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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag Erstes Kapitel 1

Beschreibung eines großen Sturms; das lange Boot wird ausgesetzt, um Wasser einzunehmen. Der Verfasser besteigt es, um das Land zu untersuchen. Er wird am Ufer zurückgelassen, von einem Eingeborenen ergriffen und in das Haus eines Pächters gebracht. Seine Aufnahme, mit anderen Vorfällen, die sich daselbst zutrugen.

Natur und Schicksal haben mich zu tätigem und ruhelosem Leben verurteilt. Zwei Monate nach meiner Rückkehr verließ ich wieder mein Vaterland und bestieg den "Abenteurer", ein Schiff aus Cornwallis, Kapitän John Nicholas, das nach Surate in Ostindien bestimmt war. Wir hatten bis zum Kap der Guten Hoffnung günstigen Wind, wo wir landeten, um Wasser aufzunehmen. Da wir aber ein Leck entdeckten, schifften wir unsere Güter aus und blieben den Winter dort. Dann gingen wir unter Segel und hatten bis zur Meerenge von Madagaskar günstigen Wind. Als wir uns nördlich von dieser Insel, auf dem fünften Grad südlicher Breite, befanden, wo der Wind vom Dezember bis Mai stets die Richtung von Nordwest zu haben pflegt, wurde er am 19. April stärker und westlicher als gewöhnlich. In diesem Wetter segelten wir zwanzig Tage und wurden dadurch ein wenig östlich über die Molukken hinausgetrieben, um drei Grad nordwärts vom Äquator, wie der Kapitän am 2. Mai durch Beobachtungen feststellte, als der Wind aufgehört hatte. Eine vollkommene Windstille war eingetreten, worüber ich mich nicht wenig freute. Der Kapitän jedoch, der in der Schiffahrt dieser Meere wohlerfahren war, befahl Vorbereitungen gegen einen Sturm zu treffen, und dieser begann auch wirklich am folgenden Tage, denn der Südwind, südlicher Monsun genannt, begann zu wehen.

Da der Sturm heftig zu werden drohte, zogen wir das Bugsprietsegel ein und standen bereit, das Focksegel zu bedienen; da das Wetter immer schlechter wurde, sahen wir nach, ob die Kanonen gehörig befestigt waren, und setzten die Segel am Besan. Das Schiff aber legte sich auf die Seite, deshalb hielten wir es für besser, mit den Wogen zu treiben, als eine Richtung behaupten zu wollen. Das Focksegel wurde gerefft und nur zum Teil ausgespannt; das Steuer hatte hartes Wetter zu bekämpfen: Das Schiff aber hielt trefflich aus. Wir spannten das vordere Zugseil aus, allein das Segel platzte. Wir zogen deshalb die Rahen an, nahmen das Segel ins Schiff und lösten seinen ganzen Zubehör. Der Sturm war heftig, die Wogen brachen sich mit Macht und drohten Gefahr. Wir nahmen das Taljereep vom Wippstab und halfen dem Steuermann. Unsern Toppmast kappten wir jedoch nicht und ließen an ihm alles, wie es war, weil er trefflich leenste und weil wir wußten, das Schiff sei durch ihn gesünder und werde die See besser aushalten. Wir befanden uns nämlich auf hohem Meer und hatten von Klippen nichts zu befürchten. Als der Sturm vorüber war, spannten wir Fock- und Boomsegel wieder auf und gaben dem Schiff eine Richtung; alsdann zogen wir das Marsboomsegel und das Fockmarssegel auf. Unsere Richtung war Ostnordost und der Wind Südwest. Hierauf hefteten wir die Steuerbordstiften wieder ein und nahmen die Hebeseile fort, kurz, wir setzten das Schiff in den früheren Stand.

