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Marketing News + Info
- Eibe statt Robinie: Bogenbaukurs für Fortgeschrittene im Alamannenmuseum vom 17.-19.9.2010
Ellwangen (archaeologie-news) - Vom 17. bis 19. September 2010 bietet das Ellwanger Alamannenmuseum einen zweieinhalbtägigen Wochenendkurs zum Bau eines Flachbogens aus Eibe unter der Leitung von Peter Wörner und Harald Klingel an. Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die Technik des Bogenbaus und fertigen anschließend einen Flachbogen aus Eibenholz, dem "klassischen" Bogenholz schlechthin. Vorkenntnisse im traditionellen Bogenbau sind erforderlich. Das Mindestalter ist 12 Jahre. Der Kurs geht am Freitag von 13-17 Uhr, am Samstag von 10-17 Uhr und am Sonntag von 10-16 Uhr. Alle Materialien werden gestellt (Bogenrohling aus Eibenholz, Bogensehne mit Mittelwicklung und Nockpunkt). Die Kursgebühr beträgt 300 Euro inclusive aller Materialkosten.
Das gesamte Kursprogramm des Alamannenmuseums liegt im Museum aus und kann auch von der Homepage des Museums heruntergeladen werden. Anmeldung zu den Kursen und weitere Informationen unter Telefon 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de sowie unter www.kreativekurse.de.
- Führer durch die Schausammlung Vor- und Frühgeschichte des Germanischen Nationalmuseums
Führer durch die Schausammlung Vor- und Frühgeschichte des Germanischen Nationalmuseums
Bearbeitet von Tobias Springer
mit Martin Baumeister und Kathrin VogelsangNürnberg 2010, 72 Seiten, 98 farbige Abb.
Broschur, 21 x 20 cm, ISBN 978-3-936688-50-4.
Preis im Museumsshop: ? 7,50,
bei Versand und im Buchhandel: ? 10,? (Best.Nr. 725)Der Führer bietet einen chronologischen Rundgang durch die Sammlung zur vor- und frühgeschichtlichen Archäologie im Germanischen Nationalmuseum. Sie umfasst Funde aus dem Zeitraum von 600.000 v. Chr. bis 800 n. Chr. Eines der ältesten Exponate ist ein Faustkeil aus der Mittleren Altsteinzeit; seine formale Ausgewogenheit und der bläuliche Schimmer des Feuersteins verleihen diesem Universalwerkzeug besonderen ästhetischen Reiz. Vom Ende der Altsteinzeit stammen in Schiefer gravierte Pferdeköpfe, während die frühesten ? noch stilisierten ? Menschendarstellungen in der Sammlung Anhänger von einem Pferdegeschirr aus der Urnenfelderzeit und Zeichnungen auf einer Tonschale der Hallstattzeit sind.
Über die Jahrtausende ist aufgrund wechselnder Bestattungssitten auf sich entwickelnde Sozialstrukturen und Veränderungen der Jenseitsvorstellungen und damit der Religion unserer Vorfahren zu schließen. Die Grabbeigaben reichen von Waffen, Werkzeugen, Gefäßen, Schmuck und Amuletten bis zu christlichen Kreuzen. Die verwendeten Materialien wie auch die Verzierungsformen weisen auf den weiträumigen Waren- und Ideenaustausch der damaligen Menschen hin. Modelle von Grab- und Hausformen veranschaulichen die anhand von Ausgrabungen gewonnenen Erkenntnisse.
Verlag des Germanischen Nationalmuseums
Kornmarkt 1
D?90402 Nürnberg
Fax +49 911 1331-200
E-Mail: verlag @ gnm.de
http://www.gnm.de - Kurs ?Schmieden an der Esse? im Alamannenmuseum Ellwangen
Ellwangen (archaeologie-news) - Am Wochenende 21./22. August 2010 wird im Alamannenmuseum Ellwangen ein Grundkurs im Eisenschmieden unter der Leitung von Falk Laxander angeboten. Die Teilnehmer schmieden nach einer Einführung einfache Formen wie S-Haken, eine Zange, oder eine Pfeilspitze. Der Kurs geht am Samstag von 10-17 Uhr und am Sonntag von 10-16 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 230 Euro zuzüglich 25 Euro Materialkosten. Anmeldungen ab sofort beim Museum unter Telefon 07961/969747. Anmeldeschluss ist der 15.August 2010. Unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de findet man im Bereich
?Alamannenmuseum aktuell? weitere Informationen zu den Kursen des Museums. - Großes Alamannenfest im Alamannenmuseum Ellwangen
Großes Alamannenfest im Alamannenmuseum Ellwangen
Ellwangen (archaeologie-news) - Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 12. September 2010, der unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" steht, präsentiert sich das Ellwanger Alamannenmuseum mit seinem traditionellen Fest im Rahmen der Kulturinitiative "Sommer in der Stadt". Neben der wie immer umfangreichen Bewirtung - vom Spanferkel bis zum Metausschank sowie Kaffee und Kuchen - werden Führungen durch das Museum und die benachbarte Nikolauskapelle angeboten. Dazu kommen Ritter und Pferde, Falknervorführung, Alamannenlager, Präsentation ?Gläser und
Schmuck?, Kinderprogramm und Musik ("Zeitepochen" der Musikschule
Ellwangen).An diesem Tag gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 2,50 Euro, ermäßigt
1,50 Euro. Nähere Informationen sind beim Museum unter Telefon 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de und
www.tag-des-offenen-denkmals.de erhältlich. - Der Hinkelstein im Park von Nierstein
Video: "Der Hinkelstein im Park von Nierstein" von "urzeit" bei "YouTube"
Nierstein (archaeologie-news) ? In einem Park von Nierstein am Rhein (Kreis Mainz-Bingen) steht ? weitgehend von den Besuchern/innen unbeobachtet - ein seltener archäologischer Fund aus der Jungsteinzeit oder Bronzezeit. Dabei handelt es sich um einen mehr als mannshohen Menhir oder wie man in Rheinhessen sagt ?Hinkelstein?.
?Der Ausdruck Menhir ist eine bretonische Bezeichnung keltischen Ursprung für ein hochkantig aufgerichtetes Steinmal. Er bedeutet Langer Stein (men = Stein, hir = lang) und fand bereits Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts als wissenschaftlicher Begriff Eingang in die archäologische Fachliteratur Frankreichs. Schon sehr bald wurde diese Bezeichnung auch für ganz Europa übernommen.?
Diese Erklärung findet man in dem Taschenbuch ?Das Rätsel der Menhire? von Dr. Detert Zylmann. Weiter heißt es dort: ?Der volkstümliche Name, der insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich ist, lautet Hinkelstein. Bereits im Mittelalter findet sich der Name Hinkelstein, eine missverständliche Ableitung des Wortes Hünenstein (= Riesenstein) über Hühnerstein zum mundartlichen Hinkelstein. Daneben kennen wir Bezeichnungen wie Langer, Breiter, Hoher, Spitzer oder Dicker Stein, um nur die häufigsten zu nennen.?
Der Titel ?Das Rätsel der Menhire? von Dr. Detert Zylmann ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/92304/das-raetsel-der-menhire als gedruckte Taschenbuch oder elektronische E-Book im PDF-Format erhältlich.
Dass kaum jemand weiß, dass sich im Park von Nierstein ein ?Hinkelstein? befindet, liegt daran, dass nirgendwo ein Hinweis zu lesen ist, worum es sich bei diesem Stein handelt. Der Menhir wird optisch sehr unschön von zwei hohen, grünen Stangen der Parkbeleuchtung eingerahmt. In geringer Entfernung gibt es eine Parkpark.
