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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Pferde des Heeres

Reise nach Liliput - Drittes Kapitel 2

Da die Pferde des Heeres und der kaiserlichen Ställe mir täglich vorgeführt wurden, so waren sie nicht lange scheu, sondern kamen, ohne zu stutzen, bis vor meine Füße. Die Reiter pflegten mit ihren Tieren über meine Hand hinwegzusetzen, wenn wenn ich diese auf den Boden hielt; ein Jäger des Kaisers setzte sogar einmal auf einem großen Renner über meinen Fuß mit dem Zubehör der Schuhe, und dies war wirklich ein wunderbarer Sprung. Am Tage darauf hatte ich auch das Glück, den Kaiser auf außerordentliche Weise zu unterhalten. Ich bat, er möchte mir einige Stöcke von zwei Fuß Höhe und von der Dicke eines gewöhnlichen Rohres bringen lassen, worauf Seine Majestät dem Inspekteur seiner Forsten sogleich die notwendigen Befehle erteilte, und am nächsten Morgen kamen neun Förster mit ebenso vielen Wagen, von denen jeder mit acht Pferden bespannt war. Ich nahm neun dieser Stöcke und stieß sie im Viereck von zwei Fuß in den Boden; vier andere band ich horizontal an jene fest; dann befestigte ich mein Schnupftuch an die neun Pfähle, die aufrecht standen, und dehnte es nach allen Seiten hin aus, bis es so gespannt war wie ein Trommelfell. Die vier horizontalen Pfähle, die ungefähr vier Zoll über das Schnupftuch vorragten, bildeten eine Brüstung. Als ich dies Werk zustande gebracht hatte, bat ich den Kaiser, er möge eine Truppe seiner besten Reiterei, vierundzwanzig an der Zahl, auf dieser Ebene exerzieren lassen. Seine Majestät billigte den Vorschlag; ich hob die Reiter, einen nach dem anderen, beritten und bewaffnet, zugleich mit den kommandierenden Offizieren mit mit einer Hand hinauf. Sobald sie in Reih und Glied aufgestellt waren, teilten sie sich in zwei Parteien, manövrierten in Scheingefechten, schossen mit stumpfen Pfeilen, zogen ihre Schwerter, flohen und verfolgten, griffen an und zogen sich zurück. Kurz, sie offenbarten die beste militärische Disziplin, die die ich jemals gesehen habe. Die horizontal liegenden Stäbe verhinderten, daß sie mit ihren Pferden von der Bühne herabfielen. Der Kaiser war über diese Unterhaltung so entzückt, daß er sie mehrere Tage lang zu wiederholen befahl; auch auch hatte er einmal die Gnade, sich hinaufheben zu lassen und selbst zu kommandieren. Er überredete sogar die Kaiserin mit großer Mühe, sich von mir in ihrer Sänfte, zwei Ellen von der Bühne entfernt, emporhalten zu lassen, damit sie eine vollkommene Übersicht über die Manöver erlangen könnte. Es war mein Glück, daß kein Unfall bei dieser Unterhaltung Seiner Majestät stattgefunden hat; nur einmal schlug ein feuriges Pferd, das ein Kapitän ritt, hinten aus und riß ein Loch in das Schnupftuch; sein Huf glitt aus, und es stürzte mit seinem Reiter. Sogleich aber aber hob ich sie wieder auf, bedeckte das Loch mit meiner Hand und setzte die Truppen Truppen mit der anderen in derselben Weise herunter, wie ich sie hinaufgehoben hatte. Das gestürzte Pferd hatte sich das linke Hinterbein verrenkt, allein der Reiter war nicht beschädigt. So gut wie möglich besserte ich mein Schnupftuch wieder aus, setzte aber aber auf seine Haltbarkeit nicht länger das Vertrauen, um aufs neue eine so gefährliche Unternehmung zu wagen.