Während dieses Sturmes, dem ein starker Wind aus Westsüdwest folgte, wurden wir, nach meiner Berechnung, ungefähr zweihundertundfünfzig Stunden nach Osten verschlagen, so daß der älteste Matrose an Bord nicht sagen konnte, in welchem  Teile der Welt wir uns befanden. Unsere Vorräte hielten aus; das Schiff war trefflich trefflich und fest und unsere Mannschaft vollkommen gesund; wir litten aber aber bedeutenden Mangel an Trinkwasser. Somit hielten wir es für zweckmäßiger, dieselbe Richtung beizubehalten, als uns nach Norden zu wenden, da wir in dieser Richtung nordwestlich von der chinesischen Tartarei in das Eismeer hätten gelangen können.

Am 16. Juni 1703 beobachtete ein Schiffsjunge vom Hauptmast aus Land. Am 17. sahen wir deutlich ein große Insel oder oder ein Festland (wir waren hierüber in Ungewißheit); an der südlichen Seite des Landes entdeckten wir eine kleine, in die See hervorspringende Landzunge und eine Bucht, die aber zu flach war, um ein Schiff von mehr als hundert Tonnen aufzunehmen. Wir warfen deshalb in einiger Entfernung von der Landzunge Anker, und unser Kapitän ließ ungefähr ein Dutzend seiner Leute, bewaffnet und mit Wassergeschirren versehen, in dem langen Boote aussetzen, um Wasser einzunehmen, wenn welches gefunden werden könne. Ich erwirkte erwirkte mir die Erlaubnis, an dieser Landung Landung teilzunehmen, damit ich das Land untersuche und Entdeckungen mache. Als wir das das Ufer betraten, erblickten wir weder Flüsse noch Quellen, noch auch irgendeine Spur von Einwohnern. Unsere Leute gingen deshalb am Ufer entlang, um frisches Wasser in der Nähe des Meeres aufzusuchen, aufzusuchen, ich aber schlug ungefähr eine halbe Stunde lang die entgegengesetzte entgegengesetzte Richtung ein; da ich aber nur felsiges und und unfruchtbares Land erblickte, ward ich ich des Nachforschens müde und kehrte zur Landzunge zurück. Als sich nun die See vor meinen Augen ausdehnte, sah ich, wie unsere Leute bereits im Boote saßen und so schnell, als müßten sie ihr Leben retten, zum Schiffe ruderten. Ich wollte ihnen zurufen, obgleich dies mir mir wenig helfen konnte, als ich ein riesenhaftes Geschöpf hinter ihnen herlaufen sah; die See reichte ihm nur bis an die Knie, und es machte ungeheure Schritte. Allein unsere Leute hatten eine Viertelstunde Vorsprung; die See war dort voll scharfer Klippen, und somit konnte das Ungeheuer unser Boot nicht erreichen. Dies wurde mir nachher gesagt, denn ich legte im schnellsten Lauf den Weg, den den ich bereits gemacht hatte, wieder zurück und erstieg dann einen steilen Hügel, der mir eine Aussicht in das Land gewährte. Es war vollkommen bebaut. Zuerst erstaunte ich über die Länge des Grases, das dort zum Heu bestimmt war, denn seine Höhe betrug an die zwanzig Fuß.