Auf den ersten Blick wirkt der ?Hinkelstein? in Nierstein gar nicht wie ein Jahrtausende alter Zeuge aus der Steinzeit oder Bronzezeit. Denn auf seiner Vorderseite ist ein Kreuz eingemeißelt. Dieses entstand erst lange nach der heidnischen Zeit, in welcher der Menhir eine Rolle in der Religion prähistorischer Menschen spielte. Noch vor wenigen Jahrhunderten erhofften sich Frauen, die einen ?Hinkelstein? berührten oder umtanzten, Glück in der Liebe und reichen Kindersegen.
*
Inhaltsangabe des Taschenbuches ?Das Rätsel der Menhire? von Dr. Detert Zylmann:
Was hat die Menschen der jüngeren Steinzeit ab Mitte des 5. Jahrtausends v.Chr. bewogen, tonnenschwere und bis zu 21 Meter hohe Steinmale, die Menhire oder ?Hinkelsteine?, zu errichten? Wie schaffte man es, diese Kolosse zu transportieren und aufzustellen? Welchen Zweck hatten die meistens freistehend, einzeln, in Kreisen oder manchmal sogar zu Tausenden in Reihen angeordneten Kolosse? Mit solchen Fragen befasst sich der Mainzer Archäologe Dr. Detert Zylmann in seinem Buch ?Das Rätsel der Menhire?. Obwohl Wissenschaftler sie sorgfältig untersuchten und mancherlei Fantasten glaubten, das Rätsel um diese Steine gelöst zu haben, blieben die Menhire bis heute von Geheimnissen umwittert. Unbestritten ist nur, dass sie eine kultisch-religiöse Funktion hatten. Vielleicht dienten diese eindrucksvollen Steinmale einst als Götteridole, phallische Kultdenkmäler, Opferpfähle, Gerichtsstätten, Ahnenkultmale, Ruhesitze für umherschwebende Seelen oder als ?Ersatzleiber? Verstorbener, an denen die Hinterbliebenen Abschied nehmen konnten. Über Jahrtausende hinweg ? von der Steinzeit bis in die Gegenwart ? zogen Menhire immer wieder Menschen in ihren Bann. Einige der mysteriösen Steinmale konnten sich angeblich zu hohen Feiertagen drehen oder sie gaben Weh- und Klagelaute von sich, wenn jemand sein Ohr an sie legte. Von anderen erhofften sich Abergläubische durch ihre Berührung einen segensreichen Einfluss auf die Liebe und den Kindersegen oder die Heilung von Krankheiten. Menhire hat man zu unterschiedlichen Zeiten in Europa, Asien, Afrika und Amerika aufgestellt. Besonders eindrucksvoll wirken die Menhir-Alleen von Ménec, Kermario und Kerlescan im französischen Departement Morbihan auf Betrachter. In Deutschland können die letzten steinernen Zeugen eines unbekannten prähistorischen Kultes in Baden-Württemberg, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bewundert werden. Der Archäologe Detert Zylmann wurde 1944 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Vor- und Frühgeschichte, Ethnologie und Anthropologie in Hamburg und Mainz promovierte er 1980 in Mainz. Nach zweijähriger Tätigkeit am Institut für Denkmalpflege in Hannover, Dezernat Inventarisation, übernahm er 1983 die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters bei der Archäologischen Denkmalpflege Mainz. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
- Caracalla und die Germanen
Vortrag "Der Germanenkrieg des Kaisers Caracalla und das Limestor von
Dalkingen" am 21.4.2010 in EllwangenEllwangen (archaeologie-news) - Das Alamannenmuseum Ellwangen veranstaltet am Mittwoch, 21.4.2010, um 19.30 Uhr im Vortragssaal des Palais Adelmann einen Vortrag über die Entstehung des Dalkinger Limestors, das derzeit mit einem Schutzbau versehen wird. Unter dem Titel "Der Germanenkrieg des Kaisers Caracalla und das Limestor von Dalkingen" beleuchtet Dr. Stephan Bender vom Limesinformationszentrum Baden-Württemberg (Aalen) mit Lichtbildern die Ereignisse vor rund 1800 Jahren.
Kaiser Caracalla führte im Jahre 213 n.Chr. Krieg gegen die Germanen.
Im August dieses Jahres überschritt er mit dem römischen Heer den
raetischen Limes. Alles spricht dafür, dass dies im Raum Aalen/Rainau
geschah. Die Reste eines monumentalen Ehrenbogens am Limes bei
Rainau-Dalkingen scheinen mit diesem Ereignis im Zusammenhang zu stehen.
Der Vortrag erläutert den Kriegsverlauf anhand der schriftlichen Quellen
und zeigt, welchen Beitrag die Archäologie zur Rekonstruktion der
Vorgänge liefern kann. Der Eintritt ist frei.Palais Adelmann
Vortragssaal im 2. Obergeschoss
Obere Straße 6
73479 EllwangenVeranstalter:
Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum @ ellwangen.de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de - Das Alte Ägypten hautnah
Dr. Zahi Hawass erstmals mit öffentlichem Vortrag zu Gast in Deutschland: "My Discoveries" in Hamburg
Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung kommt nach Hamburg
Vortrag ?My Discoveries? am Freitag, 26. März 2010, im CCH2 Hamburg
Auftakt für Sonderausstellung ?A Secret Voyage? im Museum für VölkerkundeDr. Zahi Hawass, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, ägyptischer Vize-Kulturminister und einer der bedeutendsten Ägyptologen der modernen Zeit, hält am 26. März 2010 erstmals einen öffentlichen Vortrag in Deutschland. Semmel Concerts präsentiert in Zusammenarbeit mit der Ägyptisch-Deutschen-Gesellschaft Nord e.V. und unter
Schirmherrschaft des Ägyptischen Generalkonsulats ?My Discoveries? im CCH Hamburg.
Hawass, der in Philadelphia promovierte, wird in der Fachwelt für seine umfassende Arbeit hoch geschätzt. Sein Engagement, weltweit auf die Geschichte und Schätze Ägyptens aufmerksam zu machen, hat maßgeblich zu der anhaltenden Popularität des Alten Ägypten in der Öffentlichkeit und der weitreichenden kulturellen Bedeutung der Epoche beigetragen.Vortrag ?My Discoveries?
In dem etwa 90-minütigen multimedialen Vortrag "My Discoveries" thematisiert Dr. Zahi Hawass neben Tutanchamun auch die Suche nach dem Grab von Königin Nofretete, neue Erkenntnisse zu den Grabungen im Tal der Könige und die spannende Suche nach den Gräbern von Kleopatra und Marc Anton. Biografische Notizen und persönliche Erlebnisse aus seiner langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit komplettieren seine Ausführungen.
