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19.03.2010 - ToxicStudios Webdesign & Webhosting

Ein Brief von Kapitän Gulliver an seinen Vetter Sympson.

Geschrieben im Jahre 1727.

Ich hoffe, daß Du, sooft Du dazu aufgefordert werden solltest, bereit bist, öffentlich anzuerkennen, daß Du mich durch Deine wiederholte dringende Bitte veranlaßt hast, einen sehr lockeren und ungenauen Bericht über meine Reise zu veröffentlichen in der Absicht, einen jungen Mann von der oder jener Universität zu gewinnen, um sie zu ordnen und den Stil zu verbessern, so wie es mein Vetter Dampier auf meinen Rat in seinem Buch "Eine Reise um die Welt" tat. Aber ich erinnere mich nicht, daß ich Dir die Ermächtigung gab, irgendwelchen Auslassungen oder gar Hinzufügungen zuzustimmen; daher erkläre ich hier mit Bezug auf letztere, daß ich nichts mit ihnen zu tun habe, besonders nicht mit einem Abschnitt über Ihre Majestät, die Königin Anna hochseligen und ruhmreichen Andenkens, obwohl ich sie wirklich mehr verehrte und achtete als irgend jemanden. Aber Du oder Dein Textfälscher hätten bedenken sollen, daß, da es nicht meiner Neigung entsprach, es auch nicht schicklich war, irgendein Lebewesen unserer Art über meinen Meister Hauyhnhnm hinaus zu loben; und zudem war der Sachverhalt gänzlich falsch; denn meines Wissens - ich war während eines Teils der Regierung Ihrer Majestät in England - regierte sie wirklich durch einen Hauptminister, ja sogar durch zwei aufeinanderfolgende, von denen der erste Lord Godolphin und der zweite Lord Oxford war; so daß Du mich also hast etwas sagen lassen, was gar nicht zutrifft. In gleicher Weise hast Du in dem Bericht über die Akademie der Plänemacher und in mehreren Stellen meiner Unterredung mit meinem Meister Hauyhnhnm entweder wesentliche Umstände weggelassen oder sie derart zerhackt oder verändert, daß ich kaum mein eigenes Werk wiedererkenne. Wenn ich Dich früher auf so etwas in einem Brief aufmerksam machte, antwortetest Du freundlicherweise, "daß Du befürchtetest, beleidigend zu wirken, daß einflußreiche Leute sehr über die Presse wachten und imstande seien, nicht nur etwas herauszulesen, sondern auch alles zu bestrafen, was wie eine Anspielung aussah" (so nennst Du es wohl). Aber, bitte, wie konnte das, was ich vor so vielen Jahren sprach und in einer Entfernung von über 5000 Meilen, in einem anderen Reich, bezogen werden auf einen der Yähus, die jetzt die Herde regieren sollen; besonders zu einer Zeit, da ich wenig von dem Unglück unter ihnen zu leben hielt oder befürchtete? Habe ich nicht den meisten Grund, mich zu beklagen, wenn ich sehe, wie gerade diese Yähus von Hauyhnhnms in einem Fahrzeug gefahren werden, als ob diese das wilde Vieh und jene die vernunftbegabten Geschöpfe wären? Und wirklich, die Vermeidung eines so ungeheuren und verabscheuungswürdigen Anblickes war ein Hauptbeweggrund dafür, daß ich mich hierher zurückzog.

So viel schien mir erwähnenswert für Dich selbst und für das von mir in Dich gesetzte Vertrauen.

