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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Reise nach Liliput - Erstes Kapitel - 4

Maschinen zum Transport der Bäume und Dingen von großem Gewicht

Das Volk zeichnet sich durch mathematisches Wissen aus und hat es zu einer großen Vollkommenheit in mechanischen Arbeiten gebracht, weil der Kaiser, der überhaupt als berühmter Beschützer der Gelehrten gilt, jene Bestrebungen unterstützt und ermutigt. Dieser Fürst besitzt mehrere auf Rädern ruhende Maschinen zum Transport der Bäume und anderer Dinge von großem Gewicht. Er läßt seine größten Kriegsschiffe, wovon einige an neun Fuß lang sind, meist an Ort und Stelle, wo das Zimmerholz wächst, verfertigen und dann auf eine Entfernung von drei- bis vierhundert Ellen zur See fahren. Fünfhundert Zimmerleute und Ingenieure wurden sogleich in Tätigkeit gesetzt, um die größte Maschine der Art, die vorhanden war, in Eile herzurichten. Es war ein hölzerner um drei Zoll über dem Boden erhöhter Bau, sieben Fuß lang, vier Fuß breit, und mit zweiundzwanzig Rädern versehen. Der Freudenruf, den ich vernahm, erscholl wegen der Ankunft der Maschine, die, wie es schien, schon vier Stunden nach meiner Landung in Bewegung gesetzt wurde. Sie wurde mit meiner Lage parallel gestellt; aber nun kam die größte Schwierigkeit. Wie sollte ich auf das Fuhrwerk gehoben werden? Achtzig Pfähle von einem Fuß Höhe wurden zu diesem Zwecke eingerammt. Sehr starke Stricke, von der Dicke eines Bindfadens, wurden mit Haken an einer gleichen Zahl von Banden befestigt, welche die Arbeiter mir um Hände, Hals, Leib und Arme geschlungen hatten. An den Pfählen hingen diese Stricke auf Rollen; neunhundert der stärksten Männer wanden diese auf. Somit wurde ich in ungefähr drei Stunden emporgehoben, in die Maschine geworfen und dort festgebunden. Alles dies ist mir nachher erzählt worden, denn während der Operation lag ich, infolge des Schlaftrunkes in dem von mir genossenen Weine, im tiefsten Schlaf. Fünfzehnhundert Pferde, die größten, die der Kaiser besaß, die an Länge zwei Zoll und an Höhe einen halben Zoll betrugen, wurden vorgespannt, um mich zur Hauptstadt zu ziehen, die, wie ich hörte, eine halbe Meile entfernt war.

Nachdem wir ungefähr vier Stunden unterwegs gewesen waren, erwachte ich durch einen lächerlichen Umstand. Als nämlich das Fuhrwerk anhielt, damit irgendeiner plötzlichen Verwirrung abgeholfen werde, konnten zwei oder drei junge Eingeborene ihre Neugier, mich schlafen zu sehen, nicht unterdrücken. Sie kletterten auf das Fuhrwerk und schlichen sich auf den Zehen an mein Gesicht. Einer von ihnen, ein junger Gardeoffizier, steckte aber in mein linkes Nasenloch die Spitze seines Spontons, die mich wie ein Strohhalm kitzelte, so daß ich mehrere Male niesen mußte. Dann schlichen sie sich unbemerkt davon, und erst nach drei Wochen erfuhr ich die Ursache meines plötzlichen Erwachens. Während der übrigen Zeit machten wir einen langen Marsch; in der Nacht ward haltgemacht. Fünfhundert Gardisten waren an jeder Seite aufgestellt; die eine Hälfte von diesen trug Fackeln, die andere, mit Bogen und Pfeilen ausgerüstet, stand bereit, auf mich zu schießen, sobald ich mich rühren würde. Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang setzten wir uns wieder in Bewegung und waren gegen Mittag nur noch zweihundert Ellen von den Stadttoren entfernt. Der Kaiser kam uns mit seinem ganzen Hofe entgegen; die Großoffiziere wollten aber durchaus nicht leiden, daß Seine Majestät durch das Besteigen meines Körpers sein Leben in Gefahr setze.

