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Seine Schritte jene

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Italienreise - Bustour

Er verbrachte mehrere Monate in Venedig, wo er die Herzoginmutter auf ihrer Rückreise von einer zweijährigen Italienreise erwartete. Seine Eindrücke […] Mehr lesen

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Donner Sühne Ve

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Reise nach Liliput - Erstes Kapitel - 4

Maschinen zum Transport der Bäume und Dingen von großem Gewicht

Das Volk zeichnet sich durch mathematisches Wissen aus und hat es zu einer großen Vollkommenheit in mechanischen Arbeiten gebracht, weil der Kaiser, der überhaupt als berühmter Beschützer der Gelehrten gilt, jene Bestrebungen unterstützt und ermutigt. Dieser Fürst besitzt mehrere auf Rädern ruhende Maschinen zum Transport der Bäume und anderer Dinge von großem Gewicht. Er läßt seine größten Kriegsschiffe, wovon einige an neun Fuß lang sind, meist an Ort und Stelle, wo das Zimmerholz wächst, verfertigen und dann auf eine Entfernung von drei- bis vierhundert Ellen zur See fahren. Fünfhundert Zimmerleute und Ingenieure wurden sogleich in Tätigkeit gesetzt, um die größte Maschine der Art, die vorhanden war, in Eile herzurichten. Es war ein hölzerner um drei Zoll über dem Boden erhöhter Bau, sieben Fuß lang, vier Fuß breit, und mit zweiundzwanzig Rädern versehen. Der Freudenruf, den ich vernahm, erscholl wegen der Ankunft der Maschine, die, wie es schien, schon vier Stunden nach meiner Landung in Bewegung gesetzt wurde. Sie wurde mit meiner Lage parallel gestellt; aber nun kam die größte Schwierigkeit. Wie sollte ich auf das Fuhrwerk gehoben werden? Achtzig Pfähle von einem Fuß Höhe wurden zu diesem Zwecke eingerammt. Sehr starke Stricke, von der Dicke eines Bindfadens, wurden mit Haken an einer gleichen Zahl von Banden befestigt, welche die Arbeiter mir um Hände, Hals, Leib und Arme geschlungen hatten. An den Pfählen hingen diese Stricke auf Rollen; neunhundert der stärksten Männer wanden diese auf. Somit wurde ich in ungefähr drei Stunden emporgehoben, in die Maschine geworfen und dort festgebunden. Alles dies ist mir nachher erzählt worden, denn während der Operation lag ich, infolge des Schlaftrunkes in dem von mir genossenen Weine, im tiefsten Schlaf. Fünfzehnhundert Pferde, die größten, die der Kaiser besaß, die an Länge zwei Zoll und an Höhe einen halben Zoll betrugen, wurden vorgespannt, um mich zur Hauptstadt zu ziehen, die, wie ich hörte, eine halbe Meile entfernt war.

Nachdem wir ungefähr vier Stunden unterwegs gewesen waren, erwachte ich durch einen lächerlichen Umstand. Als nämlich das Fuhrwerk anhielt, damit irgendeiner plötzlichen Verwirrung abgeholfen werde, konnten zwei oder drei junge Eingeborene ihre Neugier, mich schlafen zu sehen, nicht unterdrücken. Sie kletterten auf das Fuhrwerk und schlichen sich auf den Zehen an mein Gesicht. Einer von ihnen, ein junger Gardeoffizier, steckte aber in mein linkes Nasenloch die Spitze seines Spontons, die mich wie ein Strohhalm kitzelte, so daß ich mehrere Male niesen mußte. Dann schlichen sie sich unbemerkt davon, und erst nach drei Wochen erfuhr ich die Ursache meines plötzlichen Erwachens. Während der übrigen Zeit machten wir einen langen Marsch; in der Nacht ward haltgemacht. Fünfhundert Gardisten waren an jeder Seite aufgestellt; die eine Hälfte von diesen trug Fackeln, die andere, mit Bogen und Pfeilen ausgerüstet, stand bereit, auf mich zu schießen, sobald ich mich rühren würde. Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang setzten wir uns wieder in Bewegung und waren gegen Mittag nur noch zweihundert Ellen von den Stadttoren entfernt. Der Kaiser kam uns mit seinem ganzen Hofe entgegen; die Großoffiziere wollten aber durchaus nicht leiden, daß Seine Majestät durch das Besteigen meines Körpers sein Leben in Gefahr setze.