Der englischsprachige Vortrag im CCH Hamburg wird durch eine deutsche Simultanübersetzung ergänzt.Goldener Frühling in Hamburg
Mit seinem Hamburg-Aufenthalt gibt Dr. Zahi Hawass den Startschuss für ein ägyptisches Frühjahr in der Hansestadt. In Kombination mit dem Vortag im CCH stellt er in einer öffentlichen Signierstunde seinen neuen limitierten Bildband ?A Secret Voyage? sowie den neu erschienenen Museumsführer ?Inside the Egyptian Museum" vor. Gleichzeitig bildet der Vortrag ?My Discoveries? den Auftakt der Sonderausstellung ?A Secre Voyage: Geheimnisvolles Ägypten ? Eine Fotoreise ins Land der Pharaonen? mit Großfotografien aus dem gleichnamigen Kunstbuch. Die imposanten Aufnahmen ägyptischer Monumente und Landschaften des italienischen Fotografen Sandro Vannini sind ab dem 21. März 2010 im Hamburger Museum für Völkerkunde zu sehen. Unter Schirmherrschaft der Ägyptischen
Generalkonsulin Hala el Ghannam präsentieren Semmel Concerts und das Museum für Völkerkunde eine beeindruckende Sammlung von Großfotografien der bisher für die Außenweltverschlossenen Schätze Ägyptens.Dr. Zahi Hawass: "My Discoveries"
Freitag, 26. März 2010, 19:30 Uhr / CCH 2 Hamburg
Tickets 01805 - 57 00 97 (0,14 EUR /Min., Mobilfunk abweichend) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de Weitere Informationen: www.drhawass.com
präsentiert von:
Semmel Concerts in Zusammenarbeit mit der Ägyptisch-Deutschen-
Gesellschaft Nord e.V. unter Schirmherrschaft des Ägyptischen GeneralkonsulatsPressekontakt:
MEDIENBÜRO RASCH
Christina Eckel
Rödingsmarkt 52
20459 Hamburg
Fon: 040/ 87 87 919 - 19
Fax: 040/ 87 87 919 - 29
E-Mail: christina.eckel@jr-pr.de - Neuer Bogenbaukurs im Alamannenmuseum
Ellwangen (archaeologie-news) ? Freie Plätze gibt es noch beim nächsten Grundkurs zum Bau eines Flachbogens unter der Leitung von Peter Wörner und Harald Klingel am 13. und 14. Februar 2010 im Alamannenmuseum in Ellwangen. Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die Technik des Bogenbaus und fertigen anschließend einen einfachen Flachbogen aus Eschenholz.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Das Mindestalter ist 12 Jahre (mit einem Erwachsenen als Begleiter 9 Jahre). Der Kurs geht am Samstag von 10-17 Uhr und am Sonntag von 10-16 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 125 Euro zuzüglich 35 Euro Materialkosten.
Vom 21.-23. Mai bietet das Alamannenmuseum in Ellwangen erstmalig einen Fortgeschrittenenkurs zum Bau eines Flachbogens aus Eibenholz an, der am Freitag von 13-17 Uhr, am Samstag von 10-17 Uhr und am Sonntag von 10-16 Uhr geht. Die Kursgebühr beträgt hier 300 Euro incl. aller Materialkosten. Eine Anmeldung ist bei allen Kursen erforderlich.
Das gesamte Kursprogramm des Alamannenmuseums mit insgesamt 22 Kursen im Zeitraum von Februar bis November 2010 liegt im Museum aus und kann auch von der Homepage des Museums heruntergeladen werden. Anmeldung zu den Kursen und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de sowie unter www.kreativekurse.de
- Neuer Kurs im Brettchenweben im Alamannenmuseum
Ellwagen (archaeologie-news) - 2010 gibt es wieder eine Reihe von Museumskursen im Ellwanger Alamannenmuseum. Den Anfang macht am 6. und 7. Februar ein Grundkurs im Brettchenweben unter der Leitung von Hilke Eckardt, der Grundkenntnisse in dieser Webkunst des frühen Mittelalters vermittelt. Jeder Teilnehmer webt schließlich ein Band nach eigenem Entwurf. Passend dazu folgt am 27./28. Februar ein Fortgeschrittenenkurs zu einzelnen Sondertechniken, bei dem Vorkenntnisse erforderlich sind. Die zweitägigen Webkurse gehen jeweils am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 70 Euro. Eine Anmeldung ist bei allen Kursen erforderlich.
Das gesamte Kursprogramm des Alamannenmuseums mit insgesamt 22 Kursen
im Zeitraum von Februar bis November liegt im Museum aus und kann auch
von der Homepage des Museums heruntergeladen werden. Anmeldung zu den
Kursen und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im
Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de sowie unter
www.kreativekurse.de. - Öffentliche Führung im Alamannenmuseum Ellwangen
Öffentliche Führung im Alamannenmuseum Ellwangen in der Ausstellung
"Burgen - Graben" am 3.1.2010Ellwangen (archaeologie-news) - Am Sonntag, 3. Januar 2010, wird um 15 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eine öffentliche Führung in der Sonderschau "Burgen - Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie" angeboten. Die Studentin Sarah Goll vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen führt dabei in die Arbeit der Mittelalterarchäologen ein. Die noch bis 10. Januar laufende Sonderpräsentation beleuchtet die Lehrgrabungen des Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis Esslingen.
Nähere Informationen sind beim Museum unter Telefon 07961/969747 oder im
Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich. Immer am
ersten Sonntag im Monat werden im Alamannenmuseum um 15 Uhr öffentliche
Führungen zu wechselnden Themen angeboten. - Museum für antike Schiffahrt in Mainz
Mainz (archaeologie-news) - Unter der kurzen Adresse http://web.rgzm.de/36.html ist im Internet das "Museum für Antike Schifffahrt" des "Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz" (RGZM) zu finden. Im Mittelpunkt des "Museums für Antike Schiffahrt" stehen fünf römische Militärschiffe aus dem späten 3./4. Jahrhundert n. Chr., die 1981/1982 bei Ausschachtungsarbeiten für den Erweiterungsbau des Mainzer "Hilton-Hotels" entdeckt wurden. Zwei der Schiffe sind im Maßstab 1:1 mit allen Details nachgebaut worden und neben den Originalen zu besichtigen. Das in Deutschland einzigartige "Museum für Antike Schiffahrt" bietet auf neuesten Forschungsergebnissen beruhende Einblicke in das Flottenwesen der römischen Kaiserzeit, in deren Aufgaben in Friedenszeiten und in den Schiffbau der Römerzeit. Besucher können den Werkstattmitarbeitern bei der Herstellung antiker Schiffsmodelle zusehen.
- Buchtipp: Aufstieg und Untergang
Markus Egg, Dieter Quast (Hrsg.)
Aufstieg und Untergang
Zwischenbilanz des Forschungsschwerpunktes »Eliten«
Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Band 82
245 Seiten, 108 Abb., Hardcover (2009)
ISBN 978-3-7954-2261-5; 90,- EuroDer Terminus Elite ist seit einigen Jahren an die Stelle von Begriffen wie »Fürst« oder »Adel« getreten, die aufgrund der mit ihnen gekoppelten historischen Vorstellungen einer unvoreingenommenen Betrachtung vor- und frühgeschichtlicher Gesellschaften entgegenstanden. Erfolgreiche, monarchisch orientierte Eliten empfanden stets einen ausgeprägten Drang, ihre Macht zu demonstrieren, um so Akzeptanz bei ihren Untertanen und bei rivalisierenden Nachbarn zu erzielen. Dazu zählten das Errichten bedeutender Bauwerke, pompöse Auftritte bei großen Festen und Paraden, die prahlerische Verherrlichung ihrer glorreichen Taten in Bildwerken und auch ein pompöser Grabkult, welcher der Heroisierung oder gar Vergöttlichung der verstorbenen Herrscher und gleichzeitig als Legimitationshilfe für den Nachfolger diente.
Die archäologische Elitenforschung bedient sich zumeist der Prunkgräber, die vor allem durch überdurchschnittliche Beigabenausstattung gekennzeichnet sind, häufig auch durch die Wahl des Bestattungsplatzes und den Grabbau. Bemerkenswerterweise kehren in vielen dieser Prunkgräber oft ähnliche Statussymbole wieder ? wenngleich sie nicht immer alle zusammen vorkommen müssen. Die Beigaben reflektieren damit ganz dinglich die wichtigsten Funktionen der Elite als militärische Anführer, Herren über Leben und Tod, Priester, herrschaftliche Pferdezüchter und Organisatoren des Gütertausches, und sie deuten an, dass Macht schon in vor- und frühgeschichtlichen Gesellschaften auf vier wesentlichen Säulen basierte: der ökonomischen, der sozialen, der religiösen und der militärischen.
