Webdesign Webhosting Domains CMS

ToxicStudios Internetagentur

Tempel Turm Koenigreich Handwerker Kutsche

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag - Viertes Kapitel 2

Haupttempel und dazugehöriger Turm des schönsten Königreichs

Außer der großen Schachtel, worin ich gewöhnlich getragen wurde, ließ die Königin für mich auch eine kleinere anfertigen von ungefähr zwölf Quadratfuß im Umfange und zehn Fuß Höhe, die auf Reisen bequemer war. Die andere war nämlich zu groß für den Schoß der Glumdalclitch und außerdem in der Kutsche etwas lästig. Sie wurde von demselben Handwerker gebaut, dem ich die Herstellung der ersteren angegeben hatte. Dieses Reisegemach war ein regelmäßiges Viereck, mit Fenstern an drei Wänden. Jedes Fenster aber war gehörig mit eisernen Gittern versehen, um ein Unglück auf langen Reisen zu verhüten. An der vierten fensterlosen Wand befanden sich zwei starke Krampen, durch welche die Person, die mich trug, wenn sie gehen wollte, einen ledernen Riemen zog, den sie sich dann um den Leib schnallte. Dies war immer das Amt eines ernsten und treuen Dieners, auf den ich vertrauen konnte, wenn ich den König oder die Königin begleiten mußte oder wenn ich die Gärten besehen oder eine vornehme Dame oder einen Staatsminister bei Hofe besuchen wollte, im Falle Glumdalclitch sich nicht wohl befand; denn bald wurde ich bekannt und von den höchsten Beamten sehr geschätzt, wahrscheinlich aber mehr wegen der Gunst Seiner Seiner Majestät als wegen meiner Verdienste. Wenn ich auf Reisen das Fahren nicht mehr ertragen konnte, schnallte ein Bedienter zu Pferde meine Schachtel an und stellte sie auf ein Kissen vor sich hin. Von dort genoß ich durch meine drei Fenster die Ansicht der Gegend. In dieser Schachtel hatte ich ein Federbett und eine von der Decke herabhängende Hängematte, ferner zwei Stühle und einen Tisch, die sehr geschickt an den Boden geschraubt waren, damit sie durch die Bewegung des Pferdes oder der Kutsche nicht umhergeworfen würden; da da ich auch schon lange an Seereisen gewöhnt war, so zog mir diese Bewegung durchaus keine Unannehmlichkeiten zu.

Sobald ich Lust hatte, die Stadt zu sehen, geschah dies immer in meiner Reiseschachtel, die Glumdalclitch auf dem Schoß hielt, während sie selbst in einer nach der Sitte des Landes offenen Sänfte saß, die von vier Männern getragen und von zwei anderen mit der Livree Livree der Königin begleitet wurde. Das Volk, das oft von mir gehört hatte, pflegte sich um die Sänfte zu drängen, und das Mädchen war dann so artig, die Sänftenträger halten zu lassen und mich auf ihre Hand zu nehmen, damit ich besser gesehen werden könne.

Ich war sehr sehr neugierig, den Haupttempel und den dazugehörigen Turm zu sehen, der zu den schönsten des Königreichs gehört. Deshalb trug trug mich meine meine Wärterin dorthin, allein ich kann mit Recht sagen, daß ich mich in meiner Erwartung getäuscht sah, denn die Höhe des Turmes beträgt vom Boden bis zur Turmspitze nur dreitausend Fuß. Vergleicht man nämlich die Größe dieser Leute mit unsrer, so steht der Kirchturm in durchaus keinem Verhältnis zu dem von Salisbury. Da ich ich aber eine Nation nicht heruntersetzen will, der ich mein ganzes Leben hindurch außerordentliche Dankbarkeit schuldig sein werde, so muß ich gestehen, daß der Mangel an Höhe bei diesem berühmten Turm vollkommen durch dessen Schönheit und Stärke ausgeglichen wird. Die Mauern sind nämlich hundert Fuß dick, aus gehauenen Steinen erbaut, von denen ein jeder vierzig Quadratfuß beträgt, und von allen Seiten mit Statuen der Götter und Kaiser ausgeschmückt, die, aus Marmor verfertigt, als Kolosse in den Nischen stehen. Ich maß einen kleinen Finger, der von einer dieser Statuen abgefallen abgefallen war und unter einem Schutthaufen unbemerkt dalag, und fand, daß er genau vier Fuß und einen Zoll lang war. Glumdalclitch wickelte ihn in ihr Schnupftuch, brachte ihn in ihrer Tasche Tasche mit nach Hause und verwahrte ihn unter anderem Spielzeug, woran sie so viel Vergnügen fand, wie dies bei Mädchen ihres Alters der Fall zu sein pflegt.

