. Dort saß ich einige Zeit, fünfhundert Ellen über dem Erdboden, und erwartete jeden Augenblick, vom Winde herabgeweht zu werden oder infolge von Schwindel hinunterzustürzen und über die Dachrinne kopfüber zu purzeln; allein ein braver Bursche, ein Diener meiner Wärterin, kletterte hinauf, steckte mich in seine Hosentasche und brachte mich wohlbehalten hinunter.

Ich war von dem ekelhaften Stoffe, den der Affe in meinen Schlund gesteckt hatte, beinahe erstickt; allein meine liebe Wärterin leerte meinen Mund mit einer kleinen Nadel; dann begann ich mich zu erbrechen, und dies gab mir große Erleichterung. Dennoch war ich so schwach und durch den Druck des verhaßten Tieres an den Seiten so voller Beulen, daß ich vierzehn Tage lang zu Bett bleiben mußte. Der König, die Königin und der ganze Hof ließen sich täglich nach meinem Befinden erkundigen; die Königin selbst besuchte mich mehrere Tage während meiner Krankheit. Der Affe wurde getötet und Befehl erlassen, man dürfe kein Tier dieser Art in der Nähe des Palastes halten.

Als ich dem Könige nach meiner Wiederherstellung einen Besuch machte, um mich für seine Güte zu bedanken, war er so gnädig, über mein Abenteuer zu spotten. Er fragte mich, von welcher Art meine Gedanken und Betrachtungen gewesen seien, als ich in der Hand des Affen lag; wie die Nahrung, die er mir gegeben, geschmeckt; wie er mich gefüttert habe und ob mein Appetit durch die frische Luft auf dem Dache nicht gereizt worden sei. Er wünsche zu wissen, was ich bei dieser Gelegenheit in meinem Vaterlande getan hätte. Ich sagte Seiner Majestät: In Europa hätten wir nur Affen, die als Merkwürdigkeit von anderen Weltgegenden hergebracht würden; sie seien so klein, daß ich mit einem Dutzend fertig werden könne, wenn sie die Frechheit besäßen, mich anzugreifen. Was nun das furchtbare Tier betreffe, mit dem ich kürzlich in Berührung gekommen (es war so groß wie ein Elefant), so habe meine Furcht mir leider nicht den Gedanken erlaubt, ich könne von meinem Degen Gebrauch machen (während ich dies sprach, nahm ich eine trotzige Haltung an und schlug mit der Hand auf den Degengriff), sonst würde ich ihm an der Hand eine solche Wunde beigebracht haben, daß er sie mit größerer Eile wieder zurückgezogen hätte, als er sie hereingesteckt. Dies sprach ich in so festem Tone, wie ein Mann, der besorgt ist, sein Mut möge in Zweifel gezogen werden. Meine Rede brachte aber nichts zustande als lautes Gelächter, soweit es die Achtung vor der Majestät bei denen, die ihre Munterkeit nicht unterdrücken konnten, erlaubte. Da kam ich auf den Gedanken, daß der Versuch eines Menschen, bei denen auf seiner Ehre zu beharren, die in jedem Grade der Vergleichung hoch über ihm stehen, doch ein vergebliches Unterfangen sei. Und dennoch habe ich diese Moral meiner Erzählung seit meiner Rückkehr nach England häufig anzuwenden Gelegenheit gehabt, wo ein geringer und verächtlicher Schuft, ohne den geringsten Anspruch durch Geburt, Gestalt, Witz und Menschenverstand, so frech ist, sich ein wichtiges Ansehen zu geben und sich mit der höchsten Person des Königreichs auf gleichen Fuß zu stellen.

Täglich war bei Hof irgendeine Posse von mir im Umlauf, und Glumdalclitch, obgleich sie mich außerordentlich liebte, war so mutwillig, jede Torheit, die ich beging, der Königin zu hinterbringen, so oft dergleichen Ihrer Majestät Vergnügen machen konnte. Das Mädchen war einst unpäßlich und fuhr deshalb mit ihrer Erzieherin bis auf eine Stunde oder dreißig Meilen von der Stadt, um frische Luft zu schöpfen. Sie stiegen an einem Fußpfade auf dem Felde aus dem Wagen; Glumdalclitch setzte meine Reiseschachtel auf den Boden, und ich ging heraus, um ein wenig umherzuspazieren. Auf dem Fußwege lag ein Haufen Kuhdünger, und ich konnte es nicht unterlassen, durch einen Versuch, darüber wegzuspringen, den Damen meine Behendigkeit zu zeigen. Ich nahm einen Anlauf, sprang aber unglücklicherweise zu kurz und fiel gerade in die Mitte bis über meine Knie hinein. Mit einer Schwierigkeit watete ich wieder heraus, und ein Bedienter mußte mich mit einem Handtuche abwischen, denn ich war furchtbar mit Kot beschmiert. Meine Wärterin schloß mich in meine Schachtel, bis wir wieder nach Hause kamen; die Königin aber er fuhr den Vorgang in kurzem, und
der Bediente verbreitete ihn bei dem ganzen Hofe, so daß daß die heitere Laune dort mehrere Tage lang ausschließlich auf meine Kosten andauerte.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

