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22.07.2008 14:28:58 Uhr
Inhalt - Internetagentur 7sky.de Gewerbe-Portalseite
05.10.2007 23:41:05 Uhr
Web News
- Ausgehende Links und Downloads in Analytics messen
Eine nicht ungewöhnliche Frage bei der Individualisierung von Trackingcodes und Anpassung der Implementierung von Google Analytics an die Wünsche des Betreibers ist das Tracking von Links auf externe Seiten (Seiten auf einer anderen Domain) sowie die Erfassung von Downloads aller möglichen Dateien, die ansonsten nicht in der Statistik von Google Analytics zu finden sind.
Viel manueller Aufwand?
Für beides stehen sowohl Ereignisse (Events) als auch virtuelle Seitenaufrufe in Analytics zur Verfügung, die bei wenigen externen Links und / oder Downloads durch entsprechende manuelle Ergänzung der Links um ein wenig JavaScript den Wunsch erfüllen können. Bei den meisten Sites würde dies aber in eine ganze Menge Arbeit ausarten und so wird dann entweder ganz darauf verzichtet bzw. nur ein Teil der Links manuell modifiziert... oder es wird ein Script in alle Seiten eingebunden, welches die externen Links und Verweise zu Downloads identifiziert und automatisch für ein passendes Tracking in Google Analytics sorgt.
Kostenloses Script als Lösung
Wer ein solches Script sucht, wird z. B. bei Marco Hassler fündig, der in seinem Blog freundlicherweise ein solches Script zur automatisierten Anpassung der Links (nebst einer kleinen Anleitung zur Konfiguration) zur Verfügung stellt. Wer sich also nicht mit weiteren benötigten Bibliotheken oder gar kommerziellen Lösungen zur allumfassenden Konfiguration von Analytics herumschlagen will, um diesen eher harmlosen Wunsch zu erfüllen, ist damit prima bedient.
Neuer oder alter Trackingcode?
Für alle, die aus reiner Faulheit am alten Trackingcode festhalten, sollte der Einbau dieses Scripts dann spätestens Grund genug sein, seine Implementierung auf den neuen asynchronen Code umzustellen, zumal das eine Menge weiterer Vorteile und Möglichkeiten eröffnet. Sollte jemand aber einen guten Grund haben, weiterhin mit dem guten alten pageTracker zu arbeiten (wir haben einen ;)), sind folgende Anpassungen erforderlich, um das Script einzusetzen:
<script>
var downloadExtension = new Array(
'doc','docx','pdf','xls','ppt','zip','gz','bz2','rar','txt','vsd','vxd',
'js','css','exe','wma','mov','avi','wmv','mp3','mp4');
var trackDownloadsAsEvent = false;
var trackExtlinksAsEvent = true;
var downloadCat = 'Downloads';
var extLinksCat = 'Externe Links';
var intDomain = window.location.hostname;
if(window.addEventListener){document.addEventListener('click', clickHandler,
false);}
else {document.attachEvent('onclick', clickHandler);}
function clickHandler(e){
if (window.event) e = window.event;
var srcEl = e.srcElement? e.srcElement : e.target;
var targetUrl = srcEl.getAttribute('href');
if (targetUrl && targetUrl.length > 0) {
var re = new RegExp('^(?:f|ht)tp(?:s)?\://([^/]+)', 'im');
var tarDomain = (targetUrl.match(re)? targetUrl.match(re)[1].toString() :
(targetUrl.indexOf(':') < 0 ? intDomain : null));
if (tarDomain != null) {
var a = document.createElement('a');
a.href = targetUrl;
var filePath = a.pathname;
var fileName = filePath.split('/').pop();
var fileExt = fileName.substring(fileName.indexOf('.')+1);
if (intDomain == tarDomain) {
for (i=0; i<downloadExtension.length; i++) {
if (fileExt == downloadExtension[i]) {
if (trackDownloadsAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent',
downloadCat, filePath]); pageTracker._trackEvent(downloadCat, filePath);
else _gaq.push(['_trackPageview', filePath]); pageTracker._trackPageview(filePath);
}
}
}
else {
if (trackExtlinksAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent', extLinksCat,
tarDomain]); pageTracker._trackEvent(extLinksCat, tarDomain);
else _gaq.push(['_trackPageview', '/' + extLinksCat + '/' +
tarDomain]); pageTracker._trackPageview('/' + extLinksCat + '/' + tarDomain);
}
}
}
}
</script>
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Das müssen Sie (wahrscheinlich) noch tun, um Google Analytics datenschutzkonform einzusetzen
Endlich! Zumindest vorläufig ist die Debatte um Datenschutzkonformität von Google Analytics zu einem glücklichen Ende gekommen: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die genauen Anforderungen an Websitebetreiber auf seiner Website beschrieben, die zu einer sauberen Nutzung von Google Analytics zu erfüllen sind.
Man könnte jetzt aufatmen, wenn da nicht ein paar Kleinigkeiten zu beachten sind: Erstens ist damit die Diskussion, ob man Google diese Daten überhaupt überlassen sollte oder nicht nicht beendet, zweitens gibt es auch technische Aspekte wie z. B. die streng genommen "zu spät" erfolgende Anonymisierung der IP-Adresse. Zudem ist möglicherweise auch eine endgültige Klärung nicht zwingend für alle Geräte wie Smartphones u. A. bereits in trockenen Tüchern. Und das EU-Cookie-Desaster ist sicher auch noch lange nicht ausgestanden :(
Und zu diesem "Kleinkram" gestellt sich das durchaus reale Problem, dass gefühlte +98% aller Websites betrifft, die aktuell mit Google Analytics versehen sind, auch wirklich die Anonymisierung einsetzen oder gar im Impressum oder den Datenschutzinformationen explizit (und mit dem in den Nutzungsbedinungen von GA genannten Formulierungen) auf den Einsatz von Google Analytics hinweisen. Oder gar auf die Opt-Out-Möglichkeiten hinweisen. Und fast niemand hat wohl bisher einen schriftlichen Vertrag mit Google geschlossen. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist also auch auf Ihrer Website etwas zu tun, wenn Sie mit Google Analytics arbeiten.
Hier die Kernanforderungen ausführlich in der Übersicht:
-
Um den Nutzungsbedingungen (Link
öffnet neues Fenster) von Google Analytics nachzukommen (also schon immer und unabhängig
von der Diskussion um datenschutzkonformen Einsatz in Deutschland) muss zwingend auf
den Einsatz von Analytics hingewiesen werden. Google macht folgenden aktualisierten Vorschlag,
mit dem Sie auch gleich auf die Möglichkeit des "Ausstiegs" aus dem Tracking per Browsererweiterung
hinweisen:
?Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. (?Google?). Google Analytics verwendet sog. ?Cookies?, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Webseite, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringenDie im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das hier verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren.
Übernehmen Sie ebenfalls den Link in Ihre Fassung, wenn Sie eine abgewandelte oder erweiterte Form dieser Aufklärung einsetzen wollen. Da der Inhalt vor der Aktualisierung der Bedinungen deutlich anders ausgefallen ist, sollten Sie also auch dann nachbessern, wenn sie bisher bereits den "alten" Hinweis auf Ihrer Website verwendet haben.
-
Die Funktion
zur Anonymisierung muss im verwendeten Trackingcode nachgepflegt werden,
wenn diese nicht bereits vorhanden ist. Wer das noch nicht tut oder gar mit dem uralten
urchin.js-Codes arbeitet, muss mehr oder weniger umfangreiche Änderungen an seiner
Analytics-Implementierung vornehmen; im idealfall nur an zentraler Stelle in einem
Template.
- Das war ja nicht so schlimm? Na dann: Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag mit Google (PDF, neues Fenster) ab. Das ist für den einen vielleicht nur eine ärgerliche Lektüre vor der Unterschrift, in anderen Fällen kann das aber auch für einige Verzögerung in der Rechtsabteilung sorgen. Dennoch ist es erforderlich, wenn man die Bedinungen erfüllen will. Die Frage der Kontrollierbarkeit soll hier nicht gestellt werden... Und wen das noch nicht ausreichend aufgeweckt hat:
-
Wenn Sie nicht erst seit kurzem mit Analytics arbeiten und schon immer die Anonymisierungsfunktion
im Trackingcode hinzugefügt hatten, sind die erhobenen Daten... naja... offenbar nicht
wirklich rechtskonform erhoben worden. Trennen Sie sich in diesem Fall daher für
den Fall, dass Sie wirklich reinen Tisch machen wollen, von Ihren alten Analytics-Profilen und
legen sie neue an. Also ja: Ändern Sie die ID in Ihrem Trackingcode auf die eines
ganz neuen Profils. Ohne Altdaten zum Vergleich. Wenn Sie mehr als eine Website bzw.
mehr als ein Analytics-Profil betreiben, kann das schon etwas anstrengender ausfallen.
Wie genau diese Trennung aussehen soll - Profile löschen oder nur "stillegen" - mag
in der Zukunft noch genauer geklärt werden, aber ein Umstieg auf ein neues Profil
ist wohl in den meisten Fällen streng genommen unvermeidlich. Der damit einhergehende
Verlust der Vergleichbarkeit mit vorherigen Zeiträumen ist oftmals bestimmt dann auch
ein echtes Problem... Auch hier muss in der Praxis jeder selbst entscheiden, wie wahrscheinlich
unangenehme Folgen zu erwarten sind, wenn man diesen Schritt nicht geht oder wenigstens
auf die Löschung der Altdaten verzichtet, sondern "nur" das Profil wechselt.
Speziell mit der Erfüllung des letzten Punkts wird vielen Webmaster bzw. IT-Verantwortlichen einige Kopfschmerzen bereiten. Je nach Art der Nutzung besteht vielleicht auch gar nicht die Möglichkeit dazu, "einfach so" auf die Altdaten der Webanalyse zu verzichten. Oder in einem größeren Unternehmen: "verzichten zu lassen"... was noch ungleich komplexer ausfallen und eine Menge Zeit in Anspruch nehmen kann.
Trotzdem ist es eine gewisse Erleichterung, dass die ewigen Diskussionen um Bußgelder bei Einsatz von Google Analytics nun zumindest erst einmal ein Ende finden. Für die meisten bedeutet das aber eben noch mehr oder weniger Aufwand bei der Umsetzung der oben genannten Anforderungen. Leider...
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. -
Um den Nutzungsbedingungen (Link
öffnet neues Fenster) von Google Analytics nachzukommen (also schon immer und unabhängig
von der Diskussion um datenschutzkonformen Einsatz in Deutschland) muss zwingend auf
den Einsatz von Analytics hingewiesen werden. Google macht folgenden aktualisierten Vorschlag,
mit dem Sie auch gleich auf die Möglichkeit des "Ausstiegs" aus dem Tracking per Browsererweiterung
hinweisen:
- Google Adwords jetzt mit automatischen Regeln
... und Tschüß Bidmanagementsysteme. :) Seit heute findet sich in allen deutschen Google Adwords Konten eine neue Option zur automatischen Steuerung etlicher Parameter wie z. B. Statusänderungen (Kampagnen pausieren wenn Kosten überschritten wurden oder Anzeigen pausieren wenn Klickrate unterschritten wird), Gebotsänderungen (z. B. Keywords auf Mindestgebot für erste Seite setzen wenn Qualitätsfaktor größer/gleich 7 ist) ... usw. usf. Toll ... genau das fehlte noch. War ja bereits länger angekündigt, aber jetzt strahlt Googles Sonne auch über Deutschland.
Mal sehen ob bei den Anbietern von Bidmanagement-Tools jetzt ein ähnliches Gekasper losgeht wie damals bei den WebAnalytics-Anbietern, denen Google durch das kostenlose Anbieten von Google Analytics ordentlich das Wasser abgegraben hat.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Leichte Entwarnung bei der Analytics-Abmahn-Seifenoper
Es will keine echte Ruhe aufkommen. Auch nach der Einführung der Anonymisierung und der Browser-Plugins zur Deaktivierung des Trackings auf Seiten, die Google Analytics nutzen, steht Google immer noch in der Kritik der deutschen Datenschützer. Sicher auch, weil die Daten nicht in Deutschland gespeichert sind... hauptsächlich scheint es aber darum zu gehen, dass Google Google ist. Schwierig offenbar also, sich zu einigen. Da werden Gespräche geführt und wieder abgebrochen (aber nicht so richtig), mit Bußgeldern für nutzende Website-Betreiber gedroht (aber dann wohl doch nicht wirklich), Websites von Datenschutzbeauftragten so lange mit Förmchen beworfen, bis sie vom Netz gehen... und das Thema ist sicher noch für ein paar weitere Monate gut.
Nun ist lt. Google zumindest die Bußgeld-Kuh für´s erste vom Eis, denn man hat sich offenkundig in diesem Punkt noch einmal klärend mit der Quelle der Drohung auseinandergesetzt. Das bedeutet zwar nicht, dass nicht trotzdem noch eine Menge Überraschungen denkbar sind, aber zumindest können alle, die - schon wieder mal - in vorauseilendem Gehorsam das Tracking ausgebaut haben (oder sich vom hiesigen lautesten Wettbewerber von dessen Problemlosigkeit überzeugen ließen und gerade an der Migration sitzen), erst einmal wieder zu Google Analytics zurückkehren.
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Offenbar kein Fake: Sicherheitsloch in Google Website Optimizer Script
Die heute offenbar sehr umfangreich ausgesendeten Mails mit dem Betreff "Sicherheitsproblem im Website-Optimierungstool" oder auch "Security issue in Website Optimizer" (je nach Spracheinstellungen des zugehörigen Google-Kontos) scheinen ungeachtet des unüblichen Inhalts und Verfahrens echt zu sein.
Die in der Mail angesprochene Anpassung in den Kontrollscripten für Tests, die die Lücke schließen soll, ist jedenfalls nicht nur "optisch unkritisch" und durchaus geeignet, um den Code sicherer zu gestalten, sondern sie ist auch - wie in der Mail angegeben - in allen Scripten enthalten, die man bei der Anlage eines neuen Tests im Google Website Optimitzer abrufen kann. Das kann wohl als ausreichende Verifikation angesehen werden, obschon es im Web bisher vergleichsweise still um dieses Thema bleibt.
Wer also derzeit aktive Tests auf seiner Website durchführt, sollte die Anpassung zügig übernehmen, um auf der sicheren Seite zu sein. Selbst, wenn man sich bzw. seine Site nicht als typisches Ziel für einen XSS-Angriff sieht, kann es nicht schaden, diese Korrektur am Script vorzunehmen. Denn auch - oder gerade - wenn sich Google dazu entschieden hat, dieses Problem nicht im Blog oder auf andere Weise
breitzutretenzu veröffentlichen, sollte die reine Masse an Mails, die hier versendet worden sein muss, Anlass genug zur schnellen Absicherung der eigenen Website sein. Schließlich soll der Einsatz des Website Optimizers zu mehr Conversions und Umsatz führen... und nicht die Angriffsfläche der Website oder des Shops vergrößern, die dieses Ziel ggf. nachhaltig gefährdet.
Abschließend: Wie in der Google-Mail bereits beschrieben, sind neue Tests durch die verbesserten Scripts, die der Website Optimizer bei der Konfiguration auswirft, nicht betroffen.