Ungefähr zwei oder drei Tage früher früher war ich in in Freiheit gesetzt worden. Als ich den Hof mit dem erwähnten Kunststück unterhielt, langte plötzlich ein Kurier an, um Seine Majestät zu benachrichtigen, daß einer seiner Untertanen einen Fund gemacht habe. Jener war in der Gegend des Ortes, wo ich zuerst gefunden wurde, spazierengeritten und hatte eine große schwarze Substanz von sonderbarer Form auf dem Boden erblickt. Sie erstreckte sich bis zum Umfange des Schlafzimmers Seiner Majestät, und zwar im Kreise, und erhob sich in der Mitte bis zu einer Mannesgröße; es sei kein lebendes Geschöpf, wie man es zuerst befürchtete (so lautete der Bericht), sondern sei bewegungslos auf dem Grase gelegen; mehrere seien einigemal herumgegangen, dann einander auf die Schulter gestiegen, um auf den Gipfel zu gelangen. Sie fanden diesen flach und eben und bemerkten durch Stampfen, daß die Substanz inwendig hohl sei. Dann hätten sie, wie sie sagten, die untertänigste Meinung gehegt, dies werde wohl etwas sein, das dem Bergmenschen gehöre; wenn Seine Seine Majestät befehle, würden sie es mit fünf Pferden herbeischaffen. Ich verstand sogleich, was sie beschreiben wollten, und freute mich herzlich, diese Nachricht zu erhalten. Als ich nämlich nach meinem Schiffbruch zuerst das Land erreichte, war ich so verwirrt, daß mein Hut mir vom Kopfe fiel, fiel, bevor ich an den Ort kam, wo ich einschlief. Meinen Hut hatte ich nämlich beim Rudern mit einer Schnur auf dem Kopfe befestigt, und er war mir deshalb während des Schwimmens nicht abgefallen; erst nach der Landung hatte ich ihn verloren, und die Schnur mußte durch irgendeinen Zufall, den ich nicht bemerkte, gerissen sein; bisher glaubte ich, ihn im Meere verloren zu haben. Ich bat darauf Seine Kaiserliche Majestät, indem ich die Natur und den Nutzen des Hutes beschrieb, er möge Befehl erteilen, ihn mir so schnell als möglich überbringen zu lassen. Am nächsten Tage kamen auch die Fuhrleute mit ihm an, brachten ihn aber in keinem guten Zustande, sie hatten in die Krempe anderthalb Zoll vom äußersten Rand zwei Löcher gebohrt und in den Löchern zwei Haken befestigt; auf einen Wagen hatten sie ihn nicht geladen, sondern mit langen Stricken an das Geschirr der Pferde gebunden, die ihn ungefähr eine halbe englische Meile auf dem Boden hinter sich herschleiften; da jedoch der Boden dieses Landes außerordentlich eben und weich ist, so wurde mein Hut weniger beschädigt, als ich befürchtet hatte.

Zwei Tage nach diesem Abenteuer befahl der Kaiser, der Teil seines Heeres, der in der Hauptstadt und in der der Umgegend einquartiert sei, solle sich zum Marsche bereit halten. Er hatte nämlich den Einfall, sich auf sonderbare Weise zu zu unterhalten. Er wünschte, ich möchte mich wie ein Koloß aufstellen, indem ich die Beine, so weit wie möglich, auseinanderspreizte. Dann befahl er seinem General, der ein alter, erfahrener Truppenführer und zugleich auch mein Beschützer war, die Truppen in geschlossenen geschlossenen Reihen aufzustellen und unter meinen Beinen durchmarschieren zu lassen; die Infanterie in Reihen von vierundzwanzig Mann, die Kavallerie in Reihen Reihen von sechzehn, sechzehn, bei Trommelschlag, mit fliegenden Fahnen und eingelegten Lanzen. Dies Korps bestand aus 3000 Mann Infanterie und 1000 Mann Kavallerie. Seine Majestät gab Befehl, jeder Soldat solle auf dem Marsche bei Todesstrafe den korrekten Anstand gegen meine Person beachten; das konnte jedoch einige junge Offiziere nicht abhalten, ihre Augen, als sie unter mir hermarschierten, aufzuschlagen. Um die Wahrheit zu gestehen, meine Beinkleider waren damals in so schlimmem Zustande, daß sie Gelegenheit zum Lachen und Erstaunen bieten mußten.