Am RGZM wird seit einiger Zeit besonders das Phänomen der Prunkgräber mit seinen unterschiedlichen Entwicklungen untersucht. Hier soll nun eine epochenübergreifende Zwischenbilanz besonders über Bereiche der Metallzeiten und des frühen Mittelalters vorgelegt werden.Bestellungen bei:
Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums
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Telefon: +49 (0) 6131/ 9124-0
Fax: +49 (0) 6131/ 9124-199
penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Wanderer zwischen den Welten. Die germanischen Prunkgräber von Strá?e und Zakrzów
Dieter Quast
»Wanderer zwischen den Welten« Die germanischen Prunkgräber von Strá?e und Zakrzów
Begleitbuch zur Ausstellung im Römisch-Germanischen Zentralmuseum 10. September 2009 bis 10. Januar 2010
Mosaiksteine ? Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Band 6
64 Seiten, 77 Abbildungen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-139-9; 18,00 EuroIm 3. Jahrhundert kam es jenseits der Grenzen des Römischen Reiches zu bedeutenden politischen Veränderungen: Es bildeten sich große, überregional agierende Stammesverbände. Die Beziehungen Roms zu diesen Gruppen waren nicht nur durch Konfrontation geprägt, sondern häufig auch durch den Versuch, diese »Barbaren« in eigene Interessen einzubinden. Die germanischen Eliten kamen dabei ? egal ob als Gegner oder als Verbündete ? zu enormen Reichtum, der sich vor allem in deren prunkvollen Grabanlagen spiegelt.
Die Grabfunde aus Wroc?aw-Zakrzów (Sakrau) in Polen und Krakovany-Strá?e bei Pie?t'any in der Slowakischen Republik befanden sich in den letzen Jahren zur Untersuchung in den Werkstätten des RGZM. Die Auswertung der zum Teil exzeptionellen Funde gibt spannende Einblicke nicht nur in das Verhältnis der Germanen zu Rom, sondern auch in die bereits in dieser Zeit weiträumige Vernetzung »barbarischer« Eliten.Bestellungen bei:
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Ludwig Lindenschmit d. Ä.
Annette Frey (Hrsg.)
Ludwig Lindenschmit d. Ä.
Begleitbuch zur Ausstellung aus Anlass seines 200. Geburtstages im Römisch-Germanischen Zentralmuseum, 10. September 2009 bis 10. Januar 2010
Mosaiksteine ? Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Band 5
68 Seiten, 78 Abbildungen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-138-2; 18,00 EuroLudwig Lindenschmit (1809?1893) war Künstler, Archäologe ? und der erste Direktor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.
Als einer der ersten erkannte er die Wichtigkeit von Materialsammlungen als Grundlage für die noch junge Wissenschaft Archäologie. Mit der Gründung des RGZM bekam er die Gelegenheit, eine solche Sammlung anzulegen. Er nutze sie, und seiner Hartnäckigkeit, seinem Durchhaltevermögen ist es zu verdanken, dass das Institut die ersten Jahre überlebte.
International war Lindenschmit anerkannt und stand mit den führenden Archäologen Europas in Kontakt. Hoch geehrt und vielfach ausgezeichnet, pflegte er Beziehungen zu Fürsten sowie zum französischen Kaiser Napoléon III. Der lud Lindenschmit 1861 nach Paris ein: Er sollte beim Aufbau des Musée des Antiquités Nationales behilflich sein ? nach dem Vorbild des RGZM.
Auch Lindenschmits Publikationen haben zu seiner Anerkennung beigetragen. Einen Einblick in das archäologische Wissen seiner Zeit geben die »Alterthümer unserer heidnischen Vorzeit«, die in erster Linie auf den Beständen des RGZM beruhen. Sein besonderes Interesse aber galt der Merowingerzeit; hier hat er Weichen für spätere Forschungen gestellt.
Das vorliegende Buch wirft ein Licht auf die Person des Ludwig Lindenschmits als Archäologe, Vereinsmann, Museumsgründer und Künstler.Bestellungen bei:
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Behausungen im späten Jungpaläolithikum und im Mesolithikum in Nord-, Mittel- und Westeuropa
Stefan Wenzel
Behausungen im späten Jungpaläolithikum und im Mesolithikum in Nord-, Mittel- und Westeuropa
Monographien des RGZM Band 81
173 Seiten, 150 s/w Abbildungen, 4 Farbtafeln, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-136-8; 70,- EuroNur aus der Anfangsphase des untersuchten Beobachtungszeitraums, der sich von 15000 v. Chr. bis 5000 v. Chr. erstreckt, sind Behausungen anhand direkter Funde erkennbar. Bei anderen Fundstellen können nur die Fundkonzentrationen Rückschlüsse auf die Form und Aufteilung möglicher Behausungen geben. Sechs solcher Fundstellen werden in dieser Studie präsentiert: Dazu gehören die Lagerplätze des Magdalénien in Cepoy im Pariser Becken und in Orp-Ost in Brabant, sowie die Fundkonzentrationen der Federmessergruppen Rekem 10 in Belgien, Geldrop 3-2 in den südlichen Niederlanden, Berlin-Tegel IX und aus dem Mesolithikum Hartmannsdorf 26-1 in Brandenburg.
Durch Kartierungen von Artefakten wurden die Arbeitsbereiche innerhalb der Wohnplätze charakterisiert und die erzielten Ergebnisse mit anderen ausgewählten Fundstellen verglichen.
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Die Werkstätten der arretinischen Reliefkeramik
Francesca Paola Porten Palange
Die Werkstätten der arretinischen Reliefkeramik
Monographien des RGZM Bd. 76, 1-2
2 Bände, 447 Seiten, 179 Tafeln, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-124-5; 138,- EuroBisher unbekannte Punzenmotive, die wichtigsten Randmotive, die häufigsten vegetabilischen Ornamente und weitere zahlreiche figürliche und ornamentale Motive der arretinischen Reliefkeramik hat Francesca Paola Porten Palange in mehr als vierzig Jahren Forschungsarbeit zusammen getragen. Die Punzenmotive, die Namensstempel individueller Werkstätten, aber auch alle anderen Merkmale eines Objektes spielen eine entscheidende Rolle bei der sicheren Zuweisung eines Stückes zu einer der insgesamt 22 Werkstätten in Arezzo und Umgebung. In dieser Region der Toskana wurde bereits seit 30 v. Chr. Reliefkeramik produziert und im gesamten Römischen Reich verkauft.
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Die Alamannenbeute aus dem Rhein bei Neupotz
Ernst Künzl
Die Alamannenbeute aus dem Rhein bei Neupotz
2. erw. Aufl. 2008, Monographien des RGZM Bd. 34
4 Teilbände, ISBN 978-3-88467-122-1; 195,- EuroIn Neupotz, Kreis Germersheim, Rheinland-Pfalz, hat man seit 1967 und dann besonders von 1980 bis 1983 in einem Baggersee des Kieswerkes der Gebr. Kuhn zahlreiche Metallobjekte bergen können. Die Fundstelle liegt im alten Strombett des Rheines.