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Mehr Datenschutzfunktionen für Google Analytics
Während an der StreetView-Front speziell in Deutschland nach wie vor starker Gegenwind für Google herrscht, ist man zusätzlich zur Erfüllung des Versprechens einer Ausstiegsmöglichkeit für das Tracking in Google Analytics noch einen Schritt weiter gegangen. Statt es auf eine endgültige Klärung der strittigen Frage nach der IP - exemplarisch für die ganze Webanalyse-Industrie in Deutschland - ankommen zu lassen (dazu ist das eigene Interesse bei Google wohl zu gering gewesen), bietet nun auch Google eine Funktion zur Anonymisierung der IP vor der Übertragung an Google Analytics an.
Hierzu muss lediglich der Trackingcode um einen Funktionsaufruf vor der Erzeugung des Trackers erweitert werden.
_gat._anonymizeIp();
Bzw. bei Einsatz des asynchronen Trackingcodes:
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
Mehr Infos hierzu gibt es in der Dokumentation bei Google Code.
Damit wird "fast" das gleiche Ergebnis erzielt, welches bisher nur durch Umwege wie z. B. analytics-anonym.de erreicht werden konnte, wenngleich eine Kürzung nicht gleichbedeutend mit dem Austausch durch die vollständige IP eines anderen Servers ist. In Google Analytics leidet aber auch bei dieser Lösung die Nützlichkeit aller Reports, die mit der Herkunft der Besucher zusammenhängen. Als Webmaster kann man aber in sehr vielen Fällen problemlos auf die [exakte] Erhebung dieser Informationen verzichten.
Die Anforderung nach einer "ausreichend anonymen" IP ist damit wohl auf jeden Fall geregelt. Das Thema der Datenspeicherung auf Drittservern und andere Aspekte hingegen bieten aber weiterhin ausreichend Zündstoff und Potential für Meinungen, die der eine oder andere Anbieter prima als gesichertes Wissen oder Fakten weiterhin für den Verkauf seiner Produkte nutzen kann.
Daran wird auch das Angebot kostenloser Erweiterungen für verschiedene Browser nichts ändern, welches Google nun zum Zweck der Deaktivierung von Analytics offeriert. Privater Surfmodus, Scriptkiller, Cookiefresser & Co. haben damit zwar Zuwachs bekommen... dennoch ist zu erwarten, dass Webanalyse mit Google Analytics weiterhin ausreichend Informationen von Besuchern erhält, die sich um Datenschutz im Web keinerlei Gedanken machen oder zumindest noch nie etwas von diesen Möglichkeiten gehört haben. Nicht zuletzt deshalb halten wir trotz anoymer IP und neuen Browser-AddOns unserer Angebot zur Deaktivierung von Webanalyse-Trackingfunktionen per Script für andere Webmaster aufrecht und nutzen es auch selbst auf dieser Website.
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - .. und Google mag auch nicht jeden: "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"
In Zeiten, da Google vermehrt in der Kritik steht, darf man sicher auch mal die andere Seite beleuchten. Nimmt Google wirklich jeden Umsatz mit, der zu bekommen ist? Im großen Stil mag die Antwort vielleicht "Ja" heißen, aber auf der persönlichen Ebene bekommt bei Google AdWords so mancher das "Nein" sehr deutlich mit.
Ist man bei Google der Meinung, dass das via AdWords beworbene Geschäftsmodell, spezielle Angebot oder die konkrete Zielseite nicht den Ansprüchen und / oder Richtlinien entspricht, sendet AdWords sehr deutliche Signale aus. Wie das aussehen kann, zeigt die folgende Abbildung.
Deutlicher kann es kaum sein:
- Im Status steht "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"
- Trotz der zuvor vielleicht brauchbaren Zahlen zu Klicks, CTR und Kosten & Co. erreicht man nun ungeachtet des entweder automatisch auf die "Höchststrafe" von 8,-- Euro oder manuell angehobenen Mond-Maximalgebots nichts mehr
- Die eingeblendete Spalte zum Qualitätsfaktor weist nur sehr niedrige Werte (1/10 oder 2/10) aus
- In der Detailansicht zur Statusmeldung ist unmissverständlich zu erkennen, dass es nicht an Relevanz oder Ladezeit liegt. Bleibt nur der Inhalt der Zielseite
In den meisten Fällen ist das Problem der Zielseite auch auf den ersten - oder zweiten - Blick erkennbar und es handelt sich offenkundig um eine Seite, die nur dazu dient, Geld mit Partnerprogrammen zu verdienen oder gar Klicks auf AdSense-Anzeigen zu generieren (MFA = "Made For AdSense"). Oder der Inhalt ist jugendgefährdend, polemisch, sittenwidrig oder sonstwie grenzwertig genug, dass Google die Wahl zwischen Einnahmen durch Werbeschaltung und potentieller Verärgerung des Klickenden zu Ungunsten des Werbetreibenden getroffen hat.
Nicht immer ist diese Entscheidung aber gleich nachvollziehbar; ebensowenig automatisch richtig oder gar dauerhaft. Denn mitunter basiert eine derartige "Stilllegung" auch auf Fehleinschätzungen eines automatischen Systems oder Begutachters aus Fleisch und Blut. Wir empfehlen daher, im Zweifelsfall das Konto durch eine Agentur überprüfen zu lassen und eine realistische Einschätzung der Chancen für eine Wiederaufnahme der Bewerbung einzuholen, wenn sich Missverständnisse auf dem direkten Weg nicht klären lassen. So oder so ist es definitv keine Lösung, das Gebot immer weiter anzuheben oder auf Verdacht an diesem oder jenem Aspekt der Zielseite zu arbeiten, wenn die Weigerung so deutlich ausfällt, wie in der obigen Abbildung gezeigt. Oft genügt es auch, einzelne Passagen auf der Seite anzupassen, Bilder auszutauschen oder den "Spam" zu eliminieren, den andere auf der eigenen Seite hinterlassen haben. Selbst in den Fällen, wo Kosmetik nichts bringt oder das beworbene Angebot tatsächlich nicht geeignet ist, um mittel- oder langfristig (noch weiter) erfolgreich bei Google beworben zu werden, ist ein fundiertes Feedback einer erfahrenen Agentur in der Regel nicht nur effizienter, sondern schlussendlich auch kostengünstiger, als weiter zu versuchen, das Konto irgendwie wieder auf den alten Stand zu bringen...
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Nicht jeder mag Google
Kaum vorstellbar ... wo doch die ganze Welt googelt und Google so unglaublich beliebt ist ... aber es gibt Neider oder Überängstliche, die Google nicht mögen. Genaugenommen ist das Problem, dass Google unglaubliche Datenmengen sammelt und so mehr über uns weiß, als uns lieb ist. Das weckt bei vielen Ängste.
Hauptangriffspunkte gegen Google sind Google Street View (Strassenansicht unserer Häuser in Google Maps) und Google Books, wo Google Bücher im großen Stil einscannt. Viele Verlage sehen darin eine erhebliche Urheberrechtsverletzung.
Hier die detaillierten Angriffspunkte gegen Google:
www.ftd.de/angriffe-und-kritik-auf-google
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Google statt Gelbe-Seiten
Die Anbieter der sogenannten "Gelben-Seiten" sind in der Krise: Die Suche nach Zahnarzt, Steuerberater oder Friseur verlagert sich immer mehr in's Internet ... und dort im deutschsprachigen Bereich speziell zu Google. Ich persönlich hole bei der Post "die Gelben-Seiten" schon seit Jahren nicht mehr ab und ähnliche Branchenbücher, die ungefragt kostenlos im Briefkasten liegen, wandern ebenso ungefragt direkt in die blaue Altpapiertonne. Ich bin vermutlich kein Einzelfall. Bleibt die Flucht der Anbieter in die Online-Welt ... aber dort muss halt gegen Google angekämpft werden:
Wie sinnvoll und wie einfach es sein kann, anstelle einer Anzeige in den "Gelben-Seiten" lieber gleich direkt bei Google-Adwords potentielle Kunden "abzuholen", zeige ich hier in diesem Video:
Video: Google Adwords statt Gelbe-Seiten
Nachtrag: Aha ... jetzt ist es schon soweit. Heute steht der GHL-Fritze vor der Tür und liefert vier Exemplare der Mönchengladbacher Gelben-Seiten inkl. Telefonbuch bei uns persönlich ab (und natürlich bei den anderen Firmen im Gebäude). Da bin ich wohl nicht der Einzige, der die Gelben-Seiten in den Post-Statthaltereien nicht mehr abholt. :) So muss man die Exemplare - den wenigen verbleibenden Anzeigenkunden zuliebe - jetzt direkt unter's Volk bringen. An Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist allerdings, dass jedes Exemplar adressiert und in Folie eingeschweißt ist. Das verhindert, dass man die Teile direkt in der Altpapiertonne entsorgt, sondern man muss sich so auch noch die Mühe machen, die Folie abzuziehen, um diese separat im Gelben Sack zu entsorgen. :(
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Google verdient mit Adwords prächtig Geld
Trotz Wirtschaftskrise verdiente Google im vierten Quartal 2009 mit Google-Adwords ordentlich Geld: Im Vergleich zum letzten Quartal 2008 zog der Umsatz um 17 % auf 6,67 Milliarden Dollar an. Das zeigt, dass der Online-Handel im Gegensatz zum Einzelhandel von der Wirtschaftskrise weniger betroffen ist:
Auch bei uns in der Agentur sehen wir eine ähnliche Entwicklung. Online-Shops die vernünftig und clever mit Google-Adwords beworben werden, erzielen eine deutliche Zunahme an Conversions. Gleichzeitig werden aber Keywords aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs teilweise deutlich teurer, weil immer mehr Einzelhändler zusätzlich zu ihrem Ladengeschäft einen Online-Shop eröffnen. Dummerweise gibt es aber nur 11 Scheiben in dem großen Schaufenster auf der ersten Google-Seite :(
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Sorry: Opt-Opt-Script für Google Analytics wurde korrigiert
Peinlich peinlich: Da bieten wir großzügig ein kostenloses Script an, mit dessen Hilfe man dem Besucher der Website die Möglichkeit gibt, aus dem Tracking via Google Analytics auszusteigen und verwenden dieses auch auf der eigenen Website... und dann ist die angebotene und verwendete Version fehlerhaft wegen einer "Optimierung" in letzter Minute :(
Erfreulicherweise hat uns Tobias Kluge von http://enarion.it darauf hingewiesen (das soll mal einen Backlink wert sein :)) und so steht nun eine korrigierte Fassung des Opt-Out-Scripts zum Download bereit.Sorry an alle, die sich das Script bereits heruntergeladen hatten und unter dem Ausbleiben der gewünschen Effekte leiden mussten.
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Warum hilft Google nicht mal mit brauchbarem Algorithmus aus
Die Qualitäten der Google-Algorithmen sind legendär. Anhand über 200 einzelner Faktoren wird das Ranking (also die Relevanz) einer Website zu einem bestimmten Suchbegriff ermittelt und dann in den Suchergebnissen präsentiert. Immerhin ist dieser Algorithmus so präzise, dass die ermittelten Suchergebnisse von Millionen Nutzern tagtäglich akzeptiert werden und diese Nutzer aufgrund der hohen Qualität der Treffer auch regelmäßig wiederkommen.
Auch der Algorithmus, der bei Google-Adwords für die Positionierung bei der Anzeigenauktion zuständig ist, schafft es blitzschnell anhand der Formel Anzeigenposition = Maximalgebot * Qualitätsfaktor bis zu 11 Anzeigen anzuzeigen. Auch der Adwords-Qualitätsfaktor besteht neben der Klickrate eines Keywords (CTR) aus unzähligen weiteren Faktoren, die fast alle einzeln bei jeder Suchanfrage berücksichtigt werden. Auch hier ist die Akzeptanz hoch, erst recht weil gilt, je höher der Qualitätsfaktor, desto niedriger der tatsächliche Preis für den Klick.
Mit anderen Worten: Google hat's drauf!
Was passiert, wenn irgendwelche Flachpfeifen Software-Algorithmen entwickeln, sieht man dagegen hier :(
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Welche Domains gehören zusammen
Wer immer schon mal wissen wollte, welche Domains "zusammengehören", findet diese Informationen auf die Schnelle hier ...
http://spyonweb.com/?q=www.meine-domain.de
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Öffnungsraten vom Newsletter verbessern
Ein gutes Angebot, per Newsletter an eine Liste von eMail-Empfängern verschickt, kann ordentlich Umsatz in die Kasse spülen. Soweit die Theorie ... oder zumindestens die Hoffnung.
Leider ist wohl jeder von uns sehr reserviert, wenn man morgens seinen Posteingang durchschaut und mal wieder mit diversen schwachsinnigen "Angeboten" zugespammt wurde. Manchmal sind aber durchaus interessante Angebote dabei. Wie kann man es nun erreichen, dass der eigene Newsletter in der täglichen Spamflut nicht untergeht sondern geöffnet wird?
Viele Studien zeigen, dass Aussendungen an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Uhrzeiten deutlich erfolgreicher sind. Auch die Betreffzeile sollte sofort mit der richtigen Botschaft auf den Punkt kommen.
Mehr zu dem Thema Öffnungsraten von Newsletter habe ich hier gefunden ... http://www.ecc-handel.de/von_der_kunst_newsletter-oeffnungsraten_zu.php
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Pausierte Adwords Anzeigen erscheinen immer noch
Obwohl Google-Adwords Anzeigen pausiert sind, können diese noch weiterhin erscheinen. Aktuell gibt es das Problem bei Adwords, dass alte Anzeigen (z. B. wenn eine Kampagne kopiert und die alte pausiert wurde) weiterhin erscheinen. Zwar nicht auf der Suchseite, allerdings dann, wenn unten rechts auf "Mehr Anzeigen >>" geklickt wird.
Zwar werden laut Aussage von Google keine Klicks berechnet und die Techniker arbeiten an der Beseitigung des Problems, aber gerade im Falle von Abmahnungen ist diese Macke nicht ganz unproblematisch:
Wenn ein Adwords-Inserent im Rahmen einer strafbewehrten Unterlassungserklärung "abgemahnt" wird und Anzeigentexte ändern muss, unterschreibt er halt auch, dass die gerügten Anzeigentexte ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr erscheinen! Erscheinen die alten Anzeigentexte weiterhin, ist (im sogn. Wiederholungsfall) in der Regel eine hohe Strafe fällig - deshalb ja auch "Strafbewehrte Unterlassungserklärung". Üblicherweise sitzt nun der gegnerische Abmahnanwalt nach der Fristsetzung zusammen mit zwei weiteren schwurfesten Zeugen vor dem Google-Bildschirm und prüft, ob der abgemahnte Adwords-Inserent weiterhin widerspenstig ist. Erscheinen nun die abgemahnten Anzeigen durch diesen Fehler im Adwords-System (trotz Änderung durch den Inserenten) weiterhin, wäre das für den Adwords-Inserenten nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch noch obendrein sehr teuer.
Hoffentlich arbeiten die Adwords-Techniker ruckartig an der Beseitigung dieses Fehlers!
