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Abenteuer Freude Philosophieren Angelrute

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Mit großen Angelruten fischen

Reise nach Laputa, Lagado - Erstes Kapitel 4

Die natürliche Liebe zum Leben erweckte mir innerliche Freude, und ich faßte schon Hoffnung, dieses Abenteuer werde mich auf die eine oder andere Weise aus meiner verzweifelten Lage retten. Der Leser wird sich jedoch schwerlich mein Erstaunen denken können, als ich eine von Menschen bewohnte Insel erblickte, die, wie es schien, imstande waren, diese sich senken oder steigen oder in gerader Richtung fortbewegen zu lassen. Da ich aber damals in keiner Stimmung war, über dieses Phänomen zu philosophieren, zog ich es vor, die Richtung zu beobachten, welche die Insel einschlagen würde. Einige Zeit schien sie nämlich stillzustehen. Gleich darauf kam sie näher, und ich konnte beobachten, wie an der Seite mehrere Terrassen und Stufen erbaut waren, auf denen man hinauf- und herabsteigen konnte. Auf der untersten Terrasse sah ich, wie Leute mit großen Angelruten fischten und andere zusahen. Ich schwenkte meine Mütze (mein Hut war schon lange abgenutzt) und mein Schnupftuch der Insel zu, rief und kreischte so laut wie möglich, und als ich dann sehr aufmerksam hinsah, bemerkte ich, wie ein Volkshaufen sich an der mir gegenüberliegenden Seite ansammelte. Da sie auf mich zeigten und auch noch andere Zeichen gaben, erkannte ich deutlich, daß sie mich entdeckt hatten, obgleich sie auf meinen Ruf nicht antworteten. Hierauf sah ich, wie vier oder fünf Menschen in größter Eile die Insel hinaufstiegen und dann verschwanden. Ich hegte sogleich die richtige Vermutung, sie seien von irgendeinem angesehenen Manne zu dem Zweck abgesendet, um Befehle auszuführen.

Die Volksmasse vermehrte sich, und nach einer halben Stunde erhielt die Insel eine solche Richtung, daß die niedrigste Terrasse ungefähr nur noch hundert Ellen von dem Ort, wo ich stand, entfernt war. Da nahm ich die Stellung eines Flehenden an und sprach in demütigem Tone, erhielt jedoch keine Antwort. Die, welche mir am nächsten gegenüberstanden, schienen Leute von Stande zu sein. Ich konnte dies aus ihrer Kleidung schließen. Sie hielten miteinander eine ernstliche Beratung und sahen oft auf mich nieder. Zuletzt rief mir einer in deutlicher, höflicher und sanfter Sprache, die im Akzent dem Italienischen nicht unähnlich war, etwas zu; ich antwortete deshalb italienisch, und in der Hoffnung, der Fall der Sätze werde den Ohren des Sprechenden nicht una­ngenehm sein. Keiner verstand den anderen, doch was ich sagen wollte, wurde leicht erkannt; die Leute oben bemerkten meine Not.

Sie gaben mir durch Zeichen zu verstehen, ich möge den Fels hinabkommen und dem Ufer zugehen, was ich natürlich tat. Dann wurde die fliegende Insel in eine passende Höhe gebracht, so daß ihr Rand gerade über meinem Haupte stand. Eine Kette, woran ein Stuhl befestigt war, wurde von der untersten Galerie herabgelassen; ich setzte mich darauf und wurde durch Winden emporgehoben.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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WebHosting News

Englischkurse und Englischunterricht in Berlin, flexibel und individuell.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachkurse als individueller Nachhilfeunterricht / Einzelnachhilfe für Schüler, Berufsschüler und Studenten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Sprachschulen in Dresden-Neustadt und Dresden-Striesen bieten neben dem allgemeinen und berufsbezogenen Fremdsprachenunterricht für Erwachsene auch individuelle Sprachkurse für Schüler, Berufsschüler und Studenten an, die eine effektive Nachhilfe bei Lernschwächen und Wissenslücken ermöglichen. Diese individuelle Einzel-Nachhilfe kann an unseren Sprachschulen in nahezu allen Sprachen organisiert werden, insbesondere in Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Latein, und ist für Schüler aller Altersgruppen, Klassenstufen und Schularten (Grundschule, Mittelschule bzw. Realschule, Gymnasium, Fachoberschule etc.) sowie für Berufsschüler und Studenten geeignet. Die Nachhilfelehrer unserer Sprachschulen sind kompetent und hochmotiviert und gestalten den Nachhilfeunterricht auf der Grundlage der schulischen Lehrpläne für die jeweilige Klassenstufe bzw. Schulart. Eine intensive Hausaufgabenbetreuung sowie die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen können Bestandteile bzw. Schwerpunkte der Einzel-Nachhilfe sein. […]

