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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Liliput - Achtes Kapitel 1

Der Verfasser findet durch glücklichen Zufall ein Mittel, Blefuscu zu verlassen, und kehrt nach einigen Schwierigkeiten gesund in sein Vaterland zurück.

Teils aus Neugier, teils aus Langeweile ging ich drei Tage darauf an der Ostküste der Insel spazieren und sah in der Entfernung von ungefähr einer Viertelstunde etwas auf dem Meere schwimmen, was das Aussehen eines umgeschlagenen Bootes hatte. Ich zog Schuhe und Strümpfe aus, watete zwei- bis dreihundert Ellen ins Meer hinaus und beobachtete, daß der Gegenstand durch die Gewalt der Flut näher getrieben wurde. Dann sah ich deutlich, daß es wirklich ein Boot war, das durch Sturm von einem Schiffe losgerissen sein mußte. Da kehrte ich schleunigst zur Stadt zurück und bat den Kaiser, mir zwanzig der größten Schiffe zur Verfügung zu stellen, die ihm nach dem Verlust seiner Flotte noch übriggeblieben waren, sowie auch dreihundert Seeleute, unter dem Befehle eines Vizeadmirals. Diese Flotte segelte über die Höhe des Hafens, während ich auf dem kürzesten Wege zu dem Orte zurückkehrte, wo ich das Boot zuerst entdeckt hatte. Wie ich fand, hatte es die Flut noch näher an die Küste herangetrieben. Die Matrosen waren sämtlich mit Tauwerk versehen, das ich bis zur genügenden Stärke zusammengedreht hatte. Als die Schiffe herankamen, zog ich mich aus und watete, bis ich hundert Ellen an das Boot herankam. Dann war ich genötigt zu schwimmen, bis ich es erreichte; die Matrosen warfen mir das Ende eines Strickes zu, das ich in dem Loche am Vorderteile des Bootes befestigte, worauf ich das andere Ende an ein Kriegsschiff band. Allein alle meine Mühe war umsonst, denn da ich keinen Grund fühlte, konnte ich auch nicht arbeiten. In dieser Not war ich gezwungen, hinter dem Boote zu schwimmen und es mit einer Hand, sooft ich konnte, vorwärts zu stoßen; da mir die Flut hierbei behilflich war, konnte ich es so weit vorwärts bringen, bis ich Grund fühlte, wobei mir das Wasser aber noch bis an das Kinn reichte. Ich verschnaufte zwei bis drei Minuten und fing dann wieder an zu schieben, bis die See mir nur noch an die Schultern reichte, und damit war der schwierigste Teil der Arbeit vollendet. Hierauf nahm ich die anderen Taue, die in einem Kriegsschiffe aufgehäuft waren, befestigte sie zuerst an dem Boote und dann an neun Schiffen, die zu meiner Verfügung standen. Der Wind war günstig, das Boot wurde ins Schlepptau genommen, und ich schob, bis wir vierzig Ellen vom Ufer entfernt waren. Dann wartete ich, bis die Flut vorüber war. Als nun das Boot auf dem Trockenen lag, kehrte ich es mit großer Mühe um, wobei mir zweitausend Menschen mit Tauen und Maschinen halfen, und ich fand, daß es nur wenig Schaden gelitten hatte.

Den Leser will ich nicht mit den Schwierigkeiten langweilen, die sich mir durch den Umstand boten, daß ich, woran ich zehn Tage lang mit Winden zu arbeiten hatte, mein Boot in den Kaiserlichen Hafen von Blefuscu bringen mußte. Dort fand bei meiner Ankunft ein ungeheurer Zulauf des Volkes statt, das ein so wunderbares Schiff im höchsten Grad anstaunte. Ich sagte dem Kaiser, mein gutes Glück habe mir dies Boot verschafft, um mich an irgendeinen Ort zu bringen, von wo ich mit Sicherheit in mein Vaterland zurückkehren könne. Dann bat ich den Kaiser um einen Befehl, die zur Einrichtung notwendigen Materialien herbeischaffen und dann abreisen zu dürfen; eine Gnade, die er mir nach einigem Hinundherreden gewährte.