Der Wagen hielt bei einem alten Tempel an, der, wie es hieß, der größte im ganzen Königreiche war. Einige Jahre vorher war er durch einen scheußlichen Mord befleckt worden. Das Volk hielt ihn deshalb
für entweiht, und man hatte ihn nunmehr zum profanen Gebrauch bestimmt und alle heiligen Geräte und Verzierungen daraus hinweggeschafft. Das Gebäude Gebäude wurde mir als Wohnung angewiesen. Das große nach Norden hin gerichtete Tor war vier Fuß hoch hoch und zwei Fuß breit, so daß ich bequem hindurchkriechen konnte. Auf jeder Seite dieses Tores befand sich, kaum sechs Fuß über dem Boden, ein kleines Fenster; an dem linken spannte der Hofschmied des Kaisers einundneunzig Ketten aus, von der Größe derer, woran die Damen ihre Uhren tragen; diese wurden mit einundsechzig Schlössern an meinem linken Beine befestigt. Dem Tempel gegenüber, auf der anderen Seite der Heerstraße, stand in der Entfernung von zwanzig Fuß ein wenigstens fünf Fuß hoher Turm. Diesen bestieg der Kaiser mit dem ersten Adel seines Hofes, um mich zu sehen. Ich selbst konnte die Herren nicht erblicken, erblicken, habe aber den Vorfall nachher erfahren. Zu demselben Zweck sollen wenigstens hunderttausend Menschen aus der Stadt gekommen sein, und ich glaube, daß nicht weniger als zehntausend meinen Leib mit Leitern erstiegen und so den Verboten meiner Wachen trotzten. Bald aber erschien eine Verfügung, die diese Neugier bei Todesstrafe untersagte.

Als die Arbeiter sahen, daß es mir unmöglich war, meine Ketten zu brechen, durchschnitten sie alle Stricke, womit ich gefesselt war. Hierauf erhob ich mich in so melancholischer Gemütsverfassung, wie ich sie bisher noch nie empfunden hatte. Der Lärm und das Staunen des Volkes, als man mich aufstehen und herumgehen sah, sind nicht zu beschreiben. Die Die Ketten an meinem linken Beine waren ungefähr zwei Ellen lang lang und gestatteten mir nicht nur, im Halbkreis vorwärts und rückwärts zu gehen, sondern erlaubten mir auch, in das Tor zu kriechen und mich der Länge nach im Tempel auszustrecken, da sie vier Zoll vom Tore entfernt befestigt waren.

Quelle:
Jonathan Swift
Gullivers Reisen zu mehreren Völkern der Welt
Erstdruck London 1726 - Übersetzung von Franz Kottenkamp
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

WebHosting News

Lerchenlied zwitschert in der Ferne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Lerchenlied, so labefrisch und rein wie Blumenthau! So funkelhell wie junger Sonnenschein, der über die entzückte Au rotglühend blitzt! Aus glutverklärten Fenstern lauscht manch trostverschmachtet Ohr erquickt zu dir empor. Und du Schwebst mit der hilflos matten, wehmütig frohen Seele von bangen Straßenschatten - Du lieber kleiner Heiland - Empor, empor zu seligem Ruhe-Eiland. So konnte er im Herbst, wo die ersten Fröste durch den Wald und die schlimmen Krankheiten in die Städte ziehen, mit großen Bündeln getrockneter Heilkräuter aus dem Kerbtal hinab ins Unterland wandern. Am oberen Ende des Wiesengrundes lag unter dem Schatten der hohen Waldbäume ein kleines Haus. Alle Blätter schienen von Smaragd, alle Blumen auf das herrlichste verklärt. Andere Arzneipflanzen zog er im Garten und in den Blumentöpfen. Im Garten vor dem Häuschen aber erhoben sich schlanke Blütenstengel aus dichtem Blättergrün, und auch hinter den kleinen, viereckigen Fenstern drängte sich Blume an Blume. Nur wenige Schritte sind es dann vom 19. ins 21. Jahrhundert. Der Morgen erwachte mit einem glitzernden Sonnenaufgang auf dem Meer. Denn hier wohnte mit Weib und Kind ein pflanzenkundiger Mann, der Wurzelgräber Peter Latz. Im Frühjahr und Sommer ging der Wurzelpeter mit Frau Gertraud und seinem Knaben Hans an jedem Morgen weit auf die Berge, um heilkräftige Wurzeln und Blätter, die bunten Blüten und wohl auch die zierlichen Samen der Waldgewächse zu suchen und zu sammeln. Dichtes Moos wuchs auf dem strohgedeckten Dach und quoll auch zwischen den Fugen des niedrigen Schornsteins weich und dunkelgrün hervor. Oder ob der Kaiser nicht lieber gleich einmal mitkommen wolle. Dort verkaufte er seine Vorräte für ein gutes Stück Geld. Es stand einer in jedem Kasten; die wuchsen gar herrlich! Dies war ursprünglich ein germanischer Brauch zu Ehren der Göttin Freya . Der Regen, der von Zeit zu Zeit fällt, macht Gras und Gartenkräuter grün. Craig hat die Klimaanlage seines Inselrundfahrtbusses auf höchste Stufe geschaltet. Vierradantrieb ist aufder Insel für alle Fahrzeuge ein Muss. Ich fand dieselbe auch bei einem Piemonteser, welcher Johann Paptist hieß. Im Regenwald dampft es. Dennoch geht es mit höchstens 30 km/h zwischen den Baumriesen mal mit beachtlichem Gefälle abwärts, dann wieder hinauf. […]

