ToxicStudios

die schönsten Webseiten

Sehnsucht

Und als ich aus dem liebebangen, dem Kindertraum emporgeschreckt, hieltest du meine Hand umfangen und hast mit Küssen sie bedeckt. Ich hab im Blick […] Mehr lesen

Mehr lesen

Sachsen seit Verleihung

Das Verbot einer Demonstration der Dresdener Bürgerwehr für die Reichsverfassung, welches die neuen Minister erließen, gab 3. Mai die Losung zum […] Mehr lesen

Mehr lesen

Im Walde angel

brach Pencroff von den ersten Bäumen zwei tüchtige Aeste, die er in Stöcke umwandelte und deren Spitze Harbert auf einem Steine nothdürftig bearbeit […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Web Work Szenen Blutvergiessen Zerstoerung Furchtbaren Maschinen ...

Reise nach Brobdingnag - Siebentes Kapitel 2

Szenen des Blutvergießens und der Zerstörung

Der König wurde bei der Beschreibung dieser furchtbaren Maschinen und bei dem gemachten Vorschlage von Schauder ergriffen. Er erstaune, waren seine Worte, wie ein so schwaches und kriechendes Insekt wie ich so unmenschliche Gedanken hegen könne, mit denen ich so vertraut zu sein scheine, daß ich bei jenen Szenen des Blutvergießens und der Zerstörung, die ich als die gewöhnlichen Wirkungen der verheerenden Maschinen ausmale, gänzlich unbewegt erscheine. Diese Maschinen könne nur ein böser Geist, ein Feind der Menschheit erfunden haben. Was ihn selbst betreffe, so müsse er eingestehen, daß er eher sein Königreich verlieren als jenes Geheimnis wissen möge, obgleich ihn selten etwas so sehr erfreue wie neue Entdeckungen in Künsten und Wissenschaften; er verbot mir ferner, je wieder davon zu sprechen, wenn mir mein Leben lieb sei. Welch sonderbare Folge engherziger Grundsätze und Ansichten! Ein Fürst, begabt mit jeder Eigenschaft, die Verehrung, Liebe und Achtung erweckt; ein Mann von großen Geistesgaben, großer Weisheit, tiefer Gelehrsamkeit, mit bewundernswerten Talenten, ein Fürst, der von seinen Untertanen beinahe angebetet wird, ließ wegen unnötiger Gewissensskrupel, von denen man in Europa keinen Begriff hat, eine Gelegenheit vorbeigehen, die ihn zum unumschränkten Herrn über Leben, Freiheit und Vermögen seiner Untertanen gemacht hätte! Übrigens sage ich dies nicht in der entferntesten Absicht, die vielen Tugenden dieses ausgezeichneten Königs irgendwie herabzusetzen, über dessen Charakter der europäische Leser, wegen der angeführten Ursachen, eine geringe Meinung fassen könnte. Ich glaube jedoch, dieser Mangel entspringt aus der Unwissenheit des Volkes von Brobdingnag, da es die Politik noch nicht zur Wissenschaft ausgebildet hat, wie dies in Europa von den scharfsinnigsten Männern geschehen ist. Ich erinnere mich noch sehr wohl, wie ich einst dem König in einer Unterredung sagte: Mehrere tausend Bücher seien bei uns über die Regierungskunst geschrieben. Dies bewirkte bei ihm aber einen ganz entgegengesetzten Eindruck, als ich ihn beabsichtigt hatte, denn er faßte eine sehr geringe Meinung von unserem Vaterlande. Er gestand, wie er alle Geheimniskrämerei, Pfiffigkeit und Intrigen bei einem Fürsten oder Minister verachte. Er könne nicht begreifen, was ich unter Staatsgeheimnissen verstehe, wenn kein äußerer Feind oder keine feindlich gesinnte Nation diese nötig mache. Er schloß die Kenntnis des Regierens in sehr enge Grenzen ein, in die des gesunden Menschenverstandes, der Vernunft, Gerechtigkeit, Milde, der schnellen Erledigung aller Zivil- und Kriminalprozesse und einiger anderer Gemeinplätze, deren Wiederholung nicht der Mühe wert ist. Dann sprach er als seine Meinung aus, wer es fertigbringe, daß zwei Kornähren oder zwei Grashalme mehr als früher auf irgendeinem Boden wüchsen, erwerbe sich ein größeres Verdienst um die Menschheit und erweise seinem Vaterlande einen bedeutenderen Dienst als das ganze Geschlecht der Politiker zusammen.