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Fräulein Mary Jane, es

thut Ihnen weh, Menschen unglücklich zu sehen, mir geht es auch oft so - und doch gesteht man nicht immer gern, was einen schmerzt. Was ist Ihnen? Mittlerweile war's Zeit zum Aufstehen geworden; so stieg ich die Leiter hinab und wandte mich zur Treppe. Als ich am Zimmer der Mädchen vorbeikam, stand die Thür offen und ich sah Mary Jane neben ihrem alten haarigen Koffer sitzen, der offen war und in den sie eben Sachen gepackt hatte, um sich zur Reise nach England vorzubreiten. Doch jetzt hielt sie inne - mit einem gefalteten Kleid auf dem Schoß - bedeckte ihr Gesicht mit den Händen und weinte. Im lothringischen Epos beschließt der Herzog auf dem Wege zu seinem Garin, den er nach sieben Jahren wiedersehen will, einen Eber, von dem man Wunder erzählt, zu jagen und das Haupt desselben dem Bruder nach Metz zu bringen; die Klauen des Ungetüms stehen über fußbreit auseinander, die Zähne ragen einen vollen Fuß hervor, seine Kraft ist so groß, daß er, aufgescheucht, fünfzehn Meilen in einem Zuge rennt; der Herzog sprengt nach, Reiter und Hunde bleiben hinter ihm, nur zwei Bracken hat er zu Roß unter den Armen: endlich hält der Eber stand, zerreißt die Hunde und läuft gegen den kühnen Jäger an, der ihm den Speer in den Leib stößt; aber das Jagen war in fremdem Walde, von dessen Hütern der Herzog, gänzlich allein stehend, angefallen und, nachdem er vier derselben niedergestreckt, durch einen Bogenschuß ins Herz getroffen wird. Ich fing sogar schon an, Studenten und solches Volk als junge Leute zu empfinden und mit warmem Interesse und Wohlwollen zu betrachten. Alles in allem war ich mein Lebtag noch nie so glücklich gewesen. Jetzt müssen die Behörden in Deutschland die Auslieferung klären. Er interessiert sich demnach für Cricket, Bodybuilding und Kampfsport. Spurensicherung auch am Montag auf der AlaunstraßeAuch am Montamittagg rückte nochmals die Tatortgruppe der Mordkommission zur Spurensicherung an. […] Mehr lesen >>>


Roter Mund

Fliehe, sprach sie, geh vorüber, Tödlich ist mein Fieberhauch! Kind, erwidert' ich, am Fieber, Ach, am schlimmsten leid' ich auch: Liebe heißt es, dies verzehrend Heiße Fieber; doch gesund Küsse, mir nicht länger wehrend, Küsse mich dein roter Mund. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Solche Verfahren dauern erfahrungsgemäß 2-3 Wochen. Europaweit wurde der Mann gesucht, nun hatten die Ermittler bei der Routinekontrolle in Österreich Erfolg. Shahjahan B. kam im Dezember 2015 nach Deutschland und lebte in Dresden. Einzelheiten werde man nicht nennen, da es sich um Täterwissen handelt, hieß es. […] Mehr lesen >>>


Dichterrausch wie ein Rosenblatt der Geist in Wirbeln kreist

Wenn der Gott die Seinen ruft, Priester und Propheten, schallts wie zwischen Felsenkluft dröhnende Drommeten, wirbelts wie Novembersturm über Wälder nieder, fährt wie Blitz in Dach und Turm, schüttelt Herz und Glieder. Wenn der Gott die Seinen ruft, klingts wie helle Flöten, zieht es wie durch weiche Luft sanfte Abendröten, taut es mild wie Sphärensang von den Sternen nieder, rührt zu rhythmisch höhern Gang Herzen auf und Glieder. Dichter - was andererseits könne eine dennoch mögliche zyklische Auffassung inhaltlich begründet werden: das Opus sei kein Liederzyklus im Sinne der einem einzigen Dichter gewidmet seinem letztes Geheimnis denn auch erst preis, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. Triumph der Liebe dem Dichter zum Geburtstag. Er verknüpft das Motto des Orakels von Delphi Erkenne dich selbst! mit der Maxime des Sokrates Ich weiß, dass ich nichts weiß! und verlangt vom Dichter und Denker die Herzwärme der Willkür. Wahre Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis seien nicht voneinander zu lösen. Man muß alle Schriftsteller aus mehreren Ursachen lesen; nicht nur der Grammatik und Syntax, des Stils halber, nein, auch des geschichtlichen Inhalts, der geistigen Anschauung wegen; ja man sollte auch die Lektüre griechischer und lateinischer Dichter mit deutschen Klassikern zugleich studieren und ihre Anschauungsweise miteinander vergleichen. Daß in Kiel der Professor Karl Cramer entlassen sei, diese bestürzende Nachricht nahm ich mit auf die Reise. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. Weitere wichtige Elemente des jüdischen Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. […] Mehr lesen >>>


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Nein, gewiß und wahrhaftig bis ich drum gebeten werde! bis Ihr mich drum bittet! Mich wundert's, wundert's grenzenlos, ich kann gar nicht klug draus werden! Sie haben mir's […]
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