Der Wagen hielt bei einem alten Tempel an, der, wie es hieß, der größte im ganzen Königreiche war. Einige Jahre vorher war er durch einen scheußlichen Mord befleckt worden. Das Volk hielt ihn deshalb
für entweiht, und man hatte ihn nunmehr zum profanen Gebrauch bestimmt und alle heiligen Geräte und Verzierungen daraus hinweggeschafft. Das Gebäude Gebäude wurde mir als Wohnung angewiesen. Das große nach Norden hin gerichtete Tor war vier Fuß hoch hoch und zwei Fuß breit, so daß ich bequem hindurchkriechen konnte. Auf jeder Seite dieses Tores befand sich, kaum sechs Fuß über dem Boden, ein kleines Fenster; an dem linken spannte der Hofschmied des Kaisers einundneunzig Ketten aus, von der Größe derer, woran die Damen ihre Uhren tragen; diese wurden mit einundsechzig Schlössern an meinem linken Beine befestigt. Dem Tempel gegenüber, auf der anderen Seite der Heerstraße, stand in der Entfernung von zwanzig Fuß ein wenigstens fünf Fuß hoher Turm. Diesen bestieg der Kaiser mit dem ersten Adel seines Hofes, um mich zu sehen. Ich selbst konnte die Herren nicht erblicken, erblicken, habe aber den Vorfall nachher erfahren. Zu demselben Zweck sollen wenigstens hunderttausend Menschen aus der Stadt gekommen sein, und ich glaube, daß nicht weniger als zehntausend meinen Leib mit Leitern erstiegen und so den Verboten meiner Wachen trotzten. Bald aber erschien eine Verfügung, die diese Neugier bei Todesstrafe untersagte.

Als die Arbeiter sahen, daß es mir unmöglich war, meine Ketten zu brechen, durchschnitten sie alle Stricke, womit ich gefesselt war. Hierauf erhob ich mich in so melancholischer Gemütsverfassung, wie ich sie bisher noch nie empfunden hatte. Der Lärm und das Staunen des Volkes, als man mich aufstehen und herumgehen sah, sind nicht zu beschreiben. Die Die Ketten an meinem linken Beine waren ungefähr zwei Ellen lang lang und gestatteten mir nicht nur, im Halbkreis vorwärts und rückwärts zu gehen, sondern erlaubten mir auch, in das Tor zu kriechen und mich der Länge nach im Tempel auszustrecken, da sie vier Zoll vom Tore entfernt befestigt waren.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