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Packe dich, Schurke! Im Nu war er .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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zwischen den Büschen verschwunden. Der Hund wollte ihm augenblicklich folgen, aber ich hielt ihn zurück. Sihdi, wir müssen ihm nach; er ist ein Arnaute und bleibt uns gefährlich! rief Halef. Wo will er uns gefährlich sein? Etwa in Amadijah? Dort darf er sich nicht sehen lassen, sonst lasse ich ihm den Prozeß machen. Auch Mohammed und der Engländer erhoben heftigen Widerspruch, aber ich kehrte zu den Pferden zurück und stieg auf. Der Hund folgte mir ungeheißen; ich merkte, daß ich ihn nicht anzubinden brauchte, und fand dies in der Folge auch bestätigt. Gegen Mittag erreichten wir ein kleines Dorf, Namens Bebadi; es sah sehr ärmlich aus und hatte nestorianische Bewohner, wie ich zu bemerken glaubte. Wir machten da eine kurze Rast und hatten Mühe zu unserm Proviant einen Schluck Scherbet zu erhalten. Nun hatten wir den kegelförmigen Berg vor uns, auf welchem Amadijah liegt. Wir erreichten es sehr bald. Zur Rechten und zur Linken des Weges, der uns emporführte, bemerkten wir Fruchtgärten, die Reisebericht zu einer landwirtschaftlichen Studienreise nach Sachsen und ins Erzgebirge. Preußen hatte sich unter Friedrich II. im Siebenjährigen Krieg gegen den Widerstand von schließlich drei europäischen Großmächten (Frankreich, Österreich, Russland) und den Mittelmächten Schweden und Kursachsen behauptet und als neue Großmacht etabliert. Die intellektuelle Weltoffenheit des jungen Königs aus seinen ersten Regierungsjahren wich der Verbitterung und einem ausgeprägten Zynismus. Trotzdem hatte er 1763 Preußen eine sichere existenzielle Basis im politischen Konzert der damaligen Mächte verschafft und neben Russland, Österreich, Frankreich und England als fünfte europäische Großmacht etabliert. 1769 war er beschäftigt mit seinem Neffen und dessen Cousine: nämlich mit der Ehescheidung zwischen Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel und dem Thronfolger Friedrich Wilhelm II. Allerdings war Friedrich II. durch die Strapazen und persönlichen Verluste der Feldzüge bis 1763 früh gealtert. Während der ältere Bruder ein geregeltes Leben führte, getragen von sittlichen Grundsätzen und einem vernünftigen Glauben, verfiel der jüngere haltlos der Regellosigkeit einer ausschweifenden Phantasie und eines exzentrischen Wandels. Der ältere Adalbert gab seinen Namen Fernando ganz auf, der jüngere nahm zum Namen Miguel Michael noch den Namen Abraham hinzu. […]

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Phantasie Für Flöte, Klarinette, Waldhorn und Fagott.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Flöte stille Blumen, in der Liebe Heiligtumen nicht entsprossen, welken nieder. Süße Lieder, ohne Echo hingeflossen, kehren nimmer wieder. Klarinette, zeiget der Spiegel im Quelle, so freundlich und helle, das eigne Gebild; wie's flüchtig in rastloser Schnelle sich eilend geselle, und Welle an Welle dem Leben entquillt. Fagott, wohnen nicht klar in mir des Geistes Gestalten; leben, so will ich Dir den Busen entfalten; wer den eignen Ton nicht hört, lausche, bis er wiederkehrt Widerschein blickt ins dunkle Herz herein. Ersteht also ein Dichter, dessen Liebe ihn zum Kinde hinzieht, dessen Phantasie vom Thiere, von der Pflanze, von der Natur angelockt wird, so wagt er seinem Triebe zu folgen, so empfängt er Muth, sein Talent zu äussern, indem hunderttausend dumpfe Stimmen rings um ihn her seine Berufung verstärken. Der Strom, wider den er zu schwimmen glaubt, schaukelt und trägt ihn zu seinem Ziele hin. Die Sympathie für das Kind ist nur eine Aeusserungsform der Sympathie des neunzehnten Jahrhunderts für das Naive. Die Zeit ist längst vorüber, wo man das Genie für ein vom Himmel gefallenes Meteor ansah; jetzt weiss man, dass das Genie, wie alles Natürliche, seine Voraussetzungen und seine Bedingungen hat, dass es in einem durchgängigen Abhängigkeitsverhältnisse zu seinem Zeitalter steht als eins der Organe seiner Ideen. In der Gesellschaft, in der Wissenschaft, in der Poesie, in der Kunst waren die Natur und das Kind zum Gegenstande der Verehrung gemacht worden; zwischen Poesie, Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft findet eine Wechselwirkung statt. Die Liebe zum Unbewussten ist eine Aeusserungsform der Liebe zur Natur. Dieser Mensch wird freilich sogar selten ein Gedicht machen, seine Phantasie wird nicht strömen wie ein Brunnen auf einem öffentlichen Platz. Er wird fremd bleiben und ein Sonderling; er wird vielleicht gar kein Mensch sein, sondern ein Etwas in mehreren. Und der schließlich mit indianischer Eitelkeit zu tragen vermag, daß vieles ihm nicht zu sagen gelingt und mit ihm zugrunde gehen wird. Die Konstruktion eines solchen Idealfalls der Novelle mag komisch aussehen, da es Novellisten gibt und Novelle ein Handelsartikel ist. Der durchaus nicht nur darauf angewiesen ist, sich auszudichten, sondern auch ein Denker ist und weiß, bei welchen inneren Feldzügen man sich auf die eine, bei welchen auf die andre Waffe stützen muß, und nicht beide gegeneinander mengt. […]

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