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Militaerangelegenheiten Koenigliche Armee Infanterie Kavallerie

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag - Siebentes Kapitel 3

Militärangelegenheiten - die königliche Armee aus Infanterie und Kavallerie

Der Stil der Schriftsteller ist deutlich, kräftig und fließend, aber durchaus nicht blumenreich. Sie vermeiden nämlich nichts so sehr wie die Anhäufung unnötiger Worte oder den Gebrauch von Synonymen. Ich habe mehrere Bücher gelesen, besonders besonders über Geschichte und Moral. Unter anderen machte mir eine kleine und alte Abhandlung viel Vergnügen, die stets im Schlafzimmer der Glumdalclitch lag und ihrer Gouvernante gehörte, einer ernsten alten Dame, die viel Erbauungsschriften las. Das Buch handelte von der Schwäche des Menschengeschlechts und steht nur bei Frauen und bei dem geringeren Volke in Ansehen. Ich war jedoch neugierig, was ein Schriftsteller in diesem Lande über einen solchen Gegenstand sagen könne. Der Autor behandelte alle die gewöhnlichen Gemeinplätze europäischer Moralisten und zeigte, welch ein ein kleines, hilfloses und verächtliches Tier der Mensch, seiner eigenen Natur überlassen, sei, wie er sich nicht in einem rauhen Klima schützen und und gegen die Wut wilder Tiere verteidigen könne; wie sehr ihn das eine Geschöpf an Kraft, das andere an Schnelligkeit, das dritte an Vorsicht, das vierte im Fleiße übertreffe. Er fügte hinzu: Die Natur sei in diesem letzten Zeitalter ganz entartet und könne jetzt, in Vergleich mit alten Zeiten, nur kleine Mißgeburten hervorbringen. Man müsse vernünftigerweise annehmen, das Menschengeschlecht sei nicht allein ursprünglich weit größer gewesen, sondern es habe in alten Zeiten auch Riesen gegeben; so wie dies durch Geschichte und Tradition behauptet werde, so sei es durch die ungeheuren Knochen und Schädel erwiesen, die man durch Zufall in den verschiedenen Teilen des Königreichs ausgrabe und deren Größe das gewöhnliche zusammengeschrumpfte Menschengeschlecht unserer Tage bei weitem übersteige. Der Verfasser glaubte, sogar die Naturgesetze erforderten, daß wir im Anfange größer und stärker gebaut und dem Untergange bei jedem Zufalle nicht so ausgesetzt gewesen wären, zum Beispiel durch einen vom Dache herunterfallenden Ziegel, durch kleine, von bösen Buben geworfene Steine oder durch Hineinfallen in ein Loch. Durch diese Beweisführung kam der Verfasser auf die moralische Anwendung, die im gewöhnlichen Leben nützlich sein könne, deren Wiederholung hier jedoch unnütz ist. Was mich betrifft, so konnte ich den Gedanken nicht unterdrücken, das Talent, moralische Vorlesungen zu halten oder vielmehr Unzufriedenheit und Ärger gleichsam im Zanke mit der Natur zu äußern, sei doch allgemein verbreitet. Ich glaube, man wird auch bei uns diese Zänkereien ebenso unbegründet finden wie bei jenem Volke.

Was die Militärangelegenheiten von Brobdingnag betrifft, so besteht die königliche Armee aus 176000 Mann Infanterie und und 32000 Mann Kavallerie, wenn nämlich ein Heer den Namen einer Armee verdient, das aus Geschäftsleuten verschiedener Städte und aus den Bauern des Landes zusammengesetzt und von den höheren Ständen ohne Sold oder Belohnung befehligt wird. Die Truppen sind zwar gut exerziert und stehen unter guter Disziplin, allein darin sah ich kein großes Verdienst. Dies ist nämlich eine ganz natürliche Folge, da jeder Pächter von seinem Gutsherrn und jeder Bürger von den angesehensten angesehensten Leuten seiner Stadt befehligt wird, wird, die nach Art der Republik Venedig durch eine geheime Abstimmung gewählt werden.

Ich habe häufig die Miliz von von Lorbgrulgrud zum Exerzieren ausrücken sehen, und und diese Waffenübungen wurden bei der Stadt auf einem großen Felde, von zwanzig Quadratmeilen Umfang, abgehalten. Die Miliz betrug nicht mehr als 25000 Mann Infanterie und 6000 Mann Kavallerie. Kavallerie. Es war mir aber unmöglich, ihre Zahl nach dem Boden, den sie einnahm, zu bestimmen. Ein Reiter auf einem großen Pferde mochte ungefähr neunzig Fuß hoch sein. Ich habe gesehen, wie diese ganze Masse Kavallerie auf Kommando ihre Säbel zog und in der Luft schwang. Die

Einbildungskraft kann nichts so Großartiges, Überraschendes und Erstaunliches ersinnen. Es schien, als ob zehntausend Blitze auf einmal von jedem Teile des Himmels herabführen.