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Google Adwords oder Bannerwerbung
Im Grunde seines Herzes weiß jeder Online-Marketeer, dass mit Bannerwerbung kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Die Klickraten sind sehr niedrig aber dafür die Preise (Abrechnung per TKP) meistens unverschämt hoch. In ganz seltenen Fällen kann es allerdings doch noch einen Grund geben (z. B. Erhöhung der Markenbekanntheit), einige Bannerkampagnen zu schalten.
Da man aber nicht nur auf seinen Bauch hören soll, freue ich, dass Thorsten Brüggemann im befreundeten Unternehmen //Seibert/Media in einem ausführlichen Beitrag einmal ein Kundenprojekt dokumentiert hat und die (prähistorische) Bannerwerbung mit gleichzeitig geschalteten Google Adwords verglichen und gegenübergestellt hat.
Um es vorwegzunehmen und kein bißchen überraschend:
3:0 für Google Adwords im Vergleich zu Bannerwerbung.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Neue Benutzeroberfläche bei Google Adwords als Beta
In immer mehr Adwords-Konten findet man jetzt schon die Möglichkeit, zwischen der bisherigen altbekannten Benutzerfläche und der neuen Benutzeroberfläche (jaja ... die übliche ewige Beta-Version) hin und her zuschalten:
So wird es wohl schon bald in allen Adwords-Accounts in der Kampagnenübersicht aussehen:
Auch bei der Verwaltung von Keywords und Anzeigen hat sich einiges geändert. Die zukünftige Arbeitsweise ist mehr an die Oberfläche im Adwords-Editor angelehnt. So können Keywords oder Anzeigen nicht nur innerhalb einer Anzeigengruppe angesehen oder bearbeitet werden, sondern auch kampagnenübergreifend:
Mein Eindruck: Mehr bunt, mehr Ajax, mehr Wartezeit ... aber schon deutlich übersichtlicher als die bisherige Adwords-Benutzeroberfläche. In vielen Bereichen hat sich die Funktionalität ordentlich verbessert, z. B. kann durch Klick auf das Keyword-Gebot direkt ein neues Gebot an dieser Stelle eingegeben werden, ohne erst lange "ankreuzen" und dann auf "Keyword-Einstellungen" zu gehen:
Ärgerlich allerdings ist, dass man die Klickrate (CTR) und die Kosten der Keywords immer noch nicht manuell verändern kann :(
Auch kann der Name einer Anzeigengruppe ohne weitere Umwege schnell (in der Zeile selbst) geändert werden. Umständlicher sind dagegen die neuen Kampagneneinstellungen: Reichte es bislang aus, z. B. das bei neuen Kampagnen immer voreingestellte Contentnetzwerk (oder die meistens vollkommen überflüssige Ausgabe auf iPhones oder anderen Mobilfunkgeräten) mit einem einzigen Klick zu deaktiveren, muss jetzt vergleichsweise umständlich erst noch dieser Eingabebereich "sichtbar gemacht werden", um (für unerfahrene Adwords-Nutzer) überhaupt "als abschaltbar" erkennbar zu werden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Aus welchem Grund auch immer fehlt der Budgetvorschlag. Der wird zwar vermutlich weiterhin per separat eingeblendeter Warnmeldung unmißverständlich sein ... aber das klappt ja auch nicht immer automatisch und oft genug sieht man erst anhand der Berichte oder aber beim Klick auf den (bisherigen) Budgetvorschlag in den Kampagneneinstellungen, dass das Tagesbudget viel zu niedrig ist - oder aber die Klickpreise viel zu hoch. Vermutlich wird aber eine Warnung wegen zu niedrigem Tagesbudget zukünftig per AJAX-O-Matic eingeblendet.
Bildschirmhersteller dürfen sich schon freuen: Nachdem wir unsere Arbeitsplätze gerade von 22"-Bildschirmen auf 24" umgerüstet haben, ist jetzt langsam aber sicher wohl 42"-Fernsehbildschirm angesagt, wenn man die bisher üblichen Spalten bei der Keyword-Ansicht weiterhin alle ohne Scrollen im Überblick haben möchte. Zwar wird der Qualitätsfaktor nun bereits direkt als x/10 und nicht mehr nur mit "gering", "ok" oder "hoch" eingeblendet, dass aber erst, nachdem man nach rechts gescrollt hat :(
Insgesamt eine durchweg positive Verbesserung ... aber es bleibt noch etwas zu tun. Mal sehen, wann die neue Adwords-Benutzeroberfläche in allen Adwords-Konten aktivierbar ist. Für die schnelle Bearbeitung von mehreren Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords bleibt der Adwords-Editor aber weiterhin erste Wahl.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Probleme bei Datenübergabe zwischen Adwords und Analytics
Zur Zeit gibt es leider ein Problem bei der Datenübergabe zwischen Google Adwords und Google Analytics: Die Klicks, CTR, Kosten usw. unter [Zugriffsquellen] - [Adwords] - [Adwords Kampagnen] werden nicht mehr angezeigt, sondern nur noch die Anzahl der Zugriffe. Daten bis Sonntag den 29.3.09 sind vorhanden, bei den betroffenen Kunden-Accounts ist sowohl "Kostendaten übernehmen" in Analytics als auch "Automatische Verlinkung" im Adwords Konto aktiviert.
Ärgerlich, wenn dadurch Daten fehlen würden, die man für Vergleichszeiträume braucht :(
Aktuelles Update zu diesem Problem unter www.twitter.com/google_agentur
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Michael Gandke nun nach Google Analytics Individual Qualification (IQ) qualifiziert
Seit ein paar Tagen besteht im Rahmen der Google Conversion University die Möglichkeit, seine Qualifikation im Bereich Web Analytics (und speziell beim Thema Google Analytics) im Rahmen eines Test unter Beweis zu stellen. Dieser Test umfasst 70 Fragen die in 90 Minuten beantwortet werden müssen.
Da wir (Markus Baersch und Michael Gandke) uns schon seit längerer Zeit mit dem Thema Web Analytics, Landingpage-Optimierung und Usability intensiv beschäftigen, konnte der Test ohne weitere Vorbereitung angegangen und in ca. 35 Minuten erfolgreich bestanden werden. Speziell für Anfänger im Bereich Web Controlling und Google Analytics sind aber auch jede Menge interessante Videos und viele Informationen (z. Z. nur in Englisch) verfügbar, die einen guten Einstieg in das Thema Besuchertrends und Website Optimierung bieten.
Diese Qualifikation ist 18 Monate nach Testdatum gültig. Mehr Infos über das Thema Conversionstarke Websites mit guter Usability hier im Usability-Blog ... Die in letzter Zeit ordentlich aktualisierte Google Conversion University wohnt hier ...
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Adwords-Optimierung mit Beteiligung an Ihren Werbekosten sinnvoll?
In letzter Zeit werden wir häufiger gefragt, ob wir mit unserer Adwords-Agentur die Betreuung und Optimierung von Adwords-Konten auch gegen einen prozentualen Aufschlag auf die Google-Werbekosten durchführen könnten. Ja klar ... wir könnten das natürlich, aber wir machen das nicht, weil wir diese Werbekostenbeteiligungen für unfair (bis hin zu unseriös) halten:
Angenommen, Sie geben im Monat 1.000,- ? mit Ihrem Google-Konto aus und wir erhalten davon für unsere Optimierung und Dienstleistungen rund um Ihr Adwords Konto 10 % Vergütung. Das wären monatlich 100,- ?. Diese 100,- ? entsprechen etwa unserem Fixpreis von 99,- ?, ab der wir Google-Adwirds-Konten optimieren und betreuen. Mal weiter angenommen, Sie hätten nur 300,- oder 500,- ? monatliche Ausgaben bei Google, dann würden wir etwa 50,- ? erhalten. Eine qualifizierte Dienstleistung können wir für 50,- ? im Monat nicht erbringen, da selbst die Überarbeitung und Neupositionierung eines kleineren Adwords-Kontos schon schnell eine oder zwei Stunden dauern kann. In einer Stunde gelingt eine zielgerichtete Überarbeitung auch nur dann, wenn man mehr jähriges Know-how hat und gleichzeitig entsprechende Optimierungstools verwendet und sich auf eine Kampagne und ein oder zwei Anzeigengruppen beschränkt. Dann muss in den Tagen nach der Kontoüberarbeitung das Konto mehrfach überprüft und nachgesteuert werden, was jedes Mal mindestens weitere 10 Minuten benötigt. So sind wir selbst im besten Fall bei einem kleinen Adwordskonto schon mindestens zwei Stunden monatlich beschäftigt. Stundenlohn bei 50,- ? "Umsatzprovision" somit 25,- ?. Dafür arbeiten bestenfalls notdürftig angelernte Aushilfskräfte (auf Minijob-Basis). Spezialisierte Mitarbeiter, die mehrjährige Erfahrung in der Kontenbetreuung und Adwords-Optimierung haben, arbeiten für diesen Stundensatz nicht. Zumindestens nicht bei uns ... in Indien oder China vielleicht :)
Eine Adwords-Optimierung muss der Agentur Spaß machen. Oder möchten Sie etwa, dass sich irgendwelche Hilfskräfte oder die zweite Garnitur mit Ihrem Adwords Konto beschäftigen? Sicherlich nicht, also lassen Sie die Agentur leben.
Aber der Abrechnungsmodus für die Adwordsoptimierung soll ja nicht nur für die Agentur fair sein, sondern erst recht für Sie als Kunden. Jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Problem bei prozentualen Aufschlägen auf Ihre Adwords-Werbekosten: Bleiben wir mal für Optimierung und Betreuung bei den 10 % als zusätzliche Umsatzprovision auf Ihre Adwords-Kosten. Viele Google-Accounts haben monatliche Kosten von mehreren 10.000,- ?. Schon bei einem Monatsumsatz von 10.000 ? würden wir als Agentur durch diese Umsatzprovision 1.000 ? für unsere Dienstleistungen erhalten. Viel Umsatz, viel Betreuungsaufwand ... könnte man meinen.
Nun ist es aber nicht immer so, dass Adwords-Konten mit hohen monatlichen Kosten auch viel Aufwand bei der Betreuung verursachen. Klar: Ein sehr umfangreicher Onlineshop mit vielen Kampagnen in verschiedenen Ländern und sehr vielen Produktgruppen (und jeder Artikel wird auch noch einzeln beworben und verlinkt), bedeutet in der Regel viele Stunden Betreuungsaufwand im Monat. In solchen Fällen sind 1.000,- ? Honorar für eine Adwords-Agentur durchaus angebracht, wenn sich Mitarbeiter mit der nötigen Hingabe und Aufmerksamkeit um Ihr Adwords-Konto kümmern sollen.
Aber in vielen Fällen werden lediglich mit sehr hohen Tagesbudget teure Suchbegriffe aus Bereichen mit vielen Mitbewerbern (und entsprechend hohen Klickpreisen) beworben. So erreicht man schon mit recht wenigen Suchbegriffen Ausgaben bei Google-Adwords in Höhe von 20.000,- oder 30.000,- ?, wenn man unter den ersten drei Positionen mitspielen möchte. Der Aufwand für die Betreuung solcher Konten liegt monatlich etwa bei vier bis fünf Stunden. Selbst wenn man täglich Suchbegriffe anhand des CPOs (Cost-per-Order, Kosten pro Conversion) neu positioniert, wird man als Agentur nicht mehr als vielleicht 8 Stunden pro Monat Ihren Account betreuen müssen. Sofern man seinen Job versteht! Macht bei 3.000,- ? monatlicher Werbekostenbeteiligung dann einen Stundenlohn von weit über 300,- ?. Klasse ... immer her damit, das Anfrageformular ist übrigens rechts oben ... das ist wahrlich fette Beute. :)
Aber mal abgesehen von dem in diesen Fällen extrem hohen Stundenlöhnen, die Sie einen Mitarbeiter Ihrer Agentur bezahlen würden, gibt es bei der Abrechnung anhand einer Ausgabenbeteiligung noch ein viel größeres Problem für Sie. Eine gute Adwordsoptimierung bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, dass Kosten eingespart werden sollen. Wenn Sie viele Verkäufe oder viele Anfragen für einen guten durchschnittlichen Preis (CPO) erhalten, würde jeder Adwords-Kunde sicherlich gerne Tausende oder gar 10.000,- ? monatlich Google "in den Rachen schmeißen". Das gewünschte Ergebnis, eine Umsatzsteigerung und entsprechendes Firmenwachstum, heiligt dann die eingesetzten Werbemittel.
Das Problem ist vielmehr, dass eine Agentur die Ihr Konto anhand einer Beteiligung an Ihren monatlichen Google-Ausgaben betreut, kaufmännisch orientiert denken wird und soviel wie möglich Umsatz beziehungsweise Gewinn erwirtschaften möchte. Und wie kann man ganz schnell zusätzlichem Umsatz erwirtschaften, wenn man an Ihren Werbekosten beteiligt ist? Einfach Ihre Google-Kosten künstlich hochpushen!
So kann man relativ leicht Ihre monatlichen Kosten entsprechend "nach oben anzupassen", obwohl die Kosten pro Conversion immer noch (rein optisch) in einem für Sie recht erträglichen Rahmen laufen. Trotzdem haben Sie monatlich vielleicht 2.000,- oder 3.000- ? zum Fenster herausgeschmissen, indem einfach noch die falschen Suchbegriffe in Ihrem Adwords-Konto verhanden sind, die Ihr Angebot nicht genau genug beschreiben. Ist es wirklich in Ihrem Sinne, monatlich nicht nur an Google zu viel Geld zu bezahlen, sondern auch noch 10 % dieser unnötigen Ausgaben Ihrer Agentur als "Leistungsprovision" bezahlen zu müssen? Vermutlich nicht.
Aus diesen beiden Gründen halten wir von einer prozentualen Vergütung auf Basis Ihrer Werbekosten bei Google-Adwords überhaupt nichts. Ein sinnvolles faires Mittelmaß wird sich kaum finden lassen. Entweder verdient die Agentur zu wenig und kümmert sich nicht ordentlich um Ihr Konto oder, wenn Sie monatlich hohe Umsätze bei Google-Adwords haben, wird man sich bestimmt mit großer Begeisterung Ihrem Google Konto widmen, denn pro 1.000,- ? zusätzliche monatliche Werbekosten fließen leicht verdiente 100,- ? in die Agenturkasse.
Unserer Meinung nach gibt es zwei gute und bewährte Abrechnungsmodelle, die sowohl für den Kunden als auch für die Agentur fair und transparent sind:
1. Monatliche Fixpreise für das Einstellen, Optimierung und Betreuung Ihrer Adwords-Kampagnen und Anzeigengruppen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung aus tausenden von Kampagne sehen wir sehr schnell, wie hoch unser Aufwand sein wird und können ein für beide Seiten faires Angebot machen. Dabei kann der erstmaligen Aufwand auf Wunsch und bei Bedarf höher liegen (und teurer abgerechnet werden) während sich die monatliche Betreuung dadurch entsprechend ermäßigt, z. B. bei der umfangreichen Einrichtung oder Reorganisation eines großes Online-Shop-Accounts mit tausenden Artikeln, die z. B. schnell mal 15 Arbeitsstunden dauern kann, aber später monatlich bestenfalls drei Stunden kontrolliert und nachgesteuert werden muss.