Der riesige Fund wiegt mehr als 700 kg, die über 1000 Objekte gehören vorwiegend in das Römerreich des 2. und 3. Jahrhunderts n. Chr.: Münzen, Waffen, Reste von Booten, Tafelgeschirr, Küchengerät, Wagenteile und Werkzeuge.
In den Jahren 275-277 n. Chr. plünderten Franken und Alamannen das römische Gallien bis zu den Pyrenäen. Kaiser Probus trieb dann 277/278 die letzten Franken und Alamannen über den Rhein zurück. Der Neupotzfund gehört zu Alamannen, die damals mit massenhafter Beute beladen zurück nach Hause ins Neckargebiet fahren wollten. Beim Übersetzen über den Rhein beim heutigen Neupotz ging der Transport unter. Der Baggerfund von Neupotz ist im Rahmen der römischen wie der alamannischen Archäologie einmalig.
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Als Hildegard noch nicht in Bingen war
Falko Daim, Antje Kluge-Pinsker (Hrsg.)
Als Hildegard noch nicht in Bingen war. Der Disibodenberg ? Archäologie und Geschichte.
186 Seiten, 97 farbige Abb., 53 s/w Abb.
ISBN 978-3-7954-2253-0; 24,90 EuroDer Disibodenberg bei Bad Kreuznach ? ein Ort von großer kulturhistorischer Bedeutung und der Mittelpunkt einer Kulturlandschaft ? gehört zu den schönsten Stätten in Rheinland-Pfalz. Im Kloster auf dem Disibodenberg verbrachte Hildegard von Bingen vierzig Jahre ihres Lebens; hier verfasste sie ihre ersten Hauptwerke.
Insgesamt zwanzig Autoren aus der Archäologie, den Geschichtswissenschaften, der Kunstgeschichte und der Philosophie fassen in diesem Band in allgemein verständlicher Form das Wissen über diesen Ort zusammen. Sie berichten über die Archäologie des Berges und der umgebenden Landschaft, die Entstehung und Entwicklung des Klosters und seine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Einbindung, über kunstgeschichtliche Aspekte, die kirchengeschichtliche Bedeutung und schließlich über die Zeit Hildegards auf dem Disibodenberg. Die Beiträge spiegeln die Vielfalt der Fragen, die sich an diesem Ort stellen und zeigen darüber hinaus künftige Felder interdisziplinärer Forschung auf.Bestellungen bei:
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penno (at) rgzm.de - Buchtipp: Kleidung und Ausrüstung der kupferzeitlichen Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen
Markus Egg / Konrad Spindler
Kleidung und Ausrüstung der kupferzeitlichen Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen
Monographien des RGZM Band 77
262 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen, 22 Farbtafeln und 12 Beilagen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-125-2, 90,- EuroMit der Entdeckung des Mannes im Eis 1991 wurde die Geschichte der Archäologie um eine bemerkenswerte Episode reicher. Selten gelang es eine derart große Forschergemeinschaft weltweit zu bündeln um den Fundkomplex zu ergründen. Noch 17 Jahre später beschäftigen sich Medizin, Natur- und Geisteswissenschaft mit dem Schicksal eines Mannes, der vor 5.300 Jahren in deden Ötztaler Alpen einen gewaltsamen Tod erlitten hat. Auch das archäologische Programm lässt noch viele Wünsche offen. So gesehen ist die Edition des vorliegenden Bandes von Konrad Spindler und Markus Egg, der die umfassende Vorlage der Ausrüstunmg und Kleidung zum Ziel hat, eine ungemein wichtige und vertiefende Ergänzung zu den bisher getroffenen archäologischen Aussagen.
Bestellungen bei:
Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz
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penno (at) rgzm.de - Bücher aus dem "Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz"
Mainz (archaeologie-news) ? Auf der Internetseite des ?Römisch-Germanischen Zentralmuseums? (RGZM) in Mainz werden zahlreiche interessante wissenschaftliche Publikationen zum Kauf angeboten. Dieses Angebot ist unter der Adresse http://web.rgzm.de/178.html im Internet zu finden:
Markus Egg/Konrad Spindler
Kleidung und Ausrüstung der kupferzeitlichen Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen
Monographien des RGZM Band 77, 262 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen, 22 Farbtafeln und 12 Beilagen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-125-2, 90,- ?Markus Egg, Dieter Quast (Hrsg.)
Aufstieg und Untergang
Zwischenbilanz des Forschungsschwerpunktes "Eliten"
Monographien des RGZM Band 82
245 Seiten, 108 Abb., Hardcover (2009)
ISBN 978-3-7954-2261-5; 90,- ?Falko Daim, Antje Kluge-Pinsker (Hrsg.)
Als Hildegard noch nicht in Bingen war
Der Disibodenberg - Archäologie und Geschichte
186 Seiten, 97 farbige Abb., 53 s/w Abb.
ISBN 978-3-7954-2253-0; 24,90 ?Dieter Quast
Wanderer zwischen den Welten
Die germanischen Prunkgräber von Strá?e und Zakrzów
Mosaiksteine Band 6, 64 Seiten, 77 Abb., Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-139-9; 18,00 ?Annette Frey (Hrsg.)
Ludwig Lindenschmit d. Ä.
Mosaiksteine Band 5, 68 Seiten, 78 Abb., Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-138-2; 18,00 ?Stefan Wenzel
Behausungen im späten Jungpaläolithikum ind im Mesolithikum in Nord-, Mittel- und Westeuropa
Monographien des RGZM Band 81
173 Seiten, 150 s/w Abbildungen, 4 Farbtafeln, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-136-8; 70,- ?Michel Reddé (éd.)
Oedenburg
Volume 1: Les camps militaires julio-claudiens
Monographien des RGZM Band 79,1
427 Seiten mit 212 s/w Abbildungen, 113 Tabellen, 13 Farbtafeln, 4 Beilagen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-132-0; 110,- ?Dieter Quast (ed.)
Foreigners in Early Medieval Europe: Thirteen International Studies on Early Medieval Mobility
Monographien des RGZM Band 78
303 Seiten mit 147 z.T. farbigen Abbildungen, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-131-3; 98,- ?Francesca Paola Porten Palange
Die Werkstätten der arretinischen Reliefkeramik
Monographien des RGZM Bd. 76, 1-2
2 Bände, 447 Seiten, 179 Tafeln, Hardcover (2009)
ISBN 978-3-88467-124-5; 138,- ?Ernst Künzl
Die Alamannenbeute aus dem Rhein bei Neupotz
2. erw. Aufl. 2009, Monographien des RGZM Bd. 34
4 Teilbände
ISBN 978-3-88467-122-1; 195,- ? - Bau einer frühmittelalterlichen Leier im Alamannenmuseum
Ellwangen (archaeologie-news) - Vom 13. bis 15. November 2009 wird im Alamannenmuseum in Ellwangen ein Leierbauseminar unter der Leitung von Georg Däges angeboten. Jeder Teilnehmer kann sich an diesem Wochenende eine Leier nach alamannischem Vorbild bauen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Freude an der Bearbeitung heimischer Hölzer wie Fichte, Ahorn, Esche und Neugier auf das einfache, aber musikalisch vielfältige Musikinstrument sind die besten Voraussetzungen für diesen Kurs. Im ergänzenden Spielkurs wird vermittelt, wie das Instrument zu spielen ist. Der Baukurs geht von Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag, 13 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 195 Euro, dabei sind alle Materialien inbegriffen. Der Spielkurs findet am Sonntag ab 14 Uhr statt und kostet 15 Euro. Bau- und Spielkurs können unabhängig voneinander belegt werden.