Ich wurde neugierig, weshalb dieser Fürst, dessen Gebiet von jedem anderen abgeschlossen ist, eine Armee halte und sein Volk an militärische Disziplin gewöhne; bald aber erfuhr ich den Grund sowohl durch Gespräch wie durch Lesen der Geschichtschreiber von Brobdingnag. Viele Menschenalter hindurch litt das Volk an derselben Krankheit, der das Menschengeschlecht überall unterworfen ist; der Adel strebte oft nach Gewalt, das Volk nach Freiheit Freiheit und und der König nach unumschränkter Macht. Alle diese Umstände, die die freilich glücklicherweise durch die Gesetze des Königreichs gemildert wurden, bewirkten mitunter, daß eine der drei Parteien das Recht verletzte und daß Bürgerkriege entstanden. Der letzte wurde von dem Großvater des regierenden Königs glücklicherweise durch einen allgemeinen Vergleich beendet, und die Miliz, die damals durch Übereinkommen aller errichtet wurde, ist seitdem fortwährend im strengsten Dienst erhalten worden.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Steigt vor ihrem Geist die Schöpfung Als ein Tönemeteor auf, Schmerzlich ringen sie nach Bildern, Ihr Entzücken Auszudrücken, Ewiges im Wort zu schildern. Wie ein Sturm der Nacht durchatmet's Ihre Brust in wilder Andacht, Drängt ihr Herz, ein Wonnetoben Auszuweinen Vor dem Einen, Den auch Sterne tönend loben. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Das Wetter mit Orkan, Sturm und Unwetter in Deutschland, da jagen Kutschen und Landauer vorüber, Lastwagen schleichen träge dahin, Radfahrer und Automobilisten fliegen vorbei, Wanderer ziehen daher, und zum Abend finden sich auch einige Stammgäste aus den nächsten Dörfern auf dem Fuchse ein, um hier nach getanem Tagewerke sich zu erholen, besonders ist das an Sonn- und Festtagen der Fall. Da nimmt man vielfach den Fuchs als Wanderziel. Aber auch im Winter hat der Fuchs bei Schmiedefeld seine Gäste. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. 416 v. Chr. erschien Sokrates als Ehrengast auf dem berühmten Symposion, das anlässlich des Tragödiensieges des jungen Agathon stattfand und an dem in der platonischen Überlieferung auch Aristophanes und Alkibiades in wichtiger Rolle teilnahmen. Das nächste biographisch datierbare Ereignis fand zehn Jahre später statt und betraf Sokrates Verwicklung in die Reaktion der Athener auf die Seeschlacht bei den Arginusen, wo die Bergung Schiffbrüchiger unter Sturm fehlgeschlagen war. Als Gerichtshof in dem Prozess gegen die Strategen, die die Militäroperation geleitet hatten, fungierte die Volksversammlung. Zu dem geschäftsführenden Ausschuss des Rates der 500, den 50 Prytanen, gehörte zu diesem Zeitpunkt auch Sokrates. Zunächst schien es, als könnten die Strategen ihre Unschuld nachweisen und freigesprochen werden. Am zweiten Verhandlungstag aber änderte sich die Stimmung, und es kam zu der Forderung, die Strategen gemeinsam schuldig zu sprechen. Die Prytanen wollten den Antrag für ungesetzlich erklären, denn nur Einzelverfahren waren zulässig. Da sich nun aber das Volk im Vollgefühl seiner Souveränität gar nichts untersagen lassen wollte und den Prytanen die Mitverurteilung angedroht wurde, gaben alle bis auf Sokrates nach. […]

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Dieser hatte uns sehr finster zugehört; .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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jetzt nun zürnte er: Ich gehe nicht fort; ich verlange das gleiche Recht für meinen Herrn! So bleibe! meinte der Nezanum einfach. Wenn aber dein Gebieter keine Wohnung findet, so ist es deine Schuld. Was sind diese beiden Männer, welche sagen, daß sie unter dem Schutze des Großherrn stehen? Araber sind es, welche in der Wüste rauben und stehlen und hier in den Bergen die Herren spielen Hadschi Halef! rief ich laut. Der kleine Diener trat ein. Halef, dieser Khawaß wagt es, uns zu schmähen; wenn er noch ein einziges Wort sagt, welches mir nicht gefällt, so gebe ich ihn in deine Hand! Der Arnaut, der bis unter die Zähne bewaffnet war, blickte mit offenbarer Verachtung auf Halef herab. Vor diesem Zwerge soll ich mich fürchten, ich, der ich Er konnte nicht weiter sprechen, denn er lag bereits am Boden, und mein kleiner Hadschi kniete über ihm, in der Rechten den Dolch zückend und die Linke um seinen Hals klammernd. Soll ich, […]

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