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Redresal, erster Sekretär für Privatangelegenheiten des Kaisers

Eines Morgens, ungefähr vierzehn Tage, nachdem ich meine Freiheit erlangt hatte,

kam Redresal, erster Sekretär für Privatangelegenheiten des Kaisers (so war sein Titel), zu meiner Wohnung, und zwar nur in Begleitung eines einzigen Dieners. Seinen Wagen ließ er in einiger Entfernung halten und bat mich, ihm eine Stunde Audienz zu erteilen. Bereitwillig gab ich meine Zustimmung, sowohl wegen Redresals persönlicher Eigenschaften und seines Standes als auch wegen der vielen guten Dienste, die er mir bei meinen Gesuchen am Hofe des Kaisers erwiesen hatte. Ich machte ihm das Anerbieten, mich niederzulegen, damit er bequemer an mein Ohr reichen könne, allein er zog es vor, daß ich ihn während des Gesprächs auf der Hand hielt. Er begann mit Glückwünschen zu meiner Freilassung und bemerkte auch, er könne auf einiges Verdienst dabei Anspruch erheben. Ohne seine jetzige Stellung bei Hofe würde ich sie schwerlich so bald erlangt haben. "Denn", fügte er hinzu, "wie blühend unser Zustand Fremden auch erscheinen mag, so leiden wir an zwei großen Übeln, an einer heftigen Parteiung im Innern und an der Gefahr eines äußeren Angriffs von seiten eines mächtigen Feindes. Was die erstere betrifft, so müssen Sie wissen, daß seit ungefähr siebzig Monaten zwei Parteien, Tramecksan und Slamecksan, von den hohen Absätzen ihrer Schuhe so benannt, miteinander im Streit liegen.

Diese Absätze sind nämlich unsere Abzeichen, und man glaubt, daß hohe Absätze sich am besten für unsere alte Konstitution eignen. Seine Majestät hat jedoch beschlossen, in der Verwaltung und Regierung allein die niederen Absätze zu benutzen und ihnen alle Ämter zu erteilen, worüber die Krone zu verfügen hat. Dies werden Sie bald bemerken, sowie auch, daß die Hacken Seiner Kaiserlichen Majestät wenigstens um einen Drurr niedriger sind als die seines Hofes. (Drurr ist nämlich der vierzehnte Teil eines Zolles.)

Die Erbitterung zwischen beiden Parteien ist so groß, daß sie weder miteinander essen noch trinken, noch auch reden. Wir glauben, daß die Tramecksan oder hohen Absätze uns an Zahl übertreffen, allein die Staatsgewalt liegt dennoch in unserer Hand. Wir besorgen jedoch, Seine Kaiserliche Hoheit, der Thronerbe, habe Neigung zu den hohen Absätzen. Wenigstens können wir bemerken, daß einer seiner Absätze höher ist als der andere, wodurch Höchstderselben beim Gehen hinkt.

Mitten unter diesen inneren Unruhen werden wir mit einer Invasion von der Insel Blefuscu bedroht, dem zweiten großen Reich der Welt, beinahe ebenso groß und mächtig wie das Seiner Majestät. Denn was Ihre Bemerkung betrifft, es gäbe in der Welt noch andere Königreiche und Staaten, die von menschlichen Geschöpfen Ihrer Größe bewohnt werden, so sind unsere Philosophen darüber in Zweifel und wollen vielmehr die Behauptung aufstellen, Sie seien von dem Monde oder von einem Sterne herabgefallen. Denn es ist gewiß, daß hundert Sterbliche von Ihrer Größe alle Früchte und alles Vieh im Gebiete Seiner Majestät aufzehren müßten. Außerdem erwähnt unsere Geschichte seit sechstausend Monaten keine andere Weltgegend als Liliput und Blefuscu. Diese beiden großen Mächte führten, wie ich Ihnen berichten will, seit sechsunddreißig Monaten den heftigsten Krieg miteinander. Letzterer begann auf folgende Weise: Überall wird zugestanden, daß die ursprüngliche Weise, Eier zu öffnen, darin besteht, daß man das breitere Ende der Schale zerbricht oder abschneidet. Allein der Großvater Seiner gegenwärtigen Majestät schnitt sich, da er als Knabe einst ein Ei essen wollte, bei dieser Gelegenheit in den Finger. Darauf publizierte der Vater ein Edikt, das allen Untertanen bei schwerer Strafe verbot, das breitere Ende des Eies zu eröffnen. Das Volk geriet über dieses Gesetz in solche Wut, daß daraufhin sechs Rebellionen entstanden. Ein Kaiser verlor darin sein Leben, ein anderer seine Krone. Diese bürgerlichen Zwiste wurden dauernd durch die Könige von Blefuscu genährt, und wenn sie unterdrückt wurden, flüchteten die Verbannten gewöhnlich in dieses Reich. Man berechnet, daß an elftausend Personen zu verschiedenen Zeiten lieber den Tod erleiden, als die Eier an den spitzen Enden öffnen wollten. Viele Hunderte von dicken Bänden sind über diesen Streit geschrieben worden, allein die Bücher der Breitendigen sind schon lange verboten, und ein Gesetz hat die ganze Partei für unfähig erklärt, fernerhin öffentliche Ämter zu verwalten. Während dieser Unruhen machten uns die Kaiser von Blefuscu häufig Vorstellungen durch ihre Gesandten und zugleich den Vorwurf, eine Spaltung in der Religion zu bewirken, da wir gegen die Grundlehren unseres großen Propheten Lustrogg im fünfundvierzigsten Kapitel des Blundecral (dieses ist die Bibel von Liliput) verstießen. Dies scheint jedoch eine bloße Verdrehung des Textes zu sein, denn die Worte lauten: Alle wahren Gläubigen öffnen die Eier an dem passenden Ende. Was nun das passende Ende ist, muß nach meiner demütigen Meinung dem Gewissen eines jeden überlassen bleiben, oder die erste Magistratsperson besitzt das Recht, es zu bestimmen. Jetzt aber haben die verbannten Breitendigen so viel Einfluß am Hofe des Kaisers von Blefuscu und so viel Unterstützung und Ermutigung für ihre Partei hier in unserem Vaterlande erlangt, daß ein blutiger Krieg zwischen beiden Reichen schon sechsunddreißig Monate lang geführt worden ist, und zwar mit verschiedenem Erfolge. Während dieser Zeit haben wir vierzig große und noch viel mehr kleinere Schiffe sowie dreißigtausend unserer besten Soldaten und Matrosen verloren. Der Verlust des Feindes ist jedoch noch etwas größer als der unsrige. Dennoch hat er jetzt eine zahlreiche Flotte ausgerüstet und trifft Vorbereitungen zu einer Landung an unserer Küste. Seine Kaiserliche Majestät setzt nun großes Vertrauen in Ihre Tapferkeit und Kraft und hat mir deshalb befohlen, Ihnen diesen Bericht über unsere Angelegenheiten vorzulegen."