2a. Alternativ besteht häufig die Möglichkeit einer leistungsabhängigen Abrechnung auf Basis von messbaren Conversions (also der Zielerreichung / Umwandlungsrate auf Ihrer Website), zum Beispiel ein Festbetrag für jede Newsletter-Anmeldung oder Anfrage oder auch für jede Kundenbestellung in Ihrem Shop-System ... natürlich nur, wenn ein vorher festgelegter Ziel-CPO (als der maximale Preis einer Conversion) nicht überschritten wird.
2b. Denkbar ist auch noch eine spannende Variante der leistungsabhängigen Abrechnung, wenn Sie schon längere Zeit das Google-Conversion-Tracking und ein brauchbares Web-Controlling aktiviert haben und wir bei einer Konto-Analyse sehr schnell sehen, dass bei den Kosten pro Conversion in Ihrem Adwords-Konto noch deutliches Potenzial nach unten besteht ... und Sie uns das nicht glauben :) In diesem Fall könnten wir eine prozentuale Vergütung auf die für Sie eingesparten Conversion-Kosten erhalten.
Ein Beispiel: Ihr bisheriger CPO liegt nie unter 20,- ? und damit sind Sie schon recht zufrieden. Wir sind allerdings der Ansicht, dass Sie (bei gleichbleibender Anzahl an Conversions!) pro Conversion nach guter Optimierung Ihres Adwords-Kontos vielleicht nur 12,- ? bezahlen müssten (was für Sie ein sehr erfreuliches Ziel wäre) ... dann teilen wir uns Ihre Einsparung und erhalten von den eingesparten acht Euro 50 % Provision, also vier Euro. Aber solche Abrechnungsvarianten gehen schnell in Richtung Business-Development ... aber können sehr spannend für beide Partner sein.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - BGH zur Zulässigkeit von Marken in Google-Adwords
Der Bundesgerichtshof hat am 22.1.2009 wieder drei Urteile zur Verwendung von Marken in Google-Adwords veröffentlicht.
Eine Markenverletzung wurde dabei verneint. Achtung: In den entschiedenen Fällen enthielt die Anzeige weder die als Suchwort verwendete fremde Marke (Zeichen), noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von ihm angebotenen Produkte!
Die Pressemitteilung des BGH hier ...
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Google-Adwords Seminare auch für Fortgeschrittene
Die Adwords-Seminare, die wir 2008 zusammen mit Google und dem HDE durchgeführt haben, waren ein großer Erfolg. In über 100 Veranstaltungen wurden bundesweit viele Teilnehmer an Google-Adwords herangeführt und lernten, ihr eigenes Google-Adwords-Konto effizienter aufzustellen und einzusetzen.
Auch 2009 werden wir wieder - in Zusammenarbeit mit Google Deutschland - unsere Adwords-Seminare anbieten. Um noch gezielter auf die unterschiedlichen Kenntnisstände der Teilnehmer eingehen zu können, wird ab 2009 das Seminarangebot aufgeteilt:
An Interessenten, die bisher noch kein eigenes Google-Adwordskonto haben oder an die Adwords-Nutzer, die erst seit kurzer Zeit mit Google-Adwords arbeiten, richtet sich das Google-Adwords-Einsteiger-Seminar. In diesem Tagesseminar (dauert etwa 5 h) wird Teilnehmern der richtige und effiziente Aufbau eines Adwordskontos vermittelt. Beginnend bei der Auswahl der richtigen Suchbegriffe (sogn. Keyword-Analyse), über die beste Kampagnenausrichtung und Aufteilung der einzelnen Anzeigengruppen (Motto: Pro Thema nur einer Anzeigengruppe) bis hin zum Einsatz des Conversion-Trackings und Webcontrolling mit Google-Analytics werden alle für den erfolgreichen Einsatz von Google-Adwords nötigen Kenntnisse vermittelt.
Das Google-Adwords-Seminar für Fortgeschrittene richtet das Hauptaugenmerk auf die weitere Optimierung bereits bestehender Kampagnen. Besonders geeignet ist es für Adwords-Anwender, die bereits seit einiger Zeit ihr eigenes Konto verwalten und die Ausrichtung ihrer Suchbegriffe, Anzeigengruppen und Kampagnen optimieren wollen. In dieser Schulung liegt der Schwerpunkt auf Optimierung des Google Qualitätsfaktor, Verbesserung der Conversion-Raten und genauer Analyse des Besucherverhaltens mit Google-Analytics. Auch viele Tipps und Tricks zum effizienten Einsatz des Google-Contentnetzwerkes werden vermittelt.
Die Adwords-Seminare finden bundesweit statt. Michael Gandke wird im Bereich Köln, Düsseldorf, Ruhrgebiet (Dortmund, Essen), Münster, Oldenburg und Osnabrück die Adwords-Seminare als Seminarleiter durchführen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Betreuung von hunderten Kunden und tausenden von Google-Adwords-Kampagnen in den letzten Jahren ist sichergestellt, dass aktuelles und besonders praxisnahes Wissen rund um Google-Adwords, Usability und Webcontrolling praxisnah an die Seminarteilnehmer weitergegeben wird.
Mehr Information über unsere Google-Adwords-Seminare gibt es direkt bei Google unter http://www.google.de/adwords/seminars/
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Suchmaschinenoptimierung statt Google-Adwords
Verschiedene Studien gehen davon aus, dass Suchmaschinenoptimierung speziell im Jahr 2009 ein großes Thema sein wird. Brancheninsider überrascht das allerdings nicht, denn die sogenannte "Geheimwissenschaft" ist sicherlich eine der preiswertesten Möglichkeiten, deutlich mehr Besucher über Suchmaschinen zu erhalten. Das andere große Thema im Online-Marketing ist die Suchwortvermarktung (Keyword-Advertising), zum Beispiel mit Google-Adwords, Yahoo-Search-Marketing, Miva oder anderen (deutlich unbedeutenderen) Anbietern.
Wie international-world Business berichtet, spielen mehr als zwei Drittel (68 %) der befragten Unternehmen mit dem Gedanken, ab 2009 Suchmaschinenoptimierung professionell zur Besuchersteigerung der eigenen Website einzusetzen. Da scheint sich interessanterweise nach einigen Jahren wieder eine Kehrtwende anzubahnen. Viele Unternehmen haben so zum Beispiel um das Jahr 2003 herum resigniert festgestellt, dass es kaum möglich ist, bei allgemeinen Suchbegriffen in Suchmaschinen wie Google oder Yahoo einen Platz auf der ersten Seite zu erzielen. Damals (etwa 2004 und 2005) begann der Siegeszug der Suchwortvermarktung, weil zur damaligen Zeit viele Bereiche (Suchbegriffe, Branchen) noch nicht so hart preislich umkämpft waren wie heute. Damals war es relativ einfach, mit vielen, sehr allgemeinen Suchbegriffen ordentlich Traffic auf seine Website zu bekommen, den man mit niedrigen Klickpreisen von wenigen Cents bei Google-Adwords einkaufen konnte. Für wenige Cents bekommt man mittlerweile (Stand Anfang 2009) bei Google so gut wie gar keine Suchbegriffe mehr, erst recht nicht solche, "die verkaufen". Diese Conversion-starken Suchbegriffe sind leider mittlerweile sämtlichen Mitbewerbern ebenfalls bekannt und alle bieten munter ebenfalls auf eine Position innerhalb der ersten Googleseite. Dummerweise hat die erste Seite bei Google-Adwords nur maximal 11 Anzeigen ... aber es gibt ja so viele Mitbewerber.
Schon im letzten Jahr (2008) ist uns bei vielen Anfragen aufgefallen, dass Interessenten nicht nur an einer reinen Adwords-Betreuung interessiert waren, sondern ganz gezielt auch eine Verbesserung ihrer Suchmaschinenpositionen auf der linken Seite (generischer Index) erzielen wollten. Häufig war leider die technische Umsetzung der Website bereits so katastrophal, dass man nur mit erheblichem Aufwand die Seiten überhaupt für den Googlebot hätte lesbar machen können. Von ebenfalls nicht ganz unwichtigen Rankingkriterien wie Backlinks (Linkaufbau) und gutem eindeutig-thematischen Content mal ganz zu schweigen.
Die Kombination von Suchmaschinenoptimierung der Website und Suchwortvermarktung mit Google-Adwords ist immer dann ganz besonders interessant, wenn man noch nicht genau weiß, nach welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden das Angebot überhaupt suchen. Es macht schließlich recht wenig Sinn, monatelang - teilweise jahrelang - auf Suchbegriffe zu optimieren und dann vielleicht eine Position auf der ersten Seite bei Google zu erreichen, wenn Suchmaschinenbenutzer bei solchen Suchbegriffen mehr an Informationen als an Käufen interessiert sind. Zwar kann man anhand einer Keyword-Analyse herausfinden, nach welchen Suchbegriffen tatsächlich gesucht wird und anhand von den zusätzlich eingegebenen Suchwörtern (zum Beispiel ?kaufen?, ?bestellen?, ?buchen? usw.) kann man prinzipiell Informationensucher und kaufwillige Nutzer selektieren ... aber die Stunde der Wahrheit kommt immer erst dann, wenn man mit seinem Web-Controlling überprüft, welche Suchbegriffe denn nun tatsächlich "funktioniert" haben.
Häufig erlebt man dann - nach monatelanger aufwändiger Suchmaschinenoptimierung - die große Überraschung: Dass sehr allgemeinen Suchbegriffe - mit denen man sich unbedingt bei Google auf Platz eins sehen wollte - zwar ordentlich Traffic auf die Website bringen, aber die Nutzer dummerweise nicht gekauft haben ... viel Aufwand war vergebens.
Wir bevorzugen es, lieber mit verkaufsstarken Suchbegriffen gute Positionen vor Mitbewerbern zu erreichen, als mit großem Aufwand falsche Keywords zu optimieren.
Dazu analysieren Sie mit einer Keyword-Analyse ersteinmal, welche Suchbegriffe überhaupt Ihr Angebot gut beschreiben und auch in Suchmaschinen gesucht werden. Als nächsten Schritt sollten bezahlte Kleinanzeigen bei Google-Adwords geschaltet werden. So wird Ihre Website bei Google schnell sichtbar und wenn das Conversion-Tracking aktiviert ist, erkennt man schon nach kurzer Zeit, welche Suchbegriffe "verkaufen". Mit diesen Suchbegriffen können jetzt die einzelnen Seiten optimiert werden.
Google-Adwords (inkl. Conversion-Tracking) und Suchmaschinenoptimierung sind so keine "Gegner", sondern unterstützen sich gegenseitig.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Adwords-Konto nicht mehr kostenlos betreuen
In den letzten Tagen erreichen uns vermehrt Anrufe von Noch-Kunden anderer Adwords-Agenturen, die sich darüber aufregen, dass die in den letzten Jahren kostenlose Betreuung ihrer Adwords-Konten plötzlich ab Januar 2009 Geld kosten soll. Auf einmal sollen im Monat zwischen 500 oder gar 2.000 ? bezahlt werden, für etwas was in den letzten Jahren nicht berechnet wurde.
Die Betreuung eines gut laufenden Adwords-Kontos ist sehr aufwändig und erfordert eine Menge Know-how, wenn gute Ergebnisse (wie zum Beispiel viele Verkäufe oder Anfragen) erzielt werden sollen. Nebenbei ist das nicht zu machen. Die Frage ist natürlich, wie konnte diese durchaus aufwändige Betreuung der Adwords-Kundenkonten die letzten Jahre überhaupt umsonst angeboten werden?
Das ist schnell erklärt: Google hat an ausgewählte Agenturen Provisionen (Rückvergütungen, Kickback) in Höhe von 3-7 % der erzielten Kundenumsätze wieder ausgeschüttet. Wenn über das Adwords-Konto des Kunden zum Beispiel im Monat 50.000 ? Adwords Umsatz gelaufen sind, erhielt die Agentur darauf zum Beispiel 2.500 ? monatliche Rückvergütungen von Google. Für 2.500 ? kann sich selbst ein sehr qualifizierter (und damit teurer) Mitarbeiter schon die eine oder andere Stunde im Monat mit einem Adwords Konto beschäftigen.
Irgendwie naheliegend ist sicherlich, dass diese Provisionen umso höher ausfielen, je mehr Umsätze mit den Kundenkonten erzielt wurden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt! Ist es doch für einen guten Kenner von Google Adwords ein leichtes, die durchschnittlichen Klickpreise entsprechend nach oben anzupassen, indem der Adwords-Qualitätsfaktor entsprechend "künstlich" nach unten korrigiert wird. Dazu müssen nur einige stark nachgefragte Suchbegriffe mit schlechter Klickrate (CTR) im Adwords-Konto selbst verwendet werden, die über die Anzeigen und den Qualitätsfaktor der Anzeigengruppe auch sämtliche anderen - durchaus gut funktionierenden - Suchbegriffe entsprechend mit nach unten ziehen. Wie es andersherum richtig wäre und wie man bei Google-Adwords unbrauchbare Suchgriffe erkennt und erfernt, zeige ich hier ...
Dadurch wird im Monat schnell mal der eine oder andere Tausender bei Adwords mehr ausgegeben und 3-7 % dieser monatlichen Ausgaben kommen auch der Agentur über die Rückvergütungen wieder zugute. Interessanter Interessenkonflikt übrigens: Die Agentur möchte insgeheim so viel wie möglich Adwords-Budget ausgeben, der Kunde möchte pro Conversion so wenig wie möglich bezahlen. Das passt irgendwie nicht zusammen. Das gilt übrigens nicht nur für Rückvergütungen von Google, sondern für alle Agenturprovisionsmodelle, die sich am Umsatz bei Adwords orientieren.
Ich persönlich sehe eine Agentur immer als "das neutrale Gewissen" und als ertragsorientierten Erfüllungsgehilfen ihres Kunden an. Monetäre Interessenkonflikte sollte es dabei nicht geben, nur so kann man objektiv und neutral seine Kunden beraten. Der jahrelange Aufbau von Spezialwissen und intime Kenntnisse von Google Adwords anhand von tausenden von Adwords-Kampagnen ist sein Geld wert. Dienstleistungen im Bereich der Adwords-Betreuung, Suchmaschinenmarketing und Verkaufsoptimierung von Websites schaffen bei Kunden hohe Werte und müssen so dem Dienstleister (also der Agentur) auch entsprechend vergütet werden. Gute Adwords-Agenturen - das sind die, die für ihren Kunden Mehrwert schaffen - werden keine Probleme damit haben, gute erfolgsorientierte Leistungen auch in Rechnungen umzuwandeln.
Ach so, kommen wir noch einmal zu der Frage: "Wieso kostet die bisher kostenlose Adwords-Betreuung denn nun plötzlich Geld?"
