ToxicStudios

die schönsten Webseiten

Wahnsinn steigt im

Ich kam von meiner Herrin Haus und wandelt in Wahnsinn und Mitternachtsgraus. Und wie ich am Kirchhof vorübergehn will, da winken die Gräber ernst und […] Mehr lesen

Mehr lesen

Land der Phanta

Schwermutsvoll, in dumpfen Tönen Weine, holde Elegie, Fleuch, o fleuch, mit leisem Stöhnen, Hin ins Land der Phantasie! Im engeren Sinne meint Magie […] Mehr lesen

Mehr lesen

Delphin am Strand

Wie ein Delphin am Strand, bleibt die Geraubte wach hingestreckt im Hadeswagen – ach! Sie fühlt zu schwer die Glut im Gotteshaupte: Noch ist für […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Web Work Ausflugsziele Europa ...

Kapitän Gulliver an Vetter Sympson - 2

Ferner finde ich, daß Dein Drucker so nachlässig gewesen ist, daß er die Zeiten und Daten meiner verschiedenen Reisen und Heimfahrten verwechselt und vertauscht hat, indem er weder die richtige Jahreszahl noch den richtigen Monat, noch den Monatstag einsetzt; und ich höre, daß das Originalmanuskript seit der Veröffentlichung meines Buches ganz zerstört ist; auch habe ich keine Kopie übrig.

Ich habe Dir aber einige Korrekturen gesandt, die Du einfügen kannst, wenn jemals eine zweite Auflage in Frage kommen sollte; und doch kann ich nicht darauf bestehen, sondern muß diese Sache meinen urteilsfähigen und aufrichtigen Lesern überlassen, sie nach ihrem Gutdünken in Ordnung zu bringen.

Ich hörte, daß einige unserer See-Yähus meine Seesprache tadeln als in vieler Hinsicht nicht angemessen und jetzt außer Gebrauch. Ich kann daran nichts ändern. Auf meinen ersten Reisen, als ich noch jung war, wurde ich von den ältesten Seeleuten unterrichtet und lernte sprechen wie sie. Aber seitdem habe ich gefunden, daß die See-Yähus wie die Land-Yähus geneigt sind, in ihren Worten erneuerungssüchtig zu werden, welch letztere sie jährlich ändern, und zwar so sehr, daß, wie ich mich erinnere, bei jeder Rückkehr in meine Heimat ihr alter Dialekt so verändert war, daß ich kaum den neuen verstehen konnte. Und ich beobachtete, daß, wenn Yähus von London kommen, um aus Neugier mich in meinem Heim zu besuchen, wir beide außerstande sind, unsere Gedanken in einer dem anderen verständlichen Weise auszudrücken.

Wenn die Kritik der Yähus mich irgendwie treffen könnte, so hätte ich allen Grund, mich darüber zu beklagen, daß einige von ihnen so dreist sind, mein Reisebuch nur für eine Einbildung meines eigenen Gehirnes zu halten; und einige sind sogar so weit gegangen, die Bemerkung fallenzulassen, daß die Hauyhnhnms und Yähus kein bißchen mehr Existenz haben als die Einwohner von Utopien.

Ich muß wirklich gestehen, daß ich im Hinblick auf die Leute von Liliput, Brobdingrag (denn so sollte das Wort geschrieben werden und nicht - irrtümlicherweise Brobdingnag) und Laputa noch niemals von einem Yähu gehört habe, der so anmaßend  gewesen wäre, ihr Dasein oder die auf sie bezüglichen Tatsachen in Zweifel zu ziehen; weil die Wahrheit jedem Leser sofort mit Überzeugungskraft in die Augen springt. Und liegt vielleicht weniger Wahrscheinlichkeit in meinem Bericht von den Hauyhnhnms oder Yähus, wenn es, was letztere betrifft, offenbar ist, daß es so viele Tausende sogar in diesem Lande gibt, die sich von von von von ihren ungeschlachten Brüdern in Hauyhnhnms-Land nur dadurch unterscheiden, daß sie eine Art Geplapper anwenden und nicht nackt gehen? Ich schrieb zu ihrer Besserung und nicht zu ihrer Billigung. Das vereinigte Lob der ganzen Rasse würde für mich von geringerer Bedeutung sein als das Wiehern von jenen beiden entarteten Hauyhnhnms, die ich in meinem Stall Stall habe, weil ich von diesen, so degeneriert sie auch sind, immer noch etwas in einigen makellosen Tugenden für meine Besserung lernen kann.