Ich bat den Sekretär, dem Kaiser die Versicherung meines untertänigsten Gehorsams zu überbringen und ihm zugleich zu unterbreiten, mir als Fremden gezieme es nach meiner Meinung nicht, mich in Parteistreitigkeiten einzulassen, ich sei jedoch bereit, mein Leben zu wagen, um seine Person und sein Reich gegen fremden Angriff zu verteidigen.


Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

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Reisende im Frühling in Italien

Das erste, was der Reisende in Italien erblickt, ist das Symbol dieses Landes: Die Kette. Namentlich wird die Osterfeier sehr ausführlich geschildert. Ketten an den Grenzen und Ketten um die Gehirne, alle Taschenuhren liegen gleichfalls an der Kette. Bald danach bricht die Darstellung und das Werk überhaupt, soweit es uns überliefert ist, mitten in einem Satze ab. Die rein menschliche Einstellung der Italiener ist irgendwie sofort erkennbar. Rein kulturpolitisch-geographisch ist die italienische Mentalität typisch südlich: der Staat verhält sich dort zur Kirche wie die Einsteinsche Relativitätsphilosophie zur Kunstauffassung der zweiten chinesischen Kung-Periode und etwa noch wie die Gotik des frühen Mittelalters zu den Fratellinis. Wir kommen nunmehr zu den Pyrenäen, sagte der Rote. Das sind die immer wiederkehrenden Gegenstände, die das Auge sieht. Viele europäische Staaten fordern zur Zeit noch Eintrittsgeld, und das kann ihnen niemand verdenken. Der Wirt fällt dem Kurier um den Hals und drückt ihn an die Brust. Er ist viel dicker geworden, sagt er. Er sieht so frisch und gesund aus! Über die Kuppen und Grate der Pyrenäen hinweg läuft eine kleine gekreuzelte Linie, die Grenze. Der Fall lag wunderschön kompliziert; ich wohne in Paris, und es waren drei Mächte zu bemühen: Deutschland, Frankreich und Spanien. Ich bemühte sie. Trommelten die Trommeln, brodelte das Volk auf den großen Plätzen, surrten die Gebete der Mönche um die Verurteilten? Sie sahen das mit ruhigen Augen an. Die Feuer brannten, die Schreie stiegen zum Himmel auf, wie hätte das anders sein können? Das mußte so sein. Die andern Schlafzimmer sind groß und luftig; jedes mit zwei kleinen Bettstellen, geschmackvoll wie die Fenster mit roten und weißen Vorhängen geziert. Der Salon ist prächtig. Der Tisch ist schon für drei gedeckt, und die Servietten sind wie dreieckige Hüte. […] Mehr lesen >>>