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Pension Ursula Oberknapp Ferien im Erzgebirge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Herzlich willkommen in Nassau bei Ruhe und Erholung, Sport- und Spiel in ausgedehnten Nadelwaldungen und auf blumenreichen Gebirgswiesen. Das gut gespurte Loipennetz sorgt für idealen Wintersport. Eine Nachtloipe befindet sich am Wald. Die Pension Oberknapp, in waldreicher, ländlicher Umgebung vielen Wanderwegen und Skipartien bietet einem einmaligen Blick über das Gimmlitztal. Zur Pension gehört eine Skivermietung, ein Tischtennisraum und Parkmöglichkeiten direkt am Haus. In unmittelbarer Nähe befindet sich der "Trimm Dich Pfad" und eine Minigolfanlage. Die acht Doppelzimmer (Aufbettung möglich) sind mit Bad (Dusche/WC oder Badewanne/Dusche/WC), ausgestattet. […]

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Eine Auswahl Sächsischer Spezialitäten und Hausmannskost.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kürbis- Kokossuppe Verfeinert mit Lauchzwiebel, verfeinert mit karamellisierten Kürbiskernen und Kernöl; Sächsischer Sauerbraten mit Lebkuchensauce, an Apfelrotkohl und Kartoffelklößen mit Semmelbutter; Deftiges warmes Bratenbrot Graubrot bestrichen mit Senf und Meerrettich, belegt mit Scheiben vom Rinderbraten, überzogen mit einer deftigen Sauce, verfeinert mit Zwiebeln, Saurer Gurke, groben Pfeffer und ein kleiner Wintersalat; Deftige Grünkohlplatte, Kasselerkamm, gekochte und gepökelte Bauchspeckscheiben unter Schmorzwiebeln auf Grünkohl, dazu reichen wir Petersilienkartoffeln; Dresdener Rinderroulade mit Mischpilzen, Rinderroulade gefüllt mit Speck, Zwiebeln und saurer Gurke, an Apfelrotkohl, Kartoffelklößen mit Semmelbutter; Fischgrillplatte, verschiedene Fischfilets angerichtet auf Bautzner Senfsauce mit Wurzelgemüse, dazu reichen wir gebutterte Petersilienkartoffeln sowie einen Wintersalat. […]

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Bau der Leipzig-Dresdner Eisenbahn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Friedrich August hielt treu bei der mit von ihm gegebenen Verfassung. 1835 begann der Bau der Leipzig-Dresdner Eisenbahn (der ersten größeren Bahn in ganz Deutschland). Im October 1836 crschien eine provisorische Preßpolizeiverordnung, welche die Nachcensur bereits gedruckter Schriften einführte und auch ferner Schriften über 20 Bogen der Censur unterwarf. Der vierte Landtag (20. November 1842 bis 21. Aug. 1843) brachte ein neues Grundsteuergesetz mit Entschädigung der bisher steuerbefreiten Grund-, bes. Rittergutsbesitzern, ein Gesetz über literarisches Eigenthum, eine neue Hypothekenordnung etc. Hinsichtlich der Presse bewirkte der Landtag 1843, daß die Nachcensur von 1836 aufgehoben wurde und Schriften über 20 Bogen nicht censirt zu werden brauchten. […]