Während dieser Zeit wunderte ich mich sehr, nichts von einer Botschaft zu vernehmen, die unser Kaiser meinethalben an den Hof von Blefuscu hätte senden können. Nachher hat man mich aber im geheimen benachrichtigt, Seine Kaiserliche Majestät habe geglaubt, mir sei durchaus keine Kunde von ihren Absichten zugekommen; ich sei nur wegen des von mir gegebenen Versprechens und der erteilten Erlaubnis, die bei Hof allgemein bekannt war, nach Blefuscu abgereist; auch würde ich in wenigen Tagen nach Beendigung der Hofzeremonien wieder zurückkehren. Zuletzt aber geriet der Kaiser wegen meiner längeren Abwesenheit doch in Unruhe; er hielt eine Beratung mit seinem Schatzmeister und den übrigen gegen mich kabalierenden Ministern; endlich war ein Mann von hohem Stande mit einer Abschrift meiner Anklage nach Blefuscu gesandt. Dieser Gesandte hatte Instruktionen, dem Monarchen von Blefuscu Vorstellungen über die große Milde seines Herrn zu machen, der sich begnüge, mich nur mit dem Verlust meiner Augen zu bestrafen; ich habe mich seiner Gerechtigkeit entzogen; wenn ich nicht innerhalb zwei Stunden zurückkehre, würde ich meinen Titel als Nardac verlieren und und für einen Verräter erklärt werden. Der Gesandte fügte ferner hinzu: Sein Herr erwarte, erwarte, daß sein kaiserlicher Bruder in Blefuscu, um den Frieden und die Freundschaft beider Reiche zu erhalten, Befehl erteilen würde, mich an an Händen und Füßen gefesselt nach Liliput zurückzusenden, damit ich dort die Strafe der Verräter erleide.

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WebHosting News

Eisige Winternacht im kalten Schnee, ein Nachtgespenster am Kammerfenster.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Elend hütet des Hauses Schwelle, an der erkalteten Feuerstelle hockt die Verzweiflung und stiert und lacht gell auf in der eisigen Winternacht. Da, horch: aus den Lüften ein Glockenchor! Da, schau: aus des Gäßchens niedrigem Tor tritt weißgewandet ein leuchtend Kind, so zart und hold, wie die Engel sind. Mit bloßen Füßchen im kalten Schnee es lächelt sonnig: ihm tut's nicht weh - kommt es die Straße heraufgeschritten und steht vor dem Haus in des Gäßchens Mitten und pocht so leise wie Nachtgespenster mit der leuchtenden Hand ans Kammerfenster. Da jagen Kutschen und Landauer vorüber, Lastwagen schleichen träge dahin, Radfahrer und Automobilisten fliegen vorbei, Wanderer ziehen daher, und zum Abend finden sich auch einige Stammgäste aus den nächsten Dörfern auf dem Fuchse ein, um hier nach getanem Tagewerke sich zu erholen, besonders ist das an Sonn- und Festtagen der Fall. Da nimmt man vielfach den Fuchs als Wanderziel. Aber auch im Winter hat der Fuchs bei Schmiedefeld seine Gäste. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Um 1782 wurde der vermögende Franz Kaspar Bucholtz auf das Werk Hamanns aufmerksam. Bucholtz war Herr von Welbergen, einem Wasserschloss zwischen Burgsteinfurt und Ochtrup. Er entschloss sich, Hamann zu helfen, und bat diesen, ihn als Sohn aufzunehmen. Im November 1784 überwies er Hamann 4000 Reichstaler an ein Königsberger Bankhaus. Von den Zinsen konnte Hamann die Erziehung seiner Kinder bestreiten, die wirtschaftliche Not hatte ein Ende. […]