Sobald der Seemann und seine Begleiter

sich von der Felsenwand entfernten, ergriff sie die Gewalt des Sturmes von Neuem. Zusammengebeugt gingen sie weiter und folgten Top, der über die einzuschlagende Richtung nie unschlüssig erschien. Auf dem Wege nach Norden hatten sie zur Rechten die grenzenlose Wogenfläche, mit der ohrenbetäubenden Brandung, zur Linken das der Dunkelheit wegen nicht genau erkennbare Land. Doch bemerkten sie an der Art und Weise, wie der Wind sie traf, daß es verhältnißmäßig eben sein müsse. Die Ostküste von Somalia ist ein Hochrisikogebiet für Überfälle und Entführungen. Schiffen, welche keine somalischen Häfen anlaufen müssen, wird empfohlen, sich mehr als 200 Seemeilen von der Küste entfernt zu halten. Das deutsche Auswärtige Amt hat für die gesamte Region eine Reisewarnung herausgegeben. Besonderes Problem im Golf von Aden ist, dass die somalische Übergangsregierung im angrenzenden nördlichen Somalia faktisch über keinerlei Macht verfügt und daher auch weder die Häfen noch die somalischen Hoheitsgewässer in diesem Bereich kontrollieren kann. Mit Zustimmung der Übergangsregierung hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen daher am 2. Juni 2008 kraft seiner Vollmachten nach Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen für zunächst sechs Monate mit der Übergangsregierung kooperierende Staaten ermächtigt, auch in somalischen Hoheitsgewässern die Maßnahmen gegen Piraten zu ergreifen, die das geltende Völkerrecht für die hohe See vorsieht. Schon frühzeitig ging er auf die See, war aber daneben immer bestrebt, sich ein umfassendes Wissen anzueignen. Seine Leiche wurde von den Indios geborgen, die Spanier enthaupteten den Toten und schnitten anschließend sein Herz heraus. Die Golden Hinde wurde erneut überholt und eine weitere Pinasse zusammengebaut. Als Seemann kam er jedenfalls nach Afrika und im Norden bis nach England. Einen langen, festen Strick, dessen starkes Drahtende den mächtigen Haken mit dem Speckstück trug. Die Erzählung, er habe auch eine Nordlandfahrt bis über Island hinaus gemacht, wird jetzt für eine Fabel gehalten, und es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass er etwas von der Normannensiedlung in Nordamerika erfahren hat. […] Mehr lesen >>>


Der Kommandant begrüßte mich sehr höflich,

aber mein Mißtrauen entdeckte sehr leicht, daß hinter dieser Höflichkeit sich eine Arglist barg. Effendi, begann er, als er die Thüre hinter sich und uns verschlossen hatte, wir haben den Körper des Entflohenen nicht gefunden. Hast du in der Schlucht suchen lassen? Ja. Es sind Leute an Stricken hinabgelassen worden. Der Gefangene ist nicht dort hinab. Aber seine Kleider lagen dort! Vielleicht hat er sie dort nur abgelegt! Dann würde er ja ein anderes Gewand haben müssen! Vielleicht hat er das gehabt. Es ist gestern ein vollständiger Anzug gekauft worden. Er blickte mich bei diesen Worten forschend an. Er meinte jedenfalls, ich werde mich durch eine Miene verraten; im Gegenteil aber hatte er sich durch diese Bemerkung bloßgestellt, denn nun wußte ich ganz genau, was ich von ihm zu erwarten hatte. Für ihn? fragte ich ungläubig lächelnd. Ich glaube es. Ja, man hat sogar ein Reitpferd gekauft! Auch für ihn? Ich denke es. Und dieses befindet sich noch in der Stadt. Er will es total, Mißtrauen ist sein Schicksal. Seine Lebensformel bilden Trotz, Resignation und Enttäuschung. Sein Lebensprogramm ist Abwehr; fremde Vorurteile stoßen auf burische Vorurteile, Vorurteile über sich selber und den fremden Blick. Mißtrauen belauert jedes Wort, plötzlich klingt jeder Satz so falsch, so schrecklich darum bemüht, das mit jedem neuen Wort neu ausgelöste Unbehagen zu verbergen. Es war nicht so, daß er keinen Grund zum Mißtrauen gehabt hätte. Die Polen, nach Kommunismus und Militärherrschaft, waren sicher keine einfachen Partner. Übrigens war ich von allen Beschwerlichkeiten befreiet, welchen die Reisenden in Deutschland und in den nordischen Landen unterworfen sind, da man außen vor dem Tore stehen und warten muß, bis der Commendant oder die Obrigkeit des Orts von der Ankunft der Fremden Nachricht erhält und Befehl erteilt, daß man eingelassen wird, wo man überdem in dem Hause, wo man einkehret, seinen Namen, Stand, seine Verrichtung und was man sonst vorzunehmen willens ist, anzeigen muß, welches alles den Reisenden höchst beschwerlich fällt und von dem Mißtrauen zeuget, welches den nordischen Völkern eigen ist. Er freuete sich nicht wenig darüber, daß ich ihm so unvermutet in die Hände gefallen war und befahl, daß ich ihm unverzüglich folgen sollte. Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. […] Mehr lesen >>>


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