An zweiter Stelle beklage ich mich über meinen eigenen großen Mangel an Urteilskraft, da ich durch die Bitten und falschen Beweisführungen von Deiner und anderer Seite sehr gegen meine eigene Meinung dazu gebracht wurde, die Veröffentlichung meiner Reisen zu dulden. Bitte, erinnere Dich, wie oft ich wünschte, Du würdest, wenn Du auf dem Motiv des öffentlichen Wohles bestündest, bedenken, daß die Yähus eine Gattung von Lebewesen waren, die ausgesprochen unfähig waren, sich durch Vorschrift oder Beispiel verbessern zu lassen; und so hat es sich auch erwiesen; denn anstatt wenigstens auf dieser kleinen Insel zu sehen, wie all den Mißbräuchen und Verderbnissen Einhalt geboten wurde, was ich mit gutem Grund erwarten konnte, kann ich - sieh da, nach halbjähriger Warnung - nicht in Erfahrung bringen, daß mein Buch einen einzigen zweckentsprechenden Erfolg hervorgebracht hat. Ich wünschte, Du würdest mich durch einen Brief wissen lassen, wann die Gesellschaft und Partei ausgelöscht wurden; die Richter gebildet und aufrecht; die Verteidiger ehrbar und bescheiden und mit einem Anstrich von gesundem Menschenverstand, und Pyramiden von Gesetzesbüchern auf dem Smithfield-Platz verbrannt; der jungen Adligen Erziehung gänzlich geändert; die Ärzte verbannt; die weiblichen Yähus an Tugend, Ehre, Wahrheit und Takt überströmend; Höfe und Empfänge großer Minister gründlich ausgerottet und weggefegt; Witz, Verdienst und Wissenschaft belohnt; alle Beschimpfer der Presse in Prosa und Dichtung dazu verurteilt, nichts als ihr eigenes Gespinst zu essen und ihren Durst mit ihrer eigenen Tinte zu löschen. Auf diese und eintausend andere Reformen rechnete ich fest dank Eurer Förderung, da sie in der Tat aus den in meinem Buch gegebenen Anleitungen leicht zu bewerkstelligen waren. Und es muß zugegeben werden, daß sieben Monate eine hinreichende Zeit waren, um alle Laster und Torheiten, denen die Yähus unterworfen sind, zu heilen, wenn nur ihre Natur der geringsten Neigung zur Tugend oder Klugheit fähig gewesen wäre. Indes bist Du so weit davon entfernt gewesen, meinen Erwartungen in einem Deiner Briefe zu entsprechen, daß Du im Gegenteil jede Woche unseren Boten mit Schmähschriften, Schlüsseln, Reflexionen und Memoiren sowie Fortsetzungen überhäufst; worin ich mich selbst der üblen üblen Nachrede über große Staatsmänner, der Herabwürdigung der Menschennatur (denn so nennen sie es noch vertrauensvoll) und des Mißbrauches des weiblichen Geschlechtes angeklagt sehe. Auch finde ich, daß die Schreiber jener Bündel von Schriften unter sich selbst nicht einig sind; denn einige von ihnen wollen nicht zugeben, daß ich der Verfasser Verfasser meiner eigenen Reisen bin, und andere wieder machen mich zum Verfasser von Büchern, mit denen ich gar nichts zu tun habe.

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WebHosting News

Das Liedchen von der Reue.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Herr Ulrich reitet im grünen Wald, Die Blätter lustig rauschen. Er sieht eine holde Mädchengestalt Durch Baumeszweige lauschen. Der Junker spricht: »Wohl kenne ich Dies blühende, glühende Bildnis, Verlockend stets umschwebt es mich In Volksgewühl und Wildnis. Das Liedchen ist neu, alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Johannes gesellte sich zu einer Truppe lustiger Schüler, welche die guten Weine aufsuchten. Wen erfreut ich nicht, mit FeuerIhr begeisternd Lob beginnend? Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen? Er überbot womöglich die Schüler in Keckheit und Mutwillen. H?r ich das Liedchen klingen, Das einst die Liebste sang, So will mir die Brust zerspringen Vor wildem Schmerzensdrang. Ja, ja, das sing Er nur recht dreist weg, rief darauf sogleich die Dame wieder. Doch die Täuschung nur der Sinne,Die Erinnrung des GenussesIst es nur! Viertes Lied Eine Stunde des Tages aber weiht ichDir, o Loggia! Einen Gang noch, Arlecchina,Wenns auch dämmert, wenn die SonneLängst vom Capitol gewichen! Ein Kloster ließ einen solchen ausschenken, der dem jungen Manne bald in den Kopf stieg. Es treibt mich ein dunkles Sehnen Hinauf zur Waldesh?h, Dort l?st sich auf in Tr?nen Mein ?bergro?es Weh. Es unken die Unken bei Köthen im Rohr, die grünlichen Frösche erröten im Chor. Gib die Hand mir, Kind der Liebe,Sind wir endlich doch alleine! Er überbot womöglich die Schüler in Keckheit und Mutwillen. Ich aber sagte, ich wisse nichts zu singen, was für solche Herrschaften schön genug wäre. Abschied von Olevano Lb wohl, du unvergeßliches Felsendorf,Leb wohl! Oder deine Götterschalkheit,Aristophanes, ein wenigNur vom Geiste deiner Maske? Johannes gesellte sich zu einer Truppe lustiger Schüler, welche die guten Weine aufsuchten. Onkel Heinz hatte darin wohl trübe Erfahrungen gemacht! Wünsch ich, Grazien, eure Huld,Eure Schönheit, holde Veilchen? Ein Kloster ließ einen solchen ausschenken, der dem jungen Manne bald in den Kopf stieg. Und warum nicht, heitere Muse,Lied und Lob dem Carnevale? Ein Wanderer, der dieses Liedchen vernimmt, hat lang den Gesang von den Kröten im Ohr. […]