Die Küche ist wirklich ein prächtiges Gebäude, an der Decke gewölbt und ungefähr sechshundert Fuß hoch. Der größte Kachelofen enthält zehn Schritt weniger als die Kuppel der St.-Pauls-Kirche zu London im Umfange. Ich habe nämlich die letztere nach meiner Rückkehr, bloß zum Zwecke eines Vergleichs, Vergleichs, gemessen. Sollte ich aber den Küchenrost, die ungeheuren Töpfe und Kessel, die Fleischstücke, die an den Spießen gedreht wurden, und viele andere Einzelheiten beschreiben, so würde man mir schwerlich Glauben schenken. Ein strenger Kritiker würde wenigstens zu der Meinung geneigt sein, ich pflege ebenso zu vergrößern, wie man dies bei Reisenden oft zu bemerken gewohnt ist. Ich fürchte nur, daß ich ich aus Furcht vor diesem Tadel in das Extrem verfallen bin; daß ferner dem König von Brobdingnag und seinem Volke, im Fall dieses Buch in in die Landessprache übersetzt und dorthin versandt werden sollte, genügender Grund zu der Beschwerde geboten werde, ich habe hier und da der Nation durch falsche und verkleinerte Darstellung unrecht getan.

Der König hält selten mehr als sechshundert Pferde in seinen Ställen; diese Pferde sind sind gewöhnlich fünfzig bis sechzig sechzig Fuß hoch; reist er aber an Feiertagen Feiertagen außerhalb der Stadt, so wird er des fürstlichen Glanzes wegen von fünfhundert Mann Kavallerie aus der Milizgarde begleitet. Ich glaube, diese Truppe gewährt den prächtigsten Anblick, den ich jemals gehabt hatte, bis ich einen Teil der Armee in Schlachtordnung aufgestellt erblickte, wovon ich später später sprechen werde.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

WebHosting News

Unterrichtsgebühren für den Nachhilfeunterricht in allen Fächern für die Klassenstufen 1 bis 10 aller Schularten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Unterrichtsgebühren für den Nachhilfeunterricht können bei Bedarf auch in Form von mehreren Teilbeträgen bezahlt werden, so dass die monatliche Belastung gering ist. 11,00 € pro Schulstunde (= 45 Min.), wenn insgesamt 40 Schulstunden gebucht werden, d.h. die Gesamtgebühr beträgt hierfür 440,00 €. 12,00 € pro Schulstunde (= 45 Min.) bei Buchung von insgesamt 30 Schulstunden, d.h. die Gesamtgebühr beträgt in diesem Fall 360,00 €. 13,00 € pro Schulstunde (= 45 Min.) bei Vereinbarung von insgesamt 20 Schulstunden, d.h. die Gesamtgebühr beträgt hier 260,00 €. Bei Bedarf können jederzeit weitere Unterrichtseinheiten zu günstigen Konditionen nachgebucht werden. Bei Hausbesuchen in Dresden und Umgebung wird ein geringer Zuschlag berechnet, dessen Höhe von der Entfernung und dem Aufwand, der für die Lehrkraft dadurch entsteht, abhängt (in der Regel zwischen 5,00 € und 10,00 € pro Unterrichtsstunde). […]

Read more…

Firmenseminare, Inhouse-Schulungen, Firmenlehrgänge, Firmen-Einzeltraining, Firmengruppenkurse .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Vor Beginn der Firmen-Sprachkurse oder spätestens in der ersten Unterrichtseinheit werden die Vorkenntnisse der Teilnehmer, falls vorhanden, durch einen Einstufungstest bzw. ein Einstufungsgespräch ermittelt, so dass die Lernenden während der Sprachausbildung weder unterfordert noch überfordert werden. Parallel dazu führen die Dozenten unserer Sprachschulen mit den Lehrgangsteilnehmern eine Bedarfsanalyse durch, aus der hervorgeht, welche Sprachtätigkeiten für die zu schulenden Mitarbeiter von zentraler Bedeutung sind (z.B. freies Sprechen, verstehendes Hören, Verfassen schriftlicher Mitteilungen, Übersetzen von Fachtexten ...). Auf der Grundlage der Ergebnisse der Einstufungstests bzw. Einstufungsgespräche sowie der Bedarfsanalyse gestalten die Dozenten unserer Sprachschulen für jeden Firmen-Sprachkurs ein spezielles Unterrichtskonzept, das den Vorkenntnissen, Lernzielen und beruflichen Bedürfnissen der Teilnehmer gerecht wird. Die Lehrgangsgebühren für die Firmenkurse unserer Sprachschulen sind verhandelbar und vom tatsächlichen Aufwand abhängig. […]