Sollten diese elenden Geschöpfe wirklich meinen, ich sei so entartet, um meine Wahrheitsliebe zu verteidigen? Ich bin nun einmal ein Yähu, und jeder weiß im ganzen Hauyhnhnm-Land, daß ich durch die Belehrungen und das Beispiel meines erlauchten Meisters imstande war, im Laufe von zwei Jahren (obwohl, wie ich gestehe, mit mit der größten Schwierigkeit) jene teuflische Gewohnheit von mir abzulegen, die zutiefst im Seelengrunde meiner sämtlichen Artgenossen, besonders der Europäer, verwurzelt ist: die Gewohnheit des Lügens, Überlistens, Täuschens und der zweideutigen Rede.

Bei dieser verdrießlichen Gelegenheit Gelegenheit hätte ich noch andere Klagen vorzubringen, aber ich unterlasse es, mir selbst oder Dir noch weiteren Kummer zu bereiten. Ich muß offen gestehen, daß seit dem letztenmal einige einige Verdorbenheiten Verdorbenheiten der Yähu-Natur in mir wieder wieder aufgelebt sind, und zwar durch den Umgang mit einigen ihrer Vertreter, und besonders - wie ganz unvermeidlich - mit denen meiner eigenen Familie; sonst hätte ich niemals ein so verrücktes Projekt wie das der Besserung der Yähu-Rasse in diesem Königreiche versucht; aber ich bin nun für immer und ewig fertig mit solchen Zukunftsplänen.

2. April 1727.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

ToxicStudios!

Sprachschule in Dresden -

Sprachkurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch, Arabisch, Griechisch, Latein, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Bulgarisch, Rumänisch, Ungarisch, mehr lesen >>>

Berufsbezogener,

Branchen und Fachgebiete: Dienstleistungsbranche (z.B. Sprachtraining für Kosmetiker, Friseure, Mitarbeiter von Sport- und Freizeiteinrichtungen) - Import und Export - mehr lesen >>>

Schulungen in

Business-Englischkurse mit variablen Schwerpunkten, Lehrgangsdauer, Intensität und Terminplanung entsprechend den Wünschen der Lernenden. Ausdehnung der mehr lesen >>>


Created by www.7sky.de.