Anmeldungen beim Museum unter Telefon 07961/969747. Auf der Homepage des
Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de finden sich weitere
Informationen sowie eine Hörprobe im Bereich "Aktuell" - "Aktuelle
Kurse". - Sonderausstellung "Burgen ? Graben" ab 12.11.2009 im Alamannenmuseum Ellwangen
Ellwangen (archaeologie-news) ? Anlässlich des 32. Tübinger Universitätstages in Ellwangen zeigt das Alamannenmuseum Ellwangen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen ab 12. November 2009 eine Sonderpräsentation über die Arbeit der Tübinger Mittelalterarchäologie. Die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts entstandene Sonderschau mit dem Titel "Burgen ? Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie" beleuchtet die Arbeit der Mittelalterarchäologen anhand der Lehrgrabungen des Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis (2008) und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis Esslingen (2009). Sie ist bis zum 10. Januar 2010 zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen.
Die Ausstellung wird 11. November 2009 um 19.30 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Museumsleiter Andreas Gut und Professor Dr. Dr. h.c. Barbara Scholkmann sowie Professor Dr. Jörn Staecker (Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters).
12.1.2009-10.1.20109
Sonderausstellung "Burgen ? Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie"
Eine Ausstellung des Institutes für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters, in Zusammenarbeit mit dem Alamannenmuseum EllwangenAlamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum (at) ellwangen.de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de - Die besten historischen Sachbücher
Leinfelden-Echterdingen (archaeologie-news) - DAMALS, das Magazin für Geschichte und Kultur, zeichnet nun schon zum elften Mal die besten historischen Sachbücher aus. Die hochkarätige Jury setzt sich aus renommierten Wissenschaftlern und Vertretern der Medien zusammen: Prof. Dr. Stig Förster, Bern; Prof. Dr. Hartmut Leppin, Frankfurt am Main, Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg, Prof. Dr. Jürgen Osterhammel, Konstanz, Prof. Dr. Gabriela Signori, Konstanz, Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, Dr. Michael Jeismann, Berlin, Dr. Günter Müchler, Deutschlandfunk.
Die Jury beurteilte die Bücher in sieben Kategorien und wählt außerdem ihre ?Nummer 1?, ?Das historische Buch des Jahres 2009?.Das historische Buch des Jahres 2009
Gerd Koenen: Traumpfade der Weltrevolution. Das Guevara-Projekt.
Kiepenheuer & Witsch, ? 24,95Die Platzierungen in den sieben Kategorien:
Einzelstudie
1. Gerd Koenen
Traumpfade der Weltrevolution. Das Guevara-Projekt.
Kiepenheuer & Witsch, ? 24,95
2. Klaus Kreiser
Atatürk. Eine Biographie.
C. H. Beck, ? 24,90
3. Orlando Figes
Die Flüsterer. Leben in Stalins Russland.
Berlin Verlag, ? 34,?
3. Karl Schlögel
Terror und Traum. Moskau 1937.
Hanser, ? 29,90Überblick
1. Diarmaid MacCulloch
Die Reformation 1490-1700.
DVA, ? 49,95.
2. Eckart Conze
Die Suche nach Sicherheit. Eine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis in die Gegenwart.
Siedler, ? 39,95
3. Dittmar Dahlmann
Sibirien. Vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Schöningh, ? 39,90Unterhaltung
1. Gustav Seibt
Goethe und Napoleon. Eine historische Begegnung.
C. H. Beck, ? 19,90
2. August Strindberg
Unter französischen Bauern.
Eichborn, ? 28, ?
3. David Urquhart
Reisen unter Osmanen und Griechen. Vom Peloponnes zum Olymp in einer ereignisreichen Zeit. 1836?1879.
Edition Erdmann, ? 24, ?Ästhetik
1. Gerhard Paul (Hrsg.)
Das Jahrhundert der Bilder. 2 Bände. Bd. 1: 1900?1949, Bd. 2 1949?heute
Vandenhoeck & Ruprecht, ? 39,90 je Band
2. Mario Taddei u.a.
Leonardo dreidimensional. 3 Bände.
Belser, Bd. 1 ? 24,95, Bd. 2 ? 22,90, Bd. 3 ? 22,95
3. Josef Heinrich Darchinger
Wirtschaftswunder. Deutschland nach dem Krieg 1952?1967.
Taschen, ? 39,99Denkanstöße
1. Christian Meier
Kultur, um der Freiheit willen. Griechische Anfänge ? Anfang Europas?
Siedler, ? 22,95
2. Hubertus Buchstein
Demokratie und Lotterie. Das Los als politisches Entscheidungsinstrument
von der Antike bis zur EU.
Campus, ? 34,90
3. Anton Holzer
Das Lächeln der Henker. Der unbekannte Krieg gegen die Zivilbevölkerung 1914?1918.
Primus, ? 39,90
3. Ian Kershaw
Wendepunkte. Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg.
DVA, ? 39,95Autobiographisches
1. Frank Holl
Alexander von Humboldt. Mein vielbewegtes Leben.
Der Forscher über sich und seine Werke.
Eichborn, ? 29,95
2. Hans Fallada
In meinem fremden Land. Gefängnistagebuch 1944.
Aufbau, ? 24,95
3. Ben Barkow u.a. (Hrsg.)
Novemberpogrom 1938. Die Augenzeugenberichte der Wiener Library, London.
Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, ? 39,80Thema des Jahres: Mauer und Wiedervereinigung
1961/1989
1. Ilko-Sascha Kowalczuk
Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.
C. H. Beck, ? 24,90
2. György Dalos
Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa.
C. H. Beck, ? 19,90
3. Hans-Hermann Hertle/Maria Nooke
Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989. Ein biographisches Handbuch.
Ch. Links, ? 24,90Das Geschichtsmagazin ?DAMALS? bietet schon seit 40 Jahren Lesevergnügen und Informationen zu vielfältigen historischen Themen aus allen Epochen von der Antike bis zur Gegenwart ? spannend, verständlich und immer auf dem aktuellen Stand der Forschung. Das Wettbewerbsergebnis erscheint im Druck in DAMALS 12-2009.
- Vor 200 Jahren geboren: Ludwig Lindenschmit
Mainz (archaeologie-news) - Das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz (RGZM) zeigt vom 10. September 2009 bis zum 10. Januar 2010 anlässlich des 200. Geburtstages von Ludwig Lindenschmit dem Älteren (1809-1893) die Ausstellung "Leidenschaft Archäologie".
Ludwig Lindenschmit d. Ä. kam am 4. September 1809 in Mainz zur Welt. Von Hause aus war er eigentlich Zeichenlehrer und Künstler. Doch bekannt und berühmt wurde er als einer der Gründungsväter und erster Direktor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz.
Lindenschmits Leidenschaft ist der Erfolg der "Idee RGZM" zu verdanken. Wenngleich diese Idee aus dem Zeitgeist heraus geboren wurde, war sie für die noch junge Wissenschaft Archäologie geradezi revolutionär. Auf Lindenschmits Engagement beruhen nicht nur die Ausstellungen und Werkstätten, sondern auch die Rolle des RGZM als eines der bedeutendsten archäologischen Forschungsinstitutes.
Die Ausstellung informiert über die Person von Ludwig Lindenschmit als Museumsgründer, Archäologe, Künstler und Mainzer. Zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation erschienen.
- Prähistorische Expedition" in Hallstatt von Mai bis Oktober
Hallstatt (archaeologie-news) - Mit Schutzkleidung, Helm und Lampe bewaffnet kann man in Hallstatt (Oberösterreich) eine einzigartige ?prähistorische Expedition? unternehmen. Kleine Gruppen dringen dabei tief ins Innere des Berges vor und erleben auf der mehrstündigen Tour die ?Hallstatt-Zeit? hautnah. Mit Spuren und Relikten aus 7.000 Jahren Salzabbau wie beispielsweise den berühmten Hallstätter Herzen und Kienspan-Fackeln, die ein Bergmann vor Jahrtausenden in seinen Händen hielt. Oder der ältesten Stiege der Welt, die einen Hauch längst vergangener Zeiten spürbar macht!
