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Reise nach Liliput - Drittes Kapitel 3

Vorstellungen und Bittschriften

Ich hatte so viele Vorstellungen und Bittschriften über die Wiedererlangung meiner Freiheit eingesandt, daß Seine Majestät die Sache  zuerst in seinem Kabinett und dann in dem versammelten Staatsrate zur Sprache brachte. Dort fand durchaus kein Widerstand statt, nur von Skyresh Bolgolam, der mein Todfeind zu sein beliebte, ohne daß ich ihm die geringste Veranlassung dazu gegeben hatte. Allein der ganze Staatsrat stimmte gegen ihn, und der Kaiser gab die Bestätigung. Dieser Minister war Galbet oder Admiral des Reiches; er besaß das Zutrauen seines Herrn in hohem Grade und war auch sehr gewandt in den Staatsgeschäften, allein von mürrischem und saurem Gemüt. Zuletzt wurde er aber überredet, nachzugeben; es wurde jedoch nur unter der Bedingung durchgesetzt, daß er die Artikel und Bedingungen, unter denen ich meine Freiheit erhalten sollte, aufsetzen dürfe. Der Skyresh Bolgolam brachte mir die Artikel in Person; er war von seinen Untersekretären begleitet. Nachdem diese mir vorgelesen worden waren, wurde mir ein Eid über die Befolgung abverlangt; zuerst nach der Sitte meines Vaterlandes und nachher in der Art, die von ihren Gesetzen vorgeschrieben war, die darin bestand, daß ich meinen rechten Fuß mit der linken Hand packen und den Mittelfinger der rechten Hand über die Stirn und den Daumen an das rechte Ohr legen mußte. Vielleicht aber ist der Leser neugierig, von dem besonderen Stil und der Ausdrucksweise dieses Volkes einen Begriff zu bekommen und zugleich auch die Artikel kennenzulernen, nach denen ich meine Freiheit erhielt. Deshalb habe ich die ganze Urkunde Wort für Wort, soweit es mir möglich war, abgeschrieben und nehme mir die Freiheit, sie dem Publikum darzubieten.

Golbasto Momaren Eulamé Gurdilo Shefin Mully Ully Gué der Allergroßmächtigste Kaiser von Liliput, Entzücken und Freude der Welt, dessen Reich sich 5000 Blustrugs weithin ausdehnt (im ganzen ungefähr sechs Stunden), bis an den Rand des Erdreichs; Monarch aller Monarchen, größer an an Wuchs als die Söhne der Menschen; dessen Füße den Mittelpunkt der Erde drücken und dessen Haupt sich bis zur Sonne erhebt; auf dessen Wink Wink die Fürsten der Erde mit den Knien zittern; süß wie der Frühling, voll Behaglichkeit wie der Sommer, fruchtbar wie der Herbst, furchtbar wie der Winter. Seine Hocherhabene Majestät stellt dem in unsern himmlischen Provinzen kürzlich angelangten Bergmenschen folgende Bedingungen, deren Artikel er mit feierlichem Eide beschwören muß.

1. Der Bergmensch soll unser Reich nicht ohne besondere, mit unserem Reichssiegel versehene Erlaubnis verlassen dürfen.

2. Er soll ohne besonderen Befehl unsere Hauptstadt nicht zu betreten wagen; alsdann soll den Einwohnern zwei Stunden vorher eine Warnung verkündet werden, damit sie ihre Häuser nicht verlassen.

3. Der besagte Bergmensch soll seine Spaziergänge auf unsere hauptsächlichsten Heerstraßen beschränken und auf Wiesen oder Kornfeldern sich weder niederlegen noch auf diesen umherwandeln.

4. Wenn er auf besagten Heerstraßen spazierengeht, soll er mit der äußersten Sorgfalt sich in acht nehmen, nicht auf die Leiber unserer geliebten Untertanen, ihre Pferde oder Wagen zu treten; er soll auch keinen unserer Untertanen ohne besondere Erlaubnis auf die Hand nehmen.


5. Wenn die außerordentliche Abfertigung eines Kuriers erforderlich ist, so soll der Bergmensch den Kurier sowie dessen Pferd sechs sechs Tagereisen in seiner Tasche tragen, und zwar einmal monatlich; ferner soll er den besagten Kurier, im Fall dies erforderlich ist, in unsere kaiserliche Gegenwart wohlbehalten zurückbringen.

6. Er soll unser Verbündeter gegen unsern Feind auf der Insel Blenfuscu sein und alles aufwenden, um dessen Flotte zu zerstören, die jetzt einen Angriff auf unsere Besitzungen vorbereitet.

7. Besagter Bergmensch soll nach Zeit und Muße unsere Arbeiter unterstützen, gewisse große Steine aufheben, die für die Mauern unseres Parks und andere königliche Gebäude verwendet werden sollen.

8. Besagter Bergmensch soll in der Zeit von zwei Monaten eine genaue Übersicht des Umfangs unserer Kaiserreiche einliefern, indem er seine Schritte im Umkreis der Küste berechnet.

