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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Liliput - Achtes Kapitel 3

Ratten des Schiffes fressen einen Schafbock

Ich will den Leser mit einer besonderen Beschreibung dieser Reise nicht langweilen, die im ganzen sehr glücklich war. Wir langten am 2. April 1702 in den Dünen an. Ich erlitt nur ein einziges Unglück. Die Ratten Ratten des Schiffes fraßen mir nämlich einen meiner Schafböcke. Die Knochen davon fand ich in einem Rattenloch, und zwar gänzlich von allem Fleische entblößt. Das übrige Vieh brachte ich wohlbehalten an Land und setzte es in einem Rasenplatz bei Greenwich auf die Weide, wo es die Trefflichkeit des Grases sehr gut mästete, obgleich ich das Gegenteil befürchtet hatte. Auf einer so langen Reise würde ich meine Tiere nicht am Leben erhalten erhalten haben, wenn der Kapitän nicht einen Teil seines besten Zwiebacks zu meiner Verfügung gestellt hätte, der, zu Staub gerieben und mit Wasser vermischt, als Futter benutzt wurde. Solange ich in England blieb, erwarb ich mir viel Geld, indem ich das Vieh vielen Personen von Stande und anderen zeigte, und bevor ich meine zweite Reise begann, verkaufte ich es zu sechshundert Pfund. Wie ich bemerkte, hat sich die Rasse seit seit meiner letzten Rückkehr nach England beträchtlich vermehrt, vorzüglich aber die Schafe, die, wie ich hoffe, zur Förderung unserer Wollfabrikation wegen der Feinheit ihrer Vliese sich auch in Zukunft immer mehr vervielfachen werden.

Ich blieb nur zwei Monate bei meiner Frau und meiner Familie, denn mein unersättliches Verlangen, fremde Länder zu sehen, trieb mich wieder in die Fremde. Ich ließ meiner Frau fünfzehnhundert Pfund zurück und verschaffte ihr eine schöne Wohnung in Redriff. Meine übrigen Kapitalien nahm ich mit mit mir, teils in Handelsgütern, teils in barem Gelde, denn ich hoffte, mein Vermögen zu vermehren. Mein ältester Onkel John hatte mir ein Landgut bei Epping von ungefähr dreißig Pfund jährlichem Ertrag hinterlassen; ferner hatte ich den "Schwarzen Ochsen" in Fetterlane gepachtet, der mir ebensoviel eintrug, so daß mir durchaus keine Gefahr drohte, das Kirchspiel werde meine Familie als Arme unterhalten müssen. Mein Sohn John, ein begabter Junge, besuchte die Elementarschule. Meine Tochter Betty, die gegenwärtig vorteilhaft verheiratet ist und Kinder hat, lernte Nähen und Stricken. Ich nahm Abschied von Frau und Kindern, wobei Tränen auf beiden Seiten vergossen wurden, und ging an Bord des "Abenteurers", eines Kauffahrers von dreihundert Tonnen, der nach Surate bestimmt war, unter dem Befehl des Kommodore John Nicholas aus Liverpool. Den Bericht dieser Fahrt muß ich jedoch auf den zweiten Teil meiner Reisebeschreibung verschieben.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft Verlagsgesellschaft mbH

 

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Das ist nun zu spät .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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– den hol' ich nicht mehr ein! O, bitte, sagte nun auch Tante Sally, es ist uns gar keine Mühe, nur Freude. Du mußt bleiben! Wir können dich den langen, staubigen Weg nicht machen lassen. Als ich den Wagen kommen sah, habe ich gleich in der Küche gesagt, daß man einen Teller mehr hinstellt, es ist also alles in Ordnung. Bitte also hereinzukommen und sich's bequem zu machen! Als die Weihnachtsfrau die Freude zu den Menschen brachte ging Carlos schlau von Zugeständnis zu Zugeständnis, indem er die Schmach seiner Mitteilungen genau der Wirkung seiner Fortschritte und Luciens Bedürfnissen anpaßte. Daher gab der Tod sein letztes Geheimnis denn auch erst preis, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. Da, wo einst Rastignac der Versuchung dieses Dämons standgehalten hatte, erlag Lucien, weil er vorsichtiger behandelt, schlauer kompromittiert und vor allem durch das Glück, sich eine hervorragende Stellung erobert zu haben, besiegt wurde. Das Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, den Verurteilten zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Gaststätte Arnis Rennstall - sächsisch-bürgerliche Küche, Hausmannskost - Biergarten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Gaststätte veranstaltet Ihre Feierlichkeiten, Firmenjubiläen, Hochzeiten, Geburtstage, Taufe, Namensgebung, Schuleinführung mit musikalischer Untermalung, Hausmannskost, sächsisch-bürgerliche Küche und heimischem Bier. Parkplatz am Haus, Reisebusse bis 60 Personen, Räume für Familienfeiern, Ab 50 Personen - geschlossene Veranstaltung mit Buffet oder Menüabsprache - Karsten Arnold 01067 Dresden Sternplatz 8 Telefon: 0351 4957111 Fax: 0351 4957111 - Reservierungen und Bestellungen bitte per Telefon oder Fax! Veranstaltung für Betriebe, Vereinsfeste und Schlachtfest mit Tanz. 16m Bier-Tresen, Sportbars - Bundesliga und Championsliga Live (separat). Arnis Rennstall am Sternplatz Dresden, nur 2 bis 5 Minuten bis zur Straßenbahn, ins Zentrum von Dresden, zur Komödie Dresden, Kabarett Herkuleskeule, Jugend-Touristen Hotel Maternistr und zum WTC - World-Trade-Center. Webdesign + Webspace + Domain für Selbstständige - The web is a great place to find deals on your favorite beauty products. BeautySites die schönsten Webseiten für Handwerk Handel Industrie Gaststätten Hotels Pensionen Ferienhäuser Es ist nöthig, bei dieser Gelegenheit auf eine bestimmte Ausdrucksweise aufmerksam zu machen, die im weiteren Verlaufe manchmal gebraucht werden wird. Man spricht nämlich von einfacher Brut (Generation) eines Insektes, wenn es in Jahresfrist seine Verwandlungsstufen nur einmal durchlebt, von zwei, drei Bruten, wenn dies in derselben Zeit öfters geschieht, und unterscheidet, wenn es sich um deren zwei handelt, zwischen Sommer- und Winterbrut. Von diesen fliegen die Schmetterlinge ungefähr im August, mit welchem Monate die Sommerbrut zum Abschlusse gelangt. Wenn man dagegen von der vierjährigen Brut des Maikäfers oder der siebenzehnjährigen jener Cikade spricht, so legt man die Kalenderjahre zu Grunde. Die Sommerbrut des großen Kohlweißlinges, um ein Beispiel anzuführen, beginnt mit dem April oder Mai, zu welcher Zeit die Eier gelegt werden. Nun sah der Fährmann am Rhein, nächtlicher Zeit, im Traum eine Rute mit einem goldenen Kreuz aufsteigen, die von der Erde bis an den Himmel reichte. So zog er nach Rom zu den Gräbern der Apostel, um sich dort Erleuchtung zu holen. […]

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