Wahnsinn steigt im flimmernden Mondschein aus dem Grabe

Ich kam von meiner Herrin Haus und wandelt in Wahnsinn und Mitternachtsgraus. Und wie ich am Kirchhof vorübergehn will, da winken die Gräber ernst und still. Da winkt's von des Spielmanns Leichenstein; da war der flimmernde Mondesschein. Da lispelt's: Lieb Bruder, ich komme gleich! Da steigt's aus dem Grabe nebelbleich. Im Mondschein, hier im Pazifik mit einer Segelyacht rumzuschippern, das ist doch das normalste der Welt. Dazu sind die Momente hier auf See einfach zu schön. Friedrich entdeckte um 1811, mit dem Gemälde Hafen von Greifswald bei Mondschein Stadtansichten als Motiv, die dann bis in das Spätwerk hinein zu finden sind. In diesen Städtebildern haben die Städtesilhouetten unterschiedliche Funktionen in der Bilderzählung. Von den biografischen Orten entstanden Ansichten, die augenscheinlich eine innere Beziehung des Malers zu der jeweiligen Stadt offenbaren. Und jetzt bin ich hier und erlebe es tatsächlich selbst. Die Darstellungen von Greifswald zeigen eine vedutenhafte Klarheit. Die Zeit, so sagt man, sah auf ihren Zügen,(Die Welt sie that zum Gottesacker pflügen! Neubrandenburg erscheint verklärt oder brennend. Dresden wird in den Bildkompositionen vorzugsweise hinter einen Hügel oder Bretterzaun gestellt. Meist kann man bei diesen Bildern Naturtreue unterstellen. Eine zweite Gruppe von Bildern zeigt im Tiefenraum traumhafte Fantasiestädte, wie bei den Gemälden Gedächtnisbild für Johann Emanuel Bremer oder Auf dem Segler. Er ist so hell, dass man ein Buch im Cockpit im Mondschein lesen kann. Eine dritte Gruppe setzt das Bildgpersonal des Vordergrundes in ein symbolisches Verhältnis zu einer Stadt im Hintergrund wie bei dem Gemälde Die Schwestern auf dem Söller am Hafen. Sie überreichten dem Brautpaare ein mit Wasserrosen geschmücktes Kästchen. Der Vollmond steht über LA Mondschein und übergießt alles mit seinem flüssigen Silber. Durch identifizierbare Bildelemente kann man in diesem Fall eine reale Stadt zuordnen. […] Mehr lesen >>>


Land der Phantasie

Schwermutsvoll, in dumpfen Tönen Weine, holde Elegie, Fleuch, o fleuch, mit leisem Stöhnen, Hin ins Land der Phantasie! Im engeren Sinne meint Magie im NT jedoch religiös illegitime Bemächtigung. Dem Judentum gleich wird im NT theologisch der Zauber angelehnt, auch die Divination als volkstümliche Praktik. Jedoch erscheinen einige Heilungen Jesu als unmittelbar nah zu magischen Praktiken, wie z. B. Heilung mit Speichel und Handauflegungen. Jesus Gegner führten dessen Heilungen auf dämonische Mächte und illegitimen Umgang mit diesen zurück, obwohl das Bild Jesus in soziokultureller Hinsicht nicht dem des Magiers entsprach. In einigen Stellen des NT gilt Jesus so als besessen und als im Bund mit dem Teufel. Rabbinische Quellen späteren Datums und Celsus schmückten diese Vorwürfe weiter aus. Die Altgläubigen, die in dem mühsam erlernten System einmal festsaßen, ereiferten sich, daß man ihnen noch Mühe des Nachlernens und, statt der dumpf träumenden, eine herzerhebende Andacht zumutete; die Herstellung der alten ursprünglichen Religion ward Neuerung genannt. Auch Lavater, ein geistreicher und gefühlvoller Mann, aber an theologischer Kenntnis arm, schwärmerisch und eitel, seufzte und empfindelte dagegen, weitwirkend durch Phantasien für den vornehmen Modegeschmack, mehr noch durch heimliche Zirkelbriefe, aus welchen eine unchristliche Anschwärzung öffentlich von dem jüngeren Spalding, seinem bisherigen Verehrer, gerügt ward. Der holländische Befehlshaber Abel Jansen Tasman entdeckte zu der Zeit Neu-Seeland. Man behielt aber zunächst noch ganz verworrene Anschauungen von den in nebelhafter Ferne liegenden Inseln. Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. […] Mehr lesen >>>