9. und letztens. Der besagte Bergmensch, nachdem er die Beobachtung dieser Artikel feierlichst beschworen hat, soll eine tägliche Ration von Speise und Trank, die zur Ernährung von 1824 unserer Untertanen genügend ist, sowie freien Zutritt zu unserer Person und andere Beweise unserer Gunst erhalten.

Ich beschwor und unterzeichnete alle diese diese Artikel mit großer Freude und Zufriedenheit, obgleich einige davon nicht so ehrenvoll waren, wie ich hätte wünschen können; dies war aber ausschließlich durch die Bosheit des Großadmirals Skyresh Bolgolam bewirkt. Meine Ketten wurden mir sogleich abgenommen, und ich erhielt die vollkommenste Freiheit. Der Kaiser selbst erwies mir die Ehre, bei der Zeremonie gegenwärtig zu zu sein. Ich gab ihm meine Dankbarkeit dadurch zu erkennen, daß ich mich ihm zu Füßen warf, allein er befahl mir aufzustehen und fügte nach manchem gnädigen Ausdruck, Ausdruck, den ich, aus Furcht, eitel zu erscheinen, hier nicht wiederholen will, noch ferner hinzu: Er hoffe, ich würde mich als ein nützlicher Diener erweisen und alle die Gunstbezeigungen verdienen, die er mir schon gegeben habe oder in Zukunft noch erweisen werde.

Der Leser habe die Güte zu bemerken, daß der der Kaiser in dem letzten Artikel der Urkunde, nach der ich meine Freiheit erlangte, mir so viel Speise und Trank bewilligte, bewilligte, wie für 1824 Liliputaner genügen würden. Einige Zeit nachher fragte ich einen meiner Freunde bei Hofe, wie man gerade auf diese bestimmte Zahl gekommen sei, und erhielt zur Antwort: Die Mathematiker hätten die Größe meines Körpers mit einem Quadranten aufgenommen, und da sie nun berechneten, daß diese die ihrige im Verhältnis Verhältnis von 12 zu 1 übertraf, zogen sie aus der Ähnlichkeit unserer Körper den Schluß, daß der meinige wenigstens 1824 der ihrigen enthalten müsse und deshalb ebensoviel Nahrung erfordere wie jene Zahl Liliputaner. Hierdurch kann sich der Leser einen Begriff von der Klugheit dieses Volkes und von der verständigen und genauen Ökonomie eines so großen Fürsten verschaffen.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

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Tanzmusik in der Schenke

Sonntags ist zuweilen Tanzmusik in der Schenke des Dorfes, deren Wirt zugleich einen kleinen Handel treibt, da er vom spärlichen Wirtshausbesuch allein sich nicht ernähren könnte. Dann tanzen die jungen Bursche einige Stunden mit ihren Mädchen, fast durchgängig von hoher, schlanker Gestalt, hält sich manches Fischermädchen hier so aufrecht und stolz wie eine Fürstin. Er brachte ihr Blumen und machte ihr Geschenke aller Art. Ihre Freundin war die nicht weniger schöne Francesca Bellina. Wiederholt redete er mir daher zu, ich möchte bei ihm bleiben, bis nach beendeter Hochwasserzeit, also in fünf bis sechs Monaten, das Dampfschiff von Lagos heraufkäme. Da ich indes auf meinem Entschluß, die Reise fortzusetzen, beharrte, machte er mir den Vorschlag, mit Geschenken für den König von Nyfe den Niger stromauf nach Rabba zu fahren und von da südwestlich durch das Joruba-Gebiet gehend die Küste zu erreichen. Ein Hauptthema unserer Unterredungen bildete von Anfang an die Beratschlagung über den Weg, den ich nehmen müsse, um an die Küste zu gelangen. In den drei Jahren hatte ihre Stimme nie so glücklich geklungen. So trat er in den niedrigen Laden, um den Schmuck zu kaufen. Mr. Fell belehrte mich aber, daß es eine Niederlassung Palm-Port an der Nun-Mündung nicht gebe und daß ich mit meinem Boot unfehlbar einem der wilden, raub- und mordsüchtigen Negerstämme, die in den Gegenden am unteren Niger hausen, in die Hände fallen würde; ebenso gefahrvoll und ungangbar sei der Landweg über den Berg Patte direkt nach Westen, seit mehreren Monaten schon hätten selbst von den in seinem Dienst stehenden Botenläufern keiner sich zur Küste durchschlagen können. Er wußte nicht, wovor er so namenlose Furcht empfand. Ich werde die Schmach rächen, die meinem Hause angetan ist. So ging ich denn ohne langes Besinnen auf den Vorschlag ein. Ein paar Tage darauf kam Roberto in unser Haus. […] Mehr lesen >>>


