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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Liliput - Drittes Kapitel 3

Vorstellungen und Bittschriften

Ich hatte so viele Vorstellungen und Bittschriften über die Wiedererlangung meiner Freiheit eingesandt, daß Seine Majestät die Sache  zuerst in seinem Kabinett und dann in dem versammelten Staatsrate zur Sprache brachte. Dort fand durchaus kein Widerstand statt, nur von Skyresh Bolgolam, der mein Todfeind zu sein beliebte, ohne daß ich ihm die geringste Veranlassung dazu gegeben hatte. Allein der ganze Staatsrat stimmte gegen ihn, und der Kaiser gab die Bestätigung. Dieser Minister war Galbet oder Admiral des Reiches; er besaß das Zutrauen seines Herrn in hohem Grade und war auch sehr gewandt in den Staatsgeschäften, allein von mürrischem und saurem Gemüt. Zuletzt wurde er aber überredet, nachzugeben; es wurde jedoch nur unter der Bedingung durchgesetzt, daß er die Artikel und Bedingungen, unter denen ich meine Freiheit erhalten sollte, aufsetzen dürfe. Der Skyresh Bolgolam brachte mir die Artikel in Person; er war von seinen Untersekretären begleitet. Nachdem diese mir vorgelesen worden waren, wurde mir ein Eid über die Befolgung abverlangt; zuerst nach der Sitte meines Vaterlandes und nachher in der Art, die von ihren Gesetzen vorgeschrieben war, die darin bestand, daß ich meinen rechten Fuß mit der linken Hand packen und den Mittelfinger der rechten Hand über die Stirn und den Daumen an das rechte Ohr legen mußte. Vielleicht aber ist der Leser neugierig, von dem besonderen Stil und der Ausdrucksweise dieses Volkes einen Begriff zu bekommen und zugleich auch die Artikel kennenzulernen, nach denen ich meine Freiheit erhielt. Deshalb habe ich die ganze Urkunde Wort für Wort, soweit es mir möglich war, abgeschrieben und nehme mir die Freiheit, sie dem Publikum darzubieten.

Golbasto Momaren Eulamé Gurdilo Shefin Mully Ully Gué der Allergroßmächtigste Kaiser von Liliput, Entzücken und Freude der Welt, dessen Reich sich 5000 Blustrugs weithin ausdehnt (im ganzen ungefähr sechs Stunden), bis an den Rand des Erdreichs; Monarch aller Monarchen, größer an an Wuchs als die Söhne der Menschen; dessen Füße den Mittelpunkt der Erde drücken und dessen Haupt sich bis zur Sonne erhebt; auf dessen Wink Wink die Fürsten der Erde mit den Knien zittern; süß wie der Frühling, voll Behaglichkeit wie der Sommer, fruchtbar wie der Herbst, furchtbar wie der Winter. Seine Hocherhabene Majestät stellt dem in unsern himmlischen Provinzen kürzlich angelangten Bergmenschen folgende Bedingungen, deren Artikel er mit feierlichem Eide beschwören muß.

1. Der Bergmensch soll unser Reich nicht ohne besondere, mit unserem Reichssiegel versehene Erlaubnis verlassen dürfen.

2. Er soll ohne besonderen Befehl unsere Hauptstadt nicht zu betreten wagen; alsdann soll den Einwohnern zwei Stunden vorher eine Warnung verkündet werden, damit sie ihre Häuser nicht verlassen.

3. Der besagte Bergmensch soll seine Spaziergänge auf unsere hauptsächlichsten Heerstraßen beschränken und auf Wiesen oder Kornfeldern sich weder niederlegen noch auf diesen umherwandeln.

4. Wenn er auf besagten Heerstraßen spazierengeht, soll er mit der äußersten Sorgfalt sich in acht nehmen, nicht auf die Leiber unserer geliebten Untertanen, ihre Pferde oder Wagen zu treten; er soll auch keinen unserer Untertanen ohne besondere Erlaubnis auf die Hand nehmen.


5. Wenn die außerordentliche Abfertigung eines Kuriers erforderlich ist, so soll der Bergmensch den Kurier sowie dessen Pferd sechs sechs Tagereisen in seiner Tasche tragen, und zwar einmal monatlich; ferner soll er den besagten Kurier, im Fall dies erforderlich ist, in unsere kaiserliche Gegenwart wohlbehalten zurückbringen.

6. Er soll unser Verbündeter gegen unsern Feind auf der Insel Blenfuscu sein und alles aufwenden, um dessen Flotte zu zerstören, die jetzt einen Angriff auf unsere Besitzungen vorbereitet.

7. Besagter Bergmensch soll nach Zeit und Muße unsere Arbeiter unterstützen, gewisse große Steine aufheben, die für die Mauern unseres Parks und andere königliche Gebäude verwendet werden sollen.

8. Besagter Bergmensch soll in der Zeit von zwei Monaten eine genaue Übersicht des Umfangs unserer Kaiserreiche einliefern, indem er seine Schritte im Umkreis der Küste berechnet.