Delphin am Strand

Wie ein Delphin am Strand, bleibt die Geraubte wach hingestreckt im Hadeswagen – ach! Sie fühlt zu schwer die Glut im Gotteshaupte: Noch ist für Liebeswucht das Mädchen schwach und schreit – blickt auf. Der Rappen Brand entschnaubte, nun hält sie Hades' Brunst im Glastgemach. *** Weißeritztalbahn, Schmalspurbahn durch den Rabenauer Grund das hochromantische Tal der Roten Weißeritz, über Rabenau, Spechtritz, Seifersdorf, Malter nach Dippoldiswalde. Die Strecke durch den Rabenauer Grund ist in 1 1/2 St. von Station Hainsberg und in reichlich 1 St. von der Endstation der elektrischen Straßenbahn bis zur Rabenauer Mühle (Restaurant und Sommerfrische bei der Station), gut zu durchwandern. Am 12. Der ganze Umkreis ist überdieß mit vielen Dörfern, Weilern und Höfen angefüllt. Januar 1862 kam Röckel, der Neffe von Nepomuck Hummels Witwe, aus dem Zuchthaus zurück, in dem er seit 1849, wegen seiner Beteiligung am Dresdner Aufstand, gesessen hatte. Er war damals mit Richard Wagner zusammen, dem er in seinen künstlerischen Kämpfen treu beigestanden hatte; Wagner war bei der Revolution nur als Zuschauer beteiligt, Röckel aber einer der Anführer gewesen. Wieder in Freiheit, überfällt er den Wärter und würgt ihn fast zu Tode, besinnt sich aber als er erkennt, dass auch der Wärter ein Lebewesen ist wie jedes andere, und wie fragwürdig die Unterscheidung zwischen Gut und Böse ist. Jetzt war er vom König von Sachsen begnadigt worden und suchte Weimar auf, wo die ihm verwandte Familie Hummel lebte und seine Tochter Louisabeth als Schauspielerin engagiert war. Im Gefängnis erträgt er die Schikanen des Wärters, der schließlich seine einzige Freude, einen kleinen Goldkäfer tötet. Das Thema regte schon Renaissance-Komponisten zu polyphonen Meisterwerken an. In der Barockmusik bildet der Text des Psalms die Grundlage der Kantate Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir von Johann Sebastian Bach. De Profundis ist der Titel einer Selbstprüfung und Anklage, die Oscar Wilde während seiner Inhaftierung im Zuchthaus schrieb. Im 20. Jahrhundert wurden die Verse zum Ausdruck der Not und Verzweiflung. […] Mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für ToxicStudios in Sachsen - Deutschland - Europa

Edelstein tief im So fest von Gold umwunden, Wie dieser Edelstein, So wollen wir verbunden Fürs ganze Leben sein. Denn nicht für Glanz und Schimmer Hast du mir ihn […]
Hättest du ihnen eine Warum hast du uns eingeschlossen? Herr, es war ja ein Gefangener bei euch! Du bist vorsichtig, Emir; du hast recht gethan. Setze die Lampe her und […]
Materieller Fortschritt im Obgleich sich in Hinsicht auf den materiellen Fortschritt kaum ein Land mit Sachsen messen konnte, denn binnen 17 Jahren war die Ablösung der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Business English als eigenes Einzeltraining, Gruppenunterricht oder Firmensprachkurse in Der Hauptstadt, Der Landeshauptstadt und Umgebung

Business English

Geschäft English, Wirtschaftsenglisch bzw. Geschäftsenglisch und allgemeines Englisch für Beruf, Büro, BEwerbungsmappe und Geschäftsleben sowie berufsbezogenes Engl. […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Firmenkunden unserer Sprachschule

Firmenkunden

Referenzenliste: Linde-KCA-Dresden GmbH, NOVALED AG Dresden, Feldschlößchen GmbH Hamburg, Universitätsklinikum Dresden, Kienbaum Berlin GmbH, Stadtverwaltung Dresden, […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Dresdner Sprachschule für Englischkurse, Spanischkurse, Italienischkurse, Französischkurse, Russischkurse, Polnischkurse, Tschechischkurse etc.

Dresdner

Englischkurse sowie Fremdsprachenkurse in fast allen Sprachen, z.B. Französischkurse, Spanischkurse, Italienischkurse, Portugiesischkurse, Dänischkurse, […]