Der Mann Madanas ist sein bester Gefährte,

und darum hat sie den Befehl erhalten, dich zu bewachen. Wo sind die Männer eures Dorfes? Sie werden sich in der Gegend von Lizan befinden. Was thun sie dort? Ich weiß es nicht. Kannst du es nicht erfahren? Vielleicht. Doch sage, Herr, ob du essen willst! Ich antwortete ausweichend: Ich verschmähte das Gericht, weil ich nicht gewohnt bin, Schnecken mit Knoblauch zu essen. O, Emir, ich werde dir etwas anderes bringen. In einer Stunde ist es Nacht; ich eile, und dann komme ich wieder, um dir von allem zu bringen, was wir haben! Sie erhob sich eilig, und ich bat: Erkundige dich auch, was eure Männer thun! Sie ging, und es war dies just zur rechten Zeit geschehen; denn noch waren kaum zehn Minuten vergangen, so trat Madana, welche das Mädchen begleitet hatte, in höchster Eile herein. Ich muß dich fesseln! rief sie. Mein Mann kommt, gesandt von Nedschir-Bey. Er darf nicht wissen wer der berühmte Liebhaber Mariä, Antonius de Probes, St. Rosenkranz gewirkt hätten; und weil deren fast alle Bücher gedenken, scheinet unnöthig, selbige beizufügen. In den Ozean hinaus möcht ich; wie klopft mir das Herz! Er ist nicht zuletzt der Bericht eines politischen Menschen, der seine Zeitkritik im Reisebericht nur wenig versteckt, so wenig, dass der Verlag, bei dem er als Lektor angestellt war, nicht bereit war, den Bericht herauszubringen, und dass auch heutige Ausgaben die zeitkritischen Stellen oft noch streichen. Mein Plan war gewesen, mit einem Boot von Lokoja den Niger bis zur Einmündung des Nun hinabzufahren, wo nach den Kartenangaben die englische Station Palm-Port liegen soll; von da, meinte ich, würden mir die dort ansässigen Europäer bei der Weiterfahrt behilflich sein. Dann ging ich in mein Stadtviertel zurück und betrat mein Haus. Der erste wies sich durch seine Briefe an mich, durch sehr hübsche Geschenke an Büchern, die er teils meiner Tochter, teils mir selbst noch über das sehr bedeutende Honorar verehrte. […] Mehr lesen >>>


O, sofern Einer von ihnen jetzt in keiner Weise gefehlt hätte!

Für den Fall, dass sämtliche fünf aus Richmond entkommenen Häftlinge an diesem Ort verbunden gewesen wären, zusammen mit diesem Haufen von Felsstücken, zuvor dem flackernden Feuer auf dem trockenen Grobsand, sie hätten gewiss alle überschwappendem Herzen dem Firmament ihren Dank dargebracht! allerdings der erfindungsreichste, dieser sachkundigste von ihnen, ihr wirklicher Anführer, Cyrus Smith, fehlte ebenso wie, ach, weiterhin seine sterblichen Überreste hatte nicht im Geringsten einst ein Grabgewölbe gefunden! Nach Ablauf weniger Minuten war dieses geschehen und lud jener Seemann den Medienschaffender ein, an dem Nachtmahl theilzunehmen, an der hellsten Speise dieser Schiffbrüchigen auf jener unbekannten Strand. jene harten Eier schmeckten trefflich, unter anderem alldieweil das Ei fast die Gesamtheit zur Ernährung des Volk erforderlichen Einzelteile enthält, so befanden sich die Verunglückten recht wohl dabei zumal schöpften frische Lebhaftigkeit. selbst Harbert schlief von jetzt an ein. Mit halboffener Augen lag solcher Matrose neben dem Ofen, den er mit reichlicher Essen versorgte. Ein Einziger der Schiffbrüchigen suchte keine Ruhe. Das war der einsame, verzweifelte Nab, welcher ungeachtet der Vorwarnungen der Begleiter, sich einigen Schlaf zu gönnen, jene ganze Nacht den Namen seines Herrn rufend auf dem flachen Gestade umherlief. Da öffnete sich drüben in der Schenke eine Tür. Er wandte sich an Lord Stanhope und trug ihm die Sache vor. Doch auch das half nichts, im Gegenteil. Das lehnte Alexios ab, und die Umstehenden erinnerten Tankred daran, daß man ihm dann wohl auch das Geschenk wieder abnehmen werde. An jedem Sonntag wird nun eine weitere Kerze angezündet. Bei diesen Worten bearbeitete sie sie mit aller Macht. Sauber und künstlich hatte ihn der Gott selber verfertigt. Kein Tag verging dann, ohne daß er ihr seine Aufwartung machte. Ihm war, als habe er, was jetzt geschah, schon einmal erlebt. Wenn Kaiser Alexios mit nach Jerusalem zöge, bedürfte es bei der gemeinsamen Aufgabe auch keines Eides. Mit Gold und Silber in den Taschen fanden sich auch alle dazu bereit mit Ausnahme Tankreds, des Neffen Bohemunds, der seinerzeit extra bei Nacht und Nebel durch Konstantinopel gezogen war, um dem Eid zu entgehen. […] Mehr lesen >>>


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