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Glas- und Gebäudereinigung Wagner.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Leistungsspektrum: Glasreinigung, Teppichreinigung, Unterhaltsreinigung, Grundreinigung, Bauschlussreinigung, Fassadenreinigung, Hausmeisterdienste, Kleinreparaturen. […]

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Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 3000 SYSCOM electronic GmbH - Dresden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 3000 - Bei der Feuerwehrdurchsageeinrichtung (FDE) handelt es sich um ein elektronisches Alarmierungs- und Informationssystem für Notfallsituationen in Hochhäusern gemäß der Hochhausbaurichtlinie, eingebaut in einem flachen UP- Gehäuse, wahlweise in Kombination mit der Klingelruftafel der Klingel- Sprechanlage des Objektes: Gezielte Alarmierung und Information der Bewohner in den Wohnungen in Alarmgruppen etagenweise durch "Etagenruf" und durch "Sammelruf", Alarmierung mittels Übertragung eines elektronischen Wecktones, Ankündigung einer Information mittels elektronischem Ankündigungsgong, Information mittels individueller Durchsage der Feuerwehr über das eingebautes Mikrofon , FDE- Verstärkermodul mit kurzschlussfesten Endverstärkern, pro Durchsagebox ist zur sicheren Gewährleistung der Rückwirkungsfreiheit bei evtl. Kurzschluss in einer oder mehreren WE jeweils ein Endverstärker fest zugeordnet, Funktionsbereitschaft der übrigen Anlage bleibt gewährleistet, Herstellung der Betriebsbereitschaft automatisch mit Öffnen der Tür des FDE- Bedienfeldes, FDE- Durchsagebox in jeder Wohnung, Schalldruck 90 dB bei Alarmierung (gemessen in 1m Abstand). […]

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Vermittlung von Grundkenntnissen bzw. Grundlagen der englischen Sprache.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Gruppenkurse (Kleingruppen) des Sprachstudios Berlin in den Sprachen Englisch, Deutsch (Deutsch für Ausländer bzw. Deutsch als Fremdsprache), Spanisch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Türkisch und Russisch mit jeweils 3 bis 6 Teilnehmern pro Sprachkurs an unseren Standorten Kurfürstendamm 182 in 10707 Berlin-Charlottenburg und Seestr. 44 in 13353 Berlin-Wedding (Mitte). Englisch-Gruppenunterrich - Englisch-Grundkurse zur Vermittlung von Grundkenntnissen bzw. Grundlagen der englischen Sprache sowie Englisch-Aufbaukurse zur Wiederholung, Reaktivierung und Erweiterung vorhandener Englischkenntnisse. Englisch-Grundkurs (English for beginners / elementary course / basic English ) Unsere Englisch-Grundkurse bzw. Englisch-Anfängerkurse sind für Lernende ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen konzipiert, denen es zunächst nur darum geht, anwendungsbereite Grundkenntnisse in der englischen Sprache zu erwerben. Schwerpunkte des Sprachkurses sind hier u.a. Grundlagen des englischen Satzbaus (Aussagesatz, Verneinung, Frage), Vermittlung und Anwendung von Alltagswortschatz, z.B. zu den Themen eigene Person, Familie, Hobbys, Freizeit, Tourismus, Beruf, Tagesablauf, Flughafen, Bahnhof, Wegbeschreibung, Hotel, Speisen, Getränke, Einkaufen, Restaurant, Urlaub, sowie die Entwicklung einfacher Fertigkeiten im freien Sprechen und verstehenden Hören. Das Englisch-Sprachtraining erfolgt in unserer Sprachschule generell in Wort und Schrift, wobei während des Englisch unterrichts die mündliche Kommunikation im Vordergrund steht. Englisch-Aufbaukurs bzw. Englisch für Wiedereinsteiger als Auffrischungskurs (English for pre-intermediate and intermediate learners / refresher course) Die Englisch-Aufbaukurse unserer Sprachschule eignen sich besonders für Lernende mit mittleren Vorkenntnissen ("intermediate / pre-intermediate"), die ihre allgemeinsprachlichen Englischkenntnisse wieder auffrischen und erweitern wollen (ohne Spezialisierung). Schwerpunkte dieser Englischkurse sind u.a. die Wiederholung wichtiger Grammatikthemen, wie z.B. Zeitformen, unregelmäßige Verben, Partizipien, Präpositionen, Konjunktionen, die Vermittlung und Anwendung von Wortschatz und Redewendungen (Idioms), insbesondere zu den Themen Tourismus, Landeskunde (vorrangig über Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Südafrika), Beruf, Ausbildung, Kunst, Kultur, Sport, Medien, Internet, Politik und Wirtschaft. […]