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Hund im Arm, mit bloßen Brüsten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Irrtum, den Hund im Arm, mit bloßen Brüsten, sah Lotte frech herab. Wie mancher ließ sichs nicht gelüsten, daß er ihr Blicke gab. Ich kam gedankenvoll gegangen und sahe steif heran. Ha! denkt sie, der ist auch gefangen, und lacht mich schalkhaft an. Allein, gesagt zur guten Stunde, die Jungfer irrt sich hier. Ich sah nach ihrem bunten Hunde: Es ist ein artig Tier. Als er seinen Irrtum erkannte und erschrocken zurücktrat sprach der Alte Fritz zu ihm: Bleib er hier. Otto von Bismarck und der Wettiner kehrten 1992 beziehungsweise 1994 auf ihre Sockel zurück. Während seines Studiums weilte 1809 Theodor Körner (17911813) auf dem Berg. Ein Knecht aus Reichenau musste als Führer für ihn und sein Gefolge dienen. Anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums König Friedrich August I. von Sachsen (17501827) im Jahr 1818 wurde ein Jubelfest veranstaltet und der Augustobelisk aufgestellt. Bereits zu diesem Zeitpunkt existierte ein Keulenbergverein. Er wird doch nicht Krieg gegen mich machen. Die initiierte Umbenennung in Augustusberg konnte sich langfristig nicht durchsetzen. Er kann alles Hören. 1948 stürzten SED-Genossen die Denkmäler. Zunächst hielt er den Preußenkönig für einen Offizier. Am 10. September 1899 kam ein Bismarckdenkmal hinzu. Während des Siebenjährigen Kriegs hielt Friedrich II. von Preußen hier 1760 Kriegsrat ab. Ein norddeutscher Tourist erzählt uns mit vielem Humor, wie er einmal auf Grund eines törichten Mißverständnisses fern in Spanien verhaftet, vor den Alkalden geführt, und von dem würdigen Caballero zehn Stunden lang in Gewahrsam behalten wurde, bis dann der Irrtum sich aufklärte. Kurz, der Aufenthalt in dem einsamen Spucknapf-Stübchen war von entsetzlicher Langweiligkeit; jede Sekunde schien dreifach durchtränkt von jener weisgetünchten lautlosen südandalusischen Oedigkeit, die das Herz zur Verzweiflung bringt und schrecklicher auf die Nerven drückt als die Finsterniß eines mittelalterlichmodrigen Burgverließes. Kein grünes Blatt, kein lebendes Wesen, soweit der Blick reichte. Das Gefängniß, in welchem der Herr Alkalde ihn aufhob, war ein getünchtes Stübchen des Obergeschosses, das einen rohgezimmerten Tisch, einen Stuhl und einen Spucknapf enthielt. […]

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Es mochte gegen acht Uhr sein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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als Cyrus Smith und Harbert den oberen Kamm des Berges auf der Spitze desselben erreichten. Je weiter er und Harbert an den inneren Wänden emporklommen, desto mehr verbreiterte sich die Krateröffnung über ihnen. Der kreisförmige Ausschnitt des Himmels, den die Schlundwände einrahmten, nahm mehr und mehr an Ausdehnung zu. Bei jedem Schritte, den die Wanderer thaten, trat sozusagen ein neues Gestirn in ihr Gesichtsfeld. Hell glänzten die prächtigen Sternbilder des südlichen Himmels. Am Zenith der blendende Antares im Scorpion und nahe dabei das ß-Centauri, das man für den unserem Sonnensystem am nächsten stehenden Fixstern ansieht. Je nachdem sich der Krater erweiterte, erschienen dann das Sternbild der Fische, das Dreieck des Südens und endlich fast genau am antarktischen Pole der Welt das schöne Südliche Kreuz, welches den Polarstern der nördlichen Halbkugel ersetzt. Wenn der Wind ging, so bambelt das Schild hin und her. Die Darstellungen von Greifswald zeigen eine vedutenhafte Klarheit. Wer weiß noch, daß der Tag grüne Blätter hat? Von den biografischen Orten entstanden Ansichten, die augenscheinlich eine innere Beziehung des Malers zu der jeweiligen Stadt offenbaren. Neubrandenburg erscheint verklärt oder brennend. Durch identifizierbare Bildelemente kann man in diesem Fall eine reale Stadt zuordnen. Dresden wird in den Bildkompositionen vorzugsweise hinter einen Hügel oder Bretterzaun gestellt. Ich schließe das Buch und lege es auf Paulinas Nachttisch. Eine dritte Gruppe setzt das Bildgpersonal des Vordergrundes in ein symbolisches Verhältnis zu einer Stadt im Hintergrund wie bei dem Gemälde Die Schwestern auf dem Söller am Hafen. Ich konnte mich gar nicht besinnen, wo ich eigentlich wäre. Dazu sind die Momente hier auf See einfach zu schön. Die Botanisierkapseln waren dafür bis an den Rand gefüllt. In diesen Städtebildern haben die Städtesilhouetten unterschiedliche Funktionen in der Bilderzählung. Eine zweite Gruppe von Bildern zeigt im Tiefenraum traumhafte Fantasiestädte, wie bei den Gemälden Gedächtnisbild für Johann Emanuel Bremer oder Auf dem Segler. Meist kann man bei diesen Bildern Naturtreue unterstellen. Die Mädchen in Rom, denk ich, sie lehrten es Euch. […]