9. und letztens. Der besagte Bergmensch, nachdem er die Beobachtung dieser Artikel feierlichst beschworen hat, soll eine tägliche Ration von Speise und Trank, die zur Ernährung von 1824 unserer Untertanen genügend ist, sowie freien Zutritt zu unserer Person und andere Beweise unserer Gunst erhalten.

Ich beschwor und unterzeichnete alle diese diese Artikel mit großer Freude und Zufriedenheit, obgleich einige davon nicht so ehrenvoll waren, wie ich hätte wünschen können; dies war aber ausschließlich durch die Bosheit des Großadmirals Skyresh Bolgolam bewirkt. Meine Ketten wurden mir sogleich abgenommen, und ich erhielt die vollkommenste Freiheit. Der Kaiser selbst erwies mir die Ehre, bei der Zeremonie gegenwärtig zu zu sein. Ich gab ihm meine Dankbarkeit dadurch zu erkennen, daß ich mich ihm zu Füßen warf, allein er befahl mir aufzustehen und fügte nach manchem gnädigen Ausdruck, Ausdruck, den ich, aus Furcht, eitel zu erscheinen, hier nicht wiederholen will, noch ferner hinzu: Er hoffe, ich würde mich als ein nützlicher Diener erweisen und alle die Gunstbezeigungen verdienen, die er mir schon gegeben habe oder in Zukunft noch erweisen werde.

Der Leser habe die Güte zu bemerken, daß der der Kaiser in dem letzten Artikel der Urkunde, nach der ich meine Freiheit erlangte, mir so viel Speise und Trank bewilligte, bewilligte, wie für 1824 Liliputaner genügen würden. Einige Zeit nachher fragte ich einen meiner Freunde bei Hofe, wie man gerade auf diese bestimmte Zahl gekommen sei, und erhielt zur Antwort: Die Mathematiker hätten die Größe meines Körpers mit einem Quadranten aufgenommen, und da sie nun berechneten, daß diese die ihrige im Verhältnis Verhältnis von 12 zu 1 übertraf, zogen sie aus der Ähnlichkeit unserer Körper den Schluß, daß der meinige wenigstens 1824 der ihrigen enthalten müsse und deshalb ebensoviel Nahrung erfordere wie jene Zahl Liliputaner. Hierdurch kann sich der Leser einen Begriff von der Klugheit dieses Volkes und von der verständigen und genauen Ökonomie eines so großen Fürsten verschaffen.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

WebHosting News

Vermittlung der englischen Alltagssprache und Umgangssprache sowie Fachsprache und Berufssprache.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Privatunterricht zwecks Bewerbungstraining in Fremdsprachen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sichere Fremdsprachenkenntnisse in Wort und Schrift, insbesondere in der englischen Sprache, sind inzwischen für viele Fachkräfte in allen Bereichen der Wirtschaft zu einer Schlüsselqualifikation geworden - ähnlich wie Computerkenntnisse und ein Führerschein. Daher sind immer mehr Unternehmen an Bewerbern interessiert, die nicht nur über fundierte Fachkenntnisse auf ihrem Gebiet verfügen, sondern auch über gute, anwendungsbereite Fremdsprachenkenntnisse. Aus diesem Grund werden Vorstellungsgespräche - insbesondere in größeren Unternehmen mit zahlreichen Auslandskontakten - immer öfter in der relevanten Fremdsprache (meist Englisch) geführt, oder das Bewerbungsverfahren wird unmittelbar mit einem Sprachtest verknüpft. Für das fremdsprachige Bewerbungstraining kann - ebenso wie für den Privatunterricht auf anderen Gebieten - eine flexible Stundenzahl, abhängig von den Vorkenntnissen und den Lernzielen des Bewerbers, vereinbart werden. […]

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Company Courses in Business English, English for Science and Technology, English for management and administration.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit unserer Sprachschule sind Englisch-Firmensprachkurse, die sowohl in unserem Sprachstudio in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Mitte als auch in den Räumlichkeiten der Unternehmen und Institutionen stattfinden können. Konkrete Weiterbildungsangebote für Firmen können wir auf Anfrage kurzfristig unterbreiten. Unsere Sprachschule bietet Englisch-Firmenschulungen an, die für Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aufgaben und auf verschiedensten Ebenen geeignet sind, z.B. Firmenlehrgänge für Manager, leitende Angestellte, technisches Personal, Kaufleute (Einkäufer / Verkäufer), Ingenieure, Techniker, Informatiker, Sekretärinnen, Kundenberater, Telefonisten ... Darüber hinaus bieten unsere Firmenkurse auch für Selbstständige (z.B. Firmeninhaber, Freiberufler) die Gelegenheit, Englischkennntnisse bzw. Kenntnisse in einer anderen Fremdsprache zu erwerben, die für die konkrete berufliche Tätigkeit von Nutzen sind, z.B. zur Anbahnung, Pflege oder Erweiterung internationaler Geschäftsbeziehungen. […]