Read more…

Berufsspezifischer, fachbezogener, tätigkeitsbezogener Sprachunterricht als Einzelunterricht oder Firmenseminar für Unternehmen und Institutionen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Spezialisierungen der Fremdsprachenausbildung: Sprachausbildung für Medizin, Pharma und Medizintechnik, z.B. fachsprachlicher Unterricht für Ärzte verschiedenster Fachrichtungen, Krankenschwestern / Krankenpfleger, MTA, Pharmareferenten, Laboranten. Sprachkurse für Kultur, Kunst, Sport und Veranstaltungswesen (Eventmanagement), z.B. Fremdsprachenausbildung für Organisatoren von Sport- und Kulturveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Kongressen und Konzerten sowie für Leiter und Mitarbeiter kultureller Einrichtungen. Sprachkurse für Ökologie, Umweltschutz, Umwelttechnik und Biotechnologien. Sprachkurse für Transport und Logistik, z.B. fachsprachliche Schulungen für Spediteure, Speditionskaufleute, Piloten, Flugbegleiter / Stewardessen, Zugführer, Zugbegleiter und Fernfahrer. Sprachtraining für Marketing, Werbung und Medien, z.B. Schulungen für Vertriebsleiter, Mitarbeiter von Werbeagenturen, Call-Centern, Verlagen, Rundfunk- und Fernsehsendern. […]

Read more…

Herzschlag der Natur.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ein Vogel singt im Lindenbaum - ein süßer Klang im süßen Traum - und wieder schweigt die Weise . . . Mir ist: als hört auf weiter Flur ich pochen leise, leise den Herzschlag der Natur. - Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Ähnliche Schwankungen zeigten Josephs Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers »Räuber« und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenschaft in Fortsetzung der schon von Maria Theresia begonnenen Urbarialgesetzgebung war das dauerndste Resultat der Josephinischen Gesetzgebung; das Patent für Böhmen und Nebenländer erschien 1. Nov. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. […]

Read more…

Wehmut kann manchmal singen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich kann wohl manchmal singen, Als ob ich fröhlich sei, Doch heimlich Tränen dringen, Da wird das Herz mir frei. So lassen Nachtigallen, Spielt draußen Frühlingsluft, Der Sehnsucht Lied erschallen Aus ihres Käfigs Gruft. Nachtigall dies ist ein Sendbrief, herniedergesandt vom Herrn des Erbarmens, damit das Volk der Welt befähigt sei, dem durch die Kraft Seines hehren Namens wogenden Meere nahezukommen. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Unter den Menschen sind solche, die sich von Ihm abkehren und Sein Zeugnis leugnen, indes andere den Wein der Bestätigung trinken in der Herrlichkeit Seines Namens, die alles Erschaffene durchdringt. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Die reinigende Kraft einer Spende leugnete er aber nicht. Schlimmen Verlust leidet fürwahr, wer sein Ohr dem Gekrächz der Raben neigt und sich weigert, dem süßen Schlag der Himmlischen Nachtigall zu lauschen, die auf den Zweigen des Baumes der Ewigkeit singt: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Heute ist der Tag, den das strahlende Licht Unseres Antlitzes erleuchtet, der Tag, den alle Tage und Nächte anbetend umkreisen. Nur durch das Schilf spielt lindDer Abendwind Ave Maria! Selig ist der Einsichtsvolle, welcher schaut, und der Dürstende, der aus diesem leuchtenden Springquell trinkt. Es ist der Abend im Mai mehr wach als der Morgen. Hie und da nur schlafestrunkenGrinst mich an der Lazzarone. Selig der Mensch, der die Wahrheit anerkennt und mit Eifer der Sache seines Herrn, des Machtvollen, des Allmächtigen, zu dienen strebt. Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? Die Sehnsucht wird hier nicht mit eitler Pracht belästigt! Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Und warum nicht, heitere Muse, Lied und Lob dem Carnevale? Mit Lachen und Lieben im Herzen wird niemand alt. Mit vieler Lebhaftigkeit ward mir dieses auf dem Schlosse meines Oheims anschaulich. Ich hatte vieles von Kunst gehört und gelesen; er selbst war ein großer Liebhaber von Gemäölden und hatte eine schöne Sammlung; auch ich selbst hatte viel gezeichnet; aber teils war ich zu sehr mit meinen Empfindungen beschäftigt und trachtete nur, das eine, was not ist, erst recht ins reine zu bringen, teils schienen doch alle die Sachen, die ich gesehen hatte, mich wie die übrigen weltlichen Dinge zu zerstreuen. Nun war ich zum erstenmal durch etwas äußerliches auf mich selbst zurückgeführt, und ich lernte den Unterschied zwischen dem natürlichen, vortrefflichen Gesang der Nachtigall und einem vierstimmigen Halleluja aus gefühlvollen Menschenkehlen zu meiner größten Verwunderung erst kennen. […]

Read more…

Marketing News
x