Die Gelehrsamkeit dieses Volkes ist sehr mangelhaft, denn sie besteht allein aus Moral, Geschichte, Poesie und Mathematik, worin man ihren hohen Stand nicht verkennen darf. Da aber die letzte dieser Wissenschaften ausschließlich auf das angewandt wird, was im Leben nützlich sein kann, nämlich auf die Verbesserung des Ackerbaues und der mechanischen Künste, so würde diese ihre Kenntnis bei uns nur in geringem Ansehen stehen. Was aber Vorstellungen, Wesenheiten, Abstraktionen und Transzendentalbegriffe betrifft, so konnte ich nicht das geringste hierüber ihren Köpfen eintrichtern.

Kein Gesetz des Landes darf in Worten die Zahl der Buchstaben im Alphabet übersteigen, und dieses besteht nur aus zweiundzwanzig. Wenige Gesetze jedoch haben diese Länge. Sie sind in den deutlichsten und einfachsten Worten geschrieben, und die Einwohner von Brobdingnag besitzen nicht genug Scharfsinn, um mehr als eine Auslegung ausfindig zu machen; ferner gilt es auch als Hauptvergehen, einen Kommentar über Gesetze zu schreiben. Was die Entscheidung der Zivil- und Kriminalprozesse betrifft, so sind die Präzedenzfälle von so geringer Anzahl, daß die Nation sich ihrer Fertigkeit in beiden Prozeßarten nicht rühmen darf.

Die Einwohner von Brobdingnag befinden sich, so wie die Chinesen, seit undenklichen Zeiten im Besitze der Buchdruckerkunst. Ihre Bibliotheken sind jedoch nicht sehr groß. Die des Königs, die für die größte gehalten wird, beträgt nicht mehr als tausend Bände, die in einer Galerie von eintausendzweihundert Fuß Länge aufgestellt sind. Ich hatte die Erlaubnis erhalten, mir dort Bücher nach Belieben zu leihen. Der Tischler der Königin erfand eine hölzerne Maschine von fünfundzwanzig Fuß Höhe, die wie eine Doppelleiter verfertigt war und in einem Zimmer der Glumdalclitch aufgestellt wurde; diese Maschine bestand aus einem beweglichen Treppenpaar. Ihr niedrigster Teil wurde zehn Fuß von der Wand entfernt aufgestellt. Das Buch, das ich lesen wollte, wurde an die Wand gelehnt. Ich stieg auf die Höhe der Treppe, richtete mein Gesicht dem Buche zu und begann dann acht bis zehn Schritte, je nach Verhältnis der Zeilen, fortzuschreiten, damit diese ungefähr in in gleicher Linie mit meinen Augen stünden. Dann stieg ich immer tiefer, bis ich an das Ende der Seite gelangte. In derselben Art verfuhr ich auch mit der Rückseite, nachdem ich das Blatt umgeschlagen hatte, was ich leicht mit beiden Händen ausführen konnte, denn die Blätter waren waren so dick und steif wie ein Pappdeckel und in den größten Foliobänden nicht über achtzehn bis zwanzig Fuß hoch.

weiter =>

 

ToxicStudios!


Created by www.7sky.de.