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Lehrgangsgebühren für den individuellen Einzelunterricht bzw. Privatunterricht .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Neben den Unterrichtsgebühren entstehen keine zusätzlichen Kosten (außer für geeignetes Lehrmaterial und ggf. Nachschlagewerke, wie Wörterbücher), da unser Sprachstudio und Lernstudio keine Anmeldegebühren berechnet und von der Mehrwertsteuer befreit ist. 15,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt mindestens 60 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), z.B. 60 Unterrichtseinheiten = 900,00 €; 80 Unterrichtseinheiten = 1.200,00 € und 100 Unterrichtseinheiten = 1.500,00 €; 17,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 40 Unterrichtseinheiten = 700,00 €; 20,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 20 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 20 Unterrichtseinheiten = 400,00 €; 22,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von weniger als insgesamt 20 Unterrichtseinheiten; Die Lehrgangsgebühren für die einzelnen "Stundenpakete" können auch in Form von mehreren Teilbeträgen bezahlt werden, z.B. etappenweise in Form von Monatsraten - so wie die Unterrichtseinheiten vom Teilnehmer in Anspruch genommen werden. […]

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Deutschkurse für Ausländer und Migranten auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 laut GER).

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Deutsch als Fremdsprache / DaF bzw. Deutsch als Zweitsprache / DaZ und Deutsch-Nachhilfe für deutsche und ausländische Schüler, Berufsschüler und Studenten seit 1999 an privaten Sprachschulen in Dresden-Nord und Dresden-Ost für Privatpersonen, Betriebe und Institutionen. Effektive, individuelle Deutschkurse für Beruf, Alltag, Schule, Studium, Urlaub, Tourismus, Prüfungsvorbereitung, Landeskunde und persönliche Weiterbildung auf allen Niveaustufen - Deutsch-Einzelunterricht für Erwachsene bereits ab 12,50 € pro Schulstunde = 45 Minuten. German language school in Dresden-Neustadt and Dresden-Striesen offers a wide range of German courses and German lessons for foreigners, migrants and non-native speakers of German, including individual, one-on-one German lessons and company courses, as well as specialized German language training for a variety of professions and jobs, for example in the fields of economics, sciences, engineering, medicine, IT, law, architecture, arts, education ... - German courses and German lessons for all levels - beginners, pre-intermediate and intermediate learners as well as advanced learners (levels A1 to C2 according to the CEFR) […]

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Flexibel Lernen in der Fahrschule Thomas Heinitz.

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Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung bieten wir Ihnen unterschiedliche Varianten an: Lernen via Internet, Lernen mit Lern- CD, DVD oder USB- Stick, Lernen mit Testbogen und Alternativen zu den elektronischen Lehrmitteln. Weitere Informationen zu den Lehrmitteln und zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung erhalten Sie in unserer Fahrschule. Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Finanzierung Ihres Führerscheins. Welche Bedingungen Sie erfüllen sollten erfahren Sie in unserer Fahrschule. […]

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NetYourBusiness - Internetwerbung.

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Engelskind.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es sank ein Tag zur Ruhe nieder, Ein Tag, der uns gar hold gelacht, Wir fanden uns so innig wieder, Wie stets ich mir das höchste Glück gedacht; Nun schließe dir die Augenlider Ein süßer Schlaf - mein Engelskind, gut' Nacht! Sanft mögen dich hinüberziehen Ins Reich des Traums mit ihrer Macht Beethoven's große Melodieen, Und alles, was uns Leid und Schmerz gebracht, Vergessen ist's, versöhnt, verziehen - Schlaf' wohl! schlaf' wohl! Mein Engelskind, gut' Nacht! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Der Ordnungsbegriff Lyrik in der Form lyrische Poesie wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und seltener Dichtung gebraucht. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. Lyrik ist häufig metaphernreich, rhetorisch stark strukturiert, rhythmisiert, manchmal gereimt und seltener mit Musik verbunden, was auf ihren Ursprung verweist: Im antiken Griechenland wurde der Vortrag von Dichtung in der Regel von einer Leier Lyra oder Kithara begleitet. Interessanterweise haben all diese Philosophen die Tendenz zu einem literarischen Schreibstil gemeinsam gleichermaßen Sartre, de Beauvoir als auch Camus sind als namhafte Autoren der Weltliteratur bekannt. Um die vielen Augen der Cherubim natürlich anzubringen, gaben die altdeutschen Maler den Engeln oft Flügel voll Pfauenfedern. Auf den ältesten christlichen Sarkophagen in den Katakomben begegnen uns oft Engel, die ganz wie die Genien der Alten, etwa wie Maneros auf heidnischen Gräbern, gebildet sind, nackte Knaben mit Flügeln. Sodann bezeichnete man der Schrift gemäss die drei ersten Engelklassen Throne, Cherubim, Seraphim durch Räder, Thierfiguren und vielgeflügelte und vieläugige oder selbst vielköpfige Menschenfiguren, behielt aber für die andern die einfache menschliche Gestalt und nur zwei Flügel bei, die ihnen als den vom Himmel kommenden Boten gebühren. […]

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