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Ich sah den Bösen triumphieren und den Guten zu Schanden werden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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ich sah den Glücklichen weinen und den Unglücklichen jubeln. Die Gebeine des Mutigen zitterten vor Angst, und der Zaghafte fühlte den Mut des Löwen in seinen Adern. Ich weinte und lachte mit; ich stieg und sank mit dann kam die Zeit, in der ich denken lernte. Da fand ich, daß ein großer Gott das All regiert und daß ein lieber Vater alle bei der Hand hält, den Reichen und den Armen, den Jubelnden und den Weinenden. Aber viele sind abgefallen von ihm; sie lachen über ihn. Und noch andere nennen sich zwar seine Kinder, aber sie sind dennoch die Kinder dessen, der in der Dschehennah wohnt. Darum geht ein großes Leid hin über die Erde und über die Menschen, die sich nicht von Gott strafen lassen wollen. Und doch kann keine zweite Sündflut kommen, denn Gott würde keinen Noah finden, der der Vater eines besseren Geschlechtes werden kann. Sie machte eine neue Pause. Ihre Worte, der Ton ihrer Stimme, dieses tote und doch so sprechende geheimnisumwittert Mythen, voller Leben, Mythen u. Sagen, wertvolle Biotope, eine oft vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenwelt. Aus dem Chaos entsteht als erste Göttergeneration die Erde Gaia, die Unterwelt Tartaros, die Liebe Eros, die Finsternis Erebos und die Nacht Nyx. Aus der Verbindung von Nyx und Erebos gehen der Tag Hemera und die Luft Aither hervor, Nyx bringt aus sich selbst eine Reihe von Gottheiten hervor, die entweder Personifikationen von mit der Nacht assoziierten Phänomenen oder von menschlichen Übeln sind. Der größte Teil der griechischen Götterwelt wird auf Gaia zurückgeführt, die aus sich selbst das Meer Pontos, die Berge Ourea und den Himmel Uranos hervorbringt und insbesondere mit Uranos eine Vielzahl weiterer Nachkommen hat. Neben der Herkunft der Götter wird in der Theogonie von der Abfolge der Herrschaft über die Welt erzählt, die in den meisten griechischen Entstehungsmythen eine zentrale Rolle spielt. Der erste Herrscher über die Welt, Uranos, wird von seinem Sohn, dem Titanen Kronos, entmannt und entmachtet, woraufhin die Titanen über die Welt herrschen. Die Titanen werden in der Titanomachie wiederum von Kronos' Sohn Zeus gestürzt, im Anschluss beginnt die Herrschaft der olympischen Götter. Zeus sichert seine Herrschaft, indem er seine schwangere Gattin Metis verschlingt, da es deren ungeborenem Sohn bestimmt gewesen wäre, die Stelle des Zeus einzunehmen. […]

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Eine Stunde bis zum Frühstück.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir zogen dem Walde zu, denn Tom wollte etwas Licht haben, um in der Nacht in dem dunkeln Schuppen graben zu können. Eine Laterne, meinte er, sei zu hell und so wollten wir uns altes, verfaultes Holz suchen, das im Dunkeln leuchtet, freilich nicht stark, aber für unsre Arbeit doch gerade genug. Wir suchen also drauf los, finden auch ganz ordentlich viel, verstecken's im Gebüsch und Tom fährt ganz unzufrieden heraus: Frühstückstrend - Nach Ansicht der Forscher ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: ein allzu reichhaltiges Frühstück erhöhe die tägliche Energiebilanz statt sie zu senken, da man die beim Frühstück zusätzlich aufgenommene Energie nicht durch Zurückhaltung bei den anderen Mahlzeiten wieder einspare. Aber Nachschub bedeutet nicht, fette Wurst, Spiegeleier oder Bratkartoffeln zu essen. Diese Frühstückszusammensetzung sollte höchstens die Ausnahme sein. Es gilt, reichlich Ballaststoffe, viele Vitamine und Mineralstoffe sowie komplexe Kohlenhydrate statt Einfachzucker zu essen. Die fälschliche Annahme hierbei ist, dass eine reichhaltige Mahlzeit am Morgen einen lang anhaltenden Sättigungseffekt hat. Im deutschsprachigen Raum sind dies: einfaches Frühstück, erweitertes Frühstück, Frühstücksbuffet. Es sind verschiedene Begriffe zur Kategorisierung des Frühstücksangebots in Beherbergungsbetrieben üblich. Das Gefühl für Raum und Zeit geht Lenz verloren, er hört die Stimmen der Felsen, sieht die Wolken jagen und in der Sonne ein gleißend Schwert, das die Landschaft schneidet. Der lässt den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Eine Studie im American Journal of Clinical Nutrition kommt zu dem Ergebnis, dass die geistige Leistungsfähigkeit bei Schulkindern besser ist, wenn der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nicht erhöht ist. […]

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