Termine: jeden Freitag, bis 13. September.
Beginn 14 Uhr, ab 14. September Beginn 12 Uhr Treffpunkt: Talstation
Dauer: ca. 4 Stunden
Maximal 12 Personen
Anmeldung unbedingt erforderlich
Eintritt in die Salzwelten für Kinder ab 4 Jahren
Festes Schuhwerk und warme Kleidung werden empfohlen.
Gratis Busparkplatz für angemeldete Gruppen
Lieblingsteil: die Megarutsche mit einer Länge von 64 Metern
Internet: www.salzwelten.at - Museumswoche in Ostwürttembeg
Ellwangen (archaeologie-news) - Nach dem ?Probelauf? im vergangenen Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine Museumswoche der Großen Kreisstädte in Ostwürttemberg, und zwar vom 8. bis 16. August 2009. In dieser Zeit ist in den städtischen Museen in Aalen, Ellwangen, Giengen an der Brenz, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd der Eintritt frei. Die Museumswoche findet in der Ferienzeit statt, um Touristen wie ?Daheimgebliebenen? die Angebote der städtischen Museen näher zu bringen.
Auch das Ellwanger Alamannenmuseum ist in dieser Zeit bei freiem Eintritt zu besichtigen. Die erste Museumswoche im August 2008 war in dem Ellwanger Museum ein voller Erfolg. Auf Anhieb kamen damals doppelt so viele Besucher wie sonst. Dieses Mal hat man das Museumsprogramm noch besser auf diesen Termin abgestimmt.
So gibt es zusätzlich zur aktuellen Sonderausstellung "Schätze aus Hessigheims Boden" ein Kinderprogramm am Sonntag, 9. August 2009, um 15 Uhr mit der Restauratorin Nicole Ebinger-Rist vom Landesamt für Denkmalpflege Esslingen. Unter dem Titel ?Was ist eine Blockbergung und was verbirgt sich in ihr?" haben Kinder an diesem Tag die Möglichkeit, selbst eine so genannte Blockbergung zu öffnen. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich.
Am Samstag, 15. August 2009, und Sonntag, 16. August 2009, veranstaltet dann die Alamannengruppe ?Raetovarier? ein zweitägiges Ferienprogramm mit vielen Aktionen im Museum. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Tag. Eine Anmeldung beim Museum ist erforderlich, Anmeldeschluss ist der 3. August 2009. Das Programm mit Anmeldebogen liegt am Museumseingang aus oder ist unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de abrufbar.
Am Sonntag, 16. August 2009, stellen die Mitglieder der Alamannengruppe ?Raetovarier? außerdem im Rahmen des Aktionstags "Lebendiges Museum" von 10 bis 17 Uhr im Museum ihre Ausrüstung vor und zeigen alte Handwerkstechniken.
Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.
- Sonderausstellung ?Schätze aus Hessigheims Boden - Das Gräberfeld im Muckenloch?
Ellwangen (archaeologie-news) - Bis zum 25. Oktober 2009 sind spektakuläre Funde aus einem alamannischen Gräberfeld von Hessigheim bei Ludwigsburg im Ellwanger Alamannenmuseum zu sehen. Die Ausstellung ?Schätze aus Hessigheims Boden - Das Gräberfeld im Muckenloch? wurde vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zusammengestellt. Mit dem Reliquienkästchen in Form einer Kirche ist dort ein sensationeller Fund geglückt: Kein ähnliches Exemplar ist bisher in Deutschland gefunden worden, nur in St. Petersburg gibt es ein vergleichbares Exemplar, das wohl aus Italien stammt.
Daneben sind in der Ausstellung rund 100 weitere der gut 5000 Einzelfunde aus der Flur Muckenloch ausgestellt. Die 2006 begonnenen Ausgrabungen in Hessigheim am Neckar wurden Ende 2007 abgeschlossen. Im Anschluss daran erfolgte eine aufwändige Restaurierung und Konservierung wesentlicher Stücke durch die Fachleute.
Die Ausstellung wurde am 10. Mai 2009 um 11 Uhr eröffnet. Dabei sprachen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Museumsleiter Andreas Gut, Dr. Ingo Stork und Dipl.-Rest. Nicole Ebinger-Rist (Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart).
Weitere Informationen und Begleitprogramm unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.Das Alamannenmuseum präsentiert seit 2001 alles über die Alamannen und die Zeit vom 3. bis 8. Jahrhundert in Süddeutschland. Im Mittelpunkt stehen die sensationellen Grabungsfunde von Lauchheim/Jagst. Im Alamannenmuseum wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig. Neben zahlreichen archäologischen Originalfunden gibt es etliche Inszenierungen zu alamannischen Lebenssituationen. Nach dem Museumsbesuch lädt die Cafeteria zum Verweilen ein.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr Samstag und Sonntag: 10 bis 17 Uhr Montag außer feiertags: geschlossen
Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, Familien 6,00 EuroBesonderheiten: Cafeteria, Museumsshop, rollstuhlgeeignet, regelmäßig öffentliche Führungen, museumspädagogisches Programm
- spektrumdirekt-Dossier "Steinzeitkunst"
Was die meisten vergessen: Die Geschichte der Kunst beginnt nicht erst mit Meistern wie Michelangelo, Raffael und Tizian. Schon lange vorher schufen Menschen beeindruckende Kunstwerke. Ein bekanntes Beispiel für die bemerkenswerte Qualität steinzeitlicher Kunst sind die Höhlenmalereien von Lascaux, die schon Picasso tief beeindruckten.
Auch die 1908 entdeckte Venus von Willendorf zählt mit zu den berühmtesten Kunstobjekten der Steinzeit und gibt der Wissenschaft mindestens genauso viele Rätsel auf wie das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa.
Aber die mollige Österreicherin hat Konkurrenz bekommen - aus dem Schwabenland. Im September 2008 fanden Archäologen in der Höhle "Hohle Fels" sechs Elfenbeinfragmente. Diese Bruchstücke ließen sich zu einer weiblichen Figur zusammenfügen, deren Ähnlichkeit mit der rund 10 000 Jahre jüngeren Venus von Willendorf unverkennbar ist.
Für alle, die mehr über steinzeitliche Kunstwerke erfahren wollen, hat die Redaktion von spektrumdirekt in einem laufend aktualisierten Online-Dossier zahlreiche fundierte und interessante Artikeln rund um das Thema "Steinzeitkunst" zusammengefasst und lädt zu einem spannenden Ausflug in die Vergangenheit ein.
Das Dossier erreichen sie unter dem folgenden Link: Online-Dossier "Steinzeitkunst" http://www.spektrumdirekt.de/artikel/996027
- Als Eskimo mit den Eskimos leben
Der deutsche Forscher Franz Boas begründete die moderne Anthropologie und bekämpfte den Rassismus seiner Zeit.
Aus: epoc, 4/2009
Kultur ist nicht durch die Rasse bedingt, sondern eine Reaktion auf die Umwelt. Was heute angesichts aufkeimender Fremdenfeindlichkeit noch lange nicht Allgemeinwissen scheint, war Ende des 19. Jahrhunderts für manchen Forscher oder Politiker eine empörende These.