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Seine Schritte jene Hütte

Der Alte lenkt nach jenen Hütten, Die ihn gepflegt, den matten Lauf, Doch plötzlich hält in seinen Schritten Ihn Hunger und Ermattung auf. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Altertumsforschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Wäre mir sein Gesicht nicht schon durch die zahlreichen Abbildungen desselben bekannt gewesen, so würde mich der von allen Franzosen begeistert erhobene Ruf: Vive lempereur! davon in Kenntniß gesetzt haben. Mit raschen Schritten, die Hände auf den Rücken gelegt, durchmaß der Kaiser den kleinen Raum vor dem Portale bis zur hölzernen Barriere, die mit Linden bepflanzt war, und da ich gegenüber stand, so konnte ich jeden seiner Gesichtszüge deutlich sehen. Sein gelblicher Teint erinnerte an seine südliche Heimat; sein Auge blickte gebieterisch und doch freundlich auf seine Getreuen umher, die ihre verschiedenen Kopfbedeckungen voll Enthusiasmus schwenkten. Ein für mich ganz neues Schauspiel, was gar nicht mit der Dressur der Soldaten, welche ich bisher gesehen hatte, übereinstimmte. Anleitungsvideo: Erste Schritte Onlinewerbung. Er nutzte das Ereignis zum Anlass für die Prägung zahlreicher Vikariatsmünzen in Gold und Silber, die er auch für das Königreich Polen schlagen ließ. In der Habsburgischen Erbfolgefrage nahm er gleichzeitig eine scheinbar neutrale Position im Reich ein. August plante zwar insgeheim, Kaiser Karl VI. beiseitezusetzen, aber ihm fehlten dazu die Mittel; auch machte seine angeschlagene Gesundheit nach 1726 weitere Schritte in diese Richtung unmöglich. Auch scheiterten Pläne, das Königreich Polen in eine Erbmonarchie umzuwandeln und so der wettinischen Familie dauerhaft zu sichern. * Erste Schritte * Forum: Mitdiskutieren * Fernsehprogramm * Sitemap * Community Richtlinien * Nach dem gegenwärtigen Stand der ur- und frühgeschichtlichen Forschung ist das Gebiet der Oberlausitz bereits von Jägern der Mittelsteinzeit genutzt worden. Für das Neolithikum lässt sich die Kultur der Stichbandkeramik nachweisen, gefolgt von der Trichterbecherkultur, der Kugelamphoren-Kultur und dann der Schnurkeramischen Kultur des Endneolithikums. Das keramische Formenspektrum der Schnurkeramik lässt sich auch noch in der Bronzezeit, die mit der Aunjetitzer Kultur beginnt, beobachten. Ist die Bevölkerungszahl während des Neolithikums aufgrund der Sesshaftigkeit bereits stark angestiegen, so wird durch das neue kulturprägende Material Bronze ein weiterer Entwicklungsschub befördert. Mit der mittleren Bronzezeit bildet sich im Bereich der Ober- und Niederlausitz die Lausitzer Kultur heraus. An die Lausitzer Kultur schließt sich die eisenzeitliche Billendorfer Kultur an. […] Mehr lesen >>>


Italienreise - Bustour nach Italien über die Alpen zum Lido, nach Venedig, Padua, Treviso

Er verbrachte mehrere Monate in Venedig, wo er die Herzoginmutter auf ihrer Rückreise von einer zweijährigen Italienreise erwartete. Seine Eindrücke schilderte er in weiteren Reisebildern, die er zwischen 1826 und 1831 veröffentlichte. Heine selbst erlebte das Meer zum ersten Mal in den Jahren 1827 und 1828 auf Reisen nach England und Italien. Heines Napoleon-Verehrung war gleichwohl nicht ungeteilt, in den Reisebildern heißt es: meine Huldigung gilt nicht den Handlungen, sondern nur dem Genius des Mannes. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Hoftheater. Unbedingt liebe ich ihn nur bis zum achtzehnten Brumaire da verrieth er die Freyheit. Er begleitete sie zurück nach Weimar, mit Aufenthalten in Padua, Vicenza, Verona und Mantua. Dazu gehören der Zyklus Nordsee sowie die Werke Die Bäder von Lucca und Ideen. In den Jahren nach seiner Italienreise beschäftigte er sich vor allem mit der Naturforschung. Stattdessen sehnt er sich zurück nach Christiane, seinem Liebchen, das er verließ. Produkt dieser zweiten (unfreiwilligen) Italienreise sind die Venetianischen Epigramme, eine Sammlung von Spottgedichten auf die europäischen Zustände, die die ästhetischmoralische Toleranzgrenze der Zeit überschritten. In seinem Verhältnis zur Natur unterschied er nur zwei Zeitperioden: das Jahrzehnt vor 1780, das vor allem in den Straßburger Jahren stark vom Naturerlebnis geprägt war, und die folgenden fünfzig Jahre systematischen Naturstudiums in Weimar. Nach Abschluss der achtbändigen Göschen-Werkausgabe zu seinem 40. Geburtstag plante Goethe, erneut nach Italien zu reisen. In den 1790er Jahren begann er auch mit seinen Untersuchungen zur Farbenlehre, welche ihn bis ans Lebensende beschäftigen sollte. Die Hochstimmung der ersten Italienreise stellte sich bei Goethe nicht wieder ein. Als Sechsundzwanzigjähriger wurde er an den Hof von Weimar eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Im Alter von 16 Jahren begann Leo Klenze ein Architekturstudium in Berlin. Er begleitete sie zurück nach Weimar, mit Aufenthalten in Padua, Vicenza, Verona und Mantua. Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. An der Berliner Bauakademie studierte noch einmal drei Jahre und schloss als Kondukteur ab (einer Art Aufseher von Bauarbeiten). Er lernte unter anderem bei Aloys Hirt, durch den er mit der Antike in Berührung kam, die ihn architektonisch sein Leben lang prägte. […] Mehr lesen >>>


