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Lande Landkarte Palast Haupttempel

19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Brobdingnag - Viertes Kapitel 1

Beschreibung des Landes. Ein Vorschlag, neuere Landkarten zu verbessern. Der Palast des Königs und einige Berichte über die Hauptstadt. Des Verfassers Art zu reisen. Beschreibung des Haupttempels.

Jetzt will ich dem Leser auch eine kurze Beschreibung von Brobdingnag liefern, soweit ich das Land bereist, das heißt nur im Umkreise von zweitausend Meilen im Bereich der Hauptstadt Lorbrulgrud. Die Königin, die ich stets begleitete, ging nämlich niemals weiter, wenn sie mit dem König reiste, und wartete dort, bis Seine Majestät von der Besichtigung der Grenzen zurückgekehrt war. Die Ausdehnung der Besitzungen dieses Fürsten beträgt sechstausend Meilen in der Länge und drei- bis fünftausend Meilen in der Breite. Hieraus zog ich den Schluß, daß unsere Geographen in Europa vollkommen im Irrtum sind, wenn sie vermuten, nur das Meer liege zwischen Kalifornien und Japan. Es war stets meine Meinung, ein großer Landstrich müsse dazwischenliegen, um das Gleichgewicht gegen das Festland der großen Tartarei herzustellen. Deshalb sollten die Geographen ihre Karten verbessern und diesen großen Landstrich an den Nordwesten von Amerika anhängen, wobei ich gern bereit wäre, ihnen zu helfen.

Das Königreich besteht aus einer Halbinsel, die nordöstlich durch eine Bergkette von dreißig Meilen Höhe begrenzt wird. Diese ist aber, wegen der Vulkane auf den Berggipfeln, nicht zu überschreiten. Auch sind die gelehrtesten Männer mit der Menschenrasse gänzlich unbekannt, die vielleicht jenseits der Berge wohnt, wenn jenes Land überhaupt bewohnt ist. An den drei anderen Himmelsrichtungen wird das Königreich vom Ozean begrenzt; die Mündungen der Flüsse sind von so spitzen Felsen angefüllt, und die See ist dort außerdem so rauh, daß auch nicht das kleinste Boot der Einwohner von Brobdingnag hindurchkommen kann. Somit bleibt die Nation von der übrigen Welt ganz abgeschlossen. Allein die großen Flüsse sind stets mit Schiffen angefüllt und haben Überfluß an ausgezeichneten Fischen. Nur selten werden Seefische von den Eingeborenen verspeist, weil sie nur dieselbe Größe wie in Europa haben und deshalb die Mühe des Fangens nicht lohnen. Daraus aber ist klar zu ersehen, die Natur habe bei der Hervorbringung von Pflanzen und Tieren in so außerordentlicher Größe sich ausschließlich auf dieses Festland beschränkt. Den Grund dieser Erscheinung mögen die Philosophen ausfindig machen. Bisweilen auch erbeuten die Bewohner einen Walfisch, der an den Felsen zerschellt war; das gemeine Volk pflegt ihn dann mit dem größten Appetit zu verzehren. Ich habe dergleichen Walfische von so ungeheurer Größe erblickt, daß ein einzelner Mensch ein einzelnes Tier kaum auf den Schultern tragen konnte; bisweilen werden sie als Merkwürdigkeit nach Lorbrulgrud gebracht. Einen Walfisch sah ich auf der Tafel des Königs als Seltenheit, jedoch ich bemerkte nicht, daß Seine Majestät die Speise liebte. Ich glaubte beinahe, die Größe war dem König zuwider, obgleich ich in Grönland bei weitem größere Walfische gesehen habe.

Das Land ist sehr bevölkert, denn es enthält einundfünfzig Hauptstädte, hundert befestigte Städte und eine große Anzahl Dörfer. Um die Neugier des Lesers zu befriedigen, wird eine Beschreibung von Lorbrulgrud genügen. Diese Hauptstadt besteht aus zwei ganz gleichen Stadtteilen, in die sie der Fluß scheidet. Sie enthält ungefähr achttausend Häuser und hunderttausend Einwohner. Die Länge beträgt drei Glomglung (ungefähr vierundfünfzig englische Meilen), die Breite dritthalb Glomglung. Ich habe den Umfang nämlich selbst nach einer auf Befehl des Königs verfertigten Karte gemessen, die ich zu diesem Zweck auf dem Boden ausbreitete und die beinahe hundert Fuß darauf einnahm. Ich durchschritt den Durchmesser und Umfang mehreremal mit bloßen Füßen, rechnete nach diesem Maßstabe, und habe somit das Resultat ziemlich genau herausgebracht.