Sehnsucht

Und als ich aus dem liebebangen, dem Kindertraum emporgeschreckt, hieltest du meine Hand umfangen und hast mit Küssen sie bedeckt. Ich hab im Blick dir lodern sehen der Sehnsucht zwingende Gewalt - ich sah die Fieberschauer gehen durh deine trotzige Gestalt. Sehnsucht, das bessere zeigt unsere Abbildung, Goethe bewahrte pietätvoll ein weiteres Dokument auf, das für das Verständnis des bei Seekatz in Auftrag gegebenen Bildes wichtig ist: jene Aufzeichnungen des Vaters Johann Caspar Goethe über seine Italienische Reise, die ihn, den Vater, im Jahre 1740 von Venedig nach Rom und Neapel und auf dem Rückweg nach Mailand, jedoch nicht nach Groß-Griechenland geführt hatte. An diesem Reisebericht hat der Herr Geheimrat, wie Goethe in Dichtung und Wahrheit erzählt, noch Jahre nach der Heimkehr gearbeitet und gefeilt. Auch pflegte der Vater gar oft im Familienkreise von seinen Reiseerlebnissen zu plaudern. Nun das Merkwürdige: Goethes Vater schrieb seinen Reisebericht in italienischer Sprache. Als Viaggio in Italiawurde das Manuskript erst im Goethejahr 1932 mit italienischer Förderung publiziert. Man nimmt die italienische Sprache des Manuskripts gewöhnlich als Marotte, so kürzlich noch L. Schudt in seinem schönen Buche über Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Aber sollte nicht der Wunsch maßgebend gewesen sein, durch die musikalische Sprache des Reiselandes unmittelbarer in dessen Wrelt zu versetzen, als dies mit deutscher Zunge möglich war? So hat auch Goethe selbst im Alter beim Neubau des Weimarer Schlosses die Unterhaltung mit italienischen Kunsthandwerkern gesucht, um im italienischen Gespräch die Atmosphäre des Landes seiner Sehnsucht aufleben zu lassen. Dieses Gedicht von Goethe ist zum klassischen Ausdruck der deutschen Italien-Sehnsucht geworden: Ich zöge gern mit Herz und Hand Das flüchtge Schiff zurück zum Strand; Das Schiff zieht in die Ferne Doch meine Sehnsucht treibt es nur,Es flieht schon weit vom Land. Das Schiff zieht in die Ferne Ich weiß nicht, bringt ihn wiederumEin guter Wind mir her? Was baut ich auch, ein töricht Kind,Auf Häuser, die entführt der Wind! Das Schiff zieht in die Ferne Nun wein ich mir die Wangen blaßUnd meine Augen blind. Mein Liebster steuert südenwärts,Die Flut empfindet nicht den Schmerz; Das Schiff zieht in die Ferne Er führt so kräftgen RuderschlagUnd jeder trifft mein Herz. Schlag er das Meer nur immerhin,Das treulos ist und falsch von Sinn! Das Schiff zieht in die Ferne Doch warum schlägt er auch dies Herz,Das nichts geliebt als ihn? […] Mehr lesen >>>


Sachsen seit Verleihung der Verfassung, Reiseland Deutschland

Das Verbot einer Demonstration der Dresdener Bürgerwehr für die Reichsverfassung, welches die neuen Minister erließen, gab 3. Mai die Losung zum Dresdener Maiaufstand. Ein tobender Volkshaufe griff das Zeughaus an, wurde aber zweimal blutig zurückgewiesen. Jetzt wurden die Sturmglocken geläutet, überall feste Barrikaden errichtet und auf dem Rathaus ein Sicherheitsausschuß eingesetzt, welcher die Bürgerwehren andrer Städte und Freischaren nach Dresden entbot. Die Regierung verfügte nur über 1900 Mann Truppen, da der größere Teil des sächsischen Heers in Schleswig-Holstein stand, wo die Sachsen im Verein mit den Bayern 13. April die Düppeler Schanzen gestürmt hatten. Sie beorderte sofort alle erreichbaren Truppenteile nach der Hauptstadt und wandte sich um Hilfe nach Berlin. Inzwischen aber eroberten die Aufständischen die ganze Altstadt mit Ausnahme des Zeughauses und des Schlosses. Daher begab sich 4. Mai der König nebst seiner Familie und den Ministern nach dem Königstein. Auf die Kunde hiervon wurde eine provisorische Regierung, aus den Abgeordneten Tzschirner, Heubner und Todt bestehend, gebildet, welche die Anerkennung der Reichsverfassung als ihr Ziel bezeichnete und sich unter den Schutz der Frankfurter Nationalversammlung stellte, unter der aber die heimlichen Urheber des Aufstandes, die internationalen Revolutionäre, Bakunin an der Spitze, die rote Fahne zu entfalten wagten. Da die Erhebung nun einen republikanisch-sozialistischen Charakter annahm, zog sich der Bürgerstand von ihr zurück, von den aus andern Städten herbeigeeilten Bürgerwehren kehrten die meisten, als sie den wirklichen Stand der Dinge erfuhren, wieder um und halfen in ihrer Heimat die Ordnung aufrecht zu erhalten. Unter dem Gleichschritt der Träger schwanken die Filanzanen sanft durch die Ebene, die die Hauptstadt umgibt. Kein Baum spendet den Reisenden mehr seinen Schatten, unbarmherzig brennt die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunter. Erst wenn die Nacht hereinbricht, erheben die von der sengenden Hitze erschlafften Gräser wieder ihre Halme, und die Lebewesen der Dunkelheit erwachen aus ihrem Tagesschlafe. Nachtvögel, Flederfüchse und fliegende Hunde huschen in lautlosem Fluge um die einfachen Bambushütten der Steppendörfer, und große Nachtfalter mit schwalbenschwanzähnlichen Unterflügeln gaukeln in wirrem, unsicherem Getaumel um die Viehkraale, in denen Sangarinder wiederkäuend am Boden liegen. […] Mehr lesen >>>