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Sie empfingen mich mit großer Freude; .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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denn sie hatten bisher nur erfahren, daß der Angriff des Feindes allerdings mißlungen sei, aber einen ausführlichen Bericht hatten sie noch nicht erhalten. Ist das Heiligtum erhalten? Das war die erste Frage, welche der Khan an mich richtete. Das Heiligtum ist unversehrt, und ebenso alle anderen Gebäude. Wir hörten das Schießen. Ist viel Blut geflossen? Nur das der Osmanly. Und die Unsrigen? Ich habe nicht gehört, daß einer während des Kampfes verletzt worden sei. Zwei allerdings sind tot, doch starben sie nicht im Streite. Wer ist es? Der Sarradsch *) Hesi aus Baazoni und Hesi aus Baazoni? Ein frommer, fleißiger und tapferer Mann. Nicht im Kampfe? Wie starb er denn? Der Bey sandte ihn als Parlamentär zu den Osmanly, und sie erschossen ihn. Ich mußte zusehen, ohne ihn retten zu können. Die Priester neigten die Häupter, falteten die Hände und schwiegen. Nur Mir Scheik Khan sagte mit ernster, tiefer Stimme: Er ist verwandelt. El Schems wird ihm hier nicht mehr leuchten Zeit in Anspruch nahm, während welcher ein Dschesidi mit einem Maultiere anlangte, auf dessen Rücken die Urne befestigt war. Ihre Form glich über dem Fuße derjenigen eines umgestürzten Glasschirmes, wie wir sie auf unseren Lampen zu sehen pflegen, und darauf ruhte ein Deckel, welchen eine Sonne krönte. Auf diesem Gefäße waren eine Abbildung und einige Worte im Kurmangdschi eingebrannt. Wir müssen sie auf morgen verschieben, antwortete dieser. Warum? Pir Kamek war der Frömmste und der Weiseste unter den Dschesidi; er soll würdig bestattet werden, und dazu ist es heute zu spät. Ich werde anordnen, daß man ihm im Thale Idiz ein Grabmal errichte, und dieses kann erst morgen fertig sein. So wirst du Maurer und Zimmerleute brauchen? Nein. Wir werden einen einfachen Bau aus Felsblöcken errichten, der keines Kittes bedarf, und jeder Mann, jedes Weib und auch ein jedes Kind soll einen Stein dazu herbeibringen, je nach seinen Kräften, damit keiner der versammelten Pilger ausgeschlossen werde, dem Verwandelten das ihm gebührende Denkmal zu stiften. Aber ich brauche die Krieger zur Bewachung der Türken! wendete Ali Bey ein. Sie werden sich ablösen; dann stehen dir immer genug von ihnen zu Gebote. Laß uns beraten, welche Gestalt wir dem Baue geben! Da ich hierbei unbeteiligt war, suchte ich meinen Dolmetscher auf, um mir das Manuskript des Verstorbenen geben zu lassen. Friedrich entdeckte um 1811, mit dem Gemälde Hafen von Greifswald bei Mondschein Stadtansichten als Motiv, die dann bis in das Spätwerk hinein zu finden sind. […]

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