Der Palast des Königs ist kein regelmäßiges Gebäude, sondern eine Anhäufung von mehreren. Er beträgt ziemlich sieben Meilen in der Runde, die Hauptsäle sind ungefähr zweihundertundvierzig Fuß hoch und in demselben Verhältnisse lang und breit. Mir und meiner Wärterin stand dauernd eine Kutsche zur Verfügung. Die Gouvernante der Glumdalclitch fuhr darin häufig mit mir aus, um die Stadt zu besichtigen oder die verschiedenen Kaufläden zu besuchen. Dann war ich jedesmal in meiner Schachtel zugegen, wenn das Mädchen mich auf meinen Wunsch auch oft herausnahm und auf der Hand hielt, damit ich die Gebäude und das Volk, während wir durch die Straßen fuhren, um so bequemer sehen könnte. Unsere Kutsche war ungefähr so breit wie der Platz von Westminsterhall, allein nicht so hoch wie der Westminster Dom; hierüber aber kann ich keine ganz genauen Angaben machen. Eines Tages befahl die Erzieherin dem Kutscher, an mehreren Läden anzuhalten, worauf die Bettler die Gelegenheit benutzten, sich auf beiden Seiten an die Kutsche zu drängen, um mir den scheußlichsten Anblick zu gewähren, den jemals ein europäisches Auge erschaut hat. Unter diesen Menschen befand sich ein Weib mit einem Krebs in der Brust, die furchtbar geschwollen und voll von Löchern war. In zwei oder drei davon hätte ich vollkommen hineinkriechen und meinen ganzen Körper verstecken können. Ein Mann war ferner darunter, mit einem Kopf so dick wie fünf Wollsäcke; ein anderer hatte ein Paar hölzerne Beine von ungefähr zwanzig Fuß Höhe. Der ekelhafteste Anblick von allen bestand aber in den auf den Kleidern herumkriechenden Läusen. Ich konnte die Glieder dieses Ungeziefers mit unbewaffneten Augen viel besser sehen als die der europäischen Läuse durch ein Mikroskop, sowie ihre dem Schweinsrüssel ähnlichen Schnauzen. Es waren die ersten, die ich erblickte, und ich hätte eine davon gern seziert, wenn ich die dazu notwendigen Instrumente nicht unglücklicherweise im Schiffe zurückgelassen hätte; der Anblick war jedoch so ekelhaft, daß ich, wirklich Übelkeiten bekam.

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang S.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und selbst den lauten Donner überbrüllt. Stets dunkler schwärzet sich der düstre Himmel Und heller flammt der Blitze falbe Glut, Das Meer erbraust mit neuer Wut, Vom Anfang des Jahrhunderts an begannen die Europäer häufiger in jenes ferne Meer zu fahren, zuerst die Spanier und Portugiesen, dann Holländer und Engländer. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Man behielt aber zunächst noch ganz verworrene Anschauungen von den in nebelhafter Ferne liegenden Inseln. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. Der holländische Befehlshaber Abel Jansen Tasman entdeckte zu der Zeit Neu-Seeland. […]

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Ruhe in der Hütte, Vorbereitung zur Flucht, Versenken der Leiche und neuer Plan.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er schloß die Thüre auf und ich machte mich davon, hinunter an's Flußufer. Ich sah Baumäste und Holzstücke im Wasser treiben und wußte, daß es nun im Steigen begriffen. Das waren schöne Zeiten in der Stadt, wenn der Fluß stieg. Da kamen oft große Stücke Holz, manchmal ganze Baumstämme daher geschwommen, oft fünf, sechs auf einmal, oft noch mehr und man brauchte sie nur heraus zu fischen und auf dem Holzplatz oder in der Sägemühle zu verkaufen. Das war ein einträgliches Geschäft. Dann legte er sich hin und schlief weiter. Aber was er gesagt, hatte mich gerade auf das gebracht, was ich suchte und nun wußte ich, wie ich's anzustellen habe, daß Keiner mir nachsetze. […]