Waren denn Neger, Indianer, Inuit, Juden nicht auf Grund ihrer völkischen Zugehörigkeit schlicht anders, oft kulturell im Hintertreffen gegenüber weißen Europäern und Amerikanern? Es war das Verdienst des deutschen Forschers Franz Boas, dem Rassismus seiner Zeitgenossen wissenschaftliche Argumente entgegenzuhalten. Diese gewann der Begründer der modernen Anthropologie und Ethnologie bei seinen abenteuerlichen Expeditionen in der Arktis, wie "epoc" in seiner Ausgabe 4-2009 berichtet.
Fasziniert von den Regionen des ewigen Eises bereitete der promovierte Physiker und leidenschaftliche Geograph in Berlin eine eigene Expedition zu der südwestlich von Grönland gelegenen Insel Baffin vor. Kühn bat er den Herausgeber des "Berliner Tageblatts" um finanzielle Unterstützung und erhielt 3000 Mark für eine fünfzehnteilige Artikelserie. Monate lang übte Boas kartographisches Zeichnen und Fotografie, eignete sich Kenntnisse in Meteorologie und Astronomie an, und erlernte Grundlagen des Dänischen und des Inuktitut, der Sprache der Inuit. Zudem arbeitete er in der arktischen Sammlung des Museums für Völkerkunde, wodurch er Georg von Neumayer kennen lernte, den Nestor der deutschen Polarforschung. Dieser beantwortete bereitwillig alle Fragen zu Ausrüstung, Unterkunft und Versorgung.
Am 20. Juni 1883 verließ Boas an Bord des Forschungsschiffs "Germania" Deutschland und erreichte, nach sechs Wochen Stillstand im Packeis, Ende August Grönland. Im Hafen von Kerkerten kam er erstmals mit Inuit in Kontakt ? und war keineswegs angetan. Seinen Lesern in Berlin beschrieb er sie als "kleine krummbeinige Gesellen", sprach von "platten Gesichtern und triefenden Augen" und einem "insgesamt abschreckenden Eindruck".
Diese Einstellung änderte sich, als er im Dezember des gleichen Jahres mit seinem drei Mann starken Expeditionstrupp in Not geriet. Unwetter hatten den Versorgungsschlitten aufgehalten, ausgehungert, unterkühlt und erschöpft erreichten die Männer nach einem Gewaltmarsch eine Eskimosiedlung. Boas war von der Gastfreundschaft der Inuit überwältigt und berichtete: "Ich frage mich oft, welche Vorzüge unsere Gesellschaft vor den so genannten Wilden hat und finde, je mehr ich von ihren Gebräuchen sehe, dass wir wirklich keinen Anlass haben, verächtlich auf sie herabzusehen."
Als Geograph war Boas in die Arktis aufgebrochen, doch als Anthropologe kehrte er zurück. Mehr noch: Auf Baffin Island hatte der junge Wissenschaftler die methodischen Grundlagen der modernen ethnologischen Feldforschung gelegt wie etwa systematische Interviews und das Sammeln mündlicher Überlieferungen. Anders als zu seiner Zeit üblich verfolgte Boas einen Ansatz, der die Kultur eines Volkes als Produkt einer spezifischen Mensch-Umwelt-Beziehung begreift. Diese Erkenntnis brachte ihm in seiner Wahlheimat Amerika nicht nur Amt und Würden ein. Das Aufkommen des Nationalsozialismus in Deutschland aber empfand er als Schicksalsschlag. Am 27. März 1933, drei Tage nach der Verkündung des Ermächtigungsgesetzes, das Hitlers Regierung der parlamentarischen Kontrolle entzog, schrieb Boas an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg: "Ich habe mich immer mit Stolz einen Deutschen genannt, heute ist es fast so gekommen, dass ich sagen muss, ich schäme mich ein Deutscher zu sein.2
Über epoc:
epoc, das Magazin für Geschichte, Archäologie und Kultur, erscheint seit 2004. Sechsmal pro Jahr vermitteln Forscher und Fachjournalisten auf mehr als 100 Seiten fundiert und unterhaltsam Wissen über historische Themen und zeigen spannende Zusammenhänge aus Kunst, Kultur und Geistesgeschichte auf. Ein jeweils umfassend beleuchtetes Titelthema zu zentralen Ereignissen, Persönlichkeiten und Kulturen der Welt sowie spannende Reportagen und Essays überzeugen alle zwei Monate rund 40 000 Leser.Unter www.epoc.de finden alle historisch Interessierten Kurzmeldungen und aktuelle Ausstellungstipps. Ein Newsletter und die Chronologs, das Blogportal für Fragen zur Vergangenheit und ihrer Erforschung, halten Sie täglich auf dem Laufenden.
- Urknall der Moderne
Künstler und Gebildete begrüßten den Ersten Weltkrieg euphorisch, doch viele andere fürchteten das Ende der Epoche
Aus: epoc, 4/2009
Das Orchester spielte Ragtime, als der englische Luxusdampfer "Titanic" 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg sank. Über 1400 Menschen starben. Zwei Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde das Schiff zum Symbol des Fin de Siècle, dessen Ende Künstler und Bildungseliten herbeisehnten.
Wie das Geschichtsmagazin epoc in seiner aktuellen Ausgabe (epoc 4/09) berichtet, relativiert die jüngste Forschung die allgemeine Kriegsbegeisterung. Dennoch hat sich vor allem ein Bild dieser Zeit ins allgemeine Bewusstsein gegraben: Der begeisterte Aufbruch in den Untergang als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.
Das europäische Fin de Siècle bezeichnet eine Ära, die in den Ersten Weltkriegs 1914 mündete. Während sich das Ende der Epoche exakt bestimmen lässt, ist ihr Beginn nicht genau festzulegen. Vieles spricht für die Mitte der 1880er Jahre, als sich in Wirtschaft und Industrie eine neue Zeit und eine andere Welt ankündigten: 1885 symbolisierten die ersten Wagen mit Benzinmotor die technische Revolution. Die Erfindung des Telefons (1876), des Staubsaugers (1908) und die Einführung der Fließbandproduktion (1913) setzten diese Entwicklung fort. Die damit verbundene allgemeine Beschleunigung des Lebens ? vergleichbar mit der medientechnologisch bedingten Beschleunigung an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert ? rief Ängste hervor. Im Deutschen Reich umfasste das Fin de Siècle nahezu die gesamte Regierungszeit des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. (1888-1918).
Im Bewusstsein der Zeitgenossen markierte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs "das Ende einer Welt, die von der Bourgeoisie für die Bourgeoisie gemacht worden war", erklärt der englische Sozialhistoriker Eric John Hobsbawm. Dabei erstaunt, dass es neben den Bildungseliten und Künstlern die Bourgeoisie selbst war, die den Kriegsausbruch am freudigsten feierte. Allen voran Thomas Mann: "Wie hätte der Künstler, der Soldat im Künstler nicht Gott loben sollen für den Zusammenbruch einer Friedenswelt, die er so satt, so überaus satt hatte? Krieg! Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung."
Tatsächlich entsprang die deutsche Kriegsbegeisterung dem Empfinden der Zeitgenossen, zum ersten Mal das jahrhundertealte Trauma verarbeitet zu haben, zwar ein Volk zu sein, aber keine Nation. Jeffrey Verhey hat kürzlich nachgewiesen, dass den Kriegsanhängern in den Hauptstädten angsterfüllte Menschensammlungen gegenüberstanden. Dennoch sind sich die Historiker heute einig: Der Ausbruch des Weltkriegs hätte vermieden werden können ? das Ende der Welt von gestern wäre früher oder später trotzdem eingetreten.
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