Google hat dieses so genannte Best-Practice-Funding-Programm (BPF) zum Januar 2009 auslaufen lassen. Für durch ihre Kunden erzielten Umsätze bei Google-Adwords erhalten Agenturen nun keine Rückvergütungen mehr direkt durch Google. Das hinterlässt bei einigen Agenturen nun eine schmerzhafte Liquiditätslücke, besonders bei den Agenturen, die in den letzten Jahren die Verwaltung und Betreuung von Adwordskonten ihren Kunden "umsonst" angeboten hatten. Da aber Suchmaschinenmarketing-Spezialisten leider (und für manchen Agenturkunden vollkommen überraschend) nicht umsonst arbeiten, ist es nun ab Januar 2009 erforderlich diese Betreuung der Adwords-Konten zu "normalen marktüblichen" Preisen zu berechnen.
Muss jeder selbst wissen, ob man sich dann dort noch gut aufgehoben fühlt ...
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Durch ausgehende Links besseres Ranking erreichen
Dass eine Website das eigene Ranking auch durch ausgehende Links beeinflussen kann und nicht nur durch thematisch passende eingehende Links (Backlinks), hat sich mittlerweile vermutlich schon herumgesprochen. Hintergrund der hohen Gewichtung beim Suchmaschinenrankink von eingehenden Links ist, dass (normalerweise) jemand nur dann eine andere Website empfiehlt, wenn diese (zusätzliche) nützliche Informationen enthält. Genau diese Empfehlung wird durch Links ausgesprochen.
Wenn aber eine Website - die sich in den meisten Fällen mit nur einem Thema beschäftigt - nun selbst andere Websites mit gleicher oder ähnlicher Thematik empfiehlt (also auf diese verlinkt), bedeutet dass für Besucher einen hohen Mehrwert, weil man ergänzende Information zu einem Thema nun mit wenigen Klicks finden kann und nicht mehr lange suchen muss.
Da Google beim Crawlen einer Website gerne die Besucherbrille aufsetzt und sich ebenfalls freut, dass endlich mal eine Website zu einem Thema nicht nur eigenen Content sondern auch noch ergänzende Hilfestellung in Form von Empfehlungen anderer Seiten enthält (den Links), wird das entsprechend honoriert. Ihre Website scheint eine Authorität in ihrem Bereich zu sein.
Wie man aus einer schnöden Website eine Linkschleuder macht, hat Julian Dziki in seinem Beitrag schön erklärt.
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Strategischen Marketingplan erstellen
Ein guter Marketingplan ist mit die wichtigste Grundlage für dauerhafte und erfolgreiche Neukundengewinnung. Leider ist das bei vielen Unternehmen und Freiberuflern noch nicht so ganz angekommen. Denn wenn wir in unseren Adwords-Seminaren auf das Thema Anzeigentexte kommen, ist mit der wichtigste Tipp natürlich "Beschreiben Sie Ihr Angebot so genau wie möglich, stellen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale heraus". Beim Thema Zielseiten der Anzeigen ist der wichtigste Tipp dann immer "Lösen Sie ein Problem Ihres potentiellen Kunden ... und nennen Sie potentiellen Kunden immer mindestens einen guten Grund, warum er zu Ihnen gehen soll und nicht zur Konkurrenz".
Ja ... und spätestens dann schauen wir in eine Menge erstaunte Gesichter :(
Leider ist es oft übliche Praxis - gerade im Bereich Existenzgründer - erstmal munter vor sich hin "zu arbeiten" ... schließlich müssen die Aufträge der zwei oder drei Kunden, wegen derer man überhaupt in die Selbstständigkeit gestartet ist, abgearbeitet werden ... die neuen Kunden werden mit der Zeit schon irgendwie kommen. Aber von alleine kommen neue Kunden nie, schon gar nicht, wenn der Herr Unternehmer noch nicht mal selbst einen guten Grund nennen kann, welches der Probleme seiner Kunden er überhaupt lösen kann. Auch eine Anzeigenschaltung über Google Adwords - so effizient das normalerweise im Vergleich zu langweiligen inhaltsleeren Imagebroschüren auch sein mag - macht so wenig Sinn. Das gesamte Werbebudget läuft dann häufig unter dem Motto "Geld zum Fenster rausschmeissen".
An Anfang aller Werbung sollte deshalb alle Marketing- und Werbungsaktivitäten erstmal überdacht und strukturiert werden. Erster Schritt ist deshalb ein kurzer (aber knackiger) Marketingplan, bevor planlos Geld in Werbung investiert wird. Hier mal die wichtigsten Punkte, die ein brauchbarer Marketingplan enthalten sollte. Für unsere Seminarteilnehmer dient er als Checkliste, ich habe noch zusätzliche Kommentare und einige Beispiele hinzugefügt, die "die Tonspur" bei den Seminaren zwar nicht ersetzen kann, aber schon recht hilfreich ist:
Warum brauchen wir überhaupt einen Marketingplan?
Ein Marketingplan ist wichtig, weil er uns Ziele vorgibt. Ohne Ziel ist jeder Weg der richtige! Deshalb den Marketingplan besser kurz halten, damit wir uns eindeutig auf wenige Ziele konzentrieren können. Auf diese Ziele aber dann dafür richtig!
- Weiterhin wissen alle Beteiligte (z. B. eigene Mitarbeiter, externe Dienstleister), welche Ziele wir erreichen wollen und wie wir diese Ziele erreichen wollen.
Vermuten wir noch oder wissen wir schon?
- Sind weitere Recherchen nötig?
- Haben wir alle nötigen Informationen?
- Mit wie vielen Kunden bereits selbst gesprochen?
Ach so: Ein oder zwei Stunden "googlen" kann Wunder wirken und zu "vollkommen neuen" Erkenntnissen über Mitbewerber und/oder die Marktsituation führen. Hinterfragen Sie den Marketingplan laufend! Stimmen die bisherigen Annahmen oder die Werbemaßnahmen noch oder muss weiter optimiert werden?
Mit einem Marketingplan wird das Marketing nicht dem Zufall überlassen!Ein bis zwei Seiten reichen vollkommen aus, um die wichtigsten Ziele und Aktionen festzuhalten. Wichtig ist, dass nicht nur eine einzelne Aktion durchgeführt wird, sondern eine Marketing-Kampagne mit mehreren miteinander verbundenen Aktivitäten.
Hier gehts im Marketingplan weiter mit "Welche Mission hat unser Unternehmen?"
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Welche Mission hat unser Unternehmen
Im letzten Beitrag wurde geklärt, warum ein Marketingplan für die Neukundengewinnung einer Firma wichtig ist, und seine Erstellung und Umsetzung sehr ernst genommen werden muss. Der erste Schritt eines Marketingplans sind jetzt erstmal allgemeine Überlegungen: Welches Gesicht hat unser Unternehmen eigentlich?
Welche Mission hat unser Unternehmen?
Beschreiben Sie in einem Satz, welche Mission Ihr Unternehmen hat ? also welche Daseinsberechtigung aus Sicht der Kunden am Markt besteht.
Beispiele:
- Wir unterstützen kleine und mittelständige Unternehmen in ihrem Bestreben, mehr profitable Kunden zu gewinnen.
- Ich helfe Existenzgründern erfolgreich selbständig zu werden.
- Wir helfen Unternehmen Liquidität zu sichern und auszubauen.
Falsch, weil nur Phrasen:
"Wir verstehen uns als leistungsstarker Partner unserer Kunden"
Auch falsch, weil nur Aufzählung von Geschäftstätigkeiten:
"Wir bieten unseren Kunden Beratung in den Bereichen Marketing, Werbung und Gestaltung."
Was wollen Sie für Ihre Kunden erreichen?
- Wem helfen Sie mit Ihrem Produkt oder mit Ihrer Dienstleistung?
- Welche Probleme der Kunden überwinden Sie?
- Welches Ziel erreichen Sie für Ihren Kunden?
Die Mission Ihres Unternehens ist langfristig gültig und entspringt einem Grundbedürfnis der Kunden:
- Expandieren
- neue zahlungskräftige Kunden gewinnen
- alte Kunden binden
- hohes Ansehen in der Öffentlichkeit ...
Warum eine Mission?
Weil wir danach wissen, wohin die Reise geht. Wir treten mit echter Überzeugung auf und überzeugen so auch andere Menschen.
Vorsicht vor Phrasen / Vorsicht Aufzählung Geschäftstätigkeit / Geschäftszweck:Viele gebräuchliche Begriffe sind nur Mittel zum Zweck. Der Zweck muss klar formuliert werden! Auf eindeutiges Ziel hinarbeiten: Verwenden Sie als Arbeitshilfe das Denkmodell Vorher / Nachher:
Vorher: Die Homepage ist alt, ein Friedhof und kostet nur Geld.
Nachher: Die Homepage bringt täglich neue Kunden und verdient Geld.Probieren Sie die folgende Arbeitshilfe aus, um Ihre Mission leichter zu finden:
Ich unterstütze diese Zielgruppe von Unternehmen oder Menschen
__________________________________________________________
in ihrem Bestreben, dieses Problem zu überwinden oder dieses Ziel zu erreichen:__________________________________________________________
Dafür biete/benötige ich (zurzeit) folgende Leistungen, Produkte, Problemlösungen:__________________________________________________________
Eine Mission bringt Ihr vielfältiges Leistungsangebot auf einen gemeinsamen Nenner.Checkliste Mission:
-
Maximal 10 bis 15 Worte
-
Alltagssprache, kein Fachchinesisch
-
emotional, motivierend
-
beschreibt das Resultat unserer Tätigkeit, nicht unsere Dienstleistungen
-
konzentriert sich auf einen Beitrag zum Erfolg des Kunden
-
richtet sich auf den Kundennutzen, nicht auf eigene Geschäftsziele
- entspringt einem langfristigen Grundbedürfnis unserer Zielgruppe
Ach so ... meine Mission ist:
Als Spezialist und Experte für Internet-Marketing, Suchmaschinen-Marketing & Software-Entwicklung unterstütze ich Unternehmen dabei, im Internet neue profitable Kunden zu gewinnen.
Hier gehts im Marketingplan weiter mit "Welches Ziel hat Ihr Unternehmen"
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Welches Ziel hat Ihr Unternehmen
Nach dem wir im letzten Beitrag geklärt haben, warum eine einprägsame Mission für Ihr Unternehmen wichtig ist und wie man diese Mission auf den Punkt bringt, interessiert uns jetzt, was denn überhaupt das genaue Ziel Ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist:Welches Ziel hat unser Unternehmen?
Beschreiben Sie in einem Satz, welches Ziel Ihr Unternehmen innerhalb von einem Jahr erreichen will. Je genauer Sie das Ziel beschreiben, desto leichter kann man es sich vorstellen und umso deutlicher wird für Kunden und Mitarbeiter, welchen Zweck Ihr Unternehmen verfolgt:
Beispiele:
- Den Umsatz mit kaufmännischer Software auf 3 Millionen ? steigern
- 10 neue Mandanten finden, die ich regelmäßig gegen Honorar in Finanzfragen beraten
- 100 neue Kunden gewinnen, die monatlich mindestens 3 neue DVD's kaufen
- Einen Marktanteil von 25 % bei Haarwuchsmitteln in Deutschland erreichen
Das Ziel / die Vision kann natürlich auch weiter reichen ? 5 Jahre sind aber Maximum.
Beispiele: Nummer eins in unserem Marktsegment, internationale Ausdehnung ?
Welche Absicht erzielen wir mit unseren Marketing-Aktivitäten?
Alle Marketing-Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, den Zweck zu erreichen, der in diesem einen Satz genannt ist:
Beispiele:
- monatliche Downloads unserer Software-Probeversionen im Internet
- Zwei unverbindliche und kostenlose Erstberatungen pro Woche
- Marktanteil innerhalb von einem Jahr von 12 % auf 30 % erhöhen
- Anzahl der Ladenbesucher auf 500 pro Woche erhöhen
- Nachfrage nach Probepackungen verdoppeln
Welches Ziel wollen Sie mit Ihrem Marketing konkret erreichen?
- mehr Kunden
- mehr Umsatz
- Kunden halten
- besseres Image
- höhere Bekanntheit
- neue Zielgruppen gewinnen
- bessere Auslastung
- größeren Marktanteil
- höhere Kundenfrequenz
Bitte nehmen Sie sich nicht mehr als fünf Ziele gleichzeitig vor. Viele Leute blockieren sich schon von Anfang an, indem sie 30 Ziele gleichzeitig verfolgen. Die armen Kerle arbeiten rund um die Uhr ? tun von allem ein bisschen ? und stellen dann am Ende des Jahres frustriert fest, dass sie überhaupt keine nennenswerten Resultate oder gar Wachstum erzielt haben.
Weiter gehts im Marketingplan mit "Welche Zielgruppen sprechen Sie an".
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Zielgruppen ansprechen - Kundennutzen herausstellen
Im letzten Beitrag zum Marketingplan habe wir uns gefragt, was überhaupt das Ziel unserer Marketingaktivitäten sein soll. Ein sinnvolles Marketingziel festzulegen, ist ja noch vergleichsweise einfach, aber jetzt gehts ans Eingemachte:
Kein Mensch braucht eine Waschmaschine. Die Leute brauchen saubere Wäsche
Welche Zielgruppe(n) sprechen wir an?
Es können auch mehrere Zielgruppen sein, spezifizieren Sie diese so genau wie möglich. Weniger ist mehr: Konzentrieren Sie sich besser auf wenige Zielgruppen, erreichen diese dafür aber häufiger:
Beispiele:
- Existenzgründer im ersten Jahr mit Bedarf an externen Buchführungs-Dienstleistungen
- Schreinereien im Kreis Mönchengladbach/Viersen, in denen die "Ehefrau" Buchführung macht.
Je genauer eine Zielgruppe definiert ist, je mehr wir über sie wissen ? welche Zeitungen sie liest, welche Medien sie nutzt und welche Verhaltensweisen sie an den Tag legt, desto zielgerichteter (und somit kostengünstiger) können wir unser Marketing ausrichten.
Vorsicht Falle: Keine möglichst vielseitige Zielgruppe ansprechen, um möglichst keine Verkaufschance zu verpassen. Durch die so entstehenden schwammigen und vagen Aussagen wird keiner angesprochen. Eine eindeutig definierte Zielgruppe bewirkt Klarheit und Eindeutigkeit in unseren Aussagen.
Arbeitshilfe: Zielgruppen mit dem Wörtchen NUR definieren:
Meine Homepageangebot ist NUR für Ärzte.
Meine Dienstleistungen sind NUR für Mediziner.Ansprache: ALS Arzt müssen Sie Ihren Patienten ?
Welche Bedürfnisse haben Ihre Zielgruppen?
Erklären Sie für jede Zielgruppe in (möglichst) einem Satz, welche Bedürfnisse Ihre Kunden haben. Worin stimmen Sie überein (Branche, Alter, Region, Hobby, Einkommen, Berufe ?):
Beispiel:
- Die Kompetenzen eines Handwerkers liegen mehr im handwerklichen als im administrativen Bereich und neben dem hektischen Tagesgeschäft bleibt ihm keine Zeit, die Buchführung sorgfältig zu machen.
- Kleine und mittlere Unternehmen, die zwar keinen Überblick über die möglichen Marketing- und Werbeaktivitäten haben, die aber wissen, dass sie "Werbung" machen müssen, um neue Kunden zu gewinnen.
Wie bekomme ich das denn heraus? Was wollen die denn überhaupt? Wie machen Sie Marktforschung ohne riesigen Aufwand?