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Geheimniss, du Zauber vor allen Zaubern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein leises Flüstern durchläuft der Gäste Reih'n, und mancher Blick fliegt lüstern nach Faustus übern Wein. Das ist er, Freunde, seht ihr den hochberühmten Mann? Dem alle Wunder Spielwerk, der trefflich zaubern kann? So geht die leise Rede, sie wird im Keller laut, und wünschend und verlangend auf Faustus Jeder schaut. Und Wagner neigt sich lächelnd und flüsternd zu dem Herrn: Die werthen Gäste sähen von Euch ein Wunder gern! Dass die Menschen doch stets ein Trieb erfüllt, zu schauen das, was schweigsam sich tief in Räthsel hüllt! Verlassen wird das Bildniss, ist der Schleier abgestreift; um Gott selbst wird's geschehn sein, wenn ihn der Mensch begreift! Es würde einem sehr schwer fallen, sich von diesen zu trennen. Verräthrischer, nichtswürdiger Geist, und das hast du mir verheimlicht! So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Hieraus erklärt es sich auch, warum die halbwüchsigen Mädchen bei aller Talentlosigkeit doch stets fleißiger und ausdauernder sind als die Knaben. Und warum nicht, heitere Muse,Lied und Lob dem Carnevale? In ihrem ahnenden Herzen regt sich eben ein ausreichendes Motiv gegen den Ueberdruß. Abschied von Olevano Lb wohl, du unvergeßliches Felsendorf,Leb wohl! Von der Literatur aus gesehen ist mein Schicksal sehr einfach. Erbärmlich auf der Erde lange verirrt und nun gefangen! Diese fleißigen, talentlosen Ueberinnen sind dieselben Geschöpfe, die später mit Todesverachtung die Qualen zu enger Schnürleiber und Ball-Schuhe aushalten, gleichfalls aus Eitelkeit und im Berufe des Männer-Jagens. Sinkt die Maske, Sieht vielleicht ein liebend AugeHell dich an! Laß mich, Freund, in meiner WeiseDir ein artig Liedchen singen! Und gegenwärtig war dein Ohr, doch wußte ich nicht davon. Denn es war in meinem Innern, ich aber war draußen. Doch die Täuschung nur der Sinne,Die Erinnrung des GenussesIst es nur! Ach warum in dieser Ferne,Süßes Herz, so weit von dir? Schnell die Maske weg, und dannWieder auf die vollen Straßen! Freunde, es scheint, der Allmächtige will die Pforten der Hölle schließen und die des Himmels öffnen, so dass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde, alle Menschen in diese Qualen zu stürzen, vereitelt werden wird. […]

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Silvester und Neujahrstraum, es wird eine neue Zeit geboren!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wie der Klang durch die Stube hallt, erhebt sich am Herde die dunkle Gestalt, und von der Schwelle der Hüter weicht: auf nackten, rosigen Füßchen schleicht ein scheues Hoffen, ein Neujahrstraum sich in den unwirtbaren Raum und küßt der Darbenden blasse Lippen und läßt sie aus Schalen voll Manna nippen und träufelt Trost in der Schlafenden Ohren: "Es wird eine neue Zeit geboren!" Aus: Silvesterklänge - Gedichte von Clara Müller-Jahnke - Berlin 1910 - Geschichten von Silvester, Neujahr und Glück - Die auch als Elbflorenz betitelte Stadt zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. Auf Anfrage können auch individuelle Wünsche, wie ein zusätzlich aufgestelltes Babybett, erfüllt werden. Hier sind das letzte Stadttor und die älteste Steinbrücke Dresdens zu sehen. Im Stil der Neorenaissance gehalten, begeistert insbesondere der wundervolle Blick vom Hausmannsturm. Harry geht an diesem Abend alleine durch die Straßen und redet sich ein, dass es ihm allein auch gut gehe. Als absoluter Höhepunkt gilt bereits seit Jahren das Silvesterfeuerwerk: Genau um 0.10 Uhr der Silvesternacht wird wieder ein herrliches Zusammenspiel der knallenden Effekte am Himmel zu sehen sein. Sofort eilt er zur Silvester-Feier und findet Sie dort, als sie gerade gehen will. Wer nicht bis Mitternacht warten will, kann sich bereits am Nachmittag von 16.00 bis 17.00 Uhr beim ?Tanz der Ballone? auf der Wiese gegenüber des Thermenhofes von den Farb- und Lichtspielen begeistern lassen. Ferienwohnung Dresden: Die Hauptstadt Sachsens entdecken Willkommen in Sachsen! Ein kleines Apartment in wunderschöner Lage bietet Paaren romantische Momente in Dresden. Unter anderem stellt die Gemäldegalerie berühmte Kunstwerke wie die Sixtinische Madonna von Raffael aus. In einem letzten Interview erfährt man, dass sie geheiratet haben. Große und kleine Ferienwohnungen für mehrere Personen am Dresdner Neumarkt sind schnell gefunden. Mit einer Ferienwohnung in Dresden können Urlauber diese einzigartige Landschaft in vollen Zügen genießen. Wie schön, dass noch eine Menge Geschirr des Geschirrspülers und die Dekoration der Abnahme harrt, man wüsste ja sonst deprimierender Weise nicht, was man mit dem angebrochenen Neujahrstag anfangen sollte. Dabei ist die Ferienwohnung in Dresden jederzeit schnell wieder erreichbar. Ich, zum Beispiel, entkomme dem Neujahrskonzert und der Konfrontation mit einigen der Tröstung bedürftigen Silvesterleichen. […]

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