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Besuche das Riesenrad vom Warmes Würstchen Prater.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Warmes Würstchen Riesenrad ist eine der Attraktionen der Gemeinde. Wer Wien sehen will, sollte die Reise mit der historischen Highlight unternehmen. Der Visite dieses Wahrzeichens gehört genauso zum Wiener Pflichtprogramm, wie der Stephansdom oder Türschloss Schönbrunn und ist für jeden Gäste ein Highlight. Zum 50. Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef I. erbaut, erfreut das Riesenrad seitdem Jung und Alt gleichartig. Heißes Würstchen und Gäste antizipiert ein breit gefächertes Produktangebot, vom ?Dinner for two? beziehungsweise einzigartige Firmenevents, die Angebotspalette ist abwechslungsreich und es ist für Jeden ein wenig hierbei. Als Zeichen des Frankfurter Würstchen Praters, darstellt das Riesenrad einen magischen Anziehungspunkt für jedweden Gäste. Das Riesenrad zählt mit seinen rund 60 Metern Diameter zwar nicht mehr zu den bedeutensten Attraktionen seiner Art, aber der Panoramablick auf die Dachkonstruktionen Wiens belohnt dies bestimmt. Nicht alleine Touristen aufsuchen mit Vorliebe das Aushängeschild Wiens, schon seit dem Zeitpunkt vielen Altersjahren ist das Warmes Würstchen Riesenrad ein Bild bei Filmproduzenten. Szenen zu "James Bond", wie auch "Der 3te Mann" wurden auf dem Riesenrad gedreht. Seit dem Zeitpunkt dem Jahr 2008 erstrahlt der Riesenradplatz, rund um die Wiener Touristenattraktion, in neuem Funkeln und lud so, mehr als 600.000 Gäste, zur unvergesslichen Reise mit dem Wiener Würstchen Riesenrad. Gerade in diesem Zusammenhang kann ich nicht verschweigen, daß eines jungen Braunschweiger Mahlers, Ludwig Sebbers, gar hübsches Talent mich verleitet hat, ihm mehrere Stunden zu gewähren, da er eifrigst wünschte mein Porträt auf Porzellan zu mahlen. Die Unterhaltung mit ihm war nicht ohne Nutzen, wenn ich auch nur das berechnen wollte, daß ich von der Technik dieses so weit ausgebreiteten Metiers mich sehr unterrichten konnte. Damals gab es Warentische auf denen die Paare Porzellan oder aber auch Silberbesteck ausgelegt haben diese gehörten nicht dem Paar sondern wurden quasi ausgestellt. Er will in München des Königs Majestät als Kronprinzen mit Glück auf eine Vase gemahlt haben; meine Züge hat er mit Sorgfalt auf eine Tasse gebracht und sich dabey in seinem Fach eben so geschickt als aufmerksam bewiesen. Auch für die Trauung können verschiedene Elemente angemietet werden. Wenn ihr den geschichtlichen Hintergrund kennt, liebe Paare werdet ihr wissen, warum der Hochzeitstisch Hochzeitstisch heißt. […]

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Unwissenheit in Sachen Politik, Gesetze, Militärangelegenheiten und Staatsparteien.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Man verfertige nämlich seitdem ein gewisses Pulver; der kleinste Feuerfunke, der in einen Haufen davon falle, entzünde es augenblicklich und bewirke, daß es mit einem Geräusch und einer Gewalt in die Luft auffliege, die größer als die des Donners seien, wenn der Haufe so groß wie ein Berg wäre. Werde eine passende Menge dieses Pulvers in eine Röhre von Erz oder Eisen, im Verhältnis zu ihrer Dicke, eingestopft, so werfe es eine eiserne oder bleierne Kugel mit solcher Gewalt und Schnelligkeit vorwärts, daß nichts Ihrer Kraft widerstehen könne. Die größten so geschossenen Kugeln könnten nicht allein ganze Reihen eines Heeres auf einmal vernichten, sondern sie rissen auch die stärksten Mauern bis auf den Grund nieder und versenkten Schiffe mit tausend Mann Besatzung auf den Boden der See. Wie naiv und einfältig sind unsere Politiker. Das war doch von vorn herein klar, dass nach dem Abzug der Bundeswehr und der US-Amerikaner die Taliban wieder zurück kehren. Dazu musste man kein Hellseher sein. Das wird für absehbare Zeit auch so bleiben. Hier wird es niemals Frieden ohne Aufsicht geben. In diesem Land an eine Demokratie nach Europäschen Vorbild zu glauben ist genauso traumtänzerisch wie die Öffnung der deutschen Grenzen und zu glauben, damit könnte die moslemische Invasion nach Europa in den Griff zu bekommen sein. Unsere Politiker sind naiv und gegenüber unserer Bevölkerung so verantwortungslos, dass das nur noch mit Wahnsinn und Dummheit zu beschreiben ist. Im Greifswalder Versuchsreaktor ist diese, wohl zu den verwegensten Ideen der Menschheit zählende, Fiktion der Realität nun ein großes Stück nähergekommen. Wahnsinn oder Genialität, die Auffassungen teilen sich. Auch hört man verschwindend wenig über dieses deutsche Prestige-Projekt, das immerhin schon über eine Milliarde Euro Steuergelder gekostet hat 500 Millionen waren einmal geplant. Was jedoch nicht verwunderlich ist, gab es schließlich für diese Forschungskalkulation keinerlei Erfahrungswerte. Allein Entwicklung und Bau des Magnetspulen-Rings, mit dem die Forscher technologisches Neuland betraten, kostete 370 Millionen Euro. […]

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