Donner Sühne Vergebung

O gäb' es eine Sühne für das, was ich vollbracht! Und fänd' ich noch Vergebung bei dem, der droben wacht! Und wüsst' ich einen Ablass, verdient durch meine Reu, Abliess ich von der Hölle, blieb stets dem Himmel treu!" So klagt von Schmerz gefoltert Faustus am trübsten Tag, Da prasselt durch sein Zimmer rollend ein Donnerschlag. Von rother Gluthenlohe, die rings der Wand entquoll, Von Schauer und Entsetzen der Hölle wird es voll. Sühne ist schon auf dem Ersten Konzil von Nicäa (325) erhielten die Bischöfe Vollmacht, Sündern bei nachweislicher Reue einen Teil der ihnen auferlegten Bußzeit abzulassen. Dazu bildete sich der Brauch heraus, dass die Bußzeit eines reuigen Sünders speziell auf die Fürsprache besonders verdienter, frommer Gemeindemitglieder, darunter auch (später vorwiegend) bereits verstorbene Christen, verkürzt werden konnte, wobei diese Fürsprache durch so genannte Friedensbriefe vermittelt wurde. Oft standen dabei die Verdienste der Fürsprecher in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem sündhaften Tun, das abzubüßen war. Und wagen dennoch wir das Musenspiel An solchem Ort, in solcher Nachbarschaft? Ohne zu verstehen, was er antwortete, ohne daß er irgend eine äußere Bewegung gemacht hätte, erkannte sie doch sofort, daß er unwillig wurde. So konnten z. B. Märtyrer für jene Büßer eintreten, die während einer Verfolgung schwach geworden waren und ihren Glauben verleugnet hatten. Was hatte sie zu fürchten von dem Mann, der dort in die Thür trat? Dahinter stand die Vorstellung, dass die Märtyrer stellvertretend für die anderen Sühne geleistet hätten. Der Ort des Verbrechens, die Bilge bei Mardin in Südostanatolien, Grenzgebiet zu Syrien ahrhundertealte Traditionen sind keine Rechtfertigung, aber eben eine unleugbare Realität in dieser Gegend. Nichts steht höher als die Familienehre, nichts ist dringlicher als Sühne mit allen Mitteln, sollte jemand diese Ehre beschmutzt haben. Was er sagte, verstand sie nicht; sie hörte ihn nur den Namen Beatrice mit unendlicher Weichheit aussprechen. Die Celebis waren eine große, stolze kurdische Sippe, hört man aus Mardin. Nicht alle Angehörigen seien mit der Wahl des Bräutigams für eine Tochter der Familie einverstanden gewesen. Er trat näher an die Dame heran und hob den Arm; wollte er sie umschlingen? Wenn wir's gesteh'n, sie schrecken uns nicht weg, Sie mahnen uns, den tiefern Ernst zu suchen, Der unserm Spiel sein höh'res Recht verleiht. Was immer der Auslöser war: Bei solchen Fehden sind die Befürworter von Ausgleich und Nachsicht in der Minderheit. Die Vendetta gilt als das beste Mittel, das Gesicht zu wahren, auch wenn es einen das Leben kostet. […] Mehr lesen >>>


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