Gutes Marketing ist nicht die Kunst, das zu verkaufen, was Sie herstellen, sondern vielmehr zu wissen, was Sie herstellen müssen.
Wie machen Sie denn so Marktforschung?
- "Wie sind Sie auf mich gekommen?"
Fragen Sie Ihre Kunden auch, wie die sich noch besseren Service oder Produkte vorstellen können. Nehmen Sie die Frage und somit Ihren Kunden ernst. Wer als Kellner erst beim Bezahlen fragt, ob alles in Ordnung war, lässt diese Frage leider zur leeren Höflichkeitsfloskel verkommen. Fragt er dagegen kurz nach dem Servieren, zeigt er mir, dass er tatsächlich bereits ist, mir bei Problemen eine Lösung anzubieten. Kunden haben ein sehr feines Gespür für Phrasendrescherei. Bleiben Sie glaubwürdig, also passen Sie auf, dass Worte und Taten übereinstimmen. Sie müssen schon gewillt sein, Anregungen umzusetzen und Missstände abzustellen.
Achtung bei Fragebögen: Sehen immer nach vorgefertigter standardisierter Datensammlung aus. Keiner lässt sich gerne in ein Schema pressen. Bei GS waren gerade die Produktentwickler auf der CeBIT im direkten Kundenkontakt.
- Surfen Sie auf den Seiten Ihrer Konkurrenten.
Ich habe einmal einen Marketing-Workshop bei einem Softwarehaus in Dresden durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass der gute Kollege seine Konkurrenten nur vom Hörensagen her kennt, er hat auch noch keine Software der Konkurrenten angesehen oder auf den Websites nachgeschaut, was sich dort so tut.
Auf jeden Fall anlegen: umfassenden Ordner mit Produktprospekten, Leistungsbeschreibungen und Preisen der Konkurrenten sowie Ausdrucken der wichtigsten Seiten deren Website.
Immer auf langfristige Grundbedürfnisse eingehen: Mehr Geld, mehr Sicherheit, Wachstum, kein Hunger, Fitness, hohes Alter, langes sorgenfreies Leben, mehr am Tag geschafft bekommen ?
Typische menschliche Bedürfnisse sind ?
- Essen, Trinken, Schlafen, Sex, Wärme
- Sicherheit, Schutz, Recht, Ordnung
- Liebe, Freundschaft, Zugehörigkeit, Gemeinschaft
- Anerkennung, Aufmerksamkeit, Ruhm
- Selbstverwirklichung
Weitere langfristige Grundbedürfnisse:
- Mehr Geld
- Wachstum
- Fitness
- hohes Alter
- langes sorgenfreies Leben
- mehr am Tag geschafft bekommen ?
Welchen Nutzen bietet Ihr Geschäft Ihren Zielgruppen?
Erklären Sie für jede Zielgruppe (möglichst) präzise, welche Bedürfnisse Ihres Kunden durch Ihr Produkt/ Dienstleistung befriedigt werden. Welches Problem Ihres Kunden lösen Sie? Sind diese "Vorteile" für Ihren Kunden denn überhaupt relevant? Braucht Ihr "Kunde" Sie wirklich?
Beispiel:
- Die Buchführung, zu der jeder kaufmännische Betrieb verpflichtet ist, wird monatlich kompetent, korrekt und zeitnah abgewickelt. Die Kosten unserer (externen) Dienstleistung sind deutlich niedriger als bei einer angestellten Buchführungskraft und die Qualität ? besonders der weiteren Auswertungen ? ist durch unsere hohe Qualifikation ? sehr hoch und gewinnbringend
- Durch genaues Hinterfragen und Ermitteln der tatsächlichen Bedürfnisse einer Zielgruppe den konkreten Nutzen eines Produktes/einer Dienstleistung erkennen. Dann aus einer großen Anzahl an Marketing-Werkzeugen diejenigen auswählen und umsetzen, die die Zielgruppe am wirkungsvollsten erreichen
Noch mal zur Erinnerung:
Kein Mensch braucht eine Waschmaschine. Die Leute brauchen saubere Wäsche!Manchmal ist etwas "sehr überraschend" nützlich:
"Warum kommen Sie denn in mein Friseurgeschäft?" "Weil Sie eine Kinderspielecke haben!".
Welche Vorzüge / Wettbewerbsvorteile müssen wir betonen, damit das Marketing-Ziel erreicht wird?
Stellen Sie höchstens zwei unverwechselbare, glaubhafte und einzigartige Vorteile heraus, die Ihr Kunde braucht, weil Sie ihm einen Nutzen bringen und die Ihre Wettbewerber nicht besitzen. Beantworten Sie so in einem Satz die Frage, warum Ihr Geschäft einzigartig ist und Ihr Kunde bei Ihnen kaufen soll und nicht bei der Konkurrenz:
Beispiel:
Gandke & Schubert bietet Existenzgründern sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine leistungsstarke und individuell anpassbare kaufmännische Software mit einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.
Auf welchen Vorteil reagiert Ihre Zielgruppe am besten? Warum sollen die Kunden bei Ihnen kaufen und nicht bei der Konkurrenz?In welcher Marktlücke sind wir tätig?
In welcher Nische sind wir einzigartig und unverwechselbar? Wo sind wir ein großer Fisch im kleinen Teich? Diese Einzigartigkeit muss aus allen Marketing-Maßnahmen hervorgehen.
Beispiel:
G&S ist einer der Marktführer im Bereich der kaufmännischen Standardsoftware bis 1.000,- ?. Durch nicht eingeschränkte Prüfversionen kann der vollständige Leistungsumfang genau dort getestet werden, wo sie auch später eingesetzt wird: In Ihrem Unternehmen.
Warum kommen die Kunden ausgerechnet zu Ihnen?
Kleine Nische aussuchen, die sich leicht verteidigen lässt. Großer Fisch im kleinen Teich.
GS war als Software-Haus die Nummer 123, aber im viel kleineren Shareware-Markt die Nummer 1.
Welches "Gesicht", welche Identität haben wir?
Ihre Identität wird in einem Satz zusammengefasst. Was fällt dem Kunden ein, wenn er Ihren Firmennamen hört. Bleiben Sie realistisch und glaubwürdig:
Beispiel:
Gandke & Schubert steht mit seinen GS-Programmen / WISO-Programmen für leistungsfähige kaufmännische Standard-Software mit fairem Preis-Leistungsverhältnis. G&S hört den Anwendern zu und deren Wünsche werden schnell in die Software eingebaut.
Zwei Gesichter:
1. Firmengesicht (äußere Erscheinungsbild) aufbauen durch
- sinnvolle Namensgebung
- Entwicklung eines aussagekräftigen Logos
- einheitliche, für die Firma repräsentative Geschäftspapiere (von Visitenkarte bis Imagebroschüre)2. Wofür will ich bei meinen Kunden bekannt sein?
- der Billigste
- der Kompetenteste
- der Erfahrenste
- der Exklusivste
- der FairsteImmer nur eine Aussage, mehr lässt sich kaum in der Werbung unterbringen und mehr kann sich auch keiner merken.
Weiter gehts im Marketingplan mit "Welches Marketing-Budget und welche Marketing-Maßnahmen sind richtig"
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Das richtige Marketing-Budget und Massnahmen
Nach dem im letzten Beitrag zu der (eigentlich) wichtigsten Frage gekommen sind, welche Zielgruppen unser Unternehmen überhaupt hat und welchen Nutzen wir dieser Zielgruppe bieten können, wollen wir jetzt überlegen, wie hoch ein sinnvolles Marketingbudget sein sollte:
Welches Budget, welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung?
Sinnvoll ist ein fester Prozentsatz vom Umsatz.
Beispiel:
- Anlaufbudget 1.000,- ?, ab drittem Monat 10 % vom geplanten (neuen) Nettoumsatz.
? Wie hoch sind Ihre Werbeausgaben jetzt? Wie viel % vom Umsatz macht Ihr Werbebudget aus?
10 % vom angestrebten Zielumsatz (nicht dem bisherigen Umsatz!) zwingt zum Vorwärtsschauen in die Zukunft. Ist das Budget zu klein, richten Sie Ihr Marketing einfach an eine kleinere aussichtsreichere Zielgruppe!
Welche Marketing-Instrumente (Maßnahmen) werden wir benutzen?
Aus unzähligen möglichen Marketing-Werkzeugen wählen wir passende aus, die die Zielgruppen am besten erreichen. Im Laufe der Zeit werden nur noch die wirksamsten Maßnahmen eingesetzt, also die, die nach der 80/20-Regel bei geringem Aufwand den maximalen Nutzen bringen:
Nicht 30 Ziele gleichzeitig verfolgen, von allem ein bisschen machen und am Ende des Jahres keine nennenswerten Resultate erreicht haben.
(Wie gelangt die Botschaft zu Ihrer Zielgruppe?)
Medien erstmal nicht nach dem Preis auswählen, sondern nach dem Kriterium, wie es Ihre Zielgruppe erreicht.
Alles auf eine Karte kann manchmal sehr erfolgreich sein ?
Beispiel TV-Spot Apple 2: Zur besten Sendezeit für Millionen ? der Rest ist Geschichte.
Beispiel GS Anzeige "500.000 sind schon weg ?" Die können sich nicht irren.
- Jedes Medium arbeitet noch besser, wenn es von anderen Medien unterstützt wird.Entscheiden Sie sich für wenige Maßnahmen und ziehen Sie diese konsequent durch!
Ein gelegentliches Mailing an eine billig gekaufte Adressliste bringt kaum Anfragen. Aus Enttäuschung wird dann bis zur nächsten "Notlage" wieder nichts gemacht und so wurschtelt man mehr schlecht als recht so vor sich hin.
Marketing-Aktionsplan
- Nur realisierte Maßnahmen sind gute Maßnahmen! Wer macht (bis) wann was?
- Wann sollen welche Werbemaßnahmen durchgeführt werden?
- Wie viel kosten diese Werbemaßnahmen konkret / in % vom Budget?
Regelmäßige Werbeerfolgskontrolle und Feedback der MaßnahmenStreichen Sie unwirksame Maßnahmen und investieren Sie das so eingesparte Budget in die wirksameren Maßnahmen. Aber wie erkennt man unwirksame Maßnahmen?
- Wie war der Umsatz nach Schaltung einer Anzeige, nach der zweiten Anzeige ??
- Wie hoch ist der Rücklauf der Antwortfaxe?
- Wie viele Anrufe (auf der Sondernummer) sind eingegangen?
- Wie viele Bestellungen?
Erheben Sie diese Kennzahlen laufend, also vor und nach den Maßnahmen, um die Auswirkungen wirklich objektiv messen zu können. Jetzt beginnen Feedback und Kontrolle des Marketing-Plans. Hinterfragen Sie Ihre Annahmen und finden sie die Ursachen für zu geringen Erfolg:
- Habe ich die richtige Zielgruppe identifiziert?
- Stimmt das Angebot mit deren tatsächlichen Bedarf überein?
- Erreiche ich mich dem gewählten Medium meine Zielgruppe wirklich?
- War die Anzeige, der Flyer ? optimal gestaltet?
- War der Erscheinungstermin richtig gewählt?
Weiter gehts im Marketingplan mit "Externe Dienstleister einschalten oder Marketing selber machen"
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Externe Dienstleister einschalten oder besser selber machen
Gerade kleinere Unternehmen können es sich selten leisten, für den Bereich Marketing und Werbng einen eigenen erfahrenen Mitarbeiter einzustellen. Marketing ist dort Chefsache. Das ist zwar eigentlich richtig, aber häufig bleibt dann neben dem Tagesgeschäft viel zu wenig Zeit, sich ausführlich mit der Neukundengewinnung zu beschäftigen. Abschließend zu unserer Marketingplan-Reihe geben wir hier aus eigener Erfahrung einige Anhaltspunkte, wann für das Marketing ein externer Dienstleister eingeschaltet werden sollte.
Wer von Ihnen hat Mitarbeiter, die sich mit "Marketing" beschäftigen?
Wer von Ihnen macht also Marketing selbst?
Sie haben jahrelang in einer Werbeagentur gearbeitet?
Sie haben ein abgeschlossenes Marketing-Studium mit einigen Jahren Berufserfahrung?
Sie sind ein erfahrener Produktmanager?
Sie schreiben einen Werbebrief in wenigen Minuten herunter und bringen dabei sämtliche Vorteile ein zwei Sätzen auf den Punkt?? und vor allem:
Sie haben sonst nichts Wichtigeres zu tun?
>>> Gut. Dann machen Sie Ihre Werbung selbst!
Ansonsten brauchen Sie Dienstleister, die Ihnen zuhören, analysieren, Vorschläge machen, Alternativen zeigen und umsetzbare Lösungen entwickeln.
Fachliche Qualitäten erkennen Sie anhand der Referenzen. Weiterhin muss "die Chemie stimmen" ? Sie müssen als in Anwesenheit des Dienstleisters ein gutes Gefühl haben. Auch der Preis muss stimmen. Bringen Sie die Angebote auf eine vergleichbare Basis.
Werbeagentur
Vorteile:
Mehrere Mitarbeiter mit unterschiedlichen Kompetenzen (Werbetexte, Grafikdesigner, Projektleiter, Webentwickler ?), Markt- und Branchenkenntnissen. Mehr Kapazitäten und durch Personalstamm auch Vertretung. Aufträge können schnell abgewickelt werden.
Nachteile:
Bei Kapazitätsproblemen ? wenn der Baum brennt ? stehen kleine Auftraggeber immer an letzter Stelle. Große und wichtige (lukrative) Kunden haben Vorrang.
Achtung:
Aufträge kleinerer Auftraggeber werden häufig in großen Agenturen zur Bearbeitung an Anfänger übergeben, während sich in kleinen Agenturen die Top-Leute damit beschäftigen.
Grafiker / Mediengestalter
Schnelle Umsetzung Ihrer Ideen in Grafik.
Beherrscht diverse SoftwareWerbetexter
Sie sitzen stundenlang an passenden Formulierungen für einen Werbebrief?
Sie schaffen es nicht, die Vorteile Ihres Unternehmens in wenigen Worten zusammenzufassen?Werbetexter bringen komplizierte Zusammenhänge mit einfachen und treffenden Worten auf den Punkt.
Angebot z. B. 340,- ? für eine Brief + (Produkt)Infoseite + Antwortelement (z. B. Faxantwort) ? bis Ihnen alles gefällt.
Briefing der AgenturVergleichbar dem Pflichtenheft in der Software-Erstellung. Erstellt der Auftraggeber und enthält alle Angaben die der externe Dienstleister braucht, um für Sie arbeiten zu können.
Abschließend nach einige Tipps und Tricks, wie Sie mit kontinuierlichem Marketing deutlich mehr Neukunden gewinnen.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Marketingplan: Tipps und Tricks für kontinuierliche Neukundengewinnung
Warum ein Marketingplan für die zukünftige Neukundengewinnung so wichtig ist und wie ein brauchbarer Marketingplan aufgebaut ist, haben wir jetzt ausführlich erläutert. Hier noch einige Tipps und Anregungen zum Thema Marketing, Werbung und Neukundengewinnung ?