Im Walde angelangt,

brach Pencroff von den ersten Bäumen zwei tüchtige Aeste, die er in Stöcke umwandelte und deren Spitze Harbert auf einem Steine nothdürftig bearbeit etc. O, was hätte man jetzt für ein Messer gegeben! Dann drangen die beiden Jäger in dem dichten Grase längs des steilen Ufers weiter vor. Von der Stelle aus, wo er sich nach Südwesten hin wendete, verengte sich der Fluß merklich und seine Ufer bildeten ein sehr schmales Bette, das die Kronen der Bäume von beiden Seiten her überdeckten. Um sich nicht zu verirren, beschloß Pencroff dem Wasserlaufe zu folgen, der sie ja stets sicher nach ihrem Ausgangspunkte zurückführen mußte. Der Weg am Ufer bot aber doch einige Schwierigkeiten: hier biegsame Zweige, die bis zur Wasserfläche hinabhingen, dort Lianen oder Dornengestrüpp, durch das man sich mit dem Stocke erst einen Pfad brechen mußte. Nicht selten schlüpfte Harbert mit der Geschmeidigkeit einer jungen Katze seitwärts in's Dickicht, doch Pencroff rief ihn schnell zurück mit der Bitte, sich nicht zu entfernen. Verkehrter Wald in der aktuellen Ausgabe von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […] Mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für ToxicStudios in Sachsen - Deutschland - Europa

Firmenprovider für Der Firmenprovider für Selbstständige, Handwerk und Gewerbe in Dresden - Sachsen - Deutschland - Europa - Provider ein Überblick - Der Betrieb von […]
Jeschken, Roll und Die Lausitzer Berge gewähren alle einen fesselnden Ausblick auf den Jeschken. Man erreicht ihn am besten, wenn man mit der Bahn bis Zittau und von […]
Singen kann ich nicht wie Singen kann ich nicht wie du Und wie ich nicht der und jener, Kannst du's besser, sing frisch zu! Andre singen wieder schöner, Droben an dem […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Englischkurse auf allen Stufen (A1 bis C2 laut GER) für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

Englischkurse auf

Vermittlung von Alltagssprache und Umgangssprache sowie Fachsprache und Berufssprache, individuelle Englischkurse als Englisch-Einzelunterricht (ab 15,00 € / 45 Min.) […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und About our Berlin language school and our individual, private German lessons for all levels (A1 to C2 according to CEFL)

About our Berlin

Our language school was founded in 1999 and has an office with well-equipped, light tutorial rooms in Berlin-Mitte, which can be easily reached by car and by means of […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Vorzüge des individuellen Einzeltrainings in Spanisch und Französisch

Vorzüge des

Völlig freie Zeiteinteilung für den Lernenden, d.h. die einzelnen Termine für den Spanischunterricht bzw.Französischunterricht können entsprechend dem Zeitplan des […]