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Ambulante Pflege.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Pflegedienst Mitschke - Ambulante Pflege - Große Wassergasse 10 Dippoldiswalde 01744 Ambulante Pflege Tel.: 03504 615777 Fax : 03504 - Medizinische Betreuung: Behandlungspflege, Verbände, Injektionen, Blutdruck- und Pulskontrollen, Medikamentengabe, Katheterwechsel, Einläufe, Pflege und Wechsel der Trachealkanüle, Palliativpflege, Grundpflege, Körperpflege, Ernährung, einschließlich Sondennahrung, Hauswirtschaftliche Versorgung, Essenversorgung, Einkäufe, Wohnungsreinigung, Behördengänge, Beratungsbesuche, Verhinderungspflege, Haushalthilfe, Vermittlung und Organisation von Fußpflege, Friseur, Therapeuten, Ausleihen, Vermittlung und Organisation von Pflegehilfsmitteln, Vermittlung und Organisation von Hausnotruf, Beratung in allen pflegerischen Angelegenheiten, Angehörigenstammtisch, kulturelle Veranstaltungen für die Patienten, rund um die Uhr erreichbar... […]

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Das ist einerlei, Laß uns laufen, schnell! schnell! .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sie hatten mit außerordentlicher Geschwindigkeit etwa eine Meile zurückgelegt, als abermals ein Flintenschuß aus der Gondel abgefeuert wurde; derselbe war offenbar auf einen großen teuflischen Kerl gemünzt, der sich soeben anschickte, an dem Ankertau emporzuklimmen. Sein Körper fiel leblos von Zweig zu Zweig und blieb etwa zwanzig Fuß vom Boden entfernt hängen; seine Arme und Beine schwankten in der Luft hin und her. […]

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Heimweh Heimat hinter Gipfeln.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wer in die Fremde will wandern, Der muß mit der Liebsten gehn, Es jubeln und lassen die andern Den Fremden alleine stehn. Was wisset ihr, dunkele Wipfel, Von der alten, schönen Zeit? Ach, die Heimat hinter den Gipfeln, Wie liegt sie von hier so weit! Eines Tages nun erblickte Laurin auf einer Nachbarburg eine blonde Prinzessin, Simhild. Doch Simhild blieb traurig, sie hatte Heimweh nach dem Blumenanger ihrer Heimat. Aber natürlich. Heimweh entsteht bei mir nicht nur, wenn ich tausende Kilometer von dem mir vertrauten Umfeld entfernt bin. Auf meiner hunderttägigen Reise hatte ich nicht selten ein vergleichbares Heimweh wie bei meinen Touren durch die Wildnis von Norwegen, Schweden oder Island. Heimat befindet sich meiner Ansicht nach tief in unserem Herzen. Heimweh assoziere ich eher mit mir nahestehenden Personen und weniger mit Orten. Egal ob wir Heimweh verspüren, weil wir in der Ferne wohnen oder in der Heimat bleiben. Und ehrlich gesagt mag ich Heimweh, wenn es mich einmal heimsucht. Es war für Tante Bärbchen etwas ganz Neues, Ungewohntes, dem jungen Mädchen gegenüber auch einmal im Finsteren zu tappen. Es zeigt mir, welche Menschen mir wichtig sind und steigert die Freude auf ein Wiedersehen. Die Sehnsucht ist nicht wirklich erfüllbar: Die Ferne ist grundsätzlich uneinholbar, bleibt immer am Horizont. Tekk starrt das kleine Kanu an und bekommt beim Anblick Heimweh. Wehe dem, der es wagte, den Faden zu zerreißen und auch nur einen Rose zu pflücken! Zu des alten Erich Zeiten hatte dieser Raum sehr oft großen Glanz gesehen. Aber sich richtig bewusst werden, was man hat, wenn man es hat, ist nur möglich wenn andere über die Heimat erzählen. Zornig stürmte Laurin heran und verlangte Hand und Fuß? des Frevlers. Gefesselt musste er die Sieger in sein Reich führen, wo Simhild befreit wurde. Bei ihrem Spaziergang durch das Wäldchen kommen sie an einen See, in dem ein paar Enten friedlich umherschwimmen. So spricht Alexander von Bormann in seinem Werk Gedichte und Interpretationen über zahlreiche Benutzungen des Fern- und Heimwehmotivs. […]

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