Werbekiller Tagesgeschäft?
Marketing ist Chefsache. Reservieren Sie täglich oder wenigstens ein- oder zweimal in der Woche eine feste Zeit für Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Optimalerweise gehen Marketing und Geschäftstätigkeit ineinander über.
Kontinuität geht vor Kreativität!
Nicht immer alles ändern. Lieber weniger kreativ, aber dafür konsequent. Nicht "in Schönheit und Perfektion sterben".
Ein guter Plan, der heute umgesetzt wird, ist besser als ein perfekter Plan, der nächste Woche umgesetzt wird.
Geben Sie einer Marketing-Kampagne Zeit zu wirken.
Machen Sie keine planlosen Einzelaktionen, die oft schon deshalb wirkungslos verpuffen, weil zurzeit kein Bedarf vorhanden ist. Entwickeln Sie verschiedene miteinander verbundene Aktivitäten, die sich so gegenseitig unterstützen und Ihre Botschaft über eine längere Zeit in den Markt transportieren.
Verbrennen Sie kein Geld
Starten Sie keine Marketing-Aktion, ohne sie vorher getestet zu haben. Testen Sie erst im kleinen Umfang, bevor Sie viel Geld in die Hand nehmen.
Machen Sie nicht vom allem ein bisschen: Konzentration auf das Wesentliche
Nehmen Sie sich nicht mehr als fünf Ziele gleichzeitig vor. Viele Leute blockieren sich schon von Anfang an, indem sie 30 Ziele gleichzeitig verfolgen. Die armen Kerle arbeiten dann rund um die Uhr ? tun von allem ein bisschen ? um dann am Ende des Jahres frustriert festzustellen, dass sie überhaupt keine nennenswerten Resultate erzielt haben.
Denken Sie nur an den Vorteil für Ihren Kunden!
Investieren Sie nicht in Marketing, das unterhaltsam, lustig oder komisch ist. Marketing soll für Sie Geld verdienen und nicht ein Lächeln in die Gesichter Ihrer potentiellen Kunden zaubern. Erst wenn der Kunde für sich selbst einen Vorteil / Nutzen sieht, wird er zum Kunden und kauft Ihr Produkt.
Sagen Sie was JETZT getan werden soll
Versehen Sie jede Marketing-Maßnahme mit einer abschließenden Handlungsaufforderung. Sagen Sie, was getan werden soll. Wenn Sie das nicht sagen, tut auch keiner was!
Seien Sie anders als die anderen.
Kopieren Sie nicht die Konkurrenz, sondern schaffen Sie für Ihr Unternehmen ein eindeutiges unverwechselbares Gesicht.
Bieten Sie der richtigen Zielgruppe am richtigen Ort zur richtigen Zeit das richtige Produkt an.
Dann funktioniert Ihr Geschäft und es ist egal, ob Ihre Werbung gut oder schlecht gestaltet ist.
Vernachlässigen Sie Ihre "alten" Kunden nicht.
Es kostet nur ein fünftel, Ihren bisherigen Kunden etwas zu verkaufen als Neukunden zu gewinnen. Vorsicht: Aber bitte gehen Sie Ihren Stammkunden nicht ? weil es so schön einfach ist - mehrfach im Jahr auf die Nerven, bis keiner mehr etwas mit Ihnen zu tun haben möchte.
Machen Sie laufend Werbeerfolgskontrolle.
Überprüfen Sie, wo Ihre Werbung funktioniert und wo nicht. Beenden Sie unwirksame Maßnahmen und investieren Sie das so eingesparte Geld in die wirksamen Werkzeuge.
Tun Sie was. Etwas Werbung ist besser als gar keine Werbung!
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Adwords Optimierung
Eine grundlegende Adwords Optimierung würde den meisten Adwords-Konten gut tun: So erfreulich einfach wie es ist, ein Adwords-Konto einzurichten und erste Keywords und Anzeigen einzutragen ... so schwer ist es, das Google Konto dauerhaft profitabel zu machen.
Das beginnt schon mit dem mittlerweile immensen Leistungsumfang, den man "mal eben so" anhand der Adwords-Hilfe oder durch Stöbern im (sehr empfehlenswerten) Adwords-Learning-Center als Neuling kaum überblickt. Weiter geht's mit vielen Einstellungen - die zwar erläutert sind - aber deren Auswirkungen man selten überblicken oder einschätzen kann. Alleine schon der Schalter "Content-Werbenetzwerk" in den Kampagneneinstellungen kann über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Adwords-Kampagne entscheiden. Und was ist eigentlich Conversion-Tracking? Hört sich zu kompliziert ... lassen wir erstmal weg.
Die wichtigste Möglichkeit der Adwords-Optimierung wird damit verspielt.
Dann was interessieren Sie letztendlich Klicks, Klickrate und Anzahl der Besucher: Nur ein neuer Kunde zählt. Durch das Conversion-Tracking sehen Sie schnell, welche Suchbegriffe und Anzeigen neue Kunden bringen oder welche nur Streuverluste haben und unnötig Geld kosten! Tipps, wie man gute Keywords findet und optimiert sind die eine Seite ... als Adwords-Benutzer müssen Sie laufend am Ball bleiben. Täglich kommen neue Mitbewerber dazu, die ebenfalls "auf Ihre Keywords" bieten und häufig auch die Klickpreise hochtreiben. Auf der ersten Seite von Google ist maximal Platz für 11 Anzeigen. Aber bestimmt haben Sie deutlich mehr Mitbewerber ... und ab der zweiten Seite ist man bei Google quasi unsichtbar.
Also: Nie einfach nur so in ein Adwords-Konto ein paar Suchbegriffe und Anzeigen reinstellen.
Vielleicht stellt sich ein gewisser Erfolg tatsächlich ein ... denn immerhin sind Sie ja jetzt plötzlich in Google sichtbar geworden (und waren vorher irgendwo auf Platz 1350). Aber profitabel ist das nicht. Bei einer guten Adwords-Optimierung geht es ja nicht nur um das (bißchen) Geld, das Sie sparen können, weil die Klickpreise nachher 25 % niedriger sind. Das ist sicherlich schon nicht schlecht. Ein optimal aufgestelltes Adwords-Konto aber sorgt vielmehr für deutlich mehr neue Kunden und mehr Umsatz.
Hier in der Google Adwords-Hilfe gibt es eine schöne Zusammenfassung von Optimierungstipps rund um Adwords und die wichtigsten Ansätze für ein erfolgreiches profitables Werben mit den Adwords-Anzeigen. Setzen Sie sich in einer freien Stunde nach Lesen dieser Seiten an Ihr Konto und überlegen, was an Ihrem Adwords-Konto noch optimiert werden könnte.
Versprochen: Es wird sich auszahlen!
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
Keine Zeit für Experimente? Wenn Sie möchten, schauen wir uns Ihr Adwords-Konto einmal unverbindlich an und analysieren es auf mögliche Schwachstellen und machen Ihnen Optimierungsvorschläge:
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Suchmaschinenoptimierung Tipps direkt von Google
Herr Google selbst hat für Einsteiger in das Thema Suchmaschinenoptimierung einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben. Diese PDF-Datei (englisch, 22 Seiten) gibt Tipps zu den grundlegenden Techniken, die Sie bei Ihrer Website anwenden sollten, um in Suchmaschinen (speziell natürlich Google) eine gute Positionierung zu erreichen. Erwartungsgemäß werden hier aber keine internen Geheimnisse preisgegeben, sondern eher gute Basics, die eine langfristige Besuchersteigerung ermöglichen.
Eine kurze Zusammenfassung und Tipps zur Suchmaschinenoptimierung finden sich auch hier ... Google bietet in seinen Webmastertools übrigens auch jede Menge Tipps zum "Erstellen einer Google-freundlichen Website" an. Das entspricht weitgehend der deutschen Übersetzung der PDF-Datei.
Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall ...
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Adwords Monatsbudget statt Tagesbudget
Jetzt bietet Google Adwords endlich auch ein Monatsbudget anstatt des bisherigen Tagessbudgets an. Das Tagesbudget (das ist der Betrag, den man bereit ist, maximal pro Tag auszugeben) hat den Nachteil, das die Anzeigenschaltung stoppt, wenn das Budget erreicht wird. Das kann vielleicht schon Mittags der Fall sein. Zwar "darf" Google täglich bis zu 20 % "überliefern" ... also z. B. bei eingestellten 10,- ? Tagesbudget dann 12,- ? ausgeben ... aber im Monat wird nie das 31-fache des Tagesbudget (also z. B. 310,- ?) überschritten.
Das bedeutete aber auch, dass an Tagen mit wenig Suchanfragen vielleicht nur 4,- ? ausgegeben werden. Zwar werden dann am Ende des Monats die "überlieferten" 2,- ? davon wieder abgezogen .. aber es bleibt immer eine Differenz (in unserem Bespiel 4,- ?), die an nachfragestarken Tagen nicht mehr benutzt werden darf ... weil ja nicht mehr als 20 % am Tag überliefert werden dürfen ... :(
Genau diese Problem haben etliche unserer Adwords Kunden und wir hatten etliche Telefonate nach dem Motto "... aber das Budget wird doch an manchen Tagen noch nicht mal ganz ausgegeben ... ". Abhilfe war nur, entweder Googles Budgetvorschlag zu folgen (sofern es das Werbebudget und sprudelnde Conversions hergaben) oder aber die Klickpreise weiter zu reduzieren, damit wenigstens über den Tag verteilt die Anzeigen dauerhafter erschienen.
Das Adwords Monatsbudget umgeht dieses Problem (zum Teil), indem Sie den Betrag festlegen, der im Monat mit Adwords maximal ausgegeben werden soll. Das Tagesbudget wird dann von Google anhand der Suchanfragen dynamisch (also ohne die Fessel der 20 % Überlieferung) festgelegt. So ist sichergestellt, dass Ihre Anzeigen auch in Stoßzeiten länger erscheinen und trotzdem das eingestellte Monatsbudget nicht überschritten wird. Bei der Budgeteinstellung "Monatsbudget" wird zwar auch ein Tagesbudget eingetragen, aber von Google auf das gewünschte Monatsbudget hochgerechnet.
Unser Tipp: Einfach mal ausprobieren und schauen, ob mehr Impressionen dabei herauskommen. Bei einigen Testkonten hat das schon ganz brauchbar geklappt.
Trotzdem ist unsere generelle Empfehlung, das Tagesbudget besser deutlich oberhalb der Google-Empfehlung einzustellen, damit jede Suchanfrage auch mit Ihren Anzeigen bedient wird. Dafür dann aber lieber wie hier beschrieben unbrauchbare "Budgetfresser-Keywords" schnell löschen ...
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Verwandte Suchbegriffe finden
Der erste Schritt bei der Suchmaschinenoptimierung oder beim Einrichten einer neuen Kampagne für Google Adwords ist, spezifische Suchbegriffe für Ihr eigenes Angebot zu finden. Das sind in der Regel die Suchbegriffe, die Ihr Angebot so genau wie möglich beschreiben.
Dabei ist das Keywordtool von Google Adwords eine gute Grundlage, zeigt es doch sowohl die Häufigkeit der Suchanfragen zu einem gewünschten Suchbegriff (im letzten Monat und im Jahresdurchschnitt) als auch - wenn "Synonyme anzeigen" aktiviert ist - auch im Zusammenhang mit Ihrem gewünschten Suchbegriff verwandte Suchanfragen an.
Da bei Google mit Abstand die meisten Suchanfragen stattfinden, sollte das immer Ihr erster Schritt einer Keyword-Recherche sein.
Aber vielleicht wissen Sie nicht genau, welche Suchbegriffe Ihr potentieller Kunde wirklich bei Google eingibt. Wenn Sie z. B. Schraubendreher produzieren und Ihre Seiten und Adwords-Kampagnen darauf optimieren ... und die ganze Welt sucht dann nach Schraubenzieher, haben Sie sich viel Mühe umsonst gemacht. :(
Um verwandte Suchbegriffe (Synonyme) zu ermitteln, können Sie die beiden folgenden Keyword-Tools verwenden:
1. Der Metager-Web-Assoziator bietet Ihnen vielleicht bessere Suchbegriffe als die, die Sie bereits kennen.
2. Unter semarger.de finden Sie ebenfalls verwandte Suchbegriffe, die Sie alternativ verwenden können.
Wenn Sie von Google einen Suchanfragen-Trend oder zur Zeit häufig gesuchte Suchbegriffe sehen wollen, können Sie die Google Insights-Suche (früher Google-Trends) nutzen.
Beginnen Sie jeweils mit dem Suchbegriff, den Sie für den richtigen halten. Dann werden weitere alternative Suchbegriffe angezeigt, die Sie weiter anklicken können. So sehen Sie weitere Verfeinerungen ... und es wird bestimmt das ein oder andere brauchbare Keyword dabei sein, an das Sie noch nicht gedacht haben. Bestimmt werden Ihnen auch viele Suchbegriffe angezeigt, die mit Ihrem Angebot überhaupt nichts zu tun haben, aber trotzdem sehr stark nachgefragt sind.
Wenn Sie z. B. mit dem Suchbegriff "VW Golf" vor hätten, Autos zu verkaufen, können Sie Suchanfragen wie "Golf Reparaturanleitung" oder "VW Golf Spritverbrauch" in Adwords als ausschließende Keywords eintragen, was Streuverluste oft sehr deutlich reduziert. Da aber im Zusammenhang mit VW Golf oft nach Tuning gesucht wird, und Sie ebenfalls einige Tuningmassnahmen anbieten, könnte VW Tuning vielleicht schon eine gute Idee für Ihre nächste Anzeigengruppe bei Google Adwords sein.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Studien rund um Google Adwords und die Suchergebnisse
Google selbst bietet unter www.full-value-of-search.de eine interessante Website rund um diverse Studien zu Suchanfragen, Google Adwords, der Betrachtung der Suchergebnisseite sowie der Markenbildung über Adwords-Anzeigen an.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Klickbetrug / Clickjacking ? Gefahr für Ihr AdWords-Konto?
Klickbetrug (englisch auch Click-Fraud) ist seit Jahren ein immer wiederkehrendes Thema im Internet. Mit dem Begriff werden allgemein betrügerische Klicks bezeichnet, die die Vergütung von Werbemittel-Einblendungen künstlich verändern. Die Klickbetrüger wollen sich selbst bereichern und oder Konkurrenten gezielt schädigen. Die fingierten Klicks werden entweder manuell oder durch spezielle Software ausgelöst. Besonders beim Keyword Advertising (z. B. Google Adwords, Yahoo-Search-Marketing) kommt es zur Manipulation der Klicks.
Die bezahlten Textanzeigen in der Suche, die über Google Adwords nach Eingabe bestimmter Suchbegriffe zusammen mit den Suchtreffern angezeigt werden, sind dabei nicht das einzige (offensichtliche) Ziel, sondern besonders die Anzeigenschaltung in Googles Content-Netzwerk. Klickbetrüger nutzen gezielt diese Anzeigen im Suchnetzwerk, um durch fingierte Klicks Mitbewerber zu schädigen.
Der Anzeigenkunde zahlt bei erfolgreichem Betrug nicht nur für Klicks, die von der tatsächlichen Zielgruppe ausgelöst wurden, sondern wird auch um einen erheblichen Teil seines Tagesbudgets gebracht. Durch das Tagesbudget legt der Anzeigenkunde fest, wie hoch die maximalen täglichen Ausgaben für die Anzeigenschaltung - und somit für die Klicks - sind. Ist das Budget verbraucht, erscheinen die Anzeigen bis zum folgenden Tag nicht mehr. Der Klickbetrüger klickt also - in der Theorie - "einfach" so oft auf die entsprechende Anzeige, bis deren Tagesbudget erschöpft ist und sie nicht mehr angezeigt wird.
Auch im Contentnetzwerk - also allen Websites, die am Google Adsense Programm teilnehmen -, platziert Google Werbeanzeigen zusätzlich auf Webseiten von Werbepartnern, deren Inhalte zur Werbeanzeige passen. Die Webseitenbetreiber erhalten für die Schaltung der Google Werbeanzeigen eine Provision - hier ist also ebenfalls genug Potential und Anreiz, sich durch Klickbetrug höhere Einnahmen für die eigene Website zu verschaffen. Klickbetrüger organisieren sich mittlerweile sogar in umfangreichen Netzwerken, um die Einnahmen durch fingierte Klicks auf bestimmt Themen künstlich in die Höhe zu treiben. Der Webseitenbetreiber erhält bei Erfolg deutliche Mehreinnahmen für die Anzeigenschaltung auf seinen Sites.
Der (erfolgreiche) Kampf gegen ungültige Klicks
Natürlich ist es nicht im Interesse von Google, solche Betrugsmethoden zu ignorieren, denn es ist schlecht für das eigene Geschäft. Um Kunden die Angst vor ungültigen Klicks zu nehmen, werden zahlreiche Schutzmechanismen bei Google genutzt, um ungültige Klicks zu erkennen und die dadurch entstandenen Kosten möglichst unmittelbar wieder dem Tagesbudget zuzufügen. Die gute Nachricht heißt also: Wenn sich Ihr Wettbewerber wirklich hinsetzt, um Ihre Anzeigen durch ständige Klicks verschwinden zu lassen, dann wird er damit keinen Erfolg haben. Bei der Erkennung ungültiger Klicks helfen viele Informationen wie Cookies, die IP, der eingesetzte Browser, die Frequenz, in der Klicks erfolgen und so weiter. Es ist also nicht ganz so einfach, manipulierte Klicks "natürlich" wirken zu lassen und die Muster- und Angreifererkennung in den modernen Werbesystemen werden ständig besser.
Schließlich ist nicht nur das Werbeprogramm von Google durch diese Gefahr bedroht, sondern generell alle CPC-basierende Systeme. Und so sind die meisten Fälle von Klickbetrug entweder unmittelbar oder nachträglich (durch automatisierte Auswertung längerer Zeiträume) aufzudecken, so dass Betreiber von Onlinewerbeprogrammen in der Lage sind, die angefallenen Kosten zu vergüten.
Wenn Sie z. B. einen Kontobericht im Adwords-Konto erstellen, haben Sie die Möglichkeit, zwei weitere Spalten hinzuzufügen: Rate ungültiger Klicks und Ungültige Klicks:
In zukünftigen Kontoberichten werden die (erkannten) ungültigen Klicks dann separat ausgewiesen:
Und Klickbetrug ist nicht immer wirklich "echter Klickbetrug", da es ja durchaus im Google-Adwords-Konto viele Möglichkeiten gibt, sehr unqualifizierte Besucher anzulocken ...
Eine neue Bedrohung: Clickjacking
Inzwischen nimmt der Klickbetrug jedoch neue Formen an wie zum Beispiel das so genannte Clickjacking. Auf das Problem aufmerksam gemacht haben die Sicherheitsforscher Robert Hansen (CEO bei SecTheory) und Jeremiah Grossman (Chief Technology Officer (CTO) bei WhiteHat Security), die bei einer Reihe von Browsern, Webseiten und gängigen Plug-ins kritische Sicherheitslücken entdeckten. Das Problem, welches sicher nicht nur in der Theorie existiert, ist so brisant, dass man einen bereits angekündigten Vortrag darüber (werbewirksam) abgesagt und sich zunächst Zeit ausgebeten hatte, bis Hersteller Nachbesserungen und Patches bereitstellen können.
Aber auch nach der verzögerten Veröffentlichung der Methode sind nach wie vor fast alle Browser und viele Webseiten anfällig für Clickjacking Attacken. Beim Clickjacking handelt es sich um den gezielten Missbrauch von Klickentscheidungen möglichst vieler unterschiedlicher Besucher, die ein "natürliches" Klickprofil bieten und damit das Hauptproblem aller Klickbetrüger lösen, denn Klicks kommen hierbei von vielen unterschiedlichen Systemen, aus verschiedensten Browsern und zahlreichen "eindeutigen Benutzern". Ein "entführter" Klick kann dabei aber nicht nur für fingierte Anzeigenaufrufe verwendet werden, sondern noch weitaus verhängnisvollere Auswirkungen (für denjenigen, der den Klick ausführt) haben.
Beim Clickjacking wird ein verstecktes bzw. transparentes Element mit einer "eingefangenen" Website über den sichtbaren Inhalt der "anlockenden" Webseite gelegt. Der Besucher einer solchen Webseite meint so z. B. ein Spiel zu spielen, einen Downloadlink anzuklicken oder ein Bedienfeld für einen Videoplayer o. Ä. zu bedienen. Der Klick wird auch ausgewertet und alles funktioniert so, wie der Besucher es erwartet - durch die unsichtbare, in Frames eingefangene und passend positionierte zusätzliche Site können aber beliebige andere Aktionen "parallel" dazu durch den Klick ausgelöst werden. So kann entweder ein Anzeigenblock aus einer Website des Angreifers unsichtbar mit Klicks versorgt werden... oder wie im Beispiel die browsergesteuerte Administrationsoberfläche des Flash-Players, so dass nach ein paar Klicks unwissentlich die Kamera und das Mikrofon des angegriffenen Rechners aktiviert werden.
Während die Sicherheitslücke aus der ursprünglichen Präsentation der Methode im FlashPlayer inzwischen behoben ist, können weder das Einfangen in iFrames noch Transparanz bei der Darstellung, welche Bestandteile dieser Betrugsmethode sind, einfach so "verboten" oder von allen Browsern ignoriert werden. Klickbetrüger erzielen daher auf diese Weise auch heute noch theoretisch beliebig steuerbare Mausklicks oder Eingaben, die dem Nutzer gar nicht bewusst sind. Neben Betrug durch fingierte Anzeigenklicks ist auch der unbemerkte Download von Schadsoftware denkbar, um zum Beispiel Firewalls zu unterwandern oder den Rechner und angeschlossene Geräte wie im oben genannten Beispiel zu manipulieren, ohne dass der Besitzer des Rechners es bemerkt.
Namenhafte Anbieter wie Mozilla arbeiten nach wie vor mit Hochdruck an der Schließung der Sicherheitslücken. Schon heute bietet die Firefox Erweiterung "NoScript" ab der Version 1.8.2.1 eine so genannte "ClearClick" Funktion, bei der verborgene oder transparente Elemente sichtbar gemacht werden, um Clickjacking - Versuche auf besuchten Websites aufzudecken.
Als AdWords-Benutzer können Sie dennoch relativ sicher sein, das kein Clickjacking durch einen Wettbewerber eingesetzt wird, um Ihr Tagesbudget zu torpedieren, denn die Hürden sind deutlich höher als bei ein paar Klicks in den Suchergebnissen bei Google. Im Content-Netzwerk sieht das schon etwas anders aus, denn hier ist je nach Thema und Keyword die Chance vorhanden, dass Ihre Anzeigen auf einer Seite erscheinen, die durch Clickjacking durch einen kriminellen Betreiber manipuliert werden. Aber auch hier muss der Betreiber ein unauffälliges und für andere Besucher attraktives Angebot haben, mit dessen Hilfe er die Klicks "einfangen" kann - Klickjacking hat also auch seine Grenzen und besitzt seine Tücken. Zwar sollten Sie bei selbst betreuten AdWords-Kampagnen im Content-Werbenetzwerk regelmäßig einen Bericht über die Schaltung auf unterschiedlichen Domains anfertigen und nach Auffälligkeiten suchen... das machen Sie aber zur Eliminierung von Sites, die nur Klicks und keine Conversions bringen, ja bestimmt ohnehin schon immer ;)
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Gefälschte Google-Adwords-Mails erkennen
In schöner Regelmäßigkeit finden viele unserer Adwords-Kunden eMails von Google in ihrem Posteingang. Dabei handelt es sich um "die üblichen" Hinweismails von Google wie "Es wird ein Bankeinzug durchgeführt", "Anzeigen wurden abgelehnt" oder auch Verbesserungshinweise im Adwords-System.
Leider treiben aber auch etliche üble Gesellen per eMail-Spam ihr Unwesen und versuchen, mit gefälschten - angeblich direkt von Google stammenden eMails - Ihre Logindaten auszuspähen, um dann später - meist betrügerrische - Änderungen an Ihrem Adwords-Konto vorzunehmen. So werden z. B. fremde Seiten in Ihrem Adwords-Konto mit teuren Keywords beworben, bis diese Manipulation dann nach einiger Zeit wegen der hohen Zahlungen an Google auffällt und diese Kampagnen deaktiviert werden.
Mehr Informationen über gefälschte Google-Mails und eine recht ausführliche Anleitung, wie Sie sich gegen diese sogn. Google Phishing-Attacken schützen können, finden Sie hier ...
Auch Google selbst gibt diverse Tipps zum Umgang mit Phishing-Mails.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
gandke internet marketing blog is powered by gandke Internet-Marketing AdWords Agentur. - Keywords mit schlechter Klickrate bei Adwords löschen
Wichtigstes Merkmal eines erfolgreichen Adwords-Kontos ist ein hoher Qualitätsfaktor, da nicht alleine das Maximalgebot eines Keywords die Anzeigenposition bestimmt, sondern die Formel für die Bestimmung der Anzeigenposition lautet:
Anzeigenposition = MaxCP (Maximalgebot) x Qualitätsfaktor
Obwohl der Qualitätsfaktor insgesamt aus sehr vielen Faktoren besteht, setzt er sich hauptsächlich aus der Klickrate (CTR) eines Keywords (also wie oft ist eine Anzeige nach Eingabe eines Keywords erschienen und wie oft wurde diese Anzeige dann angeklickt) zusammen. Vereinfachend sieht die Formel dann so aus:
Anzeigenposition = Maximalgebot x Klickrate Keyword x (restliche Faktoren)
Je höher also der Qualitätsfaktor ? bzw. die Klickraten - sind, desto höher werden Ihre Anzeigen ? bei gleichem Maximalgebot - positioniert. Ein Beispiel:
Also wird nicht der Kunde am höchsten positioniert, der am meisten bietet (weil er das größte Werbebudget hat), sondern der Kunde, dessen Kombination aus Maximalgebot x Qualitätsfaktor den höchsten Anzeigenrang ergibt:
Das kann durchaus (wie im Beispiel oben) der Kunde sein, der das niedrigste Maximalgebot hat. Auch "später" bei der Ermittlung des nach einem Klick zu zahlenden durchschnittlichen Klickpreises ist ein hoher Qualitätsfaktor entscheidend für Ihre kostengünstigen Klicks.
Denn entsprechend der Formel für die Anzeigenposition wird umgekehrt bei der Preisfindung ermittelt, wie hoch der nächsttiefere Anzeigenrang ist, den Sie (bzw. Ihre Anzeige) überbieten müssen ? der tiefere Anzeigenrang wird dann durch Ihren Qualitätsfaktor dividiert und 1 Cent mehr berechnet:
Wäre der eigene Qualitätsfaktor aber 6,00 statt 4,00, würden Sie nun statt der 76 Cent sogar nur 51 Cent bezahlen (3,00 / 6,00 + 0,01). Also mal eben fast 20 % der Adwords-Kosten eingespart. Hört sich doch schon ganz gut an.
Wie kann man einen guten Qualitätsfaktor ? also hohe Klickraten ? erreichen?
In einer Anzeigengruppe sollten Sie nur Keywords verwenden, die einen guten Qualitätsfaktor von mindestens 4 - besser 7 - haben. In der alten Adwords-Benutzeroberfläche sieht man den Qualitätsfaktor mit Hilfe der kleinen Lupe neben dem Keyword, in der neue Oberfläche kann man sich die absoluten Werte einblenden lassen. In den meisten Fällen haben Keywords mit schlechtem Qualitätsfaktor auch sehr niedrige Klickraten (CTR). Klickraten unter 0,5 % sind meistens schlecht, erst recht, wenn der entsprechende Suchbegriff sehr viele Impressionen hat! In solchen Fällen bitte immer sofort den Qualitätsfaktor (per Lupe) kontrollieren:
Auffällig ist, dass das Keyword [abgeltungssteuer] das Thema der Anzeigengruppe (und der Anzeigen) nicht sonderlich gut zu treffen scheint, es wird aber sehr stark nachgefragt und macht mit 159.000 Impressions 36 % der gesamten Impressions aus. Als schlechte Keywords im Sinne guter Klickraten gelten nicht unbedingt Suchbegriffe mit einer Klickrate kleiner 0,5 % ? sondern alle, die im Verhältnis zu den restlichen Suchbegriffen eine deutlich schlechtere Klickrate haben. Bei jedem dieser Suchbegriffe sollte man unbedingt den Qualitätsfaktor prüfen und wenn dieser gering ist (also kleiner 4), den Suchbegriffe "optimieren" ... also genaugenommen diesem "Thema" eine eigene Anzeigengruppe gönnen.
Wenn jetzt noch über das Keyword-Tool bei den besonders nachfragestarken Keywords zusätzliche ausschließende Keywords recherchiert und in die Anzeigegruppe übernommen werden, wird die Klickrate der Keywords (und der Anzeigengruppe) weiter steigen, weil die Anzeigen bei "falschen" Suchanfragen nicht mehr eingeblendet werden. Typisches Beispiel für verschiedene Bedeutungen (Suchanfragen) eines Keywords ist "Golf". Bietet Ihr Online-Shop diverse Produkte zum Thema "Golf spielen" an oder etwa eine Reparaturanleitung für den VW Golf? Wenn Sie einen Golfschlägerversand haben, wären sinnvolle ausschließende Keywords z. B. "-vw", "-verbrauch", "-inspektion" ... usw.
Also: Beobachten Sie Ihre Anzeigengruppen genau. Wenn Sie dann dort in Ihrer Keyword-Liste Keywords mit auffällig niedriger Klickrate und vielen Impressions finden, passen diese nicht "zum Thema der Anzeigengruppe". Wie sieht der Qualitätsfaktor des Suchbegriffs aus? Meistens ist er in diesen Fällen sehr niedrig. In dieser Anzeigengruppe auf jeden Fall löschen. Sollte der gelöschte Suchbegriff aber Ihr Angebot genau beschreiben, hat er eine eigene Anzeigengruppe verdient, in der die Anzeigen genau auf dieses Keyword abgestimmt werden.
Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)
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