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Steinmetz- und Restaurierungsarbeiten - Volker Schulze GmbH .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Planung und Ausführung von Natursteinarbeiten in Naturstein - Sandstein - Marmor - Kalkstein. Steinmetz- und Restaurierungsarbeiten an Kirchen, Denkmälern und historischen Altbauten. […]

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Business English for Companies / Company Courses / Company Language Training in English.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die flexiblen und mobilen Dozenten unserer Sprachschule können Firmenseminare in Business English bzw. Wirtschaftsenglisch / Englisch für den Beruf sowie andere allgemeine oder fachspezifische Englischkurse, insbesondere Englisch-Intensivkurse, u.a. auch in Chemnitz, Leipzig, Berlin, Potsdam, Halle, Erfurt, Jena, Rostock, Schwerin, Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Duisburg, Köln, Stuttgart, Aachen, Kassel, München, Nürnberg, Bremen, Kiel und Hamburg durchführen. Konkrete Weiterbildungsangebote für Firmen im Bereich Business English (company courses in English and individual company training in the English language) können wir auf Anfrage kurzfristig unterbreiten. Lebendige, effektive und praxisnahe Sprachkurse in entspannter, lockerer Atmospäre - individuell - zielorientiert - flexibel - preisgünstig. […]

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Digitales 1-Kanal Komplettsystem - SYSCOM electronic GmbH - Dresden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Man kann sich gegen Vandalismus schützen, wie beschädigte Ein- und Ausfahrten, abgebrochene Schrankenbäume, demolierte und verschmutzte Aufzüge, Treppenhäuser und Foyers, Graffiti und andere Schmierereien, eingeschlagene Fenster, Ablagerungen von Unrat. Digitales 1-Kanal Komplettsystem - ein digitaler Bildspeicher, in vandalismus-geschützter Ausführung. Einfache Montage! Geringe Wartungskosten! Leicht zu Bedienen! Das optimale System zum Schutz des Eigentums. Zum Set gehört eine hochauflösende, vandalismusgeschützte S/W-Marken-Kamera. Die Kamera verfügt über ein integriertes Varioobjektiv. Eine Unterputzversion wie auch eine Aufputzversion für die spätere Nachrüstung ist verfügbar. Technische Daten: Ausführung: S/W, Montage: wahlweise Aufputz oder Unterputz, TV-Linien: 380, Brennweite (mm): 4,0-8,0, LUX: 0,1, Spannung: 12 V DC, Abmessung (DxH / mm): 114x95, Gewicht: 550 g […]

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Lob des Krieges im wilden Kriegerleben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Krieg, der Krieg ist gut. Im Reiben seiner Kräfte ist für die Welt Gewinn. Der Krieg macht froh, im Wechsel der Geschäfte nimmt er die Grillen hin. Er lehrt die Kunst, das Leben zu verachten, wenn es die Pflicht gebeut, und immer nur es als ein Gut betrachten, das man der Tugend weiht. Er lehret uns entbehren und genießen, er würzt auch schwarzes Brot und wenn durch ihn auch manche Tränen fließen, er gibt den schönsten Tod. Es leb' der Krieg! Wo hohe Kraft nur sieget, nicht Trägheit Lorbeern flicht, es leb' der Krieg! Unsterblichkeit erflieget, wer durch ihn Palmen bricht. Zur Schlacht, zur Schlacht! Wir alle lernten sterben für Vaterland und Pflicht. xx […]

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Gesellschaften zum Betrieb von Bergbau und Hüttenwerken.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In den Jahren 1857 und 1858 erhielten mehre Gesellschaften zum Betrieb von Bergbau und Hüttenwerken die landesherrliche Bestätigung und polizeiliche und reglementäre Bestimmungen ordneten die durch den Bau der Werrabahn und die Errichtung einer Telegraphenlinie längs derselben sich ergebenden Verhältnisse. Am 8. Februar 1860 trat der Landtag von Neuem zusammen; die ihm gemachten Vorlagen betrafen namentlich die Versetzbarkeit der richterlichen Beamten, den Neubau einer Kaserne, die Deckung der Zinsgarantie für die Werrabahn (welche früher für 4 Mill. Thlr. auf 9 Jahre übernommen worden war), endlich die Reproposition eines